Computer und Altenheim – wer meint, das geht nicht, der darf sich getäuscht sehen. Der Herbergsverein zu Tostedt hat mit der Unterstützung von Jugendlichen der Evangelischen Jugend Tostedt ein Projekt ins Leben gerufen, das alten Menschen aktive Beschäftigung am Computer ermöglichen soll. Mit solch einem Projekt ergibt sich für alle Beteiligten die Möglichkeit voneinander zu lernen, Verständnis füreinander zu entwickeln und eine Verbindung zur Lebenswelt anderer Menschen herzustellen. Für alle ist es eine Chance, die Generationen zu vernetzen. Mein Sohn Jan ist einer der Jugendlichen, die mit viel Spaß an der Sache den Senioren den Umgang mit Computern und Internet zeigen.
Kategorie-Archiv: Internet-Bastelkiste
Zugang zum Wissen
Suchmaschinen sind der Dreh- und Angelpunkt der Recherche im Internet. Ohne sie kommt man oft nicht an die Informationen heran, die man benötigt. Google ist dabei die weltgrößte Suchmaschine und wird auch in Deutschland von über 80 % aller Internetbenutzer aufgerufen. Wer fragt sich dabei aber danach, ob es vielleicht eine Gefahr darstellt, sich den Zugang zum weltweiten Wissen gerade durch US-amerikanische Firmen (neben Google auch Yahoo u.a.) zugänglich zu machen? Kann es auf längere Sicht (nicht heute, aber später) nicht zu Manipulationen dabei kommen, sodass vielleicht eines Tages der Benutzer bewusst auf Seiten mit Fehlinformationen geleitet wird?
Sicherlich gibt es eine hellhörige und weitsichtige Benutzerschaft und wird es auch in Zukunft geben, die schnell Missstände aufzudecken versteht. Wenn ich von Manipulationen durch Fehlinformationen spreche, dann meine ich besonderst solche, die kurzzeitig, z.B. im Krisenfall, eingesetzt werden. Im positiven Sinne könnten das Infos sein, die die Bevölkerung beruhigen, um keine Panik ausbrechen zu lassen. Bis ein weltweiter Aufschrei durch alle Lande geht, hat die Manipulation längst ihre Früchte getragen.
Wie auch immer: Zu Google und Co. ist eine europäische Alternative in die Wege geleitet, das deutsch-französische Suchmaschinenprojekt Quaero. Kritiker halten Quaero für ein tot geborenes Kind, Befürworter sehen darin die „einzige und letzte Chance“, den kommerziellen US-Suchgiganten Paroli zu bieten. Ob das aber das Gelbe vom Ei ist, dürfte fraglich sein, da sich natürlich größere Konzerne an dieser „europäischen“ Suchmaschine beteiligen. –
Bekanntlich ist Wissen Macht. Der Wissende ist aber nicht unbedingt mächtig. Mächtig ist zunehmend der, der den Weg zum Wissen kennt. Und das nicht nur im kommerziellen Sinne! Und nur so nebenbei: Der nächste Weltkrieg findet im Internet statt (wenn er nicht schon längst begonnen hat!) …
siehe hierzu bei zdf.de: Quaero ergo sum – Gegenwind für Google
Vom geistigen Eigentum und der Kohlescheffelei
René schreibt bei spreeblick.com am 12.06.2006:
Geistiges Eigentum, das hatten wir schon dann und wann, macht, wenn es zu sehr verregelt wird, eine Kultur niemals reicher, sondern ärmer. Geistiges Eigentum muss natürlich geschützt werden, obwohl die Frage „Warum?“ berechtigt ist, ist doch geistiges Eigentum nur dann Eigentum, wenn es im Kopf bleibt. Verläßt es diesen auf Platte, Film, Papier oder unphysisch durch Kabel in Deinen Screen, ist die Idee raus, die Welt soll sie bestaunen oder auslachen oder beides und kein Gesetz der Welt sollte jemanden daran hindern, mit ihr anzustellen, was man mag. Denn das ist Pop.
Des guten Renés Standpunkt ist klar und ein Freibrief für das, was man heute unter Piraterie (Stichwort: Filesharing) versteht. Ich möchte mich hier nicht über Urheberrechte auslassen, dazu fehlen mir die Kenntnisse in den rechtlichen Grundlagen. Aber zum Thema ‚geistiges Eigentum‘ und Kultur allgemein möchte ich mich doch äußern.
Erst einmal zum geistigen Eigentum. Bisher verstand man darunter im Wesentlichen die Zurechnung eines Werkes zu einer Person. Also die Glocke ist von Schiller und nicht von Goethe. Und hätte Goethe eine Ballade namens ‚Die Bimmel‘ geschrieben, dann müsste man untersuchen, ob er nicht plagiert, also geistigen Diebstahl begannen hatte … Oder: Die und die Idee wurde von dem und dem, aber nicht von einem anderen gedacht. Aber da fängt es ja schon an: Vielleicht hatte eine andere Person auch schon einmal die gleiche bestimmte Idee (soll ja vorkommen), nur hat er sich diese nicht rechtzeitig patentieren (oder was auch immer) lassen. Und schon ist dieser der Gelackmeierte. Denn damit kommen wir zu dem, mit dem heute geistiges Eigentum in Verbindung gebracht wird: Geld! Wer das Eigentum besitzt, der bekommt auch das Geld für dessen Nutzen. Wäre schön, wenn ’s denn so wäre. Denn erst einmal muss er sein geistiges Eigentum entsprechend ‚vermarkten‘. Und mangels Geld wird er das so ohne Weiteres nicht können. Also sucht er sich jemanden mit Geld. Und der gibt seine Kohle nicht heraus, ohne selbst an der ‚Idee‘ zu profitieren. Manchmal wird dann auch die Idee gleich ganz aufgekauft, weil es z.B. eine ’störende‘ Idee ist, die lieber nicht auf den Markt kommt.
Wie auch immer: Über geistiges Eigentum verfügt (fast) jeder. Der entscheidene Punkt ist seine Chance auf dem Markt. Nur was verspricht, Geld zu bringen, ist wirklich interessant. Und so geht das ganze Krakeele um Urheberrechte im Wesentlichen nur um die Ideen und geistigen wie künstlerischen Produkte, die viel Geld einbringen. Und es sind dann auch meist nicht die Ideengeber und Künstler selbst, die schreien, sondern die Firmen, die das geistige Eigentum an sich gerissen haben, um es zu vermarkten.
Große Ideen und künstlerische Leistungen prägen die Kultur eines Landes. Deutschland wäre nicht das Land der Dichter und Denker, wenn es nicht Menschen in Deutschland gegeben hätte, die entsprechend Großartiges geleistet hätten. Deren Werke werden nun bedenkenlos dem Kulturerbe aller Deutschen zugerechnet. So eröffnet man u.a. Museen, um der Allgemeinheit Zugang zu diesen Werken zu verschaffen.
Man bedenke nun, die Werke von Goethe oder Schiller wären nun im Eigentum eines Konzerns wie z.B. Sony. Von jedem, der es wagte, Verse eines dieser beiden zu zitieren, könnte nun dieser Konzern Gebühren oder dergleichen kassieren. Mit den einzelnen Werken und dem Eigentum daran fiele so schnell eine ganze Kultur sehr schnell in die Hände geldgieriger Firmen.
Mir ist klar, dass das so einfach nicht ist. Und auch das: Vieles von dem, was entsprechenden Firmen Geld bringt, ist nicht unbedingt geeignet, unser aller Kultur auf Dauer zu bereichern. Aber es ist schon ziemlich absurd, dass Menschen, die in welcher Form auch immer gegen Urheberrechte verstoßen, dermaßen kriminalisiert werden (abgesehen davon, dass ich es zum Kotzen finde, wenn im Kino, für das ich schließlich gezahlt habe, neben endloser Werbung auch immer wieder diese Anti-Piraterie-Werbespots gezeigt werden, die mich als potenziellen Täter darstellen). Die Fronten sind verhärtet.
Ich persönlich würde einer so genannten Kulturflatrate den Vorzug geben. Jeder mit Breitband-Anschluss ans Internet zahlt zusätzlich einen Betrag, der dann in einen Fond einfließt, aus dem Kulturschaffende bezahlt werden (und zwar nicht die, die sowieso schon das große Geld scheffeln). So könnte man vorallem Nachwuchskünstler fördern. Und im Gegenzug legalisiert man das Herunterladen von Musik- und ähnlichen Daten. Ähnlich verfährt man ja bereits beim Verkauf von CD-Rohlingen und dergleichen.
Video online – broadcast yourself
Ich bin ein visueller Typ, also einer, der auf Gesehenes besonders leicht anspringt. Akustische Reize vertiefen dabei natürlich das Gesehene. Aber wem geht es nicht ähnlich?
Musik als solches ist nicht schlecht (wenn die Musik nicht schlecht ist). Aber mit optischer Untermalung (um ‚das Pferd‘ einmal von dieser Seite aufzuzäumen) fluscht alles noch einmal so gut. Daher die werbewirksamen Musikvideos, Spots usw.
Das Internet bietet da natürlich auch seinen Beitrag. Und damit man möglichst schnell an die Videos kommt, die einen interessieren, gibt es Plattformen und Suchmaschinen, die einem den Weg zum Ziel erleichtern.
Neben singingfish.com (ich berichtete bereits darüber in meinem Beitrag: Fish it!) gibt es die Plattform youtube.com unter dem Motto Broadcast yourself, also: Sende selbst, bei der man als angemeldeter Benutzer selbst Videos ablegen, vorallem aber andere Videos abrufen kann.
Seit kurzer Zeit hat nun auch Yahoo eine Videosuche, die wohl noch im Aufbau ist. Aber in Zukunft wird die Suche nach Videos auch hier interessant sein.
Sushi mit „Mister Wong“
Das Web ist voller interessanter Seiten zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Um diese aufzufinden, bedient man sich meistens der einschlägigen Suchmaschinen. Allen voran Google und Yahoo – mit einem Marktanteil von über 80 % in Deutschland. Das Problem: nur diese bestimmen durch einen geheim gehaltenen Algorithmus welche Seiten in den Suchergebnissen vorne stehen. Jeder Suchende ist damit dem Algorithmus ausgeliefert und nur die Seiten die bei Google oder Yahoo in den Top 20 sind, haben auch wirklich viele Besucher.
Es ist daher an der Zeit, dass sich neue Formen des Suchens im Web etablieren. Das Schlagwort hierfür lautet Social Bookmarking. Ein Trend, der in den USA immer populärer wird, wo es bereits zahlreiche Anbieter gibt.
Beim Social Bookmarking werden Links als gut bewertet, die von vielen Usern als Favoriten gespeichert werden. Und das macht das Ganze so sympathisch: niemand gibt vor was gut ist, sondern die Gemeinschaft entscheidet. Menschen bewerten Informationen und Inhalte intelligenter als Maschinen. Social Bookmarking wird damit zur Alternative zu klassischen Suchmaschinen. Die Web-Community entscheidet, welche Seiten hoch bewertet werden.

Mister Wong ist eine dieser Suchmaschinen, die das Social Borkmarking nutzen. Zudem hat man mit Mister Wong den Vorteil, ein Online-Verzeichnis der eigenen Favoriten zu haben, das man von jedem Ort der Welt erreichen und mit den so genannten Tags (Schlagwörter) sehr gut sortieren kann.
siehe auch zdf.de
Für WordPress-Nutzer (wie dieses Weblog) gibt es außerdem ein Plugin namens Sushi für Mister Wong (Wong Roll), mit dem man seine persönlichen Bookmarks einfach und bequem in seinem Weblog anzeigen lassen kann (siehe Wong Roll).
siehe hierzu auch:
Kampagne gegen Internet-Zensur (Google zensiert seine neue chinesische Suchmaschine – Yahoo! hilft Chinas Polizei) – bei zdf.de
Großrazzia gegen schwedischen BitTorrent-Tracker
Lt. der Titelseite von Wikipedia von heute:
In Schweden wurden bei einer umstrittenen Großrazzia die Server eines der größten BitTorrent-Tracker vermutlich wegen des Verdachts auf Urheberrechtsverletzungen beschlagnahmt.
Wenn ich das richtig sehe, so handelt es sich um thepiratebay.org
Nach letzten Meldungen sollen sogar die USA hinter der Razzia stecken. Die Musikbranche (IFPI – International Federation of Phonogram and Videogram Producers) wird ’s freuen. Übrigens war der Server der deutschen Sektion der IFPI zwischenzeitlich auch „nicht verfügbar“.
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm
Jedes Kind in Deutschland kennt sie, die Märchen der Gebrüder Grimm. Und so lange es noch die Deutsche Mark (DM) als Zahlungsmittel gab, waren sie heißbegehrt, denn sie zierten den 1000-DM-Schein. Jacob und Wilhelm Grimm waren aber nicht nur Sammler von Märchen, sondern taten sich besonders als Sprachwissenschaftler hervor. Das Deutsche Wörterbuch von ihnen ist zwar nicht wie Märchenbücher und Duden in vielen Haushalten zu finden, dafür ist es einfach mit 33 Bänden zu umfangreich (und selbst im Taschenbuchformat mit 30 kg reichlich schwer – außerdem kostet das Werk rund 500 Euro), aber für einen deutschen Philologen bzw. Germanisten unentbehrlich. Sicherlich gibt es aber auch darüber hinaus Interessierte.

Das Internet macht es möglich, denn das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm ist natürlich auch online aufzublättern. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Werk – zum Schlagwort Märchen:
MÄRCHEN, n. kleine mär, kleine erzählung: fabula mergin DIEF. 221b.
1) das wort schlieszt sich zunächst, wie seine in der schriftsprache ältere schwesterform märlein (s. d.) an mär in der bedeutung 2 an, als im gegensatz zur wahren geschichte stehend: mährchen, welche allen völkern in ihrer kindheit die wahre geschichte ersetzen und sie zu kriegerischen thaten begeistern. SCHLOSSER weltg. 4, 492; und zu wahrheit selbst:
auch für ein liebend herz ist die gemeine
natur zu eng, und tiefere bedeutung
liegt in dem mährchen meiner kinderjahre,
als in der wahrheit, die das leben lehrt.
SCHILLER Piccol. 3, 4.
2) mährchen, in allgemeinster bedeutung, eine kunde, nachricht, die der genauen beglaubigung entbehrt, ein bloszes weiter getragenes gerücht:
[…]
3) mährchen auch von einer person als gegenstand einer solchen erzählung:
[…]
4) mährchen, in schärferem sinne, für etwas bewust gelogenes, erfundenes: was für mährchen plaudern sie mir denn da? LENZ 1, 223; wärme mir einer das verdroschne mährchen von redlichkeit auf, wenn der bankerott eines taugenichts und die brunst eines wollüstlings das glück eines staats entscheiden. SCHILLER Fiesko 1, 3; kalte pflicht gegen feurige liebe! und mich soll das mährchen blenden? kab. u. liebe 3, 4; aber auf die länge kann dieses mährchen nicht halten. GÖTHE 14, 144;
[…]
was singst du hier für heuchelei
von lieb und stiller mädchentreu?
wer mag das mährchen hören!
GÖTHE 1, 214;
[…]
als komödie gedacht: meine frau ist verwegen genug, das mährchen, so lang es nur gehen will, durchzuspielen. GÖTHE 14, 218.
5) mährchen ferner für ein bloszes phantasiegebild, eine einbildung dessen was sein oder geschehen könnte: wundersam bin ich beunruhigt, zwischen schuld und neugier; ich mache mir hundert grillen und mährchen was alles daraus erfolgen könnte. GÖTHE 23, 19;
[…]
6) mährchen, für eine mit dichterischer phantasie entworfene erzählung:
ich will euch erzählen ein mährchen, gar schnurrig.
BÜRGER 66a (der kaiser und der abt);
besonders eine erzählung aus der zauberwelt: er war ein ungemeiner liebhaber von mährchen und wundergeschichten. WIELAND 11, 73;
[…]
mährchen, noch so wunderbar,
dichterkünste machens wahr.
GÖTHE 1, 175;
das buch, das buch voll mährchen und geschichten.
FREILIGRATH dicht. 2, 178;
kinder mit mährchen abspeisen; und daher, mit anspielung auf den sinn 4 oben:
nicht die kinder blos, speist man
mit mährchen ab.
LESSING 2, 275;
7) mährchen endlich auch von personen, zuständen und handlungen einer solchen erzählung: es war, als wenn er ein mährchen erlebte. GÖTHE 20, 154; [usw.]
aus: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. — Quellenverzeichnis 1971.
In vino veritas
Ich bin nicht das, was man einen Lateiner nennt, also einer, der in der Schule Latein als Fach belegt hatte. Aber man kommt um Latein auch heute nicht herum. Wer halbwegs gut der englischen Sprache mächtig ist, wird wissen, was ich meine. Und Fremdwörter, die wir im Deutschen benutzen, stammen oft aus dem Lateinischen (oder Griechischen).
