Zwischen den Jahren – 2013 auf 2014

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nennt man die Zeit „zwischen den Jahren“ (die Nächte, die längsten des Jahres, nennt man Raunächte). Die Medien nutzen diese Zeit für Rückblicke auf das nun fast vergangene Jahr.

Einen größeren Rückblick will ich mir auch dieses Jahr ersparen. Neben der Überwachungs- und Spionageaffäre der NSA war es wohl die Bundestagswahl, die nach langen Verhandlungen zur dritten großen Koalition zwischen Union und SPD auf Bundesebene geführt hat, was die Menschen beschäftigte. Edward Snowden, der die Machenschaften des US-Geheimdienstes aufgedeckt hat, ist für mich ‚der Mensch des Jahres’, obwohl mich und viele andere der neue Papst Franziskus mit seiner Reformbereitschaft beeindruckt hat.

Die lachenden Pappnasen der GroKo

Schaue ich mir die Hauptakteure an, die die große Koalition zurechtgebastelt haben, dann läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. GroKo ist für mich weniger Wort als Unwort des Jahres 2013. Aber es ist wohl das allgemeine Unbehagen, dass ich spüre, wenn ich Politiker agieren sehe. Ich bin gespannt, wie lange es Merkel und Gabriel miteinander aushalten. Übrigens: Gegen all meinen Erwartungen hat es Herr Westerwelle in der alten Koalition zwischen CDU/CSU und FDP tatsächlich bis zum Ende ausgehalten.

Für mich persönlich war es ein nicht immer gutes Jahr, dieses Jahr 2013. Beruflich war es noch durchwachsen. Man hangelt sich eben so durch. Weniger erfreulich war das, was ich als Tostedter Politposse bezeichnet habe. Obwohl ich meinen Beitrag mit der sicherlich überzogenen Kritik am Samtgemeindebürgermeister von Tostedt, meinem Wohnort, und seinem 1. Samtgemeinderat aus dem Netz genommen hatte und damit kundgetan habe, nicht weiterhin in ähnlicher Weise meine Kritik zu formulieren, schickten mir die beiden Herren einen Rechtsanwalt auf dem Hals. Das kostete mich nicht nur Nerven, sondern auch noch einiges Geld. Danke Herr Bostelmann, so schafft man es auch, seine Bürger mundtot zu machen.

Nun, ein Jahr geht zu Ende, ein neues Jahr steht vor der Tür. Ob es besser sein wird, steht in den Sternen. Wichtig ist, dass wir auch das neue Jahr überstehen und gesund bleiben (oder wieder gesund werden). Daher wünsche ich Euch allen viel Gesundheit für 2014. Alles andere wird sich schon von selbst regulieren.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.