Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Spuren beseitigen – noch 3 Tage bis Ultimo

Heidewitzka, Herr Kapitän! Nun wird es Zeit, die Spuren, die ich allerorts auf der Arbeit hinterlassen habe, zu tilgen. Drei Rechner stehen unter meinem Schreibtisch und auf jedem findet sich etwas, das dort mehr nicht hingehört, wenn ich den Arbeitsplatz in drei Tagen für immer verlassen werde.

Keine Angst, es ist nichts Unrechtes oder gar strafrechtlich Verfolgbares. So einer bin ich nicht, auch wenn mir anonyme E-Mails immer wieder einzureden versuchten, ich hätte da vor laufender Kamera schlimme Sachen getan. Meine Rechner haben keine Kameras. Und Bitcoin ist nicht meine Währung.

Willi beseitigt seine Spuren – noch 3 Tage bis zur Rente
Willi beseitigt seine Spuren – noch 3 Tage bis zur Rente

Aber es sind schon private Sachen auf den Rechnern. Und mancher Beitrag in diesem Blog wurde während der Arbeitsstunden verfasst (wie dieser hier). Also weg damit! Gelöscht! Und den ‚Papierkorb‘ nicht vergessen, in dem alles zunächst zwischengelagert wird!

Und den realen Arbeitsplatz muss ich auch noch aufräumen. Manches landet im Müll, anderes werde ich nach Hause tragen müssen. Nach über dreißig Jahren in einer Firma hat sich vieles angesammelt (auch in Papierform), das der Entsorgung harrt.

Wie geschrieben: Es sind nur noch drei Arbeitstage, dann kommt der wohlverdiente ‚Ruhestand‘!

Zur nächsten Stufe –Hermann Hesse: Stufen

Vor genau acht Jahren, ich glaube es kaum, habe ich hier im Blog einen kurzen Bezug auf das Gedicht ‚Stufen‘ von Hermann Hesse genommen. Ich bin kein so großer Freund von Gedichten, Prosa gefällt mir besser. Aber dieses Gedicht von Hesse hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es bezieht sich auf unser Leben, das aus verschieden Stufen, Lebensstufen, besteht. Wir kennen das alle: Kindheit, Jugend, Erwachsensein und Alter. Für mich beginnt jetzt, ob ich es will oder nicht, das Alter! Aber Hesse sagt: „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne …“. Und so sehe ich den Beginn meines neuen Lebensabschnitts, das Alter, als einen Neubeginn. Und Hesse weiter: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“. Also ganz locker an die neue Sache herangehen!

Hermann Hesse: Stufen
Hermann Hesse: Stufen

Ich komme schon bald noch einmal auf dieses Gedicht zu sprechen – mit einem eher ironischen Ton. Es betrifft vor allem die Zeile: „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“ – Aber dazu in zwei Tagen etwas mehr.

Manchmal linse ich so im Internet nach diesem und jenem. Und aus bestimmtem Anlass (Ihr müsst nicht alles wissen, also warum) habe ich genau dieses Hesse-Gedicht im Russischen verfolgt. Dort habe ich gleich zwei Übersetzungen gefunden. Gedichte sind meist Reime. Und Reime lassen sich nur schwer (eigentlich überhaupt nicht, wenn der Reim erhalten bleiben soll) wortwörtlich in andere Sprachen übersetzen. Ausgehend von den beiden russischen Übersetzungen habe ich mit technischer Unterstützung, den Google Übersetzer, eine Rückübersetzung gewagt. Das Ergebnis finde ich interessant … Hier also gewissermaßen für meine russischen Freunde …

„Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“

aus Hermann Hesse: Stufen

Но только тот, кто с места сняться в силах,
Спасет свой дух живой от разложенья.

bzw.

Лишь тот, кто вечно в путь готов пуститься,
Выигрывает бодрость и свободу.

Герман Гессе – Ступени

Dank Google Übersetzer zurückübersetzt soll das Obige heißen:

Aber nur derjenige, der abheben kann
Er wird seinen Geist am Leben vor dem Verfall retten.

bzw.

Nur einer, der immer bereit ist, eine Reise anzutreten
Kraft und Freiheit gewinn[en]t.

Alaris Schmetterlingspark Buchholz/Seppensen

Es ist viele Jahre her, da war ich mit Frau und Kindern zuletzt im Schmetterlingspark bei uns in der Nähe, in Seppensen bei Buchholz in der Nordheide. Am letzten Wochenende wurde es also wieder Zeit, bei den fliegenden, schuppengeflügelten Insekten vorbeizuschauen.

Schmetterling in Willis Haaren – Schmetterlingspark Buchholz/Seppensen
Schmetterling in Willis Haaren – Schmetterlingspark Buchholz/Seppensen

Bei tropischer Wärme und hoher Feuchte der Luft flatterten die Schmetterlinge uns um die Ohren. Einer wagte es, sich auf meinem Haupt niederzulassen. Ein anderer setzte sich auf meinen Arm, um von dem von Schweißdrüsen abgesonderten wässrigen Sekret zu kosten. Mit seinem langen Saugrohr ließ es sich der Falter gut schmecken.

Schmetterling auf Willis Arm – Schmetterlingspark Buchholz/Seppensen
Schmetterling auf Willis Arm – Schmetterlingspark Buchholz/Seppensen

Leider schließt der Schmetterlingspark bereits zum kommenden Wochenende und öffnet erst wieder im April 2020. Fürs nächste Jahr steht der Garten der Schmetterlinge in Friedrichsruh bei Aumühle (Hamburg) auf unserem Zettel, der für dieses Jahr bereits geschlossen hat. Hier ist die exotische Welt der Schmetterlinge und Pflanzen im 500 qm großen Tropenhaus zu bewundern.

In Balance – noch 4 Tage bis Buffalo

Mit meinen Augen gestern bin ich etwas auf die schiefe Bahn geraten. Habe mich ziemlich verwurstelt. Manchmal schreibe selbst ich einen Quark. Aber in meinem Alter kommt so mancher aus dem Gleichgewicht. Jetzt heißt es, die Balance wieder herzustellen, das innere Äquilibrium zu wahren.

Willi in Balance – noch 4 Tage bis zur Rente
Willi in Balance – noch 4 Tage bis zur Rente

Und mit dieser inneren wie äußeren Gleichverteilung der Gliedmaße und Sinne heißt es Voranstreiten zu neuen Zielen und in einen neuen Lebensabschnitt, denn es sind jetzt nur noch 4 Arbeitstage, bis ich meinen wohlverdienten Ruhestand erreicht habe. Auf denn …!

Auge in Auge – noch 5 Tage bis Ultimo

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ sagte Humphrey Bogart zu Ingrid Bergman in dem Film Casablanca. Ob sie dann schaute, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich … Auf jeden Fall wurde niemand verletzt. Anders bei Medusa, die mit den glühenden Augen: Wer ihr ins Angesicht blickte, erstarrte zu Stein.

Auge in Auge mit der Gefahr? Bekanntlich kommt um, wer sich in Gefahr begibt. Bei Medusa sicherlich. Bei mir? Wohl kaum!

Um sich in die Augen zu blicken – Auge in Auge -, sollte man möglichst auf Augenhöhe sein. Von Auge zu Auge sozusagen.

Auge in Auge mit Willi– noch 5 Tage bis zur Rente
Auge in Auge mit Willi– noch 5 Tage bis zur Rente

Aber was schreibe ich da? Im Augenblick! Nein, ich habe keine Augenleiden (bis auf die Kurzsichtigkeit, daher auch das bebrillte Auge von mir). Da ich aber gerade bei Augen bin, so fallen mir Zitate mit Augen ein, die ich schnell noch einmal loswerden möchte: Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen. (Jean Paul Sartre). Manche Leute drücken nur ein Auge zu, damit sie besser zielen können (Billy Wilder). Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein (Mahatma Gandhi).

Ja, es gibt eine Menge Zitate rund ums Auge: Da werden manchem die Augen geöffnet, bei denen wir sonst die Augen zudrücken, aus denen der Schlaf gerieben wurde. Nie sollten wir das Ziel aus den Augen verlieren, sonst müssen wir froh sein, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Der eine sieht mit Adleraugen, der andere sieht es plötzlich mit anderen Augen. Usw.

Noch bin ich fünf schlaffe Tage Auge in Auge mit meinen Arbeitskolleg*innen. Dann geht es ab in die Rente!

Heide-Himmel – Baumwipfelpfad Nindorf (Lüneburger Heide)

Am letzten Dienstag (bevor der große Regen kam) hatte ich einen Tag Urlaub genommen und meine Frau und ich waren mit dem Heide-Shuttle (Ring 3 ab Buchholz/Nordheide) nach Nindorf, einem Ortsteil von Hanstedt in der Lüneburger Heide, gefahren. Dort gibt es nicht nur den Wildpark und das Schäferdorf, sondern seit letztem Monat (September 2019) auch den Heide-Himmel Baumwipfelpfad. Dieser ist 700 m lang, steigt auf 20 m Höhe und endet (oder beginnt) in einem 40 m hohen Aussichtsturm, der sowohl zu Fuß über rund 230 Stufen (meine Frau hat gezählt) oder mit einem Fahrstuhl zu erreichen ist.

Baumwipfelpfad Heide-Himmel bei Nindorf/Hanstedt/Lüneburger Heide
Baumwipfelpfad Heide-Himmel bei Nindorf/Hanstedt/Lüneburger Heide

Von diesem Turm aus soll bei klarem Wetter sogar die Hamburger Elbphilharmonie zu sehen sein. Aber auch sonst bietet der Turm (und auch der Pfad) einen tollen Ausblick auf die Umgebung. Für Personen, die nicht schwindelfrei sind (ich gehöre dazu), bedarf es ein wenig Überwindung, den doch ziemlich schmalen Pfad zu gehen. Der Turm ist – wie geschrieben – auch per Fahrstuhl zu erreichen. Für Rollstuhlfahrer ist die Anlage gut geeignet.

Erwachsene zahlen 9 € Eintritt, Kinder 6 €. Es gibt auch ein verbilligtes Kombiticket für Wildpark und Heide-Himmel. Sicherlich ist dieser Baumgipfelpfad eine zusätzliche Attraktion für die Lüneburger Heide und für viele schon das neue Wahrzeichen des Landkreises. Bei Baukosten in Höhe 6,5 Millionen €, die allerdings zu einem Teil (2,1 Millionen €) auch aus öffentlichen Kassen gezahlt wurden, ist es in Ordnung, wenn Eintritt verlangt wird. Eine solche Konstruktion muss ständig gewartet werden.

Trotzdem frage ich mich, was ein solches Bauwerk mitten in der Natur zu suchen hat. Überall versucht sich die Touristenbranche mit neuen Attraktionen zu überbieten. Da gibt es Hängeseilbrücken (z.B. im Harz oder im Hunsrück) oder so genannte Skywalks wie z.B. die Aussichtsplattform Alpspix am Osterfelderkopf mit Blick u.a. auf die Zugspitze.

Muss sich der Mensch wie hier wirklich auf Sichthöhe mit den Wipfeln von Bäumen bewegen, genügt nicht ein ganz stinknormaler Spaziergang durch den Wald? Muss es immer mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden sein, damit wir uns aus den Wohnzimmern hinaus in die freie Natur begeben?

Dank des schönen Wetters, auch weil noch Herbstferien waren und natürlich der Neuheit wegen war auf der Heide-Himmel-Anlage sehr viel los. Das wird sich mit der Zeit beruhigen. Aber trotz der Menschenmassen gab es keine Staus – und eigentlich nur eine lange Schlange im Restaurant (ganz Deutschland muss wohl Punkt 12 Uhr sein Mittagessen einnehmen).

Für Urlauber ist es sicherlich eine Attraktion, die nicht unbesucht sein sollte. Und für die ‚Einheimischen‘ ist es auch interessant, das neue ‚Wahrzeichen‘ des Landkreises gesehen und bestiegen zu haben. Die Kombination aus Wildparkbesuch und Besuch des Waldwipfelpfades (vielleicht sogar mit einigen Übernachtungen im oben genannten Schäferdorf) dürfte besonders für Familien erlebnisreich sein.

Siehe weitere Fotos von dem Heide-Himmel Baumwipfelpfad auf meiner Facebook-Seite.

Fuck this Shit – noch 6 Tage bis Buffalo

Wer erwachsene Söhne hat, muss damit rechnen, eigenartige Geschenke zu bekommen. So die Socken, die ich in den letzten Tagen möglichst oft auf der Arbeit trage (zwischendurch werden diese gewaschen, ist klar): Fuck this Shit! Was soll uns das sagen …?!

Fuck this Shit! – noch 6 Tage bis zur Rente
Fuck this Shit! – noch 6 Tage bis zur Rente

Scheiß drauf! würden wir wohl in Deutschland sagen. Und ich sage: Scheiß auf Arbeit (deshalb trage ich in den letzten Tagen möglichst oft auf der Arbeit diese Socken!)! Noch 6 Arbeitstage bis zum Rentnerdasein!

Blick gen Himmel – noch 7 Tage bis zum furiosen Finale

Gestern wagte ich eine kurze virtuelle Zeitreise ins Jahr 1969. Meine Fresse: 50 Jahre ist das her! Heute wage ich den Blick gen Himmel (okay, im Bild strecke ich mich nur nach der Decke!).

Willi streckt sich nach der Decke – noch 7 Tage bis zur Rente
Willi streckt sich nach der Decke – noch 7 Tage bis zur Rente

Da sang vor 50 Jahren der Mastermind der Gruppe Jethro Tull, ein gewisser Herr Ian Anderson, von einem Blick in die Sonne. Gen Himmel in die Sonne sozusagen. Nur sollte bedacht sein, dass zu viel des Blicks (gen Himmel in die Sonne) ungesund für die Augen ist (und schon hat sich der Himmel verdunkelt und es regnet ‚in einer Tour‘).


Jethro Tull: Look into the sun (1969 aus dem Album ‘Stand Up’)

Looking high up at the sky – den Blick gen Himmel gerichtet, schaue ich in die Zukunft. Und was sehe ich da: Traumbilder, die sich zu verwirklichen scheinen. Es sind jetzt noch sieben Arbeitstage, dann werden Träume wahr. Ein Traum heißt Freiheit. Ein Traum heißt Selbstverwirklichung! Der Schein trügt nicht …!

Reise in die Vergangenheit – noch 8 Tage bis zur Neige

Ach, vor 50 Jahren, war ich noch ein Jüngling mit (dunkel-)blondem Haar. Da ereignete es sich, dass ich mit der Musik einer britischen Rockgruppe namens Jethro Tull bekannt wurde. Und an einem Tag, dem 06.09.1969 [leicht zu merken], kaufte ich mir die erste Langspielplatte (LP) meines Lebens, eben das damals aktuelle Album dieser Gruppe: Stand Up.

Willi zeitreist zu einem Konzert von Jethro Tull (ca. 1969)
Willi zeitreist zu einem Konzert von Jethro Tull (ca. 1969)

Längst sind meine Haare grau geworden. Und den beiden Herren auf dem Bild (Martin Barre/Gitarre und Ian Anderson/Querflöte) sind die Haare spärlicher geworden. Trotzdem sind sie immer noch auf Achse und touren mit ihren Bands durch die Weltgeschichte (sie haben sich vor einigen Jahren getrennt – Jethro Tull gibt es nicht mehr, wenn sich die beiden auch immer noch auf diese Gruppe berufen, z.B. JETHRO TULL performed by Ian Anderson oder Martin Barre Band celebrates 50 Years of Jethro Tull). An den Ruhestand denken sie nicht! Wahrscheinlich geht es eines Tages von der Bühne gleich in die Kiste …

Gern würde ich mich (wie auf dem Bild) auf Zeitreise begeben und noch einmal einen Teil der ersten Jahre dieser Gruppe sehen und hören wollen. Natürlich könnte ich in diesen Tagen in eines der Konzerte der beiden gehen (Ian Anderson mit Martin Barre, als die Gruppe noch Jethro Tull hieß, habe ich zuletzt 2005, die Martin Bare Band 2013 live gesehen). Das meine ich natürlich nicht … – Und so entspricht mein verwirrter Blick auf dem Bild meiner inneren Verfassung (in Bezug auf Jethro Tull).

Die Zeit lässt sich nicht zurückspulen. Und anders als es die beiden Herren tun, werde ich in wenigen Tagen (noch acht Arbeitstage) in Ruhestand gehen. Ich habe mir das verdient.

Willis Beitrag zum Thema Katzenbilder

Ich habe nichts gegen Katzen. Ich mag nur nicht diese vielen Katzenbilder, die ich auf Facebook, Twitter usw. finde. Für mich sind sie der Inbegriff einer Idylle, die mehr als trügerisch ist. Und Katzen würde ich vielleicht sogar mögen, wenn ihre nachts durch die Gegend streunenden Artgenossen es unterließen, auf unseren Rasen zu kacken.

Daher dieser kleine Beitrag von mir zum Thema Katzenbilder. Die hier gezeigten Bilder stammen aus zwei ziemlich unterschiedlichen Filmen:

1. Alfred Hitchcock: Endlich sind wir reich (Rich and Strange) (1931)

Der Angestellte Fred Hill bekommt von seinem Erbonkel eine größere Summe zur Verfügung, damit er sich seinen Wunschtraum vom Reisen in Luxus erfüllen kann. Zusammen mit seiner Frau begibt er sich auf Weltreise mit dem Schiff. Doch das Ganze geht schief. Auf der Heimreise drohen beide bei einer Havarie im Chinesischen Meer zu ertrinken. Zum Glück werden die Schiffbrüchigen durch chinesische Plünderer vom sinkenden Schiff gerettet.

aus: Alfred Hitchcock: Endlich sind wir reich (Rich and Strange) (1931)
aus: Alfred Hitchcock: Endlich sind wir reich (Rich and Strange) (1931)

Die Ausgehungerten bekommen Essen, das sie mit großem Appetit vertilgen (kleines Bild im Bild). Da sehen Sie, wie einer der Plünderer das Fell der Katze, die zuvor an Bord ihres Schiffes war, zum Trocknen aufhängt … Das Weitere können wir uns denken!

2. Die dunkle Seite des Mondes (2015) mit Moritz Bleibtreu

Der erfolgreiche und skrupellose Frankfurter Wirtschaftsanwalt Urs Blank wird aus der Bahn geworfen, als sich ein Geschäftsmann vor seinen Augen erschießt. Dann lernt der verheiratete Blank die junge Lucille kennen und ist von ihrem alternativen Lebensstil fasziniert. Jedoch hat ein halluzinogener Pilztrip mit ihr schwere Folgen. Blank wird zum instinktgetriebenen und aggressiven Mörder.

Die dunkle Seite des Mondes (2015) mit Moritz Bleibtreu
Die dunkle Seite des Mondes (2015) mit Moritz Bleibtreu

Als ihn eine Katze beim Frühstück stört (kleines Bild im Bild), erwürgt er das Tier.

Um es nicht völlig mit Katzenfreunden zu verderben, hier ein Ausschnitt aus einem Foto, das mir der älterer meiner beiden Söhne geschickt hat. Behutsam hält er hier eine Katze in seinen Händen. Da könnten selbst mir fast die Tränen kommen …

Sohn mit Katze
Sohn mit Katze

Selfie vor Spiegel – noch 10 Tage bis Buffalo

Über Selfies habe ich mich schon einmal ausgelassen (Die 1000 Augen der Smombies), eigentlich über mit dem Smartphone oder dem Tablet gemachte Videos – im Hochkant-Format 🙁 . Im Endspurt dem Ziel Rente entgegen ‚beglücke‘ ich Euch nun schon seit Tagen mit eben solchen Selbstporträts, die ich auf der Arbeit (und auch schon mal zu Hause) fotografisch festgehalten habe.

Selfies haben den Vorteil, dass kein Fotograf gebraucht wird. Fotograf ist man/frau selbst. Smartphones und Tablets haben in der Regel zwei Kameras, eine vorn und eine hinten. Die Kameras hinten (damit vorn das Bild zu sehen ist) haben meist eine höhere Auflösung und damit eine bessere Qualität. Für Selfies allerdings wird meist die vordere Kamera genutzt (um sich selbst zu sehen). Um nun die bessere Qualität der hinteren Kamera zu nutzen, braucht es einen Spiegel. Dabei gibt es dann aber Schwierigkeiten mit der Kamera (besonders bei dem kleinen Display eines Smartphones), die natürlich mit ins Bild kommt und oft sogar das Gesicht des Selfie-Fotografen verdeckt (manchmal ist das allerdings auch Absicht).

Willi im Selfie vor einem Spiegel– noch 10 Tage bis zur Rente
Willi im Selfie vor einem Spiegel– noch 10 Tage bis zur Rente

Nun so 10 Arbeitstage vor meinem Gang in den Ruhestand habe ich den Spiegel im ehemaligen Zimmer meines jüngeren Sohnes (der hängt an der Tür – der Spiegel, nicht mein Sohn) genutzt, um ein entsprechendes Selfie zu ‚schießen‘. Okay, ich hätte das Tablet etwas tiefer halten können, dann wäre meine ganze Fratze zu sehen. Aber ich gestehe, diese Aufnahme genauso mit Vorsatz gemacht zu haben. Nein, nicht um Werbung für den Hersteller des Tablets zu machen (der Name ist spiegelverkehrt und kaum zu lesen). Neben Nase, bebrillten Augen und grauem Schopf sind von mir meine ach so filigranen Fingerchen zu sehen, mit denen ich das Tablet halte. Eijeijei!

Das Bild mit der jungen Dame (Selfie mit Handy von dem Gesicht) hängt natürlich nicht an der Wand hinter mir. Ich habe es ins Foto hineingemogelt. Leicht zu erkennen an der Perspektive, denn die Wand ist schräg, so hätte es auch das Bild sein müssen (trapezförmig).

Nun ist aber gut … wie schon erwähnt: Es sind noch 10 Arbeitstage bis zu meiner Rente!