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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Al Gore lädt ein: Live Earth

Gleich an 11 Standorten treffen sich die Stars, um am heutigen Tag auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Al Gore, unter Clinton US-Vizepräsident, lädt zu diesem Konzertmarathon „Live Earth“ in neun Städten auf sieben Kontinenten für über 24 Stunden ein. Mit Hilfe der Erlöse dieser Konzerte soll eine Stiftung für Klimaschutz eingerichtet werden.

Live Earth 07/07/2007

ab 5 Uhr: Sydney – Aussie Stadium
u.a. mit Blue King Brown, Paul Kelly, Toni Collette & The Finish u.a.

ab 8 Uhr: Tokio – Makuhari-Messe & Kyoto – To-ji-Tempel
u.a. mit Linkin Park u.a. bzw. Yellow Magic Orchestra u.a.

ab 11 Uhr: Shanghai – Oriental Peral Towers
u.a. mit Sarah Brightman, 12 Girls Band u.a.

ab 14 Uhr: Istanbul – Yedikule
u.a. mit Yusuf, Deep Purple, Paul Young u.a.

ab 14 Uhr: Hamburg: HSH Nordbank Arena
u.a. mit Katie Mulua, Shakira, Silbermond u.a.

ab 15 Uhr: Johannesburg – Cradle of Humankind
u.a. mit Angelique Kidjo, UB40, Soweto Gospel Choir u.a.

ab 15 Uhr 30: London – Wembley Stadium
u.a. mit Black Eyed Peas, Genesis, Madonna, Red Hot Chili Peppers u.a.

ab 21 Uhr: Rio de Janeiro – Copacabana
u.a. mit Gilberto Gil, Good Charlotte, Lenny Kravitz, Jennifer Lopez u.a.

ab 21 Uhr: New York – Giants-Stadium
u.a. mit Bon Jovi, Smashing Pumpkins, The Police u.a.

außerdem gibt es evtl. eine Aufzeichnung aus der Antarktis – Rothera-Station
u.a. mit Nunatak

im deutschen TV:
ab 5 Uhr auf N24
17 – 20 Uhr 15 und ab 23 Uhr auf Pro7

Live im Internet

3 x 7

Heute ist der 07.07.2007 (nach dem Teufelstag, den 06.06.06) wieder ein Tag, der gern für Hochzeiten genutzt wird, weil man sich dieses Datum mit den drei Siebenen gut merken kann (besonders die ‚Herren‘ der Schöpfung haben mit Hochzeitstagen bekanntlich ihre Probleme).

Aber der heutige Tag ist auch Auftakt zu Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der S-Bahn in Hamburg. Ein großes Familienfest startet um 11 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Hamburger S-Bahn mit Tele-Michel

Außerdem werden heute (die Zahl sieben ist gewissermaßen ‚Programm‘) die ’sieben neuen Weltwunder‘ gekürt, an deren Abstimmung jeder auf diesem Globus teilnehmen konnte.

Weltwunder der Neuzeit

Nachtrag – siehe zdf.de: Kolosseum ist eines der sieben neuen Weltwunder

100 größten Gitarrensolos der Rockmusik – Plätze 61 – 70

Aus der Top 100 der größten Gitarrensolos heute die Plätze 61 bis 70. Wir sind zwar noch viele Plätze von der Spitze entfernt, aber für mich kommen wir hier so langsam in einen Bereich, der endlich einige interessantere Stücke enthält. Als Fan des Progressive Rocks ist das z.B. die Gruppe Yes. Hier also anhand einer Leserumfrage des Guitar World Magazines die Platzierungen von 61 bis 70:

Fender & Gibson

Hier die Laufzeiten, Platzierungen, Interpreten und Titel im Einzelnen:

– 0:37 – Platz 061 – Metallica – Master of Puppets
– 1:09 – Platz 062 – Pink Floyd – Money
– 1:38 – Platz 063 – Red Hot Chili Peppers – Scar Tissue
– 1:52 – Platz 064 – Prince – Little Red Corvette (kurz und schmerzlos)
– 2:17 – Platz 065 – Allman Brothers – Blue Sky (Gedudele)
– 2:37 – Platz 066 – Iron Maiden – The Number of the Beast
– 3:00 – Platz 067 – Michael Jackson feat. Eddie Van Halen – Beat It
– 3:42 – Platz 068 – Yes – Starship Trooper
– 4:01 – Platz 069 – Beatles – And Your Bird Can Sing
– 4:32 – Platz 070 – Jimi Hendrix – Purple Haze

Schutz vor Taschendieben

Der Hamburger Fahnder, Michael G., erklärt auf seiner Website, wie man sich wirkungsvoll vor Taschen- und Trickdieben schützen kann. Wie schnell sind Portemonnaie oder Handy aus der Jacke verschwunden. Wichtig auch, was zu tun ist, wenn es einen erwischt hat: Möglichst schnell EC-, Kredit- und SIM-Karte sperren lassen. Hat man die benötigte Rufnummer nicht parat, so können meist die Polizeidienststellen die entsprechenden Hotline-Nummern nennen.

