Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Happy birthday, Amadeus!

Wolfgang Amadeus Mozart Heute vor 250 Jahren wurde der wohl weltweit größte Musiker aller Zeiten in Salzburg geboren: Wolfgang Amadeus Mozart
Da kann man nur sein Glas erheben und dem Meister zuprosten:
Happy birthday, Amadeus! Und alles Gute für die nächsten 250 Jahre – dir und deiner Musik!
Mozarts Kleine Nachtmusik Alle Welt feiert ihn – selbst Google schmückt sein Logo mit Perücke und Violinenschlüssel und einem Suchlink auf Mozart – und so kommt man auf rund 27.400.000 Einträge und mehr (43.600.000) im Internet zu Mozart … (Google ist auch nicht mehr, was es einmal war)

siehe auch meinen Beitrag zum Film ‚Amadeus‘ von Milos Forman: Amadeus, der Größte

Werders Rutschpartie

Zunächst herzlichen Glückwunsch an den FC St. Pauli zum 3:1-Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den SV Werder Bremen. Die Mannschaft hat ihre Chance voll genutzt, die sich durch die irregulären Platzverhältnisse ergaben. Während die St. Paulianer volles Risiko spielen konnten – sie hatten nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen -, begann Werder verhalten und kassierte auch schnell ein Tor. Dann kam Werder besser ins Spiel und erzielte durch Micoud den Ausgleich, allerdings stand er zuvor im Abseits. Und dann passierte das, was die Verantwortlichen bei Werder befürchtet hatten: Klose knallte auf den hartgefrorenen Boden und kugelte sich eine Schulter aus. Bereits vor dem Spiel hatte man gegen die Spielansetzung Einspruch erhoben.

    Klose verletzt im Schnee von St. Pauli

Nach der Halbzeit kontrollierte Werder zwar zunächst das Spiel, aber durch zwei Abprallertore für St. Pauli wurde früh der Endstand hergestellt. Borowski verschoss für Werder dann einen Elfer.

Okay, St. Pauli hat verdient gewonnen. Aber wer kommt für den ‚Schaden‘ auf, der durch einen möglichen längeren Ausfall von Miroslav Klose entsteht? Das Spiel hätte abgesagt werden müssen. Die Platzverhältnisse waren eine einzige Katastrophe und die Verletzung von Klose eine Folge davon. Aber der Einspruch von Werder wird wohl abgelehnt werden, weil eben der Schiedsrichter letzte Instanz, also der Entscheider ist, ob ein Spiel stattfindet oder nicht. Und damit trägt Werder Bremen dann auch den weiteren Schaden. Auch so kann man so ganz nebenbei über Meisterschaften und Erfolge im Europapokal entscheiden.

Jethro Tull live 2000 in Sao Paulo/Brasilien – 7 neue Videos

 

Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: In the Grip of Stronger Stuff Auf meiner Jethro Tull Website habe ich insgesamt 7 neue Videos von einem Konzert der Gruppe am 28.11.2000 in Sao Paulo/Brasilien bereitgestellt. Die Aufnahmen stammen von einer VHS-Kassette, die mir freundlicherweise Erwin Reiseder zur Verfügung gestellt hatte. Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: Hunt by Numbers
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Ian Anderson’s In the Grip of Stronger Stuff
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Hunt by Numbers
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: The Water Carrier Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: Passion Jig Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: The Habanero Reel
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Ian Anderson ’s The Water Carrier
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Passion Jig
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Ian Anderson ’s The Habanero Reel
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: Beside Myself Jethro Tull live in Sao Paulo 2000: My God Viel Spaß …
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
Beside Myself
Jethro Tull live in Sao Paulo 2000:
My God

Translation english

Eislichter

Bei dem Dauerfrost, den uns das Hoch ‚Claus‘ beschert, bietet es sich an, Eislichter herzustellen, die man mit kleinen Kerzen, z.B. Teelichtern, bestückt. Meine Frau hat es von ihrer finnischen Freundin und die Herstellung ist denkbar einfach. Und im Dunkeln sieht das sowohl von nah als auch von fern wirklich sehr schön aus.

Dafür benötigt man neben den bereits genannten Kerzen Eimer (vom Feudel- bis zum Farbeimer, auch die kleinen Eimerchen, die unsere lieben Kinder zum Sandbuddeln benutzen, eigen sich), Wasser und jede Menge Frost. Die Eimer füllt man mit dem Wasser und stellt sie hinaus. Nach ca. 48 Stunden Dauerfrost ist das Wasser bis auf den ‚Kern‘ gefroren. Es kommt aber auf den Frost an und auf die Beschaffenheit der Eimer. Eimer mit dicker Wand benötigen längere Zeit; ist es knackig kalt, dann geht es schneller. Eigentlich logisch. Wichtig ist, dass das Wasser im Inneren nicht gefriert, dann sonst verbleibt kein Innenraum, in den die Kerze gestellt wird. Ist aber noch zu viel Wasser ’nicht‘ gefroren, dann sind die Außenwände zu dünn und zerbrechen leicht.

Ist die richtige ‚Betriebstemperatur‘ erreicht, dann stülpt man den Eimer um. Lässt sich der Eisblock im Inneren nicht ohne Weiteres lösen, so hilft man eventuell mit heißem Wasser von außen nach. Was der Boden des Eisblocks im Eimer war, bildet jetzt den oberen Teil. Dieser ist nämlich dünner und wird mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes, Stichel, auch spitze Messer tun es, vorsichtig aufgehackt, damit man/frau an das Innere gelangt. Das sich darin befindliche Restwasser wird ausgeschüttet und kann für ein weiteres Eislicht benutzt werden. Jetzt stellt man nur noch ein entzündetes Lichtlein hinein. Voila: Fertig ist das Eislicht!

Eislicht 22.01.2006 Eislicht 22.01.2006
Eislichter vor dem Haus – 23.01.2006
Eislicht 22.01.2006 Eislicht 22.01.2006

Hoch ‚Claus‘ lässt uns gefrieren

Bis zu minus 30 Grad werden heute im Bayerischen Wald erwartet. Die sibirische Kälte des Hochs ‚Claus‘ lässt weite Teile Deutschlands gefrieren. Auch im hohen Norden bei uns sackte das Quecksilber auf über minus 10 Grad am Morgen. Und wie es kommen musste: Wegen eingefrorener Weichen u.ä. kam es zu Verspätungen bei der Bahn bzw. in Hamburg zu Ausfällen von S-Bahnen (‚betriebsbedingter Ausfall‘ nennt man das wohl).

    Nachtfrost von Sonntag auf Montag durch Hoch 'Claus'

Und der Frost wird sich noch einige Tage halten. Nach leichtem Schneefall ab Donnerstag soll es dann ab Sonntag sogar richtig schneien. Warten wir es ab. Auf jeden Fall sollte man sich in den nächsten Tagen immer warm anziehen.

siehe auch: zdf.de

Jethro Tull auf Tour in den USA 1979

Bei http://www.electrocutas.net/webcast.htm, dahinter verbirgt sich ein Pete McHugh, habe ich ein Video gefunden, dass die Tour von Jethro Tull aus den Jahre 1979 durch die USA dokumentiert. Es handelt sich um eine Fernsehproduktion der BBC in der Länge von fast einer Stunde. Leider ist die Qualität nicht ganz so gut, aber ich bin begeistert. Die Dokumentation zeigt neben einigen Live-Auftritten auch Einblicke in den Tagesablauf der Gruppenmitglieder, allen voran von Ian Anderson, und enthält auch einige eher private Szenen. Für mich und meine Lieben sind dabei besonders die Aufnahmen von Ian Anderson und seinem damaligen Zuhause auf der Isle of Skye (z.B. Lachszucht) interessant, da wir im letzten Jahr drei Wochen Urlaub in Schottland, davon acht Tage auf Skye, gemacht hatten.

Blick gen Himmel Ian im Bade
Ian Andersons Blick gen Himmel „Jetzt ist ’s genug …!“
Familie Anderson Sweet Dream
Ian Anderson im Flieger mit Frau Shona und Sohn James Duncan Sweet Dream

Site mit Videoaufruf: 11.01.80 LIVELY ARTS – BBC Documentary 1979 U.S. Tour
Download des Videos (ca. 42 MB) „mit rechter Maustaste/Ziel speichern unter …“

Translation english

Sorge treibt Ölpreis hoch

Dieser Tage, als ich mit dem Zug morgens zur Arbeit fuhr, las ich bei einem ‚Nachbarn‘ in dessen Tageszeitung die Schlagzeile „Sorge treibt Ölpreis hoch“. Ich habe auch so meine Sorgen, aber damit treibe ich lange noch nicht mein Gehalt in die Höhe – im Gegenteil: Ich mache mir Sorgen, weil ich real im letzten Jahr weniger Einkommen hatte als in den Jahren zuvor. Und das bei einer Inflationsrate von 2 % in 2005. Aber vielleicht sollte ich mir weniger Sorgen machen, dann bleibt der Ölpreis stabil – und auch die Kosten für Strom (und Gas) steigen nicht mehr weiter.

siehe auch: zdf.de: InflationsratePreisorgie beim Strom

Und dann ging gar nichts mehr …

Als Pendler mit der Bahn ist man ja einiges gewohnt. Aber was heute ablief, war so etwas wie die Krönung, denn: Es lief gar nichts mehr! Zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg Hbf. wurde für eineinhalb Stunden der Bahn- und S-Bahnverkehr gesperrt, weil wohl ein 56-jähriger von einem Zug überrollt und getötet wurde. Weshalb dafür im dicksten Berufsverkehr gleich alle Gleise gesperrt werden müssen, wissen wohl nur die ‚Verantwortlichen‘.

In Harburg war das reinste Chaos: Zunächst keine Durchsagen, obwohl in den Fahranzeigen darauf hingewiesen wurde. Dann nur der allen bekannte Hinweis, dass die Strecke gesperrt ist. Erst nach einer halben Stunde kam der Hinweis auf einen Schienenersatzverkehr durch Busse. Innerhalb einer weiteren Viertel Stunde sah ich gerade drei Busse dieses Ersatzverkehrs ankommen, die aber schon so überfüllt waren (die Busse hatten wohl schon die Strecke Neugraben – Harburg Bahnhof abgegrast), dass keine Mensch mehr hineinpasste. Dafür stand einsatzbereit ein Bus am Busbahnhof der Linie 144, der Fahrer ganz entspannt in einer Bild-Zeitung lesend, auch nach 15 Minuten noch dort herum.

Nirgendwo war ein Bediensteter der Deutschen Bahn oder S-Bahn. Lediglich zwei Polizisten mit Handfunkgeräten sah ich rauchend sich in einer Ecke verkriechen. Aber die konnten einem auch keine neueren Informationen geben. Entnervt und frierend trat ich mit vielen anderen nach einer Stunden den Heimweg wieder an – denn in die entgegengesetzte Richtung fuhren Züge.

Mir ist klar, dass ein solcher ‚Vorfall‘ nicht alle Tage vorkommt. Aber trotz alledem sollte die Deutsche Bahn mit der S-Bahn in der Lage sein, schneller zu reagieren. So etwas wie einen Notfallsplan gibt es aber wohl gar nicht. Ich gratuliere …

Teures Deutschland

Da werden jede Menge Autos in Deutschland produziert. Man sollte denken, dass diese Autos dann im Herstellerland Deutschland am preiswertesten sind. Aber weit gefehlt … Im unmittelbaren Ausland sind sie trotz höherer Mehrwertsteuer meist billiger.

    Abzocke in Deutschland

Deutschland ist ein teures Land. Das gilt nicht nur für Autos, sondern vorallem für Energiekosten (Gas und Strom), bei den Mieten und bei der Bahn. Und natürlich bei den Tarifen für Handys. Letzteres soll nun endlich billiger werden, man glaubt es kaum, denn der Mobilfunkmarkt kommt in Bewegung. Sollten sich die Deutschen von den Abzockern doch nicht ohne weiteres das Fell über die Ohren ziehen lassen?

siehe weiter: zdf.de

Die kleine Kuschelmusik

Zu jeder Gelegenheit weiß die Industrie, das richtige Warenangebot bereitzustellen. Und ein so runder Geburtstag, wie der von Mozart lädt geradezu ein, das bestehende Angebot (z.B. Mozartkugeln) entsprechend zu erweitern. Da darf natürlich ein Mozart-Teddy nicht fehlen. Samt Spieluhr („Kleine Nachtmusik“) bietet Hermann Teddy Coburg einen solchen jetzt an. Zu erwerben für knapp 160 € ist dieser bei nicy.de, die günstig auch noch viele andere Teddybären im Angebot haben.

    Mozart als Teddy