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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Das war ’s, Werder!

Oh, weh … Das schmerzt! Werder Bremen wird von Olympique Lyon eiskalt ausgekontert und verliert zu Hause 0:3. Champions League adé! Nur die Bayern (schon wieder die Bayern) gewinnen gegen Arsenal London 3:1 (und der Kahn grinst übers ganze Gesicht: „Jens Lehmann ist eben doch nur 2. Wahl?!“), denn auch die Leverkusener Chemietruppe verliert in Liverpool. Das Feld deutscher Teilnahmer lichtet sich …

Albert Einstein – zum 50. Todestag

Die Formel für die Masse-Energie-Äquivalenz gehört zu den berühmtesten Formeln der Physik:

e = mc2

Handschrift Albert Einsteins

Wer kennt sie nicht, aber wer weiß schon, was dahintersteckt?! Kurzgesagt: Die Energie E ist proportional zur Masse m, wobei die Proportionalitätskonstante (c2) eine universelle, nicht vom Objekt, seiner Geschwindigkeit oder anderen Dingen abhängige Konstante ist. Verstanden?

Nun, die sogenannte spezielle Relativitätstheorie wurde vor 100 Jahren von Albert Einstein (geb. 14. März 1879 in Ulm; gest. 18. April 1955 in Princeton, USA) in seiner Arbeit mit dem Titel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ begründet. 1916 publizierte er die allgemeine Relativitätstheorie.

Einstein war einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Als Deutscher im Deutschen Reich geboren, wurde er 1901 Schweizer Bürger und nahm nach seiner Auswanderung in die USA zusätzlich die US-amerikanische Staatsangehörigkeit an.

Einsteins Beiträge zur theoretischen Physik veränderten maßgeblich das Weltbild der Physik. Sein Hauptwerk ist die Relativitätstheorie, die er weitgehend im Alleingang formulierte, und die das Verständnis von Raum und Zeit revolutionierte.

Auch zur Quantenphysik hat er wesentliche Beiträge geleistet. So wurde ihm im Jahr 1921 für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts, die er ebenfalls 1905 publizierte hatte, der Nobelpreis für Physik verliehen. Seine theoretische Arbeit spielte partiell auch beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie eine Rolle.

    Einstein schickte das Bild 1951 an all seine Freunde als Geburtstagsgruß

Einstein machte sich jedoch nicht nur als Physiker einen Namen, sondern auch durch seinen Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. Er verstand sich selbst als Pazifist und Sozialist. Sein Name gilt heute ganz allgemein als Inbegriff eines Forschers und Genies. 2005 jährt sich zudem Einsteins 50. Todestag.

Empfehlenswert hierzu Einsteins Welt beim ZDF (vieles zu Lichtgeschwindigkeit, Schwerkraft, Zeitdehnung, Lichtablenkung, Raumkrümmung usw.).

Joschka Fischer, das Sicherheitsrisiko

Joschka Fischer, der nicht nur durch die Visa-Affäre gebeutelte Noch-Bundesaußenminister, stellt nach amtlichen Stellen der US-Administratur ein Sicherheitsrisiko dar.

    Der Joseph

Während des Staatsbesuchs am morgigen Tag (23.02.2005) des US-Präsidenten, George W. Bush, in Mainz hat sich der ‚Joseph‘ mindestens fünf Kilometer vom Geschehen fern zu halten. Die Vergangenheit Joschkas Fischer ließe leider vermuten, dass dieser sich nach wie vor extremistischen Gewalttaten gegenüber nicht abgeneigt fühle, verlautbarte der Sprecher des Weißen Hauses gestern in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Die Kunst des Liebens – zum 25. Todestag von Erich Fromm

Diese Jahr ist (wie eigentlich jedes Jahr) ein Jahr der besonderen Jahrestage oder besser: der besonderen Todestage. So jährt sich der Todestag von Albert Einstein zum 50. Mal und der von Friedrich Schiller zum 200. Male. Da vergisst man einen 25. Todestag, z. B. den von Erich Fromm (gestorben 18. März 1980), ziemlich schnell.

Dabei ist Erich Fromm als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer in Deutschland geborener Humanwissenschaftler hat Erich Fromm weltweit gewirkt. Seine Schriften und Erkenntnisse werden weltweit gelesen und rezipiert.

    Erich Fromm

Allein die Veröffentlichung „Die Kunst des Liebens“ (1956) sorgte nicht nur in der Fachwelt für Aufsehen, sondern erreichte bis heute weltweit eine Auflage von über 25 Mio. und war z.B. in Deutschland (in den 80-er Jahren) Monate lang auf der Bestsellerliste.

Also Anlass genug, das kleine Büchlein von gerade einmal 150 Seiten (und auch schon fast 50 Jahre alt ist es) einmal wieder zur Hand zu nehmen.

Fromm fragt in dem Buch danach, was Liebe ist, was die Eigenschaften echter Liebe sind und diese von anderen Formen ‚der Liebe‘ unterscheidet. Muß man Liebe lernen? Worin besteht die Kunst des Liebens?

Liebe ist für Erich Fromm nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte Person. Sie ist eine Haltung, eine Charakterorientierung, welche die Bezogenheit eines Menschen zur Welt als Ganzer und nicht nur zu einem einzigen „Objekt“ der Liebe bestimmt.

Wenn also jemand nur eine einzige andere Person liebt und ihm alle übrigen Mitmenschen gleichgültig sind, dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe, sondern um eine ’symbiotische Bindung‘, im Grunde um einen erweiterten Egoismus. Trotzdem glauben die meisten Menschen, Liebe komme erst durch ein Objekt zustande und nicht aufgrund einer Fähigkeit. Weil man nicht erkennt, dass die Liebe ein Tätigsein, eine Kraft der Seele ist, meint man, man brauche nur das richtige Objekt dafür zu finden und alles andere gehe dann von selbst.

Man könnte diese Einstellung mit der eines Menschen vergleichen, der gern malen möchte und der, anstatt diese Kunst zu erlernen, behauptet, er brauche nur auf das richtige Objekt zu warten, und wenn er es gefunden habe, werde er wunderbar malen können. Und so ist auch Lieben eine Kunst!

Wenn ich einen Menschen wahrhaft liebe, so liebe ich alle Menschen, so liebe ich die Welt, so liebe ich das Leben. Wenn ich zu einem anderen sagen kann: „Ich liebe dich“, muss ich auch sagen können. „Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst.“

So alt das Buch ist, so aktuell ist es auch heute noch. Vielleicht sollte man es zur Pflichtlektüre machen für alle diejenigen, die an der Gestaltung der Welt (Stichwort: Zukunft Deutschland) beteiligt sind.

Jethro Tull in Schottland 2005: Broadford Bazaar

Schottland 2005In diesem Jahr geht es im Sommer nach Schottland. Dabei werde ich mit meinen Lieben auch einen Abstecher zur Isle of Skye machen. Von Inverness kommt man ziemlich bequem mit dem Zug nach Kyle of Lochalsh und setzt von dort mit der Fähre nach Kyleakin auf die Insel über. Ob nun mit dem Auto oder mit dem Bus – der nächste größere Ort ist Broadford. Broadford? Ja, da gibt es doch von Ian Anderson (Jethro Tull) ein Lied auf der CD Nightcap: Broadford Bazaar.

    Broadford without Bazaar?!

Ich gucke bisschen im Internet und finde einiges:

Im Süden der Insel Skye (Isle of Skye) liegt die Halbinsel Strathaird mit dem Ort Elgol. Fast die gesamte Spitze der Halbinsel gehört dem Leadsänger der Rockgruppe „Jethro Tull„, Ian Anderson, der selbst in K*** wohnt. Das Land hat er an Bauern vermietet.

Ich erinnere mich: Strathaird, das ist doch irgendwie der Name einer Lachsfarm, die Ian Anderson betrieb (inzwischen hat er diese wohl wieder verkauft, oder?!). Und weiter:

To get to Elgol you take the B8083 single track road that heads south west from Broadford.

Irgendwo finde ich dann noch etwas über Dun Ringill (ist doch auch ein Lied von Jethro Tull):

Dun Ringill was the original seat of the Clan Mackinnon, before they moved to Castle Moil at Kyleakin.” —

Ich glaube nicht, dass wir Herrn Anderson über den Weg laufen werden. Er ist wohl wieder auf Tournee (wenn nicht sogar in Deutschland). Aber ich werde mir einige der besagten Lieder auf meinen MP3-Player abspeichern, um sie mir anzuhören, wenn wir z.B. durch Broadford fahren.

Ian Anderson (solo) 1978: Broadford Bazaar

Patt in Kiel

Zwar wird die CDU stärkste Fraktion im Kieler Landtag sein; aber zusammen mit der FDP reicht es nicht für die Mehrheit. Zünglein an der Waage ist der SSW (Wählerverband der dänischen Minderheit). Wie es aussieht, wird sich dieser für SPD/Grüne entscheiden und diese zumindest tolerieren. Dann sind CDU/FDP ‚angearscht‘.

Obwohl die Aussichten für Heike Simonis ganz gut waren, ist das Wahlergebnis keine so große Überraschung. Die SPD verliert an die CDU und durch viele Nichtwähler. Auch die Wahlbeteiligung sinkt weiter von 69,5 % aus 2000 auf 67,5 %. Immerhin positiv: die NPD kommt auf gerade 1,9 % der Stimmen (immmer noch 1,9 % zu viel). Völlig verkalkt sind die Leute im hohen Norden dann doch nicht.

Immer noch beeinflusst die Politik in Berlin den Ausgang von Landtagswahlen. Fischer und sein zögerliches Verhalten zum Thema Visamissbrauch haben den Aufwärtstrend bei den Grünen gestoppt. Aber: Die Leute begreifen nicht, dass es mit Merkel (oder Stoiber) und Westerwelle auch nicht besser wird.

    Deutsche Politiker-Pappnasen

Und zur Politik auf Landesebene: Da hätte ein Blick über die Landesgrenze nach Niedersachsen genügt, um zu sehen, dass die CDU auch nicht nur mit Wasser, sondern mit faulem Wasser kocht. Allein die Schulreform dort ist den Namen nicht wert, sondern ein Rückschritt in die 60-er Jahre des vorigen Jahrhunderts – Pisa zum Trotz!

15 Minuten im Leben weltberühmt sein

Anlässlich der Nomierung meiner Familien-Website für den sogenannten Internet-Raab (ihr wisst: Stefan Raab, der Typ von TV Total, der selbst aus Sch… noch Geld zu machen versteht) mailte mir mein alter Kumpel HaJo Graue am 19.03.2002:

… jeder Mensch hat im Leben 15 Minuten, in denen er weltberühmt werden kann.

Meiner einer hat vor Millionen von TV-Zuschauern den Superschuß im Weserstadion getätigt. In der Halbzeit des Fußballklassikers Werder : Hellas Verona. Mir fehlten unter den Augen des damaligen Natiotrainers Beckenbauer nur circa 5 Meter zur Berühmtheit und zur Kohleeinsackung. Ich hab es also voll versaut.

Eure Chance als Familie jetzt die deutsche Kulturszene-Geschichte gänzlich umzuschreiben ist dagegen als Extrasuperklasse einzuschätzen. Ihr schafft es !!

Äh, ich habe noch freie Manager-Kapazitäten hinsichtlich weltberühmter Familien frei. 20% von der Mörderkohle wären bei Vertragseinigung dann mein Anteil.

Mit anerkennenden Grüßen
HaJo Graue
Vermarktung/Promotion/Künstlerbetreuung

Ich konnte da nur antworten (mit Mail vom 11.04.2002):

Hi, Graue,

ja, das mit der 15-minütigen Weltberühmtheit ist so was. Das stammt, so glaub ich, von Andy Warhol, oder?

Da sitzt also der Beckenbauer mit Stift und Notizblock, fragt nach, wer denn der blonde Adonis auf dem Rasen sei – und du säbelst das Ei völlig daneben. Man, Graue, wie kann man nur so versagen (ja, ja, die Nerven!).

Nun, auch wir haben es nicht geschafft… weder die ‚deutsche Kulturszene-Geschichte‘ umzuschreiben, noch die große Kohle einzusacken. Muss denn auch Leo gleich wg. Zahlungsunfähigkeit zum Konkursrichter rennen? So viele Penunzen wollten wir nun auch wieder nicht (trotz des 20-%-igen Aufschlags zu deinen Gunsten zwecks Management).

(Raab = TV Total = Pro 7 = Leo Kirch <> Knete?)

Also, es tut uns wirklich Leid. Kein Geld für uns, mithin ist auch mit deiner angebotenen Künstlerbetreuung nichts als Essig. Selbst den Internet-Raab mussten wir der ostzonalen Trabi-Site überlassen. Aber ein zweiter Platz mit 32 % der Stimