Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Respekt, Herr Geißler

Heiner Geißler war und ist eine streitbare und daher umstrittene Persönlichkeit der Politik. 1977 beschuldigte er viele linke und liberale Kulturschaffende und Politiker der Bundesrepublik Deutschland als „Sympathisanten des Terrors“ (der RAF). Willy Brandt warf Geißler 1985 vor, der „schlimmste Hetzer seit Goebbels zu sein“. Auf der anderen Seite konnte er auch seine eigene Partei, die CDU, als „führerkultische Partei“ (auf die Rolle Helmut Kohls anspielend) bezeichnen.

Von daher überrascht der 78-Jährige (oder überrascht auch wieder nicht), wenn er sich seit Mai 2007 in der globalisierungskritischen Organisation Attac engagiert. Zu 10 Jahre Bestehen von Attac äußerte sich Herr Geißler nun gegenüber zdf.de: „Der reine Kapitalismus ist krank“ – CDU-Politiker Geißler über zehn Jahre Attac

Hier einige Auszüge aus dem Interview. Den Aussagen von Herrn Geißler kann ich nur meinen vollen Respekt zollen:

Es ist ja nun kein Geheimnis, dass die jährliche Spekulationsblase der Finanzindustrie 90 Billionen Dollar beträgt. Erst diese Immobilienkrise, die das Eigentum von Millionen Menschen zerstörte, hat manchen jetzt die Augen geöffnet.

Das derzeitige Wirtschaftssystem definiert sich im Moment rein kapitalistisch – das ist krank und unsittlich. Wie kann es sein, dass der Börsenwert eines Unternehmens steigt, sobald Angestellte wegrationalisiert werden?

Die Globalisierung an sich ist natürlich nicht mehr rückgängig zu machen. Und natürlich sitzt die Wirtschaft, weil sie global agiert, da am längeren Hebel. Deswegen wird es notwendig, dass die Politik sich internationalisiert und damit wieder mit der Ökonomie auf eine Augenhöhe kommt.
Entscheidend wäre außerdem eine internationale Börsenumsatzsteuer [die so genannte Tobin-Steuer], um mit diesem frei werdenden Geld den Entwicklungsländern zu helfen. Bei 0,02 Prozent Tobin-Steuer bei einem börsentäglichen Umsatz von zwei Billionen würden 500 Milliarden Euro frei. Damit könnten wir die gesamten Infrastrukturprobleme in Afrika und Südostasien lösen. Dann bräuchten wir unser Geld nicht mehr so stark in klassische Entwicklungshilfe stecken, sondern könnten mehr in Bildung investieren. Außerdem müsste eine internationale Börsen- und Bankenaufsicht eingeführt, die Steueroasen geschlossen und die Weltinstitutionen IWF, WTO und Weltbank demokratisiert werden.

Telekom ade?! – Teil 2

Juhu, unsere Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Unseren Internet- samt Telefonanschluss haben wir gewechselt und auch die Umschalterei klappte reibungslos. Endlich sind wir weg von der Telekom und haben bei der EWE TEL ein ‚neues’ Zuhause samt DSL- und Telefonflatrate gefunden.

Wie bereits berichtet, hatten wir unseren alten Vertrag gekündigt und Ausschau nach einem günstigen neuen Anbieter gehalten. Wenn man allerdings nicht in einer Großstadt lebt, dann ist die Auswahl an günstigen Anbietern sehr gering (oder man muss weiterhin einen Telekom-Anschluss haben, was zusätzliche Kosten verursacht).

Da wir nun Strom und Gas von der EWE AG bekommen, ergab sich die Möglichkeit bei deren Tochterunternehmen, eben der EWE TEL, über einen Vertrag namens EWE Trio zusätzlich einen Anschluss an die weltweite Telekommunikation abzuschließen, was wir taten.

EWE AG - EWE TEL - günstig Strom, Gas & Telekommunikation

Und nun rechtzeitig zum vereinbarten Termin (Montag, den 02.06.) wurde irgendwann am Morgen die Leitung frei- bzw. umgeschaltet. An unserem Router brauchte ich nur den Benutzernamen samt Passwort ändern – und schon konnten wir nicht nur telefonieren, sondern auch ohne Probleme wieder ins Internet.

Natürlich gab es im Vorfeld schon einige kleinere Probleme. Und so hat mir die Telekom auch noch ‚rechtzeitig’ für den gesamten Juni den alten Anschluss in Rechnung gestellt (das dauert jetzt wieder Monate, bis ich das Geld zurückerhalte, oder?).

Besonders beeindruckend, fast rührend war es, wie die alten Anbieter (freenet.de für den DSL-Anschluss, Tele2 für die Telefonie) bemüht waren, uns als Kunden zu halten. So wurden wir nicht nur mit entsprechenden Mails überflutet, nein, auch per Post kamen Briefe mit so ‚günstigen’ Angebote. Und zuletzt wurden wir auch noch telefonisch ‚belästigt’.