Nun mein großer Sohn Jan hat Latein in der Schule. Als treusorgender Vater versucht man sich in entsprechender Unterstützung. Das Internet hilft in vielen Dingen meist weiter. So gibt es einige Websites, die sich mit dem Lateinischen im Speziellen beschäftigen. Hier nur zwei von vielen: Bei e-Latein findet man (wer es wissen möchte) neben Übersetzungen auch einige saftige Schimpfwörter (siehe Vokabeln). Und das Latein-Forum hilft (wie Foren so sind) im Allgemeinen weiter.
In vino veritas heißt übrigens „Im Wein liegt (oder ist) Wahrheit“. Prost, all ihr Lateiner!
Mozart-Blogs
Sie haben immer noch nicht genug von Mozart und dem Rummel um seinen 250. Geburtstag? Dann finden Sie im Netz einige Blogs, die sich ganz und gar um unser Wölferl drehen (und um alles, was direkt oder indirekt mit ihm zu tun hat):
Wir sind Mozart
Mozart-Tagebuch
Mozart bei der ARD
Salzburg-Mozart-Blog
Mozart Geburtstag
weitere Suchergebnisse bei Google
Weblog mit WordPress 2.0.2
Seit über einem Jahr bin ich im Internet auch als Blogger ‚unterwegs‘. Für mein Weblog benutze ich WordPress. Das ist eine Art CMS (Content Management System, also ein „Verwaltungssystem für redaktionelle Internetinhalte“) für den ‚Otto Normalverbraucher“. Dahinter verbirgt sich ein in PHP programmiertes Programm, mit dem man Inhalte (Texte mit Bildern usw.) ohne größere Kenntnisse erstellen kann, die dann in einer bestimmten Vorlage (Template), über die man dann auch zu den anderen ‚Inhalten‘ durch entsprechende Navigation gelangt, angezeigt werden. Ich kann dabei zwischen den unterschiedlichsten Templates (bei WordPress als Thema bezeichnet) wählen. Um WordPress nutzen zu können, braucht man neben PHP-Unterstützung durch den Webserver (bei meinem Webhoster, also dem Anbieter, bei dem meine Website liegt) vorallem eine Datenbank (in diesem Fall die Open-Source-Datenbank MySQL).

Begonnen habe ich mit der Version 1.2.2, die noch nicht allzu viel hergab. Endlich habe ich es geschafft, auf die neueste Version, gerade einmal eine Woche alte Version 2.0.2 upzugraden. Dabei musste ich einen Umweg gehen und zunächst die Version 1.5 installieren, da über das Upgrade auch die Datenbankstruktur verändert wird. Es gibt übrigens auch deutsche Sprachunterstützung. Und das Ganze ist kostenlos (allerdings muss man am Ende der Seite oder sonstwo einen Hinweis und Link auf WordPress geben). WordPress ist leicht zu händeln. Und kostenlosen Webspace samt Datenbank (und natürlich WordPress) gibt es auch. Also auf, Jungen und Mädels, werdet Blogger … – Aber Vorsicht: Bloggen macht süchtig!
Nach ersten Tests (und neuen Beiträgen): Die Einbeziehung von Multimedia-Elementen (MP3s und Videos) ist mit der neuen Bearbeitungsoberfläche ziemlich große Scheiße! Wechsle ich in den HTML-Modus, so verschwinden plötzlich bereits eingegebene ‚Teile‘, sodass ich wieder von vorn beginnen darf usw. – Ich helfe mir damit, indem ich über die Datenbank direkt diese Sächelchen eingebe … Also irgendwie ist es nicht das, was ich mir von einer neuen Version versprochen habe?!
DEADJOE bei www.tostedt.de
Vielleicht sollte sich die Samtgemeinde Tostedt doch einen anderen Web-Hoster für ihren Internet-Auftritt suchen. So langsam wird es peinlich. Seit drei Tagen versuche ich im Download-Bereich Sitzungsprotokolle für meine Frau, die Ratsmitglied der Gemeinde Tostedt ist, abzurufen. Rufe ich die Website auf, so komme ich in einen Bereich, den man eigentlich nicht mit dem HTTP-, sondern mit dem FTP-Protokoll öffnet (Eingeweihte werden wissen, was ich meine):

Steuere ich den Download-Bereich an, so kommt mir eine vielfach schöne Fehlermeldung aus der Datenbank entgegen:

Ist das nun eine Spielwiese für Internet-Hobby-Bastler oder eine Info-Seite für Tostedt? Übrigens ist das nichts Neues. Und einer feindlichen Attacke konnte man sich vor einiger Zeit auch nicht entsprechend erwehren!