Kintopp – Teil 4: Sehenswerte US-Spielfilme

Bei der Masse an Filmen, die Hollywood produziert, kann nicht alles Mist sein. Neben hirnlosen Action-Filmen, Horror- und Gewaltorgien gibt es doch Vieles, das ich auf die Liste meiner Lieblingsfilme setzen muss.

Kintopp

Beginnen möchte ich mit den alten Komikern, die mich natürlich besonders in meiner Kindheit begeistern haben. Allen voran Stan & Ollie, also Stan Laurel und Oliver Hardy, die bei uns auch als „Dick und Doof“ bekannt wurden. Es gibt von beiden dermaßen viele Filme, sodass ich nur einen repräsentativ für alle aufführen möchte: Die Wüstensöhne (USA 1933 – Regie: William A. Seiter).

Dann denke ich an Buster Keaton, der mit stoische Miene die wildesten Abenteuer erlebte. Ein Meilenstein nicht nur der Komik sondern des Films insgesamt ist sein Film The General von 1926, bei dem er auch Regie führte. Charlie Chaplin darf und kann man nicht vergessen. Auch er schrieb Filmgeschichte, war u.a. auch Begründer der United Artists Filmstudios.Von all seinem großen Filme möchte ich Der große Diktator von 1940 hervorheben. Chaplin war nicht nur Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor, sondern schrieb für viele seiner Filme auch noch die Filmmusik.

Nach dem 2. Weltkrieg kam die Zeit wirklich hervorragender Komödien und auch die Zeit von Humphrey Bogart und dem Meister aller Thriller, Alfred Hitchcock. Ich möchte hier nur zwei Komödien nennen, die sicherlich auch in vielen anderen Ranglisten auftauchen dürften:

Cary Grant in Arsen und Spitzenhäubchen (USA 1944 – Regie: Frank Capra) und Manche mögen’s heiß (USA 1959 – Billy Wilder) u.a. mit Jack Lemmon und Marilyn Monroe.

Nennt man den Namen Humphrey Bogart, so wird in der Regel der Film Casablanca (USA 1942 – Regie: Michael Curtiz) genannt. Auf meiner Rangliste würde ich aber eher die Filme African Queen (USA 1951 – Regie: John Huston) und Wir sind keine Engel (USA 1955 – Regie: Michael Curtiz) setzen. Besonders der letzte ist eine köstliche Komödie.

Wenn es einen Meister des subtilen Horrors, der nervenzerreißenden Hochspannung gab, dann Alfred Hitchcock. Ich möchte auch hier nur zwei Filme nennen: Die Vögel von 1963 und die Krimikomödie Über den Dächern von Nizza von 1955, wiederum mit Cary Grant.

Komme ich nur filmischen ‚Neuzeit’. Meinen Lieblingsfilm habe ich ja bereits genannt: Und täglich grüßt das Murmeltier (USA 1993 – Regie: Harold Ramis). Aber natürlich gibt es Filme, die diesem in nichts (oder nur in sehr wenig) nachkommen. Zuvor möchte ich aber auf einen Schauspieler zu sprechen kommen, den ich in vielen Rollen und hervorragenden Filmen gesehen habe, dass ich ihn hier doch etwas hervorheben möchte: Jack Nicholson. Ich will ihn nicht unbedingt meinen Lieblingsschauspieler nennen (bezogen auf die USA), da gibt es vielleicht andere, die in ihrer Kunst selbst ihn übertreffen könnten. Aber es sind eben doch die Filme mit ihm, die es mir angetan haben. Repräsentativ für alle seine Filme hier drei:

Easy Rider von 1969 (Regie: Dennis Hopper), Chinatown von 1974 (Regie:Roman Pola?ski) und About Schmidt aus 2002 (Regie: Alexander Payne)

Hier nun in chronologischer Reihenfolge alle weiteren Filme aus den USA, die mir Kintopp vom besten geboten haben. Natürlich ist die Liste nicht vollständig. Da gibt es bestimmt noch den einen oder anderen Film, der unbedingt mit auf die Liste müsste. Einige Filme sind so repräsentativ für ein bestimmtes Genre zu sehen. Das soll dann auch genügen:

M*A*S*H (USA 1970 – Regie: Robert Altman)

Gandhi (USA/GB/Indien 1982 – Regie: Richard Attenborough)

Amadeus (USA 1984 – Regie: Milos Forman)

Ein Fisch namens Wanda (USA/GB 1988 – Regie. Charles Crichton)

Schöne Bescherung (USA 1989 – Regie: Jeremiah S. Chechik)

Ghost – Nachricht vom Sam (USA 1990 – Regie: Jerry Zucker)

Forrest Gump (USA 1994 – Regie. Robert Zemeckis)

Der englische Patient (USA/GB 1996 – Regie: Anthony Minghella)

Magnolia (USA 1999 – Regie. Paul Thomas Anderson)

Schnee, der auf Zedern fällt (USA 1999 – Regie. Scott Hicks)

Lost in Translation (USA/JP 2003 – Regie. Sofia Coppola)

siehe hierzu auch meine weiteren Beiträge:

Schöne Bescherung bzw. Schöne Bescherung – immer wieder …
Töpferkurs mit einem Geist
Amadeus, der Größte
Psycho
Schtonk!

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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