Nun ja, der Wechsel hat geklappt, was wollen wir mehr. Und auch auf dem Lande kann man ohne die Dienste der Telekom auskommen, wenn man einen entsprechenden lokalen bzw. regionalen Anbieter findet.

Jethro Tull: Mafiosi auf dem Weg zum Friseur

Ich habe 11 € geopfert, um mir die letzten beiden Ausgaben (Mai und Juni) des Rockmagazins eclipsed zu gönnen. Immerhin enthalten diese einen zweiteilige Bericht zum 40-jährigen Bestehen der Gruppe Jethro Tull. So oft findet man heute keine Artikel zu dieser Band in Musikzeitschriften. Gut, langjährige Tull-Fans finden hier kaum etwas Neues zu Ian Anderson und seine Mannen. Aber ein, zwei Anekdoten sind doch enthalten, die ich ganz witzig finde. Hier das erste kleine Geschichtchen aus dem Jahre 1969, als die Gruppe ein Konzert von Elvis Presley besuchte:

Eclipsed Mai 2008: Jethro Tull

Mafiosi auf dem Weg zum Friseur – Jethro Tull besuchten 1969 geschlossen eine Show von Elvis Presley

Dass die LP „Stand Up“ Nummer 1 in der britischen Hitparade geworden war, erfuhren Jethro Tull während ihrer USA-Tournee im Sommer 1969 – und bekamen vom Management als Belohnung Tickets für eine Show in einem der ersten Hotels von Los Angeles geschenkt. Anderson, Barre, Bunker und Cornick staunten nicht schlecht, als sich herausstellte, dass an diesem Abend ausgerechnet der King of Rock ’n’ Roll persönlich auf der Bühne stehen würde – „rotten old Elvis“, wie sich Ian Anderson nach der Rückkehr in London ausdrückte.

Presley hatte allerdings mit seinem Auftritt offensichtlich Eindruck bei den vier Briten hinterlassen: „Um fair zu sein: Er war richtig gut und sang nicht einen einzigen falschen Ton – was man von den Sängern der meisten Bands von heute nicht sagen kann.“ Was Anderson und seinen Kollegen besonders gefiel: Elvis, der unter anderem „Heartbreak Hotel“ und „Hound Dog“ im Programm hatte, habe sich durchaus das Können aus den Anfangstagen seiner Karriere bewahrt: „Er küsste die Hände seiner weiblichen Fans und wackelte wie einst mit den Hüften, aber das alles ohne peinlich zu wirken, sondern er machte es geschmackvoll, mit Würde und mit einem unglaublichen Südstaatencharme.“ Niemand im Publikum sei auf die Idee gekommen, über Presley zu lachen, vor allem, weil er sich während seines Auftritts ständig selbst auf dem Arm genommen habe.

Damit die schrillen Rocker aus England die strengen Türsteher des Hotels passieren konnten, mussten sie sich übrigens die bei solchen Veranstaltungen obligatorischen Smokings ausleihen. Anderson, der keine schwarzen Schuhe dabei hatte, trug zu der vornehmen Kleidung grüne Stiefel, was naturgemäß für einiges Aufsehen bei den Gästen sorgte: „Aber ansonsten waren wir makellos, wie wir mit einem Blick in den Spiegel feststellen konnten: Die Hosen waren erstklassig geschnitten und passten wunderbar. Wir sahen eben aus wie Mafiosi auf dem Weg zum Friseur.“

aus: eclipsed – Rock Magazin – Nr. 101 Mai 2008 (Wolfgang Thomas)

(Fast) unterschlagene Beiträge – Teil 8

Bahn: Das ist die Krönung

Er ist und bleibt einer meiner Lieblinge: Bahn-Chef Mehdorn (eigentlich heißt er Hartmut mit Vorname). Nun Bahn-Chef Mehdorn lenkt einen Konzern, der sich neu erfunden hat, sagt er – auch wenn es der Bürger nicht so merkt. Nun sprach er über die Zukunft der Bahn, die sich schneller wandelt, als man „danke“ sagen kann. Oder gibt es Grund zu Beschwerden?

So ein Kack: Verstopfung im All

Verstopfung im All: Auf der Raumstation ISS ist die Toilette kaputt. Für das Klo der ISS müsste ein Klempner her. Inzwischen nutzen sie ein Behelfssystem, das jedoch nicht dauerhaft funktionieren kann. Und: In diesen Tagen kurvt die ISS auch über Deutschland. Hoffentlich werfen die nicht irgendeinen unnötigen Ballast ab …

Franjo Pooth fühlte sich von Krise überfordert

Franjo Pooth, Ehegesponst von Verona ‚Bluub’ Pooth, macht sich den Vorwurf, Privates und Geschäftliches zu sehr vermischt zu haben, d.h. Pooth soll sich mit teuren Geschenken an Sparkassen-Vorstände hohe Kredite für sein Unternehmen erschlichen haben.

Und: Durch die Pleite habe er alles verloren, „was ich mir hart verdient habe“. Aha, verdient, nicht erarbeitet. Und womit hat er sich das verdient – mit teuren Geschenken? Auch an die werte Gemahlin? Auch das hat wohl nichts genützt: Derweil hängt nämlich auch noch der Haussegen schief im Hause Pooth. Zum Weinen …

Multimediales Mittelalter im Netz – Universität Augsburg startet Mittelalter-Portal im Internet

Hobby-Historiker und Geschichtsstudenten aufgepasst: Ab sofort vermittelt ein Multimedia-Portal die Kunst des Handschrift-Lesens oder der Archivrecherche. Was trocken klingt, ist ein Beispiel für vorbildliche Wissensvermittlung im Netz.

Aus für die Maus?

Nach Windows Vista soll spätestens 2010 Windows 7 kommen. Und das mit Touchscreen-Technologie. Dann begrabbelt mal schön eure Bildschirme …

Sofies Welt: Aristoteles

Nachdem wir in Jostein Gaarder: Sofies Welt – Roman über die Geschichte der Philosophie Sokrates und Platon kennen gelernt haben, will ich heute auf den dritten der großen antiken griechischen Philosophen zu sprechen kommen, Aristoteles (griechisch ?????o?????, * 384 v. Chr. in Stageira (Stagira) auf der Halbinsel Chalkidike; † 322 v. Chr. in Chalkis auf der Insel Euboia), der unsere europäische Gedankenwelt bis heute wesentlich beeinflusst hat. Ohne Aristoteles gäbe es keine Wissenschaften, wie wir diese heute kennen.

Aristoteles

Hier aber wieder zunächst die wichtigsten Textpassagen aus dem Buch:

Philosoph und Wissenschaftler
Aristoteles … war zwanzig Jahre lang Schüler an Platons Akademie.

Aristoteles selber war kein Athener. Er stammte aus Makedonien, kam aber an die Akademie, als Platon 61 Jahre alt war. Sein Vater war ein anerkannter Arzt – also Naturwissenschaftler. Schon dieser Hintergrund sagt etwas über Aristoteles’ philosophisches Projekt aus. Die lebendige Natur interessierte ihn am allermeisten. Er war nicht nur der letzte große griechische Philosoph, er war auch Europas erster großer Biologe.

Wenn wir alles ein bißchen überspitzt formulieren wollen, dann können wir sagen, daß Platon so in die ewigen Formen oder „Ideen“ vertieft war, daß er die Veränderungen in der Natur kaum registrierte. Aristoteles dagegen interessierte sich gerade für die Veränderungen – oder das, was wir heute als Naturprozesse bezeichnen.

Wenn wir es noch überspitzter formulieren wollen, dann können wir sagen, daß Platon sich von der Sinnenwelt abwandte und das, was wir um uns herum sehen, nur flüchtig wahrnahm. (Er wollte doch aus der Höhle heraus. Er wollte in die ewige Ideenwelt schauen!) Aristoteles machte das genaue Gegenteil: Er ging in die freie Natur und studierte Fische und Frösche, Anemonen und Mohnblumen.

Aristoteles’ Bedeutung für Europas Kultur liegt nicht zuletzt darin, daß er die Fachsprache schuf, die die verschiedenen Wissenschaften noch heute verwenden. Er war der große Systematiker, der die verschiedenen Wissenschaften begründete und ordnete.

Keine angeborenen Ideen

Aristoteles glaubte, Platon habe alles auf den Kopf gestellt. Er stimmte seinem Lehrer darin zu, daß das einzelne Pferd „fließt“, und daß kein Pferd ewig lebt. Er stimmte auch darin zu, daß die Pferdeform an sich ewig und unveränderlich ist. Aber die „Idee“ Pferd ist für ihn nur ein Begriff, den wir Menschen uns gemacht haben, nachdem wir eine bestimmte Anzahl Pferde gesehen haben. Die „Idee“ oder die „Form“ Pferd existiert also nicht vor aller Erfahrung. Die „Form“ Pferd besteht für Aristoteles aus den Eigenschaften des Pferdes – wir würden von der Spezies Pferd sprechen.

Mit der „Form“ Pferd meint Aristoteles das, was allen Pferden gemeinsam ist. Und hier stimmt das Bild mit der Pfefferkuchenform nicht mehr, denn Pfefferkuchenformen existieren ja ganz unabhängig vom einzelnen Pfefferkuchen. Aristoteles glaubte nicht, daß solche Formen sozusagen in ihrem eigenen Regalfach in der Natur existieren.

Für Platon ist es der höchste Grad von Wirklichkeit, daß wir mit der Vernunft denken. Für Aristoteles ist es ebenso einleuchtend, daß der höchste Grad der Wirklichkeit darin liegt, daß wir mit den Sinnen wahrnehmen oder empfinden. Platon hält das, was wir um uns herum in der Natur sehen, lediglich für Reflexe von etwas, das in der Welt der Ideen existiert – und damit auch in der Seele des Menschen. Aristoteles meinte das genaue Gegenteil: Was in der Seele des Menschen liegt, sind nur Reflexe der Gegenstände der Natur.

Aristoteles leugnete nicht, daß der Mensch eine angeborene Vernunft hat. Ganz im Gegenteil: Aristoteles zufolge ist gerade die Vernunft das wichtigste Kennzeichen des Menschen. Aber unsere Vernunft ist ganz „leer“, solange wir nichts empfinden. Ein Mensch hat also keine angeborenen „Ideen“.

Die Formen sind die Eigenschaften der Dinge
Aristoteles .. stellt fest, daß die Wirklichkeit aus verschiedenen Einzeldingen besteht, die eine Einheit aus Form und Stoff darstellen. Der „Stoff“ ist das Material, aus dem das Ding besteht, während die „Form“ die besonderen Eigenschaften der Dinge bezeichnet.

Im Stoff liegt immer eine Möglichkeit, eine bestimmte Form zu erlangen. Wir können sagen, daß der Stoff danach strebt, eine ihm innewohnende Möglichkeit zu verwirklichen. Jede Veränderung in der Natur ist Aristoteles zufolge eine Umformung des Stoffes von der Möglichkeit zur Wirklichkeit.

Wenn Aristoteles von „Form“ und „Stoff“ spricht, dann denkt er nicht nur an lebendige Organismen. Wie es die „Form“ des Huhns ist, zu gackern, … ist es die „Form“ des Steins, zu Boden zu fallen.

Logik

Aristoteles war ein peinlich genauer Mann der Ordnung, der in den Begriffen der Menschen aufräumen wollte. Auf diese Weise hat er auch die Logik als Wissenschaft begründet. Er stellte mehrere strenge Regeln auf, welche Schlüsse oder Beweise logisch gültig sind. Ein Beispiel muß uns reichen: Wenn ich zuerst feststelle, daß „alle lebenden Wesen sterblich sind“ (1. Prämisse), und dann feststelle, daß „Hermes [Name eines Hundes] ein lebendes Wesen ist“ (2. Prämisse), dann kann ich die elegante Schlußfolgerung daraus ziehen, daß „Hermes sterblich ist“.

Die Trittleiter der Natur

Die Natur, so Aristoteles, schreitet von den unbeseelten Dingen zu den lebenden Wesen allmählich fort. Auf das Reich der unbeseelten Dinge folgt erst das Reich der Pflanzen, die „im Verhältnis zu den leblosen Dingen fast wie beseelt, im Verhältnis zu den Tieren aber fast wie unbeseelt“ erscheinen. Schließlich teilt Aristoteles auch die lebenden Wesen in zwei Untergruppen ein, nämlich in Tiere und Menschen.

Alles Lebendige (Pflanzen, Tiere und Menschen) hat die Fähigkeit, Nahrung aufzunehmen, zu wachsen und sich zu vermehren. Tiere und Menschen haben außerdem die Fähigkeit, ihre Umwelt zu fühlen und sich in der Natur zu bewegen. Alle Menschen haben dazu die Fähigkeit, zu denken – oder eben ihre Sinneseindrücke zu verschiedenen Gruppen und Klassen zu ordnen.

Und damit besitzt der Mensch einen Funken der göttlichen Vernunft. … Ja, ich habe „göttlich“ gesagt. An einigen Stellen erklärt Aristoteles, daß es einen Gott geben müsse, der alle Bewegungen in der Natur in Gang gesetzt hat. Und so wird Gott zum absoluten Gipfel auf der Trittleiter der Natur.

Aristoteles stellte sich vor, daß die Bewegungen der Sterne und Planeten die Bewegungen hier auf der Erde leiten. Aber irgend etwas muß auch die Himmelskörper bewegen. Dieses Etwas nannte Aristoteles den ersten Beweger oder Gott. Der erste Beweger bewegt sich selber nicht, ist aber die erste Ursache der Bewegungen der Himmelskörper und damit aller Bewegungen in der Natur.

Ethik

Der Mensch wird nur glücklich, wenn er alle seine Fähigkeiten und Möglichkeiten entfalten und benutzen kann.

Aristoteles glaubte an drei Formen des Glücks: Die erste Form des Glücks ist ein Leben der Lust und der Vergnügungen. Die zweite Form des Glücks ist ein Leben als freier, verantwortlicher Bürger. Die dritte Form des Glücks ist ein Leben als Forscher und Philosoph.

Aristoteles betont, daß alle drei Formen zusammengehören, damit der Mensch ein glückliches Leben führen kann. Er lehnte also jede Form der Einseitigkeit ab.

Auch was die Tugenden betrifft, verwies Aristoteles auf einen „goldenen Mittelweg“. Wir sollen weder feige noch tollkühn sein, sondern tapfer. … Auch sollen wir weder geizig noch verschwenderisch sein, sondern großzügig.

