Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Warten auf Costa Rica: Fußball-WM 2006

Nach dem eher verkrampften Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA in der ersten Halbzeit platzte gestern dann doch noch halbwegs der Knoten: 4:1 der Stand am Ende. Trotzdem werden sich die deutschen Spieler nicht als großer Favorit für die kommende WM 2006 aufdrängen. Vielleicht auch besser so.

Am 9. Juni geht es also los – gegen Costa Rica. Infos zu den Spielorten, der Spielplan und weiteres an Wissenswertem – siehe folgende Flash-Animation, die ich mir beim ZDF ‚ausgeborgt‘ habe:

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Riff – Another Monkey

Schon Beethoven hatte eine Vorliebe für Riffs. Eigentlich kennt man diesen Begriff im Jazz und in der Rockmusik. Aber bereits die 5. Sinfonie von Beethoven beginnt mit einem Riff, einer sich ständig wiederholenden, rhythmisch prägnanten Phrase: Tam-tam-tam—taaaaaam!

Der Begriff kommt von englischen Wort für Refrain. Dank einprägsamer Riffs sind einige Lieder bis heute Klassiker der Rockmusik. Das fängt mit den Beatles (z.B. Day Tripper) und mit „Sunshine of Your Love“ von Cream an, geht über Stücke aus der Hardrock-Ecke (u.a. Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath) und findet sich z.B. auch bei Jethro Tull und Aqualung. Anlässlich der Neueinspielung des Aqualung-Albums live für XM Radio äußerte sich der Kopf der Gruppe, Ian Anderson, zu Riffs wie folgt:

Angesprochen habe ich bereits „Sunshine of Your Love“ von Cream. Hier ein Ausschnitt aus dem Stück, das im letzten Jahr bei der Reunion der Gruppe bei Konzerten in London (und New York) eingespielt wurde:

Ein immer wieder gern gewähltes Stück ist „In a Gadda da Vida“ von Iron Butterfly. Die Gruppe machte Ende der 60-er und Anfang der 70-er Jahre das, was man Psychedelic Rock nennt. „Im Garten des Lebens“ (das soll ja wohl der Titel meinen) wird ein Riff über eine ganze LP-Seite gestreckt und ab und wann mit Schlagzeug-Soli gewürzt. Hier der Beginn des Stücks:

Zuletzt eine Übersicht der besten und bekanntesten Gitarrenriffs (auch mit weiteren Beispielen in Audio-Clips)

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Rückblick auf unsere Schottland-Reise 2005 (Unterkünfte)

Wer eine Reise tut, der wird etwas erleben, von dem er erzählen kann. Im letzten Jahr war ich mit meinen Lieben (Frau und Kinder) für über drei Wochen auf einer Rundreise durch Schottland und einigen seiner Inseln. Es war für mich nicht die erste Reise durch das Land, aber es war eine Reise besonderer Art …

Schottland hat mich immer schon fasziniert. Als ich vor vielen Jahren in einer Band die Bassgitarre zupfte, hatten wir auch ein Lied von Robert Burns im Reportoire (A Man’s A Man for A’ That).

Dieses Lied möchte ich als kleines Dankeschön all den netten Menschen widmen, die uns während der Reise ein Quartier zur Verfügung stellten. Insbesondere gilt unser Dank:

    Unterkünfte in Schottland
    Eunice & Brian Connelly in Inverness (The Kemps) für das typisch schottische Frühstück
    Eileen & Tom Worthington in Stromness/Orkney (Lindesfarne) – besonders Tom möchte ich danken für seine Chauffeurdienste und sein wohnliches Heim
    Jean Jackson in Keith (Haughs Farm) für ihren ausgelassenen Humor
    Audrey Duff in Drumnadrochit (Greenlea) – in ihrem schönen alten Haus liess es sich wohnen
    und Greta Macleod Sheedy in Kyleakin/Isle of Skye (Mo Dhachaidh) – ihr Heim war auch unser Heim (eine wirklich schöne Ferienwohnung für acht Nächte)

Many thanks for your cosy accommodations and all the thinks more, you have done for us!

weitere Infos zu Unterkünften in Schottland

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Eis kratzen – Frühlingsanfang

Heute ist um 19 Uhr 26 Frühlingsanfang. Auch wenn die Vöglein am frühen Morgen zwitscherten, so heißt das noch lange nicht, dass der Winter zu Ende ist. Bereits morgen kommt wieder eine Luftströmung aus dem Norden, die uns weitere Kaltluft auch nach Deutschland bringt. Aber immerhin wird es nicht so eisig, wie auf den Bildern, die mir Bekannte zur Verfügung gestellt haben (diese grassieren wohl im Internet).

