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| Auch dieses Jahr möchte ich an dieser Stelle allen danken, die meinen Blog besucht haben. Ich wünsche Euch ein geruhsames, friedvolles Weihnachtsfest mit möglichst wenig Stress. Und ich wünsche Euch ein gutes Neues Jahr 2011, in dem alles für Euch in Erfüllung geht, das Ihr Euch wünscht. Schöne Feiertage!
Nun denn, entspannen wir uns in diesen Tagen und lassen uns verwöhnen (oder besser noch: verwöhnen wir die Menschen, die uns etwas bedeuten, sie haben es verdient). Merry Christmas & Happy New Year (englisch) |
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Kategorie-Archiv: Feiertage
Wenn Weihnachtswichtel witzeln
In zwei Tagen ist Heiligabend. Da denke ich an fette Gänsebraten, vielleicht Glühwein und manches Süße, das für eine gewisse Trägheit nicht nur des Körpers sorgt. Es kann dann nicht schaden, das Hirnschmalz etwas zum Sieden zu bringen. Hier eine kleine Denksportaufgabe zum Anregen der kleinen grauen Zellen:
Die Weihnachtswichtel haben sich einen Scherz erlaubt: Sie haben in der Bäckerei die Beschriftungen an den Zutaten vertauscht. Nun steht der Weihnachtsmann vor den drei Säcken und muss wieder für Ordnung sorgen.

In einem Sack sind Mandeln, in einem anderen Sack sind Nüsse, und im dritten Sack ist eine Mischung aus Mandeln und Nüssen. Die Wichtel haben die drei Schilder an den Säcken vertauscht, so dass keines mehr an dem richtigen Sack hängt.
Der Weihnachtsmann greift, ohne in den Sack hineinzusehen, in einen bestimmten der drei Säcke und holt eine einzelne Frucht heraus. Sofort weiß er mit Sicherheit, welches Schild an welchen Sack gehört.
Welches falsche Schild hängt an dem Sack, in den der Weihnachtsmann gegriffen hat?
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Dies ist der 2000. Beitrag in WilliZ Weblog |
Schlimmer geht immer
Das Jahr geht dem Ende entgegen und ich kann nur sagen: Gottlob, denn es war in vielerlei Hinsicht ein mieses Jahr, ein echtes Scheißjahr. Natürlich hoffe ich, dass das nächste Jahr besser wird, aber – wie mein Bruder so gern sagt: Schlimmer geht immer! Kann’s aber wirklich noch schlimmer kommen?
Ich will mich erst gar nicht über all die privaten Sorgen und Nöte hier auslassen. Meiner Frau geht es nach ihrer Erkrankung wieder ganz gut – das ist das Wichtigste! Und so können wir Weihnachten in Ruhe und auch wieder in etwas mehr Zufriedenheit erleben.
Das Wetter ist zz. wirklich winterlich. Nach dem Schnee haben wir jetzt Frost. Aber schon ab Mittwochabend soll es regnen (gefrierend), um am Heiligabend wieder in Schnee überzugehen. Mit Einschränkungen könnte es eine weiße Weihnacht werden. Froh bin ich darüber, dass ich nur noch heute und morgen arbeiten muss (auch meine beiden Söhne haben ab Mittwoch frei), denn was uns die Bahn, und bei uns die Metronom Eisenbahngesellschaft mbH, zumutet, ‚das geht auf keine Kuhhaut’. Natürlich liegt es am Wetter und es liegt an den Schönwetterzügen, die für diese Witterungsbedingungen einfach nicht ausgelegt sind und am laufenden Band ‚streiken’. Erst heute Morgen blieb mein Zug liegen, erreichte ‚mit knapper Not’ noch den nächsten Bahnhof, von dem ich mit dem nächsten, bereits überfüllten Zug, der natürlich hat schon über 10 Minuten Verspätung hatte, weiterfahren konnte. Oder am Freitag, der sich am Hamburger Hauptbahnhof zur Mittagszeit auch an wärmeren Tagen als Chaostag entpuppt, ging teilweise gar nichts mehr. Bedenkt man, dass der Winter erst anfängt, dann kann man nur das Schlimmste befürchten, denn: Schlimmer geht wirklich immer. Natürlich ist das nichts dagegen, was Fahrgäste letzten Donnerstag auf der Fahrt von Hamburg nach Lübeck erlebten, als sie stundenlang im Zug ohne Strom ausharren mussten.
