Kategorie-Archiv: Internet-Bastelkiste

WillZ Bastelkiste mit Fragen rund um PC und Internet

Vier Jahre WilliZBlog.de

Heute ist nicht nur Murmeltiertag, nein, dieses Blog besteht bereits seit vier Jahren und hat seitdem mit über 1400 Beiträgen seinen (meinen) Senf zum Weltgeschehen dazugegeben.

WillizBlog - winterlich
WillizBlog – winterlich

WillizBlog - frühlingshaft
WillizBlog – frühlingshaft

WillizBlog - sommerlich
WillizBlog – sommerlich

WillizBlog - herbstlich
WillizBlog – herbstlich

„Jeeha! Wieder ’n Jahr näher an der Rente!“ heißt es außerdem für mich. Wenn nicht alle Stricke frühzeitig reißen, dann werde ich in spätestens acht Jahren meine Zelte bei meinem jetzigen Arbeitgeber abbauen, um mich dem wohl verdienten Ruhestand in passiver Altersteilzeit zu widmen.

Nachtrag zu meinem Geburtstag:
Jan zu meinem 55.sten
… von meinem ‚respektlosen‘ älteren Sohn Jan

WebTV

Die schnellen DSL-Leitungen machen es für viele möglich: WebTV, d.h. aus dem Internet heraus Fernsehen gucken. Neben einer TV-Karte im Rechner (damit kann man z.B. über Kabelanschluss das laufende TV-Programm auf dem PC anschauen und auch in verschiedenen Videoformaten abspeichern) bietet das Internetfernsehen ein riesiges Angebot.

Videos beim Internet-TV werden in der Regel als Streams (Datenstrom) über das weltweit zugängliche Internet übertragen. Da die eingehenden Daten nicht alle zwischengespeichert werden können, ist immer nur ein Ausschnitt der Daten bekannt. Streams sind so als Download nicht verfügbar. Allerdings lassen sich viele Streams mit Hilfe des Real Players herunterladen (manchmal als Flash-Video, meist aber im Real-eigenem IVR-Format, das sich allerdings nicht für die Weiterbearbeitung, z.B. Konvertierung in andere Videoformate „eignet“).

Nun, die meisten deutschen TV-Sender bieten so genannte Mediatheken an, vorn weg die beiden großen Sender öffentlich-rechtlicher Art. Besonders das ZDF bietet neben vielen Kurzvideos auch die Möglichkeit, verpasste TV-Sendungen, die vom ZDF produziert wurden (bis hin zu Spielfilmen), am PC nachträglich anzuschauen: ZDFmediathek. Bei der ARD ist das Angebot noch nicht so groß: ardmediathek.

Auch die TV-Zeitschriften ‚ebnen’ den Weg Richtung WebTV. So findet man bei der TV-Movie viele Links zu WebTV-Angeboten – teilweise sogar mit der Möglichkeit des direkten Downloads. Bei movies.msn.de kann man sich ganze Filme angucken.

youtube am Scheidepunkt

Wer regelmäßig im Internet youtube aufruft, weiß, welch ungeheure Video-Schätze hier zu finden sind. Besonders wenn man nach Musiktiteln sucht, ob nun aus der Klassik, dem Rock oder Pop, hier wird man fündig. Und man braucht kein Jurist zu sein, um zu wissen, das die meisten dieser Videos gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen. Um diesem vorzubeugen, hat youtube, die Google-Tochter, diverse Verträge mit Plattenfirmen geschlossen und diese gleichzeitig an den Werbeeinnahmen beteiligt.

Ende Dezember 2008 hat nun die Warner Music Group youtube aufgefordert, alle illegal hochgeladenen Videos zu löschen. Begründet wird diese Forderung damit, dass man sich mit youtube nicht über ein weiteres Lizenzabkommen habe einigen können, sprich: Warner Music will höhere Lizenzgebühren. youtube hat daraufhin damit begonnen, die anrüchigen Videos stumm zu schalten, nicht wie früher, zu löschen („Dein Video xxx beinhaltet unter Umständen Inhalte, deren Eigentümer oder Lizenzgeber WMG ist“).