Für alle, die bisher nie beklaut wurden, sind die Seiten ein spannender Blick in die Abgründe der meist bandenmäßig organisierten Kriminalität und deren Einfallsreichtum: taschendiebstahl.com

Vorsicht, Taschendiebe

Da lacht Herr Mehdorn – Streiks bei der Deutschen Bahn AG

Heute Morgen kommt es durch Warnstreiks bei der Deutschen Bahn AG zu massiven Verspätungen im Bahnverkehr. Betroffen sind auch die S-Bahnen in Berlin, München, Frankfurt/Main und Stuttgart. Und, wie ich selbst erleben musste, in Hamburg.

Sicherlich kann man Verständnis für die streikenden Bahnbeschäftigten aufbringen. Nur halte ich es für unangemessen, die Streiks schwerpunktmäßig auf den Pendlerverkehr zu beschränken. Für Herrn Mehdorn, dem Vorstandsvorsitzenden der DBAG, wird es ein Grund mehr sein, die Nahverkehrsstrecken aufzugeben bzw. durch private Eisenbahnbetreiber bedienen zu lassen. Ein Streik beim Fernverkehr würde die Deutsche Bahn wirklich treffen.

Streiks bei der Deutschen Bahn AG

weitere Infos zu Zugausfällen siehe bahn.de

siehe auch zdf.de: Zugverkehr in Großstädten ruht

Kopierschutz bröckelt

DRM, das digitalen Rechtemanagement, ist bekanntlich nicht sehr benutzerfreundlich. Da gibt man Geld für ein im Internet heruntergeladenes Musikstück aus, hat aber nur beschränkte Nutzungsrechte – und oft genug auch seine Probleme, dass Stück überhaupt zum Abspielen zu bekommen. Einige der noch nicht einmal einheitlichen Kopiersperren verhielten sich auf dem Rechner sogar wie Trojaner und verhinderten das generelle Beschreiben von CDs oder DVDs (Sony sei ‚dank‘).

Jetzt scheint die DRM-Front langsam zu bröckeln, u.a. bietet Apple neuerdings Titel der Firma EMI ohne DRM auf seinem Musikportal iTunes an. Und es gibt einige Anbieter in Deutschland, die anscheinend auch ohne Rechteverwaltung auskommen. Leider hat mir ein spezieller kleiner Test gezeigt, dass das Angebot für einen alten Freak wie mich doch eher sehr mager ist. So suchte ich nach dem aktuellen Album von Jethro Tull: Best of Acoustic Jethro Tull (CD bei amazon.de für 13,95 €) bzw. nach dem auf dieser Scheibe enthaltenen Titel: Broadford Bazaar.

Hier das Ergebnis:

1. akuma.de – ein Musikportal mit über 500.000 Titel im Angebot:
eher schmales Angebot – Stück nicht gefunden

2. mp3.de – u.a. auch Sprungbrett für junge Talente (Angebot daher zum Teil kostenlos)
auch eher schmales Angebot – Stück nicht gefunden

3. tonspion.de – MP3-Angebot (aber nur schmale Kost)
hier kennt man Jethro Tull nicht einmal

4. lastfm.de – Web 2.0-Angebot und Internetradio mit rund 20 Millionen Mitgliedern
von den vieren das mit dem größten Angebot – aber den Titel kennt man dort leider auch nicht

Was mich verwundert, ist auch hier die oft leider ungenügende Qualität der Musikstücke (Bitrate von 128 kbit/s) für den oft nicht gerade niedrigen Preis: 89 Cent ist schon ‚fast‘ geschenkt, andere nehmen 1,49 € (eine unverfrorene Frechheit).