Dass die Fans des Fußballbundesligisten Werder Bremen in dieser Saison auf eine harte Probe gestellt werden, habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt (Die fetten Jahre sind vorbei). Auch wenn der Abschluss in der Champions League Gruppenphase mit dem 3:0-Sieg gegen den Titelverteidiger Inter Mailand immerhin versöhnlich war , ausgeschieden ist man damit trotzdem aus allen laufenden Pokalwettbewerben. Und in der Bundesliga selbst, auf die sich die Mannschaft jetzt beschränken darf, läuft auch nicht viel. Zur Halbzeit ist es ein für Bremer Verhältnisse kläglicher 14. Tabellenplatz – knappe 4 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt und satte 24 Punkte von der Tabellenspitze. Werder Bremen steht im Abstiegskampf, da gibt es nichts mehr zu leugnen. Geht’s hier im nächsten Jahr vielleicht noch schlimmer?
Ach ja, Weihnachten steht vor der Tür – und einige freie Tage. Da kann mich Werder und der Fußball ‚gern haben’ und ich werde einen großen Bogen um Bahn und Busse machen. Wenigstens für diese wenigen Tagen wird alles wieder gut.
Anruf vom Meister gewinnen
Ach wie liebe ich diese ‚sparsamen’ weihnachtlichen Preisausschreiben (Christmas Contest) des Herrn Ian Anderson. Als besondere Überraschung (A spezial Holiday Treat for Tull Fans) erwartet dem glücklichen 1. Gewinner u.a. ein ‚phone call from Ian’ himself. Wenn das nichts ist? Wer auch ohne Preisausschreiben Herrn Anderson an die Ohrmuschel haben möchte, please call no. 0180-35518-25246 (sorry, ist nur ein Anrufbeantworter ohne Rückrufgarantie).
Eher erwähnenswert erscheint mir da die frohe Kunde, dass es die DVD Jethro Tull – Live at the London Hippodrome aus dem Jahr 1977 jetzt für schlappe 8 € käuflich zu erwerben gibt. Ich habe davon eine japanische Fassung – und die Qualität ist dem Alter entsprechend hervorragend. Also schnell ordern, damit die Scheibe noch unterm Weihnachtsbaum kommt.
Langsam zur Ruhe kommen …
Heute beginnt meine letzte, die ein Wochenende einbeziehende Arbeitswoche in diesem Jahr. Von Weihnachtsstimmung kann angesichts der noch bestehenden Jahresendhektik keine Rede sein. Aber mag es der Schnee draußen sein, der auch die Sinne besänftigt, oder die durch die Kälte hervorgerufene Müdigkeit: Ich komme so langsam zur Ruhe.
Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren, die die schönste des Jahres sein kann, wenn es einem gelingt, sich von all den Einflüssen, die in diesem Jahr auf einen eingeströmt sind, zu befreien. Es sollte die Zeit der Ruhe, auch des bewussten Genießens sein. Genießen kommt von ‚etwas nutzen’. Und wer etwas bewusst genießt, hat davon einen wirklichen Nutzen. Ich meine nicht nur den kulinarischen Genuss (denn allerdings auch), ich denke auch an geistigen Genuss, an gute Musik oder einen guten Film. Die kurzen, kalten Tage dieser Jahreszeit laden dazu ein. Natürlich sollten auch die geruhsamen Tage im Kreis unserer Lieben genossen werden. Und den Winter sollte man genießen, wenn denn die Tage in dieser Hinsicht genießbar sein werden.
Ein Blick heute schon auf die Wetterprognose für Weihnachten verheißt zunächst weitere Tage der Kälte und (ab morgen) auch des Schneefalls. Zu Weihnachten selbst soll es wohl wärmer werden, aber trocken bleiben und sogar teilweise leicht bewölkt nur sein. Kommt also bis Weihnachten noch Schnee hinzu, dann sollte es wirklich eine weiße Weihnacht (auch hier im Norden Deutschlands) werden: Wenn das keine Einladung zu einem schönen Winterspaziergang ist!