Es sind Bilder der Stadt Versoix in der Schweiz, die am Genfer See liegt. Irgendwie muss es da ganz schön gestürmt haben, sodass der See über die Ufer schwappte. Und außerdem war es eisig-kalt:

‚Eiszeit‘ in Versoix/Schweiz am Genfer See

Nachrichten auf Bildzeitungsniveau (1)

Schon wieder so ein furchtbarer Fall! Wild-Zeitung
Hier kackte der Papst

Der 'Heilige' Stuhl

Nach unbestätigten Meldungen des Vatikans zeigte sich der Papst mit nacktem Hintern einer Schar Gläubiger, als er einem dringenden Geschäft nachging, das auch der Kaiser anno dazumal zu Fuß zu erledigen gezwungen war. Obwohl des Kaisers Geschäfte nicht die des Papstes sind, so muss und kann man nicht abstreiten, dass im Ergebnis beider viel Ähnlichkeit vorhanden ist.

Immerhin gelang es dem Papst sein Tun zu vertuschen, indem er alle Indizien ‚hinunterspülte‘. Allerdings konnte die Schweizer Garde noch Reste des Geschäftes sicherstellen. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen aus dieser Bloßstellung des hohen Würdenträgers der katholischen Kirche zu ziehen sind.

Robert Burns: A Man’s A Man for A’ That

Dieser Tage bin ich (wie bereits an anderer Stelle erwähnt) über alte Musik-Kassetten mit Aufnahmen gestolpert, die ich mit meinem Bruder Armin und anderen Anverwandten vor vielen Jahren eingespielt hatte. Unsere Band nannte sich Black Out. Dabei bin ich auch auf eine Aufnahme mit dem Titel „A Man’s A Man for A’ That“ gestoßen, ein schottisches Lied aus der Feder von Robert Burns, dem Poeten schottischen Liedgutes schlechthin. Ich habe die Aufnahme etwas mühselig dank eines alten Walkmans auf meinen Rechner überspielt (digitalisieren nennt man das heute), auch ein bisschen aufpoliert, denn die 30 Jahre alte Aufnahme klang doch recht dumpf.

Hier nun das Ergebnis. Das einleitende Gitarrensolo spielt mein Bruder Armin, die Blockflöte seine damalige Frau Ellen. Am Schlagzeug findet sich Jochen (Ellens Bruder), die Rhythmusgitarre schrammelt mein (ehemaliger) Schwager Heinz – und ich versuche mich an einer Bassgitarre und bin der leidvolle Sänger des Stückes:

Weiteres zu Robert Burns (u.a. auch ein Link auf ein Video anlässlich der Eröffnung des schottischen Parlaments 1999, als ebenfalls das Lied „A Man’s A Man for A’ That“ angestimmt wurde)

Nicht nur zum Mitsingen gedacht – hier der Text des Liedes in schottischer Mundart:

Robert Burns: A Man’s A Man For A‘ That

Is there for honest Poverty
That hings his head, an‘ a‘ that;
The coward slave-we pass him by,
We dare be poor for a‘ that!
For a‘ that, an‘ a‘ that.
Our toils obscure an‘ a‘ that,
The rank is but the guinea’s stamp,
The Man’s the gowd for a‘ that.

What though on hamely fare we dine,
Wear hoddin grey, an‘ a that;
Gie fools their silks, and knaves their wine;
A Man’s a Man for a‘ that:
For a‘ that, and a‘ that,
Their tinsel show, an‘ a‘ that;
The honest man, tho‘ e’er sae poor,
Is king o‘ men for a‘ that.

Ye see yon birkie, ca’d a lord,
Wha struts, an‘ stares, an‘ a‘ that;
Tho‘ hundreds worship at his word,
He’s but a coof for a‘ that:
For a‘ that, an‘ a‘ that,
His ribband, star, an‘ a‘ that:
The man o‘ independent mind
He looks an‘ laughs at a‘ that.

A prince can mak a belted knight,
A marquis, duke, an‘ a‘ that;
But an honest man’s abon his might,
Gude faith, he maunna fa‘ that!
For a‘ that, an‘ a‘ that,
Their dignities an‘ a‘ that;
The pith o‘ sense, an‘ pride o‘ worth,
Are higher rank than a‘ that.

Then let us pray that come it may,
(As come it will for a‘ that,)
That Sense and Worth, o’er a‘ the earth,
Shall bear the gree, an‘ a‘ that.
For a‘ that, an‘ a‘ that,
It’s coming yet for a‘ that,
That Man to Man, the world o’er,
Shall brothers be for a‘ that.

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Weblog mit WordPress 2.0.2

Seit über einem Jahr bin ich im Internet auch als Blogger ‚unterwegs‘. Für mein Weblog benutze ich WordPress. Das ist eine Art CMS (Content Management System, also ein „Verwaltungssystem für redaktionelle Internetinhalte“) für den ‚Otto Normalverbraucher“. Dahinter verbirgt sich ein in PHP programmiertes Programm, mit dem man Inhalte (Texte mit Bildern usw.) ohne größere Kenntnisse erstellen kann, die dann in einer bestimmten Vorlage (Template), über die man dann auch zu den anderen ‚Inhalten‘ durch entsprechende Navigation gelangt, angezeigt werden. Ich kann dabei zwischen den unterschiedlichsten Templates (bei WordPress als Thema bezeichnet) wählen. Um WordPress nutzen zu können, braucht man neben PHP-Unterstützung durch den Webserver (bei meinem Webhoster, also dem Anbieter, bei dem meine Website liegt) vorallem eine Datenbank (in diesem Fall die Open-Source-Datenbank MySQL).