Die Ethik von Platon und Aristoteles erinnert an die griechische medizinische Wissenschaft: Nur durch Gleichgewicht und Mäßigung werde ich ein glücklicher oder „harmonischer“ Mensch.

aus: Jostein Gaarder: Sofies Welt – Roman über die Geschichte der Philosophie – S. 128-140 – Carl Hanser Verlag 1995

Soweit einige Textpassagen aus „Sofies Welt“, die uns Aristoteles im Wesentlichen als Begründer der modernen Wissenschaften zeigen. Die Systematik des Denkens, wie es von Aristoteles ausgeht, beeinflusst auch noch oder gerade heute unser Denken. Aristoteles entwickelte das System der formalen Logik: er erarbeitete eine vollständige Theorie der Urteile und Schlussfolgerungen, der Definitionen und Beweise, der wissenschaftlichen Einteilungen und Methoden.

Bemerkenswert ist vor allem der weitreichenden Einfluss von Aristoteles auf das Vokabular (in griechischer Originalform oder in lateinischen Ableitungen), das er geprägt hat. Neben Wortpaaren wie Energie und Potential, Materie und ihre Form, Substanz und Wesen, Quantität und Qualität, Genus und Spezies, Subjekt und Prädikat u.s.w. stehen Prägungen wie Ursache (causa), Beziehung (relatio) oder Eigenschaft (Akzidenz).

Aristoteles hat gewissermaßen die Philosophie aus dem Himmel auf die Erde geholt. Aber obwohl seine philosophischen Betrachtungen als Ausgangspunkt die Wahrnehmung und die Empfindungen über die Sinne hatten und er als Begründer der Erfahrungswissenschaft (Empirie) zu gelten hat, fehlen mir bei ihm die platonischen Visionen. Es ist wie ein Blick auf den Teller, von dem wir essen, ohne den Blick über den Tellerrand zu wagen (wenn vielleicht auch nur als Fiktion bzw. Vision).

Lockwood fragte in einem seiner Kommentare: Wann konnte man jemals einen Philosophen lachen hören ? Zu dieser Frage und im Zusammenhang mit Aristoteles fällt mir der Roman „Der Name der Rose“ von Umberto Eco ein. Darin spielt eine Klosterbibliothek eine zentrale Rolle und in der ein besonderer Schatz, nämlich das „Zweite Buch der Poetik“ von Aristoteles, welches die Komödie behandelt. Dieses zweite Buch ist zwar von Aristoteles ‚angekündigt’ (als Behandlung des Lächerlichen in der Poetik), aber nicht überliefert. Vielleicht hätten wir hier einen Philosophen lachen hören? Wer weiß …

Chris Spedding: Guitar Jamboree

Christopher John Spedding ist ein 1944 in England geborener Rock- und Fusiongitarrist, der dem Publikum wenig bekannt geworden ist. Um so bekannter ist er aber in der Musikszene selbst, denn sein Name ist auf mehr als 200 Alben als Musiker oder Produzent zu finden. Dabei ist er in allen Stilrichtungen von Rock, Folk, Blues und Country vertreten; u.a. arbeitete er als Studiomusiker für Roxy Music, Elton John, Brian Eno, John Cale, Jack Bruce, Tom Waits, Laurie Anderson, Marianne Faithfull, Mike Batt und viele mehr. Er produzierte auch die ersten Demoaufnahmen für die Sex Pistols (Problems, No Feelings und Pretty Vacant).

Chris Spedding mit Bryan Ferry 2007

Als im Dezember 1974 der Gitarrist Mick Taylor die Rolling Stones verließ, sollte Chris Spedding sein Nachfolger werden – er lehnte jedoch ab. Dafür nahm er einige Alben unter seinem Namen auf. Von Chris Spedding habe ich das gleichnamige Album („Chris Spedding“) aus dem Jahr 1976, das im Wesentlichen Ende 1975 in Frankreich aufgenommen wurde. Von diesem Album zwei Titel als Video, das erste Video „Guitar Jamboree“ ist sicherlich kein toller Reißer, auch gesanglich nicht, zeigt aber Speddings Wandlungsfähigkeit im Gitarrenspiel:


Chris Spedding – Guitar Jamboree


Chris Spedding – Jump In My Car (1977)

Blumenpracht Teil 13

Mit dem Mai geht der Frühling langsam zu Ende. Viele Blumen wie die Tulpen sind bereits verblüht. Dafür sprießen andere Pflanzen.

Ich erinnere mich an Getreidefelder in meiner Kindheit, die von Kornblumen und Mohn gesäumt waren. Heute sieht man das leider nicht mehr, nicht nur der Giftigkeit der Pflanzen wegen. Und ich erinnere mich an Wiesen auf Sizilien im April 1992, die geradezu blutrot gefärbt von Mohnblumen waren. Ein unvergesslicher Eindruck. Von daher liebe ich diese Pflanzen und freue mich über einige von ihnen, die auch bei uns im Garten wachsen.

