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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Nachtrag 2: Konfirmation 2005 in Tostedt

Konfirmation – was bedeutet das eigentlich für die Konfirmanden und ihre Familien? In nur wenigen Fällen, davon gehe ich aus, sind religiöse Gründe die Hauptursache, Kinder konfirmieren zu lassen. Meist ist es lediglich ein familiäres Ereignis, um deren Feier man schlecht herumkommt. So werden auch Jugendliche konfirmiert, deren Eltern schon lange aus der Kirche ausgetreten sind.

Ein wichtiger Grund, weshalb sich Jugendliche für die Konfirmation entscheiden, ist die Aussicht auf Geldgeschenke. Aus der Verwandtschaft, Bekanntschaft, ja auch aus der Nachbarschaft kommen Glückwünsche ins Haus, die kleinere bis größere Summen Geldes enthalten. Wer lässt sich das schon gern entgehen?

    Jede Menge Kohle

Konfirmation hat etwas von Initiation, also die durch bestimmte Gebräuche geregelte Aufnahme der jungen Menschen in eine Standes- oder Altersgemeinschaft. Als Ersatz gibt es bekanntlich die Jugendweihe. Je nach Herkunft (regional und/oder sozial) entscheidet man sich für das eine oder andere. Mit der Konfirmation bzw. Jugendweihe beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ich denke, dass dieser kulturelle Hintergrund, ob bewusst oder unbewusst bedacht, der eigentliche Grund ist, sich für die Konfirmation zu entscheiden.

Jetzt wird es ganz knapp (32. Spieltag BL 2004/2005)

In der Tabellenspitze ist Werder Bremen der Verlierer dieses Spieltags nach dem 0:1 in Dortmund. Für die Borussia war es allerdings ein schmeichelhafter Sieg. Die Bremer haben einfach zu viele Chancen ausgelassen. Und im Tabellenkeller: Da stehen nach Freiburg mit Bochum und Rostock jetzt wohl auch die weiteren Absteiger (fast) fest.

Es ist noch Suppe da

Ich bin Bahnfahrer, genauer gesagt Pendler. Denn ich arbeite in Hamburg und wohne in Tostedt. Die Strecke Hamburg-Tostedt-Bremen wird seit Dezember 2003 neben der Deutschen Bahn AG (DBAG) im Ersatz zu den Regionalexpresszügen von der privaten metronom Eisenbahngesellschaft mbH betrieben.

Was den Metronom betrifft, kann ich eigentlich nicht meckern. Wenn man nicht gerade durch Verspätungen der DBAG betroffen ist, dann sind diese Züge wirklich pünktlich. Und bei kleineren Verspätungen ist man bemüht, diese möglichst einzuholen. Will ich meinen Blutdruck einmal so richtig in Wallung bringen, dann fahre ich mit einer Regionalbahn der DBAG. Die hat garantiert Verspätung …

Das mit der Pünktlichkeit des Metronoms spricht sich nun aber herum. Und so sind die Züge bis auf wenige Ausnahmen meist gänzlich ausgelastet. Ich bin aber ausgeschlafen und finde eigentlich immer einen Sitzplatz.

Da die Züge über Klimaanlage verfügen, ist es auch bei höheren (oder niedrigen) Temperaturen ganz angenehm im Zug. Außerdem sind die Doppeldeckerzüge leise, sodass man nicht Gefahr läuft, Hörschäden zu erleiden, wenn man sich von seinem MP3-Player berieseln lässt.

Der Metronom hat allerdings auch seine kleinen Fehler. Zum einen sind die Plätze reichlich eng bemessen (für größeres Gepäck ist eigentlich überhaupt kein Platz vorhanden). Um sich den Nachbarsitz frei zu halten, gibt es aber eine Taktik, die sich selbst bei überfüllten Zügen oft genug bewährt:

Ich setze mich auf einem Platz zum Gang, der sich im unterem Deck befindet, und das entgegen zur Fahrtrichtung. Metronom-Erst-Fahrer streben wegen der besseren Aussicht meist zum oberen Deck. Und mindestens 80 % aller Fahrgäste bevorzugen Sitzplätze in Fahrtrichtung. Sitze ich nicht am Fenster, sondern am Gang, dann muss man mich natürlich fragen, ob der Platz neben mir noch frei ist usw. Aber wer fragt schon gern.

Ein weiterer Fehler des Metronoms: Es gibt Automaten im Zug, an denen man sich mit Kaffee, einem kleinen Snack und … Suppe bedienen kann. Wenn der halbe Zug nach Kaffee duftet, geht das ja noch. Aber Suppe? Irgendeine undefinierbare Brühe? Steigen Sie einmal morgens gegen 6 Uhr in einen Zug, der nach Maggi stinkt! Dann wissen Sie, was ich meine …?!

Die Dumpfbacke unterwegs (Vatertag-Nachtrag)

Dumpfbacke Wiesner holt Nachschub


Es sind nicht gerade die Väter unter den männlichen Wesen, die an Himmelfahrt auf Vatertagstour ( = Sauftour) gehen. So wird im Namen der Väter unverhohlen Schindluder getrieben.

