Die Kultfilme der Brüder Coen auf Arte

Zu den Brüdern Coen brauche ich eigentlich nicht mehr viel zu schreiben. Die Filme der beiden sind bei uns (bei meinen beiden Söhnen und mir) ganz oben in der Rangliste gern gesehener Filme. Heute nun bringt der TV-Sender arte gleich zwei Filme am Stück (unter dem Titel „Filmreihe Cohen“ – leider ein h zuviel des Guten, also Cohen mit Glatze 😉 ). Und es folgen dann am Mittwoch und in der nächsten Woche weitere vier Filme.

Hier im Einzelnen:

heute, den 4.11., um 20 Uhr 15: The Big Lebowski (1998)
anschl. um 22 Uhr 05: A Serious Man (2009)

Mittwoch, den 6.11., um 20 Uhr 15: O Brother, where art thou (2000)

Montag, den 11.11., um 21 Uhr: Fargo (1996)
Montag, den 11.11., um 22 Uhr 35: Blood Simple – Eine mörderische Nacht (1984)

Mittwoch, den 13.11., um 20 Uhr 15: Hudsucker – Der große Sprung (1994)

Die Filmreihe beginnt also heute mit der Komödie „The Big Lebowski“. Jeff Bridges gerät dabei als Althippie in eine absurde Entführungsgeschichte – Lakonischer Witz und coole Charaktere:

    Jeff Bridges als ‚Dude’ in The Big Lebowski von den Coen-Brüdern

Wollten Sie schon immer wissen, wie eine Bowlingkugel die Welt sieht? Dann sollten Sie die Story des Althippies „Dude“ (Jeff Bridges), der seinen angepinkelten Teppich rächen will, unbedingt einschalten! Am besten genießt man dazu einen „White Russian“, das Hauptnahrungsmittel „Seiner Dudeheit“: 2-4 cl Wodka, 2-3 cl Kaluha (Kaffee-Likör), Schlagsahne oder Milch und Eis.

– Los Angeles, 1991: Jeff Lebowski, von allen nur der Dude genannt, verbringt seine Tage, indem er White Russians trinkt, Marihuana raucht, in der Wanne liegt oder mit seinen Freunden Donny und Walter Bowling spielt. Seine Hippie-Idylle wird getrübt, als zuhause zwei Schläger auf ihn warten. Sie haben ihn mit einem reichen Namensvetter verwechselt. Der Dude sucht den Millionär auf, um Schadensersatz zu fordern. Zwar kann er nur einen Teppich abstauben, aber er macht die Bekanntschaft mit Jeff Lebowskis reizender junger Frau Bunny. Als diese entführt wird, vermutet ihr Ehemann die beiden Schläger hinter der Tat, die den Dude überfallen haben. Er soll nun die Lösegeldübergabe organisieren. Dass der Dude seinen vom Vietnamkrieg traumatisierten, in Waffen vernarrten Freund Walter in die Sache einweiht, stellt sich bald als großer Fehler heraus. Denn als Walter die Geldübergabe verpatzt, steht dem Dude bei seiner Suche nach den verschwundenen Millionen ein skurriler Trip durch Los Angeles bevor …

Am 5. Dezember kommt der nächste Genie-Streich der Coen-Brüder in die Kinos: Inside Llewyn Davis

Llewyn Davis, der „Folksänger mit der Katze“, ist auf den ersten Blick eine fiktionale Figur, die in der Folkmusikszene von Greenwich Village zu Beginn der 60er Jahre versucht, ihren Weg zu finden. Die Figur soll eine Kopie von Dave Van Ronk sein. Der Film der Coen-Brüder stützt sich auf dessen 2005 veröffentlichte Memoiren „The Mayor of McDougal Street“. Dave Van Ronk war ein einflussreicher Musiker der damaligen New Yorker Szene und brachte Bob Dylan das Gitarre-Spielen bei (um im familiären zu bleiben: Dylan wurde 1961 kurzzeitig von Terri Thal, Van Ronks Frau, gemanagt). (Quelle: arte.tv)

Siehe auch meine Beiträge zu folgenden Filmen der Coen-Brüder:

The Big Lebowski — No Country for Old Men (No movies for an old man) — Burn After ReadingA Serious ManTrue Grit

Die Filme der Coen-Brüder sollten in keiner guten DVD-Sammlung fehlen: Joel & Ethan Coen

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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