YouTube

Und Ärger droht nun auch von anderen großen Plattenfirmen. Die Verträge mit Universal, Sony und EMI laufen in den nächsten Monaten aus. Die Lizenzgebühren müssen neu verhandelt werden. Es sei nicht sehr wahrscheinlich, dass die Verhandlungen wie bei Warner Music völlig scheitern. Aber wir werden sehen (und nichts mehr hören?).

Das eigentliche Problem: Das Suchmaschinenunternehmen Google hatte das populäre Videoportal im Oktober 2006 mit hochfliegenden Erwartungen übernommen. youtube werde sich zu einer sprudelnden Einnahmequelle entwickeln, glaubte man bei Google. Die Rechnung ging allerdings nicht auf. Auch heute fehlt dem Suchmaschinenunternehmen noch immer ein klares Konzept, um mit youtube das große Geld zu machen. Naht also bald das Ende von youtube?

Im Gegenzug wird youtube von immer mehr Personen, Gruppen oder Institutionen entdeckt. So hat jetzt auch der Vatikan mit Papst Benedikt XVI. einen Kanal geöffnet, um auf diesem Weg Informationen und bedeutende Ereignisse des Vatikans unters Volk zu bringen: Der Vatikan bei youtube.

Aber auch Terroristen übermitteln ihre zweifelhaften Botschaften jetzt vermehrt über dieses Videoportal. Die neueren Drohgebärden von El-Kaida gegen Deutschland sind bei youtube zu finden.

youtube steht am Scheidepunkt: Wohin der Weg gehen wird, ist völlig offen. Solange keine klaren, langfristig gültigen Regeln zum Urheberrecht vereinbart werden, ist selbst das Ende von youtube nicht ausgeschlossen.

SUPER – Video- und Audiobearbeitung

Manchmal ist der Name auch Programm. Das Gleiche gilt für den Slogan: SUPER © does for FREE what other encoders CAN’T do for money.

SUPER © (Simplified Universal Player Encoder & Renderer) ist ein GUI, also ein Programm mit grafischer Oberfläche (bisschen Computer-Latein kann nie schaden), das einen Player und einen Encoder, also ein Programm, mit dem man die verschiedensten Typen/Formate von Multimedia-Dateien in entsprechend andere Formate ‚umwandeln’ kann, beinhaltet und aus der Linux-Ecke stammt. Für Linux-Video-Fach-Chinesen: Es beinhaltet FFmpeg, MEncoder, MPlayer, x264, FFmpeg2theora und das theora/vorbis RealProducer plugIn.

Das Programm ist kostenlos und frei erhältlich. Entwickelt wurde es von Programmierern der Gruppe eRightSoft. SUPER enthält alle notwendigen Codecs und kann so Dateien von einem Format, egal, ob Audio oder Video, in andere umwandeln, u.a. können natürlich auch die Audio-Spuren von Videos z.B. in MP3-Dateien extrahiert werden. Videos im FLV-Format (FlashVideo wie z.B. bei youtube) lassen sich in weitaus gängigere Formate umgewandelt und dann weiterverarbeitet. Und AC3-Tonspuren (Dolby Digital mit 5.1 Tonkanälen) kann man Kanal für Kanal extrahieren oder als Stereo-Ton in einer MP3-Datei zusammenfassen.

SUPER von eRightSoft

Im obigen Beispiel wird eine AVI-Videodatei in eine neue AVI-Datei mit dem DivX-Codec für das Video (1056 kbps, d.h. Kilobit pro Sekunde) und dem MP3-Codec für den Ton (128 kbps) umgewandelt. Bildgröße und Seitenverhältnis bleiben unverändert.

Ganz oben wird zunächst vorgegeben, in was für eine Datei das zu bearbeitende Video umgewandelt werden soll. Dabei gibt man Video- und Audio-Codecs vor. Im grün umrandeten Fenster werden dann alle Einstellungen für das Video, im blau umrandeten Teil alle Audio-Einstellungen vorgenommen. Im rot umrandeten Fenster wird die Zusammenfassung angezeigt.

Für einen Videofreak ist SUPER ein super Werkzeug, wenn es darum geht, Videos unterschiedlichster Formate aufzuarbeiten, um diese dann z.B. später in einem einzigen Video eines bestimmten Formats zusammenzufügen. Was vielleicht auf den ersten Blick etwas verwirrend aussieht, ist eigentlich ganz einfach zu handhaben. Allerdings sollte man schon ein Mindestmaß an Kenntnissen der Video- und Audioverarbeitung besitzen. Für Laien, die sich mit Videobearbeitung beschäftigen wollen, ist es auf jeden Fall eine lehrreiche Spielwiese (bekanntlich lernt man am besten, wenn man etwas ‚in die Hand’ nimmt – nach dem Motto: Probieren geht über Studieren – oder: Learning by Doing).

Du, das öffentliche Gesicht

Wer möchte nicht auch einmal auf der Titelseite einer Zeitung stehen – mit Bild natürlich. Oder im Fernsehen zu sehen sein. Wie wäre es als „das Gesicht“ auf Werbeflächen oder als Kopf auf einer Münze? Oder statt Marilyn Monroe auf einem Gemälde von Andy Warhol in einer Gemäldeausstellung? Man stelle sich vor: Angelina Jolie räkelt sich im Grass – und auf ihrem T-Shirt prangt dein Antlitz? Unmöglich? Weit gefehlt!

Dank digitaler Bildtechnik ist auch das heute möglich. Und dazu ganz einfach, kostenlos und ohne Anmeldung über photofunia.com zu verwirklichen. Einfach ein Hintergrundbild aussuchen, dann dein Foto hochladen – und fertig ist ein Foto zum Herunterladen. Du, das öffentliche Gesicht, von Mona Lisa bis zu Madonna, vom Weihnachtsmann bis hin zum Astronauten – vieles ist denkbar – wie folgende Bilder mit meinem Konterfei zeigen:

Willi als Werbeträger in der Einkaufspassage

Willi als Werbeträger in der Einkaufspassage

Willi im Buch

Willi im Buch

Willi als Warhol-Motiv

Willi als Warhol-Motiv

Willi im Fernsehen

Willi im Fernsehen

(Fast) unterschlagene Beiträge – Teil 15

Jeder Nutzer ein Pirat?

Wenn es nach der Musik- oder Filmindustrie ginge, dann würden viele von uns bereits im Knast oder auf hohen Schulden (dank deftiger Geldstrafen) sitzen. Hier ein aufschlussreiches Video vom „Elektrischen Reporter“ des ZDF, das das geltende Urheberecht hinterfragt: Kreative Künstler oder gemeine Raubkopierer?

Persönliche Geschenke aus dem Netz

Immer noch nicht alle Geschenke beisammen für die Lieben? Dann wird es aber höchste Eisenbahn! Hier gibt es „Selbstgebasteltes 2.0“ – ganz ohne Schere und Klebstoff – im Internet von individuellen Müsli-Mischungen, einzigartige Duftkreationen bis hin zu originelle Tapeten – und vieles mehr.

Do you speak Bairisch?

Allein in Bayern gibt es eine Vielfalt an Dialekten, die jetzt in einem sprechenden Sprachatlas im Internet aufrufbar sind. Anhand von Ton-Dokumenten lassen sich die vielen Sprach-Gebiete ausmachen, die es allein in diesem südlichen Bundesland gibt.

siehe auch: Deutscher Sprachatlas

(Fast) unterschlagene Beiträge – Teil 14

Bald ein Volk von Analphabeten?

Ganz so weit ist es noch nicht. Aber ich finde es schon alarmierend, wenn festgestellt wird, dass jeder Vierte nie Bücher liest. Hinzu kommt, dass 45 Prozent der 14- bis 19- Jährigen erklärten, als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen zu haben.

Olympia: Halbherzig gegen Doping

In Peking wurde getestet, was das Zeug hält, aber nur acht Sportlern wurde die Einnahme verbotener Substanzen nachgewiesen. Inzwischen wird deutlicher warum: Auf neue Nachweismethoden wurde entgegen vollmundiger Ankündigungen verzichtet.