Echte Väter feiern ihren Vatertag am 1. August … (sind Väter nicht die ersten Auguste in ihren Familien?)

Wiesner, Münzberg und Tolksdorf

W., analphabetische Dumpfbacke und die Asche der Phoenix, unterwegs, um Nachschub zu holen. Saukumpan M. sitzt auf dem Trockenen.

Westerwelle – der historische Irrtum

Westerwelle ruft zur Abwahl der rot-grünen Regierungen im Bund und in Nordrhein-Westfalen auf. Rot-Grün sei ein „historischer Irrtum“, sagte Westerwelle am Donnerstag beim FDP-Parteitag in Köln vor den etwa 660 Delegierten (so viele Mitglieder hat die Partei noch?).

    Westerwelle  ringt mit Rot-Grün! Westerwelle ringt mit Rot-Grün!

Dabei ist Westerwelle mit seiner F.D.P. (das mit den Pünktchen war wirklich geil und sollte unbedingt wieder eingeführt werden) selbst ein historischer Irrtum. Hat da Guido, der Troll, vielleicht ohne seine Brille in den Spiegel (den gläsernen) geguckt?

Vatertag

Vatertag ist der Ehrentag der Väter so wie es den Muttertag für die Mütter gibt. Er geht zurück auf die Amerikanerin, Louisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg (1861-65) gekämpft hatte. Sie rief 1910 eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Diese Aktivitäten wurden so erfolgreich, daß Präsident Calvin Coolidge 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA herausgab. Die Akzeptanz des Vatertages ist bei weiten Schichten der amerikanischen Bevölkerung so groß, daß Präsident Nixon ihn 1974 endgültig in den Rang eines offiziellen Feiertages für jeweils den zweiten Sonntag im Juni erhob.

In Deutschland fällt der Vatertag jeweils mit dem Himmelfahrtstag (Christi Himmelfahrt) zusammen und variiert somit jedes Jahr. Bisher hat er hier allerdings nicht denselben Stellenwert gefunden wie in den USA, sondern ist eher als „Sauftag“ verschrieen.

siehe: vaterglueck.de

Arbeiten für umsonst

Viele Hochschulabsolventen in Deutschland müssen sich oftmals zunächst mit Praktikantenjobs zufrieden geben. Statistiken darüber, wie viele es genau sind, gibt es bisher nicht. Doch laut Franziska Schreyer, Expertin für den Akademiker-Arbeitsmarkt am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), werden „Praktika nach dem Studium leider selbstverständlicher“. Und längst betrifft das nicht mehr nur Sozial- und Geisteswissenschaftler. „Auch in anderen Bereichen, etwa bei den Juristen und den Architekten, blüht das Praktikantenwesen.“ In der Redaktion des Magazins „Karriere“ ist man ebenfalls auf das Problem der „Generation Praktikum“ aufmerksam geworden. Deshalb startete das Magazin im Herbst 2004 die Initiative „Fair Company“, die Gütesiegel an solche Unternehmen verteilt, die Praktikanten zu gerechten Konditionen einstellen. Bisher sind 162 Unternehmen dabei.

Denn oft genug werden Praktikantenstellen von Unternehmen als Billigjobs missbraucht, d.h. es wird wenig, wenn überhaupt etwas gezahlt. Und die Stellen sind eigentlich ’normale‘ Arbeitsverhältnisse.

(Quelle: heute.de)

Besonders bemerkenswert hierbei finde ich, dass solche Stellen natürlich auch über die Bundesagentur für Arbeit vermittelt werden. Es wäre interessant zu wissen, ob man dabei als Kriterium gerechte Bedingungen zu Grunde legt.

Auch eine WM-Karte gewonnen?

Haben Sie auch die Nachricht per Mail erhalten, dass Sie glücklicher Gewinner einer Eintrittskarte zur Fußball-WM 2006 sind? Dann sollten Sie vorsichtig sein, denn Computerexperten warnen vor einer Virus-Mail, die dem Empfänger vorgaukelt, eine entsprechende Karte gewonnen zu haben. Die verdächtige Post tarnt sich als offizielle Nachricht des Weltfußballverbands FIFA, enthält aber eine Form des Sober-Wurms.

Öffnet ein Nutzer den infizierten Anhang im zip-Format, verschickt der Wurm Kopien von sich an weitere Email-Adressen. Die Nachrichten tragen demnach Betreffzeilen wie: „Ihr Passwort.msg“, „Glueckwunsch: Ihr WM Ticket“ oder „WM-Ticket-Auslosung“. Daneben seien auch Betreffzeilen wie „Ich bin’s, was zum Lachen“, „Mail-Fehler“, „Ihr Passwort“ und „Ihre E-Mail wurde verweigert“ möglich. Die Absenderadressen seien gefälscht, um den Eindruck einer harmlosen Quelle zu erwecken.

