Ach Hartmut, lass ab von mir

Ein Gedicht entsteht hier nicht, auch wenn die Sonne lyrisch vom Himmel scheint. Sie reimt sich nur auf Kälte, nein, Eiseskälte, frostige Winde, die aus dem Osten zu uns hinüberströmen. Das Hoch Hartmut hat uns nun schon seit gut einer Woche in seinen Klauen. Und ich habe den Eindruck, als wollte es nicht weichen. Mindestens bis zum Sonntag soll es weiterhin auch tagsüber klirrend kalt bleiben.

Hoch Hartmut bringt Eiseskälte aus Sibirien

Aber dann … Ab Montag soll es hier im Norden wieder wärmer werden, nicht gerade frühlingshaft, aber immerhin. Bis dahin muss ich immer auch noch mit Schal, Mütze und Handschuhen ins Freie, um mir keine Frostbeulen zu holen. Die Hände leiden bereits am leichten Gefrierbrand. Die Gedanken drohen einzufrieren.

Ach Hartmut, lass ab von mir. Trügerisch hast du die Sonne im Gepäck, die aber gegen deine lausig bittere Kälte kein Mittel ist. Wer sich draußen nicht in Wallung bringt, erliegt womöglich einer winterlichen Lethargie.

Zieht Euch also warm an. Ich wünsche noch ein schönes Wochenende.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.