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| Blumenpracht in AlbinZ Garten | |
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Alle Artikel von WilliZ
Evangelischer Kirchentag in Köln
Heute endete in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag. Mein Sohn Jan war seit dem Mittwochabend unter den rund 110000 Dauerteilnehmern und besuchte verschiedene Podiumsdiskussionen, Konzerte und Gottesdienste. Ein Schwerpunkt für ihn war dabei der christlich-jüdische Dialog.
Angesichts des G8-Treffens der Mächtigen in Heiligendamm so stand natürlich auch auf diesem Kirchentag die Frage, wie die Welt nach menschlichem Maß gestaltet werden kann, im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. Höhepunkte daher die Auftritte der Friedensnobelpreisträger Mohammed Yunus und Desmond Tutu.

Den Stolz und die Würde der Betroffenen hat denn auch – am Rhein und nicht an der Ostsee – niemand besser und klarer formuliert als der südafrikanische Bischof Desmond Tutu: „Ich bin ein Afrikaner. Ich bin ein Mann. Ich bin ein Mensch. Ich bin kein Objekt, das Almosen braucht. Ich bin stolz. Ich bin kein Objekt, das Mitleid braucht. Ich bin nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Wir sind geschaffen worden, um zusammenzuleben. Wir können nur zusammen überleben. Wir können nur zusammen menschlich sein. Ihr Führer mögt fragen, was ich brauche, was ich will. Nun, ich frage euch: Was braucht ihr denn?“
siehe auch zdf.de: Lieber aufsässig als innerlich
Blumenpracht
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Videobearbeitung am PC – 1. Teil
Um ein solches Weblog multimedial aufzupeppen (aber natürlich auch für den weiteren privaten Bereich) benötigt man entsprechende Programme, mit denen man Bilder, Musik und Videos (also die ganze Mulitmedia-Palette) erstellen bzw. bearbeiten kann. Hier nun etwas zur digitalen Videobearbeitung.
Auf meiner Technik-Seite habe ich mich bereits etwas ausführlicher über die Video-Bearbeitung ausgelassen. Allerdings ist einiges dort Geschriebene nicht mehr ganz aktuell – die Technik schreitet eben mit schnellen Schritten voran. In der Zwischenzeit habe ich natürlich viele andere Programme zur Videobearbeitung für den PC kennen gelernt, u.a. das Ulead MediaStudio Pro 8.0, das eigentlich aus einem Video Editor und einem Audio Editor besteht (Video Capture gehört als 3. Komponente ebenfalls dazu, ich benutze es aber nicht, da ich Videos aus externen Quellen, z.B. von der Videokamera, direkt über die TV-Karte einspiele). Den Audio Editor benutze ich auch fast nie, da ich den Wave Editor von Nero (gehört zum Nero Burning Rom Paket) handlicher finde, der mir zudem auch mehr Funktionalität bietet (siehe hierzu den 2. Teil meines Beitrag: Ian Anderson: Walk into Light (1983)). Um es gleich zu sagen: Das Ulead MediaStudio ist nicht ganz billig (das Ulead VideoStudio 11 reicht meist auch).

Was ist das Besondere an diesem Videobearbeitungsprogramm? Zunächst ist es wirklich sehr schnell. Es nutzt die Rechnerressourcen optimal. Man kann insgesamt mit sieben Ton- und sieben Videospuren arbeiten, was einen entscheidenen Vorteil ausmacht. Im Audiobereich wird u.a. Dolby Digital 5,1 Surround unterstützt., an Videoformaten so ziemlich alles von normalen MPEG1- und MPEG2-Formaten (DVD) über DIVX, WMV9, MPEG-4, HDV über RealMedia- bis hin zum Flash-Format (youtube.com stellt die Videos in Flash dar).
Natürlich ist die Funktionalität weitreichend. Neben Übergängen, Titeln (Text), Effektfiltern usw. findet man eine breite Palette an weiteren Möglichkeiten, die einem Video-Bastler das Herz höher schlagen lassen. Den Video Editor kann man dabei auch hervorragend für die Bearbeitung von Audiodateien nutzen (z.B. den Schnitt, das Extrahieren von Tonspuren aus Videos und das separate Speichern).
Ich muss gestehen, dass ich längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt habe, die das Programm bietet. Ist leider auch eine Zeitfrage. Auch muss man zunächst mit der Ulead-‚Philosophie’ klarkommen (Im Grafik-Bereich habe ich da immer noch Schwierigkeiten mit PhotoImpact von Ulead). Wer das nötige Kleingeld übrig hat (aber wer hat das schon) und wer nicht gerade im Profibereich tätig ist, dem kann ich dieses Video-Tool nur wärmstens empfehlen.
Seniorenband stürmt die Charts
In einem Beitrag habe ich bereits von der ältesten Rockband der Welt „The Zimmers“ berichtet. Jetzt stürmt die Seniorenband mit der Coverversion von „The Who“: My Generation auch die englischen Charts. Und das war gestern zur besten Sendezeit um 19 Uhr den Heute-Nachrichten beim ZDF einen Bericht wert:
„The Zimmers“ (Gehhilfen) bestehen u.a. aus dem 90-jährigen Leadsänger Alf Carretta und Peter Oakley, 79 Jahre alt, der bereits als geriatric1927 bei youtube durch kleine Videobotschaften zum Star geworden ist.
Sütterlin
Vor kurzer Zeit starb eine (angeheiratete) Tante von mir, die mir durch ihre für mich unleserlichen Briefe in Erinnerung bleiben wird: sie schrieb bis zuletzt in der Sütterlin-Schrift. Einiges konnte ich ziemlich schnell entziffern, anderes durch Vergleich mit ähnlichen Teststellen. Es dauerte aber seine Zeit, bis ich den Brief so halbwegs (dem Sinn nach) entschlüsselt konnte. Dabei hatte ich in frühen Schuljahren selbst für kurze Zeit diese Schrift noch lernen müssen. Aber da ich ansonsten keine weiteren Texte (bis auf die gelegentlich eintreffenden Briefe meiner Tante) in dieser für mich besonderen Schrift las, verlernte ich dieses auch schnell wieder.
Die Schrift wurde von dem Grafiker und Pädagogen Ludwig Sütterlin entwickelt und diente ab 1915 in Preußen als Ausgangsschrift an Schulen. Während der Nazi-Zeit wurde sie verboten.

Mein 500.000. Youtube-Besucher
Dieser Tage hatte ich den 500.000sten Besucher meiner Videos bei youtube.com. Den Kommentaren zufolge ist viel Dank auf mein Haupt geschüttet worden, das ich auf diesem Wege gern zurückgeben möchte.
Übrigens gibt es, was die „most viewed“ (am meisten betrachteten) Videos betrifft, ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Videoclip „Heavy Horses“ und Ians Andersons Flötensolo (live aus dem Tampa Stadium vom 31. Juli 1976 in Tampa, Florida/USA), wobei das letzte wohl in Kürze die Nase vorn haben dürfte (vom Flötensolo gibt es zz. fast 500 Aufrufe täglich – Heavy Horses bringt es gerade einmal auf 200).

Top 10 meiner Youtube-Besucher
Spitzel Deutsche Bahn
Die „Süddeutschen Zeitung“ berichtet, dass die Deutsche Bahn der Polizei angeblich während des G8-Gipfels in Heiligendamm bei der Überwachung der Gegendemonstranten helfen will. Laut einem Medienbericht sollen die Zugbegleiter angewiesen worden sein, potenzielle Aktionsgruppen zu melden. „Da die globalisierungskritische Szene nicht unbedingt als solche zu identifizieren ist“ sei „anlassbezogen eine Vormeldung von größeren Reisegruppen in Richtung Mecklenburg-Vorpommern (z.B. Rostock) an interne Stellen vorzunehmen“, zitierte der Bericht aus einer vorliegenden Weisung an Zugbegleiter.
siehe zdf.de: Deutsche Bahn soll Polizei offenbar bei G8-Gipfel zuarbeiten
Ich denke, die Bahn sollte sich zunächst einmal darum kümmern, ihren Auftrag zu erfüllen (z.B. den Fahrplan einhalten). Da ist die vorgesehene Bespitzelungsaktion wirklich fehl am Platze. Haben wir durch diesen G8-Gipfel nicht schon genug Polizeistaat zu ertragen?
Es ist ein Witz (eigentlich nicht): Aber gestern (nachdem ich dieses schrieb) hatte mein Zug nach Hause 20 Minuten Verspätung (Signalstörung wg. Stromausfall in einem Stellwerk). Statt 30 also 50 Minuten im Zug. Dabei fuhr er nicht einmal Richtung Heiligendamm (Herr Mehdorn, wo ist Dein Arsch, in den ich treten möchte) …
Beatless: Smells like Teen Spirit
Gestern fand die 2. Runde, das Recall, des Musikwettbewerbs „Song & Dance Contest 2007“ am Gymnasium Tostedt statt. Dafür hatte sich auch die Schulprojektgruppe „Beatless“ (könnte man mit „taktlos“ übersetzen) qualifiziert – mit Julian als Frontman (Gitarre und Gesang) und Philip Johann am Keyboard. Für den nötigen Drive sorgten wiederum mein Sohn Jan am Bass und Per-Olaf an den Drums. Die netten Cheerleader-Jungs waren Max und Christian. Diesmal wurde eine Cover-Version von Nirvana gespielt: Smells like Teen Spirit.
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Beatless: Smells like Teen Spirit |
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Hier der Auftritt vom 30.05.2007 in der Aula des Gymnasiums Tostedt:
Obwohl sich die Jungs wirklich noch einmal gesteigert haben, besonders die Cheerleader-Einlage, kurzfristig eingeübt, war vom Feinsten, wurden sie nicht belohnt. Die Jury, bestehend aus 3 Lehrern, machte Herrn Bohlen & Co. Konkurrenz, indem sie die Leistung schlichtweg ignorierte und damit der Gruppe den Weg ins Finale verbaute. Leider! Das Publikum war auf jeden Fall von dem Auftritt der Jungs begeistert.
Eigentlich hatten sich die jungen Musiker nur für diesen Wettbewerb zusammengetan. Jetzt wollen sie aber weitermachen und haben bereits die nächsten Ziele im Auge. Zum einen (wenn ihr Repertoire etwas größer ist) wurde ihnen angeboten, als Vorgruppe für eine andere Band aufzutreten. Zum anderen steht im Herbst wiederum ein Bandabend im Gemeindehaus Tostedt an. Wohl denn: weiterhin viel Spaß beim Üben. Ihr werdet es packen!
aus der 1. Runde: Beatless mit Sgt. Pepper’s
Passwörter sind wie Unterwäsche

AlbinZ Garten im Mai 2007
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| Das frühe sommerliche Wetter im April 2007 hat uns im Mai einen üppig wuchernden Garten beschert. | |
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