Bislang erkennen ihn nur wenige Virenscanner anhand einer generischen Signatur. Im Anhang der Mails befinden sich ZIP-Archive, in denen sich der Wurm (Winzipped-Text_Data, autoemail.txt und weitere) als PIF, EXE oder mit einer anderen Endung für ausführbare Dateien befindet. Ob der Schädling sich nur verbreitet oder auch eine Schadfunktion in sich trägt, konnte noch nicht festgestellt werden, ist aber sehr wahrscheinlich.

siehe hierzu: www.heise.de

Ich kann jedem Benutzer des Internets nur eindringlich raten, einen Virenscanner zu benutzen, der auch immer auf dem letzten Stand ist. Wer ohne diesen Schutz ins Internet geht, der ist wirklich selbst Schuld, wenn sein Rechner durch Virenbefall geschädigt wird. Leider ist es so, dass sich immer noch Internet-Anbieter einen entsprechenden Schutz extra bezahlen lassen. Bedenken sollte man dabei, dass sich Viren nicht nur über Mails verbreiten, sondern auch durch den Aufruf bestimmter Web-Seiten aktivieren.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, hat nun eine Website für Otto Normalverbraucher eingerichtet, die viele brauchbare Informationen (auch Downloads) bereitstellt: BSI für Bürger

Bayern ist Meister (31. Spieltag BL 2004/2005)

Zum 19. Mal ist Bayern München deutscher Fußballmeister. Nach dem Sieg in Kaiserslautern und dem Unentschieden von Schalke zu Hause gegen Leverkusen sind die Bayern mit 11 Punkten Vorsprung uneinholbar Tabellenerster. Werder Bremen konnte nach dem Sieg gegen Bielefeld wieder auf Platz vier vorrücken und hat durchaus noch Chancen … sowohl auf die Vizemeisterschaft als auch auf einen ‚undankbaren‘ UI-Quali-Platz. Wenn ’s am Ende für den UEFA-Pokal reicht, sollten alle Werder-Fan zufrieden sein.

Wir kaufen nix an der Haustür!

Wer sich vor Werbebotschaften oder Wochenblätter schützen will, der heftet an seinen Briefkasten das Schildchen: „Keine Werbung!“. Das schützt natürlich nicht vor Werbung, die mit der Post kommt. Gegen die Werbeflut im Internet per eMail helfen Spamfilter; aber leider auch nicht immer. Unsere Telefonnummer haben wir bereits in allen Telefonbüchern und Online-Auskünften getilgt. Die Anrufe mit tollen Angeboten werden zumindest weniger.

Bleiben nur noch die Kolonnen von Strafentlassenen, armen Studenten und sonstigen Drückern, die an der Haustür ihre Ware los werden wollen.

    Wir kaufen nix!

Das Zettelchen an der Haustüre müsste wie folgt ergänzt werden:

Wir treten keiner Sekte bei, denn wir sind bereits Anhänger der Zeugen Jehovas, von Scientilogy, diversen islamischen und buddhistischen Sekten sowie Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, der Caritas, des Malteser Hilfdienstes und unterstützen seit Jahren SOS Kinderdorf, die UNICEF und diverse Hilfsprojekte in Afrika, Ost-Timor und dem Kleinwalsertal.

Wir kaufen weder an der Haustür noch sonstwo Kühlschränke, Fernsehgeräte, Waschmaschinen usw., denn wir sind bereits Eigentümer von Haushaltsgeräten, mit denen man mindestens fünf Familien ausstatten könnte.

Wir brauchen keine weiteren Versicherungen, denn wir sind lebens-, unfall-, haftpflicht- , hausrat- und allianzversichert, so dass wir im Schadensfall mehr Geld erhalten, als man es mit einem Sechser im Lotto gekäme.

Wir abonnieren keine weiteren Zeitschriften oder Zeitungen, denn wir bekommen von Bravo über Hör zu, von FAZ bis Bild, vom Playboy über diverse Garten-, Lifestyle- und Hobbymagazinen eigentlich alles, was wir in der kurzen Zeit unseres Lebens sowieso nicht lesen können.

Kurzum: Bei uns ist nichts mehr zu holen, denn wir einfach pleite!

Blutgrätsche

Der Name ist Programm, auch wenn sich bei mir alle Muskeln ruckartig zusammenziehen, wenn ich das Wort höre: Blutgrätsche! Endlich ein Weblog, das sich ausgiebig dem deutschen Fußball widmet und alles aufdeckt, was gern unter den Rasen gekehrt werden soll. Und dabei hat der gewillte Besucher die Möglichkeit, interaktiv zu werden, d.h. sich an diversen Tippspielen und Abstimmungen zu beteiligen (Helden, Säcke, fliegende Trainer, Tor usw. der Woche bzw. der Monats).

Besonders erwähnenswert ist die Wahre Tabelle, die Bundeligatabelle, die auch Fehlentscheidungen der Schiedsrichter berücksichtigt (leider nicht immer up-to-date).