WordPress

Begonnen habe ich mit der Version 1.2.2, die noch nicht allzu viel hergab. Endlich habe ich es geschafft, auf die neueste Version, gerade einmal eine Woche alte Version 2.0.2 upzugraden. Dabei musste ich einen Umweg gehen und zunächst die Version 1.5 installieren, da über das Upgrade auch die Datenbankstruktur verändert wird. Es gibt übrigens auch deutsche Sprachunterstützung. Und das Ganze ist kostenlos (allerdings muss man am Ende der Seite oder sonstwo einen Hinweis und Link auf WordPress geben). WordPress ist leicht zu händeln. Und kostenlosen Webspace samt Datenbank (und natürlich WordPress) gibt es auch. Also auf, Jungen und Mädels, werdet Blogger … – Aber Vorsicht: Bloggen macht süchtig!

Nach ersten Tests (und neuen Beiträgen): Die Einbeziehung von Multimedia-Elementen (MP3s und Videos) ist mit der neuen Bearbeitungsoberfläche ziemlich große Scheiße! Wechsle ich in den HTML-Modus, so verschwinden plötzlich bereits eingegebene ‚Teile‘, sodass ich wieder von vorn beginnen darf usw. – Ich helfe mir damit, indem ich über die Datenbank direkt diese Sächelchen eingebe … Also irgendwie ist es nicht das, was ich mir von einer neuen Version versprochen habe?!

Wind von vorn

Politiker haben es nicht immer leicht. Da weht ihnen schon öfter einmal der Wind von vorn entgegen. Unsere Frau Bundeskanzlerin musste dabei auch noch mit der Deutschland-Fahne kämpfen. Oder ist sie etwa verschnupft?

Frau Merkel im Wind

Quelle: reuters

gesehen bei Bilder des Tages (15.03.2006) von zdf.de

Schweine-Dachboden-und-Keller-Mucke

An diesem Wochenende stolperte ich über alte Musik-Kassetten mit Aufnahmen der legendären Gruppe Black Out. Noch nichts davon gehört? Kein Wunder! Black Out ist eine Band, in der ich vor vielen Jahren die elektrische Bassgitarre gezupft und dazu gesungen habe. Es war wohl im Januar 1972 (so lange ist das schon her), als ich mich mit meinem Bruder Armin und weiteren Anverwandten zusammengefunden hatte, um so aus Spaß an der Freude zu musizieren. Das Produkt dieser Betätigung wird in Musikerkreisen als Schweinemucke bezeichnet. Und da das Ganze zunächst auf einem Dachboden startete und fast 20 Jahre später in einem Keller endete, passt der obrige Titel ganz gut.

    Black Out 1972

Nun alles war nicht nur Schweinemucke (Musik, die man eigentlich nicht mag, aber spielt, um damit bisschen Geld zu verdienen). Wir spielten auch Sachen, die uns selbst gut gefielen bzw. auch einiges aus eigener Feder. Vor vier Jahren hatte ich alte Fotos ausgegraben, gescannt und zu einem Video zusammengefügt. Und eine Aufnahme (Lay down, Sally – Bass und Gesang meine Wenigkeit) von einer der besagten Musik-Kassetten ‚digitalisiert‘. Zu finden war und ist dieses Video (und zwei weitere Musikstücke zum Abspielen) auf meiner, eben WilliZ Musike-Seite.

Ich habe inzwischen auch die Arbeitsdatei des Videos wiedergefunden, das Stück „Lay down, Sally“ nochmals auf den Rechner gespielt (mit Hilfe eines alten Walkmans) und mit einer Audiosoftware (Nero Wave Editor – findet sich wohl bei der Brennsoftware ‚Nero Burning Rom(e)‘) etwas überarbeitet.

Hier nun das etwas verbesserte Ergebnis (Musikaufnahme von 1981 mit noch älteren Fotos): Black Out spielt „Lay down, Sally“.

DEADJOE bei www.tostedt.de

Vielleicht sollte sich die Samtgemeinde Tostedt doch einen anderen Web-Hoster für ihren Internet-Auftritt suchen. So langsam wird es peinlich. Seit drei Tagen versuche ich im Download-Bereich Sitzungsprotokolle für meine Frau, die Ratsmitglied der Gemeinde Tostedt ist, abzurufen. Rufe ich die Website auf, so komme ich in einen Bereich, den man eigentlich nicht mit dem HTTP-, sondern mit dem FTP-Protokoll öffnet (Eingeweihte werden wissen, was ich meine):

    DEADJOE bei www.tostedt.de

Steuere ich den Download-Bereich an, so kommt mir eine vielfach schöne Fehlermeldung aus der Datenbank entgegen:

    Viele Grüße von MySQL an www.tostedt.de

Ist das nun eine Spielwiese für Internet-Hobby-Bastler oder eine Info-Seite für Tostedt? Übrigens ist das nichts Neues. Und einer feindlichen Attacke konnte man sich vor einiger Zeit auch nicht entsprechend erwehren!