Blumenpracht in AlbinZ Garten - Mai 2008

Blumenpracht in AlbinZ Garten - Mai 2008

Blumenpracht in AlbinZ Garten - Mai 2008

Blumenpracht in AlbinZ Garten – Mai 2008

Blumenpracht in AlbinZ Garten - Mai 2008

Blumenpracht in AlbinZ Garten - Mai 2008

(Fast) unterschlagene Beiträge – Teil 7

Dopingbelastete DDR-Trainer in China

Null-Toleranz gegen Doping hat Chinas Führung vor den Olympischen Spielen in Peking versprochen. Doch nach Recherchen von Frontal21 beim ZDF arbeiten dopingbelastete DDR-Trainer in China. „Das ist ein Schlag ins Gesicht von Doping-Bekämpfung“. Das können ja heitere olympische Spiele werden.

Eiertanz um Präsidentschaft

Schwan gegen Köhler. Die SPD will ihr eigenes Profil schärfen und nominiert erneut Frau Schwan als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Das entfacht einen Sturm der Entrüstung bei der Union (zunächst wollte die SPD Herrn Köhler unterstützen). Nur ohne die Stimmen der Linken wird es wohl wieder nichts mit Frau Schwan werden. Also ‚hofft’ Herr Beck auf die Stimmen der Linken. Damit aber nicht schon jetzt erste Weichen in die falsche, nämlich linke, Richtung gestellt werden (siehe Hessen), fordert Herr Müntefering einen Anti-Links-Beschluss.

Dieser Eiertanz der großen Parteien macht diese für die nächste Bundestagswahl nicht gerade attraktiver.

Stasi-Methoden bei der Telekom

Die Telekom bezieht wegen des Spitzel-Skandals Prügel: Der frühere BDI-Chef Henkel spricht von „Stasi-Methoden“, und der Bund Deutscher Kriminalbeamter will der Telekom sogar die Macht über die Daten entziehen und diese in Staatshände geben. Bist Du eigentlich immer noch Kunde bei der Telekom?

Siehe auch zdf.de: Das Callcenter der Eitelkeiten – Telekom-Skandal offenbart zunehmende Gefährdung der Grundrechte

No Angels – No Points

… so tituliert die „Bild“-Zeitung das Grand-Prix-Desaster für Deutschland. Bis 14 können die also bei dem Käseblatt nicht mehr zählen, denn das deutsche Pop-Quartett „No Angels“ erhielt mit Polen und Großbritannien zwar die geringste Punktzahl, aber eben doch 14 Punkte.

Trotz ihres schlechten Ergebnisses zeigte sich Sängerin Jessica zufrieden: „Ich bin etwas geschockt, aber wir können stolz sein“, sagte sie danach in der ARD, die den Wettbewerb übertragen hatte. Die einen können nicht rechnen, die andere(n) sind stolz auf nichts (falsch, es waren ja doch immerhin noch 14 Punkte).

Licht und Schatten

In meinem Beitrag Sofies Welt: Platon kam ich am Rande auf Platons Höhlengleichnis zu sprechen. In diesem Zusammenhang gab es einige Irritationen (wie die Begriffe Licht und Schatten aufzufassen sind). Daher hier einige Ergänzungen. Zunächst zum Inhalt des Gleichnisses von Platon (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/):

Platon beschreibt einige Menschen, die in einer unterirdischen Höhle von Kindheit an so festgebunden sind, dass sie weder ihre Köpfe noch ihre Körper bewegen und deshalb immer nur auf die ihnen gegenüber liegende Höhlenwand blicken können. Licht haben sie von einem Feuer, das hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und ihren Rücken werden Bilder und Gegenstände vorbeigetragen, die Schatten an die Wand werfen. Die „Gefangenen“ können nur diese Schatten der Gegenstände sowie ihre eigenen Schatten wahrnehmen. Wenn die Träger der Gegenstände sprechen, hallt es von der Wand so zurück, als ob die Schatten selber sprächen. Da sich die Welt der Gefangenen ausschließlich um diese Schatten dreht, deuten und benennen sie diese, als handelte es sich bei ihnen um die wahre Welt.

Platon (bzw. Sokrates) fragt nun, was passieren würde, wenn man einen Gefangenen befreien und ihn dann zwingen würde, sich umzudrehen. Zunächst würden seine Augen wohl schmerzlich vom Feuer geblendet werden, und die Figuren würden zunächst weniger real erscheinen als zuvor die Schatten an der Wand. Der Gefangene würde wieder zurück an seinen angestammten Platz wollen, an dem er deutlicher sehen kann.

Weiter fragt Platon, was geschehen würde, wenn man den Befreiten nun mit Gewalt, die man jetzt wohl anwenden müsste, an das Sonnenlicht brächte. Er würde auch hier zuerst von der Sonne geblendet werden und könnte im ersten Moment nichts erkennen. Während sich seine Augen aber langsam an das Sonnenlicht gewöhnten, würden zuerst dunkle Formen wie Schatten und nach und nach auch hellere Objekte bis hin zur Sonne selbst erkennbar werden. Der Mensch würde letztendlich auch erkennen, dass Schatten durch die Sonne geworfen werden.