Digitale Produkte am Web-Pranger

Das „digitale Rechtemanagement“ (DRM) ist eigentlich eine Maßnahme gegen illegale Kopien von Musik und Filmen. Kritiker sehen darin eine Gängelung des Verbrauchers und prangern auf der Webseite „35 Days Against DRM“ bis Jahresende täglich ein Produkt an.

Das Ende des Internets

Bekanntlich hat alles ein Ende. Wirklich alles? Der Weltraum, ist der nicht unendlich? Und das Internet? Wie steht es mit dem?

Das ist natürlich auch eine Frage von Raum und Zeit. Beschränke ich mich auf den Raum, was das Internet betrifft also den virtuellen Raum. Stimmt eigentlich nicht, dann die Daten sind ja bekanntlich auf irgendwelchen Servern weltweit gespeichert (und die sollten möglichst in gekühlten, realen Räumen stehen).

Aber gibt es da irgendwo ein Ende? Wie es aussieht: ja! Und nicht nur eins oder wie die Wurst zwei, nein, es gibt viele, geradezu unendlich viele Enden, wie ein Baum, der sich bis ins letzte Ästlein verästelt, sooo viele. Allein im deutschsprachigen Raum habe ich die Enden des Internets aufgespürt, hier nur einige zur Auswahl:

1. Das Ende des Internets – eines von vielen

2. Das Ende des Internets – Klappe die zweite
Hier kann man auch das gesamte Internet herunterladen (vielleicht sollte man sich zuvor noch eine etwas größere Festplatte zulegen)

3. Das Ende des Internets. The end.
Hier wird es geradezu metaphysisch

4. Ende des Internets! Hier ist das Internet zu Ende
Vorsicht; hier kann man das gesamte Internet abschalten! Könnte Probleme mit den Nachbarn geben

5. Das Ende des Internets – Klappe die fünfte
mit Gästebuch

6. Die letzte Domain

Die meisten dieser Enden kommen meist mit Empfehlungen daher, endlich einmal etwas Sinnvolles zu tun, z.B. endlich (sic!) ein gutes Buch zu lesen, Kuchen zu backen oder den geliebten Partner einmal wieder in den Arm zu nehmen. Dem Ganzen kann ich mich nur anschließen. In diesem Sinne ist auch dieser bescheidene Weblog-Beitrag das Letzte Ende …

Der Letzte macht das Licht aus

Wem die Enden noch nicht reichen: Die vielen Enden des Internet.

Literatur 2.0: Web-Roman mit Geo-Daten

Im Internet gibt es nicht nur Videos, Musik und Bilder aller Art, es gibt auch Literatur, so genannte Hörbücher oder eBooks. In mehreren Beiträgen habe ich bereits über kostenlose Downloads berichtet (Hörbücher kostenlosBücher und eBooks – kostenlos).

Jetzt hat der diplomierte Wiener Germanist Christoph Benda einen spannenden und unterhaltsamen Roman verfasst, der im Internet nachzulesen ist und der eine Besonderheit aufweist: Er verwendet Googles Landkartenservice zum Geschichtenerzählen. Hier werden erstmals alle Handlungselemente eines literarischen Textes mit geografischen und zeitlichen Koordinaten versehen und so im chronologischen Verlauf auf einer Karte darstellbar gemacht. Auf Basis von Google Maps wird parallel zu jeder Szene des Textes deren Handlungsort als exakte geografische Position bzw. jede Bewegung als animierte „Fahrt“ auf der Karte dargestellt. Der Leser des virtuellen Buches erlebt die geschilderte Handlung als „Reise über die Landkarte“ und gewinnt über diese visuelle Ebene einen völlig neuen Zugang zum Text. Titel des Online-Romans: „Senghor On The Rocks“.

Zum Inhalt: Mitte Dezember 2001 – gut ein halbes Jahr vor der Fußball-WM 2002 – hat es der Senegal geschafft: Die Mannschaft des kleinen westafrikanischen Staates hat ihr WM-Ticket in der Tasche. Ein Freudentaumel durchzieht das Land. Fußballfans wissen, wie die Geschichte weitergeht. Senegals Fußballer besiegen später völlig überraschend Weltmeister Frankreich und werden erst im Viertelfinale von der Türkei gestoppt.

Noch ist es nicht soweit. Während der Senegal euphorisch die Qualifikation zur Fußball-WM feiert, kommt aus Frankreich eine schlechte Nachricht: Léopold Sédar Senghor, erster Präsident der Republik, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Zwei Ereignisse von nationaler Bedeutung prallen aufeinander und bilden den Hintergrund.

„Senghor On The Rocks“ spielt zunächst in Senegals Hauptstadt Dakar und nimmt seine Leser anschließend mit auf eine abenteuerliche Reise quer durch das westafrikanische Land.

Christoph Benda: Senghor On The Rocks

Als Buch ist der Roman so natürlich nicht zu haben, sondern nur im Internet aufrufbar. Übrigens: Die Idee, mit Hilfe von Google Maps Geschichten zu erzählen, ist nicht neu. Schriftsteller wie der britische Thriller-Autor Charles Cumming gehen dabei allerdings noch weitaus mutiger zu Werke als die Macher von „Senghor Of The Rocks“. Während Google Maps bei Bendas virtuellem Senegal-Roman lediglich zur Illustration des Handlungsablaufs benutzt wird, hat Cummings seine Kurzgeschichte „21 Steps“ gleich vollständig in den Landkartendienst der kalifornischen Suchmaschinenfirma integriert. Die spannende Geschichte wird wie ein guter alter Comic nur in „Textblasen“ erzählt. Der Leser muss sie der Reihe nach anklicken, während er auf der Landkarte dem Weg der Hauptfiguren folgt.

siehe auch zdf.de: Literatur 2.0: Web-Roman mit Geo-Daten

Der (fast) Alleskönner: VLC Media Player

Ähnlich wie im Grafikbereich so gibt es viele Audio- und Videoformate, für die man meist nach einem geeigneten Abspielprogramm (Player) am PC sucht. Um es gleich zu sagen: Es geht mir hier um den erweiterten Hausgebrauch. Absolute Audio- und Videofreaks brauchen nicht weiterzulesen, die werden ihre entsprechende Hard- und Software schon selbst zusammengestellt haben. Daher also nichts Neues zu den hochauflösenden Formaten.

Nun in einem anderen Beitrag habe ich den folgenden Player bereits vorgestellt: VLC Media Player. Dieses Abspielprogramm wurde erstmals 1999 von Studenten einer französischen Ingenieurschule entworfen und wird seitdem weitweit von vielen Programmierern weiterentwickelt. Und er ist kostenlos herunterzuladen (deutsche Version z.B. bei chip.de – Größe. 13,9 MB).

VLC Media Player

Das Besondere am VLC Media Player ist die Vielseitigkeit des Programms, das nahezu jedes Format und jede Datei abspielt, auch unvollständige oder bruchstückhafte AVI-Dateien, was z. B. bei nicht vollständig heruntergeladenen Dateien der Fall sein kann. Dabei sind alle Standardfunktionen kommerzieller Produkte verfügbar. Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Wiedergabe von DRM-geschützten Formaten nicht möglich.

Als ich vor Jahren noch keinen DVD-Brenner hatte, da habe ich viele meiner eigenen Videos als Super-Video-CD (SVCD) abgespeichert, die eine bessere Bildqualität aufweisen als herkömmliche Video-CDs (VCD). Da ich die Scheiben nicht gleich auf den Müll schmeißen möchte, die meisten Player-Programme aber SVCD nicht unterstützen (okay, mein DVD-Player Power DVD packt es), habe ich ein Problem. Hatte – denn der VLC Media Player spielt auch diese Scheiben ab. Gleiches gilt für DTS-CDs mit 5.1-Ton oder – vor allem – Videos im Flash-Video-Format (FLV), wie diese heute fast überall in Video-Portalen wie youtube usw. benutzt werden. Über dem Menüpunkt „Medien“ – „Advanced Open File“ lassen sich auch Videos direkt aus dem Internet aufrufen (Protokoll z.B. HTTP und Adresse aus dem Internet eingeben).

Inzwischen habe ich den VLC Media Player für fast alle Videoformate als Standardplayer auf meinem Rechner im Einsatz (außer DVDs und DIVX-Filme). So ein Allrounder hat schon was.