100 größten Gitarrensolos der Rockmusik – Plätze 71 – 80

So langsam kämpfen wir uns aus dem Keller – mit Platz 71 bis 80 der größten Gitarrensolos (Platzierungen aufgrund einer Leserbefragung des Guitar World Magazines) schließe ich das ‚untere‘ Drittel ab, muss aber gestehen, dass mich keines dieser Stücke wirklich vom Hocker reißt. Aber es kann und wird besser werden. Somit nur der Vollständigkeit halber:

Fender & Gibson

Hier die Laufzeiten, Platzierungen, Interpreten und Titel im Einzelnen:

– 0:22 – Platz 071 Funkadelic – Maggot Brain
– 0:46 – Platz 072 Aerosmith – Walk This Way
– 1:18 – Platz 073 Phish – Stash
– 1:50 – Platz 074 Deep Purple – Lazy
– 2:12 – Platz 075 The Who – Won’t Get Fooled Again
– 2:36 – Platz 076 Neil Young – Cinnamon Girl
– 3:05 – Platz 077 Alice In Chains – Man in the Box
– 3:16 – Platz 078 Grateful Dead – Truckin‘
– 3:33 – Platz 079 Van Halen – Mean Street
– 4:05 – Platz 080 AC-DC – You Shook Me All Night Long

Wo der Kunde nicht mehr zählt

„Der Kunde möchte eine günstige Fahrkarte und eine pünktliche, bequeme Fahrt“
Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

Eine tolle Sache, diese Bahn: Ein Wunder der Organisation und Logistik, pünktlich wie ein Uhrwerk, umweltfreundliche, beständig erneuerte Spitzentechnologie auf einer von Steuergeldern errichteten Infrastruktur, die kundenfreundlich auch den letzten Winkel des Landes erreicht. Die preiswerteste Bahn Europas, sauber, bequem. Die Bahn ist das beste Verkehrsmittel für alle und von allen geliebt. In der Schweiz.

In Deutschland dagegen fährt die Bahn andere Ziele an. Im Hamburg will sie den Hafenbetreiber kaufen, zwischen Ingolstadt und Nürnberg mag sie Fahrgäste nicht mehr komfortabel transportieren (zugunsten eines Zeitgewinns von wenigen Minuten wurde eine von Pendlern viel genutzte Intercity-Verbindung eingestellt): Hier wie an anderen Bahnhöfen zwingt sie die Pendler ins Auto. Die Bahn legt jedes Jahr neu regionale Strecken still, gibt 30 bis 50 Bahnhöfe auf und konzentriert sich auf die hochprofitablen Rennstrecken, auf denen ein ICE für kurze Zeit Rekordgeschwindigkeiten erreicht. Nicht selten vertrödelt er danach die Zeit beim Warten auf freie Gleise vorm Bahnhof oder auf den zahlreichen Langsamfahrstellen (Bahnjargon „LAs“), die die Schienensprinter ausbremsen.

Nein, das sind nicht meine Worte. Es ist der Klappentext zu einer DVD: „Bahn unterm Hammer“, eine Dokumentation von Herdolor Lorenz und Leslie Franke, die u.a. für 12,90 € unter der Bestellnr. 230065 bei zweitausendeins.de zu bestellen ist. Hierzu der Trailer.

Bahn unter'm Hammer

Es geht um den bevorstehenden Börsengang der Deutschen Bahn AG. Damit ginge der frühere Auftrag der Deutschen Bahn, möglichst weitgestreut im Lande ein Streckennetz zu unterhalten und den Fahrgast zu bedienen, völlig verloren. Der Profit wäre Richtschnur aller weiteren Entscheidungen des Unternehmens. Der Trend ist bereits heute absehbar. Soweit darf es nicht kommen.

100 größten Gitarrensolos der Rockmusik – Plätze 81 – 90

Hier bereits die 2. Runde ‚meiner“ größten Gitarrensolos der Rockgeschichte, da von hinten nach vorn vorgegangen, sind es heute die Plätze 81 bis 90. Wir sind dabei noch um einiges entfernt von der eigentlichen Creme der Creme, nicht alles trifft meinen musikalischen Geschmack (wäre ja auch verwunderlich, da sich die Platzierungen aufgrund einer Leserbefragung des Guitar World Magazines ergeben), es soll aber auch nichts unter den Tisch gekehrt werden. Hier also die Plätze 81 bis 90:

Fender & Gibson

Hier die Laufzeiten, Platzierungen, Interpreten und Titel im Einzelnen:

– 0:14 – Platz 081 – The Velvet Underground – Sweet Jane (wo bitte ist hier das Solo?)
– 0:41 – Platz 082 – King Crimson – 21st Century Schizoid Man
– 1:07 – Platz 083 – Stevie Ray Vaughan – Scuttle Buttin‘
– 1:30 – Platz 084 – UFO – Lights Out
– 1:59 – Platz 085 – David Bowie – Moonage Daydream
– 2:25 – Platz 086 – Allman Brothers Band – Whipping Post
– 2:49 – Platz 087 – Johnny Winter – Highway 61 Revisited
– 3:16 – Platz 088 – Steely Dan – Kid Charlemagne
– 3:38 – Platz 089 – Rage Against the Machine – Killing in the Name (so quietschen nicht einmal neue Schuhe)
– 4:11 – Platz 090 – Eric Clapton – Let It Rain (der schnelle Eric ist nicht immer der beste)

100 größten Gitarrensolos der Rockmusik – Plätze 91 – 100

Wie in anderen Beiträgen bereits öfter angesprochen, will ich hier beginnen, mich mit den ‘100 greatest guitar solos’ in der Rockmusik zu befassen. Natürlich gehen die Ansichten, welches Lied, welches Stück das größte Gitarrensolo aller Zeiten enthält, sehr weit auseinander und entsprechende Zusammenfassungen, die auf mehr oder weniger repräsentativen Befragungen beruhen, gibt es mehrere. „Meine“ 100 größten Gitarrensolos orientieren sich an about.com Guitar. Daneben gibt es auch noch eine Top 100 bei planetrock.com.

Das Beste hebt man sich bekanntlich für zuletzt auf. Daher beginne ich hier mit den Plätzen 91 bis 100. Ich habe dabei die jeweiligen Gitarrensolos aus den einzelnen Musikstücken herausgefiltert und in einer Zusammenstellung zusammengefasst. Hier also die Plätze 91 bis 100:

Hier die Laufzeiten, Platzierungen, Interpreten und Titel im Einzelnen:

– 0:23 – Platz 091 – Creedence Clearwater Revival – Heard It Through the Grapevine
– 0:36 – Platz 092 – Stray Cats – Stray Cat Strut
– 1:01 – Platz 093 – The Doors – The End
– 1:25 – Platz 094 – Rush – Working Man
– 1:51 – Platz 095 – Pearl Jam – Yellow Ledbetter
– 2:20 – Platz 096 – Rolling Stones – Honky Tonk Woman
– 2:44 – Platz 097 – Judas Priest – Beyond the Realms of Death
– 3:11 – Platz 098 – Dream Theater – Under a Glass Moon
– 3:42 – Platz 099 – Jeff Becker – ‚Cause We’ve Ended as Lovers
– 4:11 – Platz 100 – Bon Jovi – Wanted Dead or Alive

Golden Door

Golden Door (Originaltitel: Nuovomondo – Italien/Frankreich 2006 – Drehbuch und Regie: Emanuele Crialese – u.a. mit Charlotte Gainsbourg und Vincenzo Amato) ist ein archaischer Traum, eine moderne Fabel, die den Zuschauer mit auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt. Angetrieben von den Vorstellungen über ein Land, von dem bisher nur geträumt wurde, aber das noch niemand gesehen hat. Ein Garten Eden, in dem riesige makellose Früchte wachsen und es Geld von den Bäumen regnet. Die Neue Welt: Amerika!

Es beginnt in Sizilien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Bauernfamilie Mancuso bestellt ihr karges Land. Eins mit der Natur und umgeben von den Geistern ihrer Ahnen wird ihr alltägliches Leben durch Geschichten über die Neue Welt unterbrochen, in denen von Kartoffeln so groß wie Kutschen, Karotten so lang wie Kanus und Bäumen die Rede ist, auf denen Goldmünzen wachsen.

So verkauft eines Tages Savatore all sein Hab und Gut, um zusammen mit seinen beiden Söhnen und seiner Mutter in das gelobte Land zu reisen. Aber um das „goldene Tor“ zu passieren, müssen sie ihre Identität ändern und sich in Stadtmenschen wandeln. Diese Metamorphose vollzieht sich während der vier Wochen auf engstem Raum an Bord eines Schiffes. Da lernt Salvatore die unnahbare Lucy kennen und lieben. Beide träumen von einer besseren Zukunft.

Der Film endet dort, wo andere Filme beginnen würden: mit dem bürokratischen Aufnahmeverfahren auf Ellis Island.


Am Ende des Films: „Sinnerman“ von Nina Simone