Erleuchtet würde er zu den anderen zurückkehren wollen, um über seine Erkenntnisse zu berichten. Da sich seine Augen nun umgekehrt erst wieder an die Dunkelheit gewöhnen müssten, könnte er (zumindest anfangs) die Schattenbilder nicht erkennen und gemeinsam mit den anderen deuten. Aber nachdem er die Wahrheit erkannt habe, würde er das auch nicht mehr wollen. […]

Platon

Zur Deutung:

Platon veranschaulicht demgemäß durch sein Gleichnis, dass der gewöhnliche Mensch im Alltag wie in einer Höhle lebt. Denn die Dinge, die er als real wahrnimmt, sind Platons Ideenlehre zufolge in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Seienden. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt, der harte Aufstieg des Höhlenbewohners für den Weg der Seele hinauf bis zur Erkenntnis des tatsächlichen Zentrums des Seins: der Idee des Guten, die im Gleichnis durch die Sonne repräsentiert ist. Es geht im Höhlengleichnis also darum, die Denkkraft nicht auf das sinnlich Wahrnehmbare der uns unmittelbar umgebenden Welt zu lenken, sondern auf das, was hinter dieser Welt steht, beziehungsweise auf den ideellen Ursprung dieser Welt.

Platons Schatten haben nichts mit Finsternis oder Sonnenflucht zu tun. In seinem Höhlengleichnis vertritt er die Theorie, dass wir nicht die Realität wahrnehmen, sondern nur ein Abbild von ihr; Schatten eben.“ wie Lockwood schreibt, wobei das Wort „Realität“ sicherlich nicht ganz treffend ist. Unsere Schattenwelt ist schon die eigentliche Realität. Aber es gibt eine höhere ‚Wirklichkeit’, die Welt der Ideen (das wahre Seiende, wie es etwas sehr abstrakt auch genannt wird), dort, wo wir die ewigen und unveränderlichen „Musterbilder“, die Urbilder hinten den verschiedenen Phänomenen, finden.

Auch wenn Licht und Schatten im eigentlichen Sinne nicht gemeint sind, so spielen beide durchaus eine Rolle in den philosophischen Gedanken von Albert Camus, zu dem ich mich auch schon mehrmals an dieser Stelle geäußert habe. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist mein Beitrag Albert Camus: Der Fremde.

Von Albert Camus gibt es zwei Frühwerke, deren Titel bereits das Thema umreißen:

Licht und Schatten (L’envers et l’endroit, 1937)
Hochzeit des Lichts. Impressionen am Rande der Wüste (Noces, 1938)

Albert Camus

Camus ist in Algerien geboren worden und aufgewachsen, also in einem Land, in dem die Sonne vorherrscht. Es ist nicht verwunderlich, wenn Platon als Grieche zur Veranschaulichung seiner Gedanken ein Gleichnis mit Licht und Schatten gewählt hat. Und so greift auch Camus als Mittelmeermensch zu Licht und Schatten. Nachfolgend einige Auszüge aus einem Aufsatz von Andreas Woyke: Suche nach Einheit und Auflehnung gegen die Welt bei Albert Camus. Bern, 2007, der mir einige wesentliche Punkte der Gedanken Camus’ unter dem Gesichtspunkt von „Licht und Schatten“ wiedergibt:

Im Vorwort zur Neuauflage der frühen Textsammlung „Licht und Schatten“ von 1958 schreibt Albert Camus:

„Ich weiß, dass meine Quelle sich in ‚Licht und Schatten’ befindet, in jener Welt der Armut und des Lichtes, in der ich lange Jahre gelebt habe und die mich dank der Erinnerung heute noch vor zwei gegensätzlichen, jeden Künstler bedrohenden Gefahren bewahrt, nämlich dem Ressentiment und der Sattheit.“

Es liegt also durchaus nahe, die frühen literarischen Texte Camus’ als Hintergrund zu wählen, um das ambivalente Verhältnis zwischen Sinnsuche und Auflehnung gegen eine sinnlose Welt zu beleuchten, mit dem uns seine philosophischen Texte „Der Mythos von Sisyphos“ und „Der Mensch in der Revolte“ konfrontieren. Im Folgenden soll es darum gehen, diesen Zusammenhang im Blick auf die frühe Textsammlung „Die Hochzeit des Lichts“ auszuloten.

Im Vorwort zu „Licht und Schatten“ nennt Camus zwei Erfahrungsdimensionen der Welt, die seit seiner Kindheit und Jugend in Algerien sein Lebensgefühl prägen, nämlich die „Welt der Armut“ und die „Welt des Lichtes“. Die näheren Einflüsse dieser beiden Aspekte präzisiert er wie folgt:

„Das Elend hinderte mich, zu glauben, dass alles unter der Sonne und in der Geschichte gut sei; die Sonne lehrte mich, dass die Geschichte nicht alles ist.“

Die Erfahrung von Leid und Armut sowie die schmerzliche Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit stoßen die Sinnsuche zurück und fordern zur Auflehnung gegen die Welt heraus, die eng mit einer grundlegenden Skepsis gegenüber allen Erlösungshoffnungen verbunden ist:

„Denn hoffen heißt zuletzt entsagen, wenn man auch das Gegenteil zu glauben pflegt. Und leben heißt: nicht entsagen.“

Doch die Schönheiten der algerischen Natur, das Wechselspiel von Sonne und Meer, sowie Erfahrungen der Kunst und des „Zaubers von Orten“ machen auch episodisches Glück und unmittelbare Freude am Dasein möglich. Die Konfrontation mit diesen beiden grundlegenden Dimensionen menschlicher Existenz bildet für Camus den Ausgangspunkt seiner philosophischen Auseinandersetzung mit dem Selbst- und Weltverständnis des modernen Menschen. Die intuitive Erkenntnis der genuinen Aufeinander-Bezogenheit beider Aspekte führt ihn dazu, eine nostalgische Harmoniesehnsucht ebenso zurückzuweisen wie alle religiösen, politischen und sonstigen Entwürfe, die eine radikale Transzendierbarkeit der negativen Seiten der Existenz versprechen:

„Wenn ich mich jetzt gleich in die Wermutbüsche werfe und ihr Duft meinen Körper durchdringt, so werde ich bewusst und gegen alle Vorurteile eine Wahrheit bekennen: die Wahrheit der Sonne, die auch die Wahrheit meines Todes sein wird.“

Wer mag, kann gern den gesamten Aufsatz bei recenseo.de lesen.

EM-Aufgebot steht fest

Bundestrainer Joachim Löw hat sein endgültiges 23-köpfiges Aufgebot für die Fußball-Europameisterschaft bekannt gegeben. Danach sind die Spieler Helmes, Jones und Marin nicht dabei. Dafür werden aber David Odonkor, Oliver Neuville und Piotr Trochowski, die zunächst auch um ihren Platz im Kader (wieso heißt das eigentlich auch Kader?) zittern mussten, dabei sein. Sie gingen beim „Casting“ (Löw) als Sieger hervor.

Natürlich kann man sich darum schlagen, ob man vielleicht einen so quirligen Spieler wie den 19-jährigen Marko Marin dabeihaben sollte und eine Schlaftablette wie Trochowski in die Ferien hätte schicken sollen. Was aber Effektivität betrifft, so zeigte das magere Spiel gestern gegen Weißrussland auf, da ist es u.a. bei Marin noch nicht allzu weit her (zu verspielt) und die Entscheidung verständlich.

Hier das Aufgebot der deutschen Mannschaft:

Tor: Jens Lehmann (FC Arsenal), Robert Enke (Hannover 96), Rene Adler (Bayer Leverkusen)

Abwehr: Christoph Metzelder (Real Madrid), Per Mertesacker (Werder Bremen), Philipp Lahm (Bayern München), Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin), Marcell Jansen (Bayern München), Clemens Fritz (Werder Bremen), Heiko Westermann (Schalke 04)

Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Simon Rolfes (Bayer Leverkusen), Torsten Frings (Werder Bremen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV), Tim Borowski (Werder Bremen/Bayern München), David Odonkor (Betis Sevilla)

Angriff: Miroslav Klose (Bayern München), Lukas Podolski (Bayern München), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Kevin Kuranyi (Schalke 04), Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach)

Warum ich eigentlich diesen Beitrag schreibe: Bei spreeblick.com las ich einen ebenso ‚kompetenten’ wie witzigen Beitrag zur Nominierung des deutschen Kaders bei der EM 2008.

Ich heiß – du cool?

Nicht immer ist es das ‚Coolste’, nur cool zu sein. Manchmal macht er mehr Sinn, heiß zu sein: Heiß auf Mitsprache und Verantwortung! Heiß zu sein auf umweltbewusstes Handeln.

Von Freitag, 30. Mai bis Sonntag, 1. Juni 2008 findet auf dem Gelände des Jugendhofs Sachsenhain in Verden/Dauelsen das Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend der Landeskirche Hannover statt.

Ich heiß - du cool?

Auf dem Gelände des Evangelischen Jugendhofs Sachsenhain in Verden/Dauelsen werden etwa 2 000 Jugendliche zusammenkommen und sich das Motto auf ganz unterschiedliche Weise zu eigen machen. Kreative Workshops, feierliche Gottesdienste, knallige Band–Auftritte und viele weitere Möglichkeiten haben die vorbereitenden Gruppen aus den sechs Sprengeln der Evangelisch–lutherischen Landeskirche Hannovers und den christlichen Jugendverbänden genutzt, um die Thematik »Orientierung für mich finden, Verantwortung übernehmen, umweltbewusst handeln« erlebbar und fassbar zu machen.

Halb So Wild - aus Tostedt

Eine dieser ‚knalligen Bands’ ist die Gruppe „Halb So Wild“ aus Tostedt, die am Freitagabend beim Bandcontest (zwischen 21.30 und 23.30 Uhr) auftreten wird. Mein Sohn Jan ist mit dabei (sowohl beim Landesjugendcamp als auch bei der Musik – u.a. am Banjo).