Eben bin ich auf eine interessante Seite mit Bildern vom Winter in Russland gestoßen. Wenn wir uns über zu viel Schnee beklagen sollten, dann sollten wir uns diese Bilder vor Augen halten; solche Massen an Schnee werden wir mit Sicherheit nicht bekommen:
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Schneemassen: Winter in Russland |
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Also noch wenige Tage Arbeit warten auf uns. Lassen wir diese ruhig angehen (soweit das möglich ist) und freuen uns auf ein schönes Weihnachtsfest und die Tage danach.
Ian Anderson liest aus Sir Walter Scott: Marmion
Vor drei Jahren gab es hier einen Beitrag u.a. mit dem Titel „Weihnachtliches mit Onkel Ian“, in dem Ian Anderson von der Gruppe „Jethro Tull“ etwas der jetzigen Weihnachtszeit Gemäßes vortrug. Hier noch einmal aus gegebenen Anlass und weil ich es natürlich schön finde:
Apropos Weihnachten! Da habe ich doch auch etwas Nettes und komme so auch wieder auf unser eigentliches Thema zurück: Vielleicht kennt Ihr es ja bereits. Der Herr Anderson, wenn seine Singstimme auch nicht mehr das Wahre ist …, wenn er spricht, so finde ich die Stimme noch voll in Ordnung (wenn sie hier auch etwas kratzig klingt):
Es handelt sich hierbei um einen Radio-Beitrag zu einer Sendung namens „A Toss the Feathers Christmas Special 2004“ und wurde eben vor sechs Jahren über den amerikanischen Sender Public Radio International ausgestrahlt. Neben „Another Christmas Song“ und „Ring Out Solstice Bells” (am Ende) liest Ian Anderson aus Sir Walter Scott’s „Marmion“– Dichtung in sechs Gesängen (A Tale of Flodden Field in six Cantos) etwas Weihnachtliches vor:
INTRODUCTION TO CANTO SIXTH
Heap on more wood!-the wind is chill;
But let it whistle as it will,
We’ll keep our Christmas merry still.
Each age has deem’d the new-born year
The fittest time for festal cheer: 5
Even, heathen yet, the savage Dane
At Iol more deep the mead did drain;
High on the beach his galleys drew,
And feasted all his pirate crew;
Then in his low and pine-built hall, 10
Where shields and axes deck’d the wall,
They gorged upon the half-dress’d steer;
Caroused in seas of sable beer;
While round, in brutal jest, were thrown
The half-gnaw’d rib, and marrow-bone, 15
Or listen’d all, in grim delight,
While scalds yell’d out the joys of fight.
Then forth, in frenzy, would they hie,
While wildly-loose their red locks fly,
And dancing round the blazing pile, 20
They make such barbarous mirth the while,
As best might to the mind recall
The boisterous joys of Odin’s hall.
And well our Christian sires of old
Loved when the year its course had roll’d, 25
And brought blithe Christmas back again,
With all his hospitable train.
Domestic and religious rite
Gave honour to the holy night;
On Christmas eve the bells were rung; 30
On Christmas eve the mass was sung:
That only night in all the year,
Saw the stoled priest the chalice rear.
The damsel donn’d her kirtle sheen;
The hall was dress’d with holly green; 35
Forth to the wood did merry-men go,
To gather in the mistletoe.
Then open’d wide the Baron’s hall
To vassal, tenant, serf, and all;
Power laid his rod of rule aside, 40
And Ceremony doff’d his pride.
The heir, with roses in his shoes,
That night might village partner choose;
The Lord, underogating, share
The vulgar game of ‘post and pair.’ 45
All hail’d, with uncontroll’d delight,
And general voice, the happy night,
That to the cottage, as the crown,
Brought tidings of salvation down.
The fire, with well-dried logs supplied, 50
Went roaring up the chimney wide:
The huge hall-table’s oaken face,
Scrubb’d till it shone, the day to grace,
Bore then upon its massive board
No mark to part the squire and lord. 55
Then was brought in the lusty brawn,
By old blue-coated serving-man;
Then the grim boar’s head frown’d on high,
Crested with bays and rosemary.
Well can the green-garb’d ranger tell, 60
How, when, and where, the monster fell;
What dogs before his death he tore,
And all the baiting of the boar.
The wassel round, in good brown bowls,
Garnish’d with ribbons, blithely trowls. 65
There the huge sirloin reek’d; hard by
Plum-porridge stood, and Christmas pie:
Nor fail’d old Scotland to produce,
At such high tide, her savoury goose.
Then came the merry maskers in, 70
And carols roar’d with blithesome din;
If unmelodious was the song,
It was a hearty note, and strong.
Who lists may in their mumming see
Traces of ancient mystery; 75
White shirts supplied the masquerade,
And smutted cheeks the visors made;
But, O! what maskers, richly dight,
Can boast of bosoms half so light!
England was merry England, when 80
Old Christmas brought his sports again.
‘Twas Christmas broach’d the mightiest ale;
‘Twas Christmas told the merriest tale;
A Christmas gambol oft could cheer
The poor man’s heart through half the year. 85
Eine deutsche Übersetzung habe ich leider bisher nicht gefunden (wahrscheinlich gibt es auch keine), so dürft Ihr Euch selbst mit dem Schottischen herumschlagen (leider spricht Ian Anderson alles mehr oder weniger englisch aus. Schade eigentlich … Oder er kann nicht richtig schottisch).
Wenn ’s auf Weihnachten zugeht …
Es ist unverkennbar: Es geht langsam, aber sicher auf Weihnachten zu. Viele Häuser und Läden sind weihnachtlich geschmückt. Und mancher Mensch wird zunehmend rührselig. Für mich gibt es dazu bisher keinen Grund. Zwar setzt bei mir auf der Arbeit wieder jenes Dezemberfieber ein – Haushälter in öffentlichen Verwaltungen werden wissen, wovon ich spreche -, das unzweifelhaft andeutet, dass es dem Jahresende entgegen geht und die verbliebenen Haushaltsmittel unbedingt ausgegeben werden müssen. Aber viel hat das mit Weihnachten nicht zu tun. Eher spricht dafür, dass wir am Donnerstag Weihnachtsfeier auf der Arbeit haben. Aber die Stimmung ist bei mir trotz winterlicher Witterung noch nicht weihnachtlich.
Dabei bedeutet mir Weihnachten durchaus einiges, ohne sentimental zu werden. Wer Kinder hat, wird vielleicht den Grund erraten, weshalb ich Weihnachten für eine schöne Zeit halte. Natürlich mag ich auch nicht den ganzen Rummel, diesen Konsumterror – und diesen scheußlichen Kitsch. Vielleicht ist es gar nicht einmal Weihnachten als solches, sondern die winterliche Zeit, in der es abends früh dunkel wird und der Tag morgens lange braucht, bis er ‚in die Puschen kommt’, wie man hier sagt. Und wenn wenigstens etwas Schnee liegt, dann dämpft das manchen Lärm. Und es ist vielleicht auch das Jahresende, dem wir entgegenstreiten: Es geht etwas zu Ende, um neu zu beginnen, etwas, was wir manchmal auch für unser Leben wünschen.

Weihnachten also als Zeit der Besinnung, wenn es die allgemeine weihnachtliche Hektik zulässt. Man muss es einfach zulassen. Es ist auch eine Zeit der Rückschau. Wir ziehen Bilanz und analysieren das alte Jahr, die Fehler, die wir gemacht haben und im nächsten nicht wiederholen möchten. Wir blicken aber auch auf das Gute, das uns das zu Ende gehende Jahr gebracht hat, wenn es vielleicht auch nicht viel genug war.
Deshalb habe ich Weihnachten hier eine eigene Rubrik gegeben. Als Vater von zwei inzwischen fast erwachsenen Söhnen wusste ich Weihnachten immer zu schätzen. Es war schön zu sehen, wie sich die beiden kindlich freuen konnten. Und dieses Jahr Weihnachten kommen wir zusammen, um nicht allein Geschenke ‚auszutauschen’, sondern ‚uns’ – um beieinander zu sitzen und miteinander zu sprechen. Da mag das Essen noch zu gut schmecken, dass ist nicht das Wichtigste.
Nun, noch sind es 16 Tage bis zum Heiligabend. Mein Ältester hat am 17. seinen letzten Schultag, mein jüngerer Sohn und ich haben ab 22. frei. So kommen wir also bald unter einem Dach zusammen. Darauf freue ich mich: z.B. morgens am Frühstückstisch zusammenzusitzen, zu klönen und zu lachen. Oder abends ‚unterm Tannenbaum’ gemeinsam einen guten Film sehen. Dann ist auch für mich Weihnachten!
