Tostedt: 100 Jahre Mittelschule-Realschule Tostedt

Die Erich-Kästner-Realschule in Tostedt feiert in diesen Tagen ihr 100-jähriges Bestehen. Also noch ein Jubiläum in Tostedt. Am Freitag, dem 24. 06. 2005, findet u.a. ab 19.30 Uhr ein „Bunter Abend“ statt.

Gleichzeitig ist diese Woche für die Schüler eine Projektwoche. Natürlich unter dem Thema „100 Jahre Mittelschule-Realschule“! Mein Sohn Lukas war u.a. mit seiner Schulklasse einen Tag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Hamburg-Harburg. Dabei lernten die Schüler die Bauweise eines Fachwerkhauses kennen, also eine Technik des Hausbaues, wie sie vor 100 Jahren praktiziert wurde. Hier einige Bilder von dem Besuch:

Fachwerkhaus Gerüste zusammenstellen
altes Fachwerkhaus Zusammenstellung des Gerüstes (aus Ständern, Streben, Bändern usw.)
Lehm anrühren Äste ins Gefache
Der Lehm wird mit Wasser angerührt zuerst Äste ins Gefache
Lehmkugeln Lehm auftragen
Lehmkugeln kneten Lehmkugeln auftragen
Lehmausfachung ... das war es fast
Lehmausfachung alles gut verstreichen
Die Fachwerker
Klasse 5 B der Erich-Kästner-Realschule Tostedt

Hörbücher kostenlos

Statt am Rechner zu daddeln, sollte man ab und zu schon einmal ein gutes Buch lesen. Und wer das nicht packt, der kann sich ein solches auch gern vorlesen lassen: Hörbücher nennt man das heute. Jetzt gibt es im Internet vorleser.net, eine Website, über die man sich sogar kostenlos literarisch interessante Texte in Schrift und Ton (als MP3 in bester CD-Qualität) herunterladen kann. Also nichts wie ran! Wer keine schnelle Internet-Verbindung hat, kann sich bis zu 12 Stunden Hörbuch für wenig Geld auf einer mp3-CD selbst zusammenstellen lassen.

Wettervorhersage 21.06.2005

Tostedt/Hamburg:

wolkig, abends Gewitter, max. 30 °C
Luftdruck zw. 1014 und 1016 hPa

Sonnenaufgang: 4:53
Sonnenuntergang: 21:52

Edinburgh/Schottland (unser Reiseziel):

Regen, abends Schauer, max. 20 °C
Luftdruck zw. 1014 und 1018 hPa

Sonnenaufgang: 4:26
Sonnenuntergang: 22:03

Comiso/Sizilien:

leicht wolkig, max. 29 °C
Luftdruck zw. 1014 und 1015 hPa

Sonnenaufgang: 5:42
Sonnenuntergang: 20:24

Zielgruppen der Wirtschaft

Der folgende Auszug eines Artikels aus der Satirezeitschrift pardon wurde zwar in einem etwas anderem Zusammenhang geschrieben, ist aber auch so recht interessant zu lesen:

„Die grammatisch männlichen Leser herkömmlicher Magazine erfüllen eine wichtige Funktion, nämlich als Zielgruppe. Sie konsumieren ein Produkt, das für die Werbewirtschaft hergestellt wurde und das ihnen ein zur Werbung passendes Image verkauft.

In den Lifestyle-Illustrierten werben verständlicherweise Hersteller von Lifestyle-Artikeln, weil sie denken, der Matador-Mann gibt schon eine Menge Geld für das Heft aus, also sitzt es ihm locker und er möchte gern das Hundertfache für einen Anzug ausgeben oder das Zehntausendfache für ein Auto.

Möglicherweise würden die Leute das tatsächlich, aber so läuft das nicht. Die Käufer der Lifestylemagazine kaufen es als Ersatz für den Lifestyle, den sie sich nicht leisten können. Tragisch für die Wirtschaft, neutral für die Werbeagenturen.

Das ist es, was schiefläuft in diesem Land.

Die Käufer herkömmlicher Magazine verhalten sich nur so, als seinen sie eine Zielgruppe, während sie Kaufzurückhaltung üben und die Wirtschaft lahmlegen. Indem sie kein Geld für Endprodukte ausgeben, sondern das Spiel der Werbung mitspielen, der Industrie zu suggerieren, es gäbe einen Absatzmarkt, entziehen sie dem Wirtschaftskreislauf das Blut (das Geld).“

aus: pardon 3/05 (Wozu gibt es pardon-Leser? Leitartikel von Bernd Zeller)

Tostedter Frauenbeauftragte bald arbeitslos?

„Das paßt ja richtig gut in die Tostedter 900-Jahr-Feier“, schreibt Alexander Gröngröft aus Tostedt in seinem Leserbrief in der Harburger Anzeiger und Nachrichten. „Da gibt sich die Gemeinde integrativ, weltoffen und familienfreundlich und diejenige, die mit ihrer Arbeit diese Familienfreundlichkeit umsetzen und die sozialen Probleme entschärfen will, soll nach dem Willen der CDU-FDP-Gruppe entlassen und durch eine ehrenamtlich tätige Person ersetzt werden. Gründe werden keine genannt. … Gründe werden auch deshalb nicht genannt, weil es offenbar keine gibt:

1. Die sehr engagierte Arbeit der Frauenbeauftragten war kompetent, effektiv und ausgezeichnet. Ihr Engagement war wirkungsvoll, die Arbeit entsprach der Funktion der Stelle und war nicht nur auf Probleme von Frauen begrenzt.
2. Die Kosten können nicht entscheidend sein. In einer Gemeinde, in der im Verwaltungshaushalt 13 Millionen Euro pro Jahr ausgegeben werden … spielen die Ausgaben für die hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte (35000 Euro) nur eine untergeordnete Rolle. Wenn man berücksichtigt, wieviele Folgekosten durch das Engagement der Beauftragten vermieden werden können, ist jeder für diese Arbeit ausgegebene Euro sogar mehrere Euro wert. [usw.]“

Herr Hans-Jürgen Küsel aus Tostedt ergänzt hierzu: „Eigentlich muß man der Tostedter CDU ja dankbar sein, denn sie hat mit der geplanten Entlassung Kerstin Peterssons einen unschätzbaren Beitrag zur Aufklärung hinsichtlich des bevorstehenden Bundestagswahlkampfes geleistet. Denn wir dürfen getrost davon ausgehen, daß die Positionen der Tostedter CDU repräsentativ für die gesamte Partei sind. … Wenn sich nun die CDU im Wahlkampf als „familienfreundlich“ darzustellen versucht, dann wissen alle Wahlbürger: Hier wird gelogen, daß sich die Balken biegen. [usw.]“

Jeder zweite Bahnkunde ist schlecht beraten

Wie sollte es anders sein: Am Schalter oder im Reisebüro ist jeder zweite Bahnkunde schlecht beraten. Er erhält zu teure, zu umständliche oder langsame Verbindungen. Das ermittelte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in seinem diesjährigen Bahntest. Nach der am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie sind die Informationen, die sich der Kunde selbst im Internet holen kann, fundierter als die Datenbasis der Berater an den Ticketschaltern.

Okay, das Personal ist oft freundlich. Aber was nützt es dem Kunden. Man will kompetent beraten sein und nicht durch noch so freundliches ‚Gelabere‘ vollgesülzt werden.

siehe: zdf.de

Mahnwache für Frauenbeauftragte in Tostedt

Die Ankündigung von der bevorstehenden Entlassung der Tostedter Frauenbeauftragten Kerstin Petersson schlägt hohe Wellen in der Samtgemeinde. Ein Zusammenschluss von Initiativen, die mit Frau Petersson gemeinsam zahlreiche Familienförderungsprogramme auf den Weg gebracht haben, rufen jetzt alle Bürger zu einer „Mahnwache mit Kind und Kegel“ am Mittwoch, den 15. Juni, vor dem Tostedter Rathaus auf. Die Aktion soll von 15.30 bis 16.30 Uhr dauern und Ratsmitgliedern, die die Abberufung der Frauenbeauftragten planen, verdeutlichen, dass sie der Familienarbeit in der Samtgemeinde einen Bärendienst erweisen würden. Kerstin Petersson müsse bleiben.

aus: Harburger Anzeigen und Nachrichten vom Montag, den 13. Juni 2005

900 Jahre Tostedt: Festumzug am Samstag, den 11.06.2005

Das Wetter war zwar nicht ideal, einfach zu kalt und auch einige Regentropfen fielen. Das hielt aber die Töster Bürger nicht davon ab, am Festumzug teilzunehmen, ob nun aktiv im Umzug selbst oder am Rande als winkende Zuschauer. Vom Kindergarten bis zu den Bürgermeistern der Samt- und Einzelgemeinden, vom Sport- bis zum Schützenverein war alles unterwegs, um seine Präsenz vor Ort zu bekunden.

Napoleon in Tostedt? (Gymnasium) Die Töster Bürgermeister
Napoleon in Tostedt? (Gymnasium) Die Töster Bürgermeister
Töster Schützen Johannes-Gemeinde
Töster Schützen Johannes-Gemeinde
MTV Tostedt Partnerstadt Lubaczów
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Partnerstadt Morlaàs Imkerverein & Samba-Gruppe
Partnerstadt Morlaàs Imkerverein & Samba-Gruppe
mit Sack und Pack unterwegs Realschule
mit Sack und Pack unterwegs Realschule
Jägersmänner asiatische Drachen
Jägersmänner asiatische Drachen
Sozialwerk Tostedt Herbergsverein & Diakonie
Sozialwerk Tostedt Herbergsverein & Diakonie
Löschpumpe aus Todtglüsingen
Löschpumpe aus Todtglüsingen

Jethro Tull in Concert 2005

Gestern war ich also mit meinem Kumpel Helmut L. in der Stadthalle von Bremerhaven im Konzert von Jethro Tull. Entgegen eigenen Erwartungen muss ich gestehen: Es hat mir doch sehr gut gefallen! Dass die Herren Anderson & Co. gute Instrumentalisten sind, ist nicht Neues, und dass die Stimme von Ian Anderson schon lange nicht mehr die beste ist, weiß jeder Tull-Fan. Genau das gleicht aber der Meister mit seinem Flötenspiel aus. Was er da aus der Flöte ‚rotzt‘, das hat schon etwas! Leider zeigte sich das Publikum als zu kopflastig und wenig ‚enthusiastic‘. Schade.

Meine Eintrittskarte zum Jethro Tull-Konzert 

Bei einem gepflegten Bierchen ließ ich dann den Abend mit meinem alten Kumpel ausklingen.

Jethro Tull in Concert 2005 Anderson & Co. 2005 in Bremerhaven

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