Weihnachtsmarkt in Goslar
Auf unserem kleinen Abstecher in den Oberharz hatten wir zunächst einen schönen Tag in Clausthal-Zellerfeld, einer alten Bergwerksstadt (Wintereinbruch im Oberharz). Am folgenden Tag, dem Sonntag vor einer Woche, standen wir zeitig auf und stärkten uns bei einem ausgiebigen Frühstück in Wolfs Hotel, einer einfachen, aber sauberen und preiswerten Unterkunft.
Um 10 Uhr 15 nahmen wir den Bus nach Goslar, der uns über Bockswiese-Hahnenklee führte, einen Ort, der mehr noch als Clausthal-Zellerfeld vom Wintertourismus lebt. Da die direkte Straße nach Goslar gesperrt war, musste der Busfahrer einen Umweg wählen. Kurz nach 11 Uhr kamen wir dann in Goslar an.
Wieder war es ein sehr kalter Tag. Krabbelkälte nennt man das bei uns: Die Kälte kriecht (krabbelt) förmlich in einen hinein. Aber auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt von Goslar gab es immer wieder Möglichkeiten, sich aufzuwärmen. Mehrere Kirchen hatten geöffnet und luden nicht nur zur inneren Andacht, sondern auch zum Aufwärmen ein.
Durch das Ambiente, dem Umfeld aus wunderschönen Fachwerkhäuser, ist der Weihnachtsmarkt in Goslar lohnenswert. Er ist vielleicht klein, aber eben fein. Zum weiteren Aufwärmen machten wir einen Abstecher zur Kaiserpfalz. Das Kaiserhaus ist der größte, älteste und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Er diente insbesondere den Salierkaisern als bevorzugte Aufenthaltsstätte. Aber auch der Staufer Friedrich I. Barbarossa muss sich hier aufgehalten haben.
Nachdem wir uns auf dem Weihnachtsmarkt noch einmal gestärkt hatten, ging es wieder auf den Weg nach Hause.
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Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010 |
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Pfingsten
Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, wird unter den Christen genau fünfzig Tage nach Ostern gefeiert. Genau genommen gedenkt man an Pfingsten der Ausgießung des Heiligen Geistes über die zwölf Apostel. Zugleich mit Pfingsten geht auch die Osterzeit zu Ende. Die Apostelgeschichte des Neuen Testaments erzählt, dass der Heilige Geist am fünfzigsten Tag nach Ostern auf die Jünger Jesu herabkam, als sie sich in Jerusalem versammelten. Das Wunder, das dabei geschah, war, dass sie plötzlich in allen Sprachen der Welt kommunizieren konnten.

Pfingstbestellung
Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich
aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.
Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört ’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.
Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
Dem Honorar entgegen.
Joachim Ringelnatz, 1883-1934
Himmelfahrt
In verschiedenen Religionen, besonders aber auch in Mythen, finden wir die Himmelfahrt als das höchste Ziel, nämlich mit allem, was einem eigen ist, ins Jenseits einzutreten. Am heutigen Feiertag feiert die Christenheit Christi Himmelfahrt, also die Rückkehr des Jesus von Nazareth als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel, nachdem er zu Karfreitag gekreuzigt und zu Ostern wiederauferstanden war von den Toten.
Grundlage der Himmelfahrt Christi ist das Evangelium von Lukas 24 Verse 50ff.:
Jesu Himmelfahrt
50 Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie.
51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.
52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude
53 und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.
In unseren Breiten wird der Himmelfahrtstag zunehmend als Vatertag für Saufgelage missverstanden – wie bereits berichtet. Apropos Vatertag:
Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er garnicht abgeneigt.
Nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Wilhelm Busch (1832-1908)
Muttertag – for Mom
Heute ist wieder einmal Muttertag. Eine schöne Geschäftsidee – wie wir wissen. Trotzdem allen Müttern dieser Welt alles Gute. In Wolfgangs Schatzkammer findet sich so eine kleine Sammlung von 14 Liedern, die den Müttern gewidmet ist: Mother’s Day Playlist – außerdem einige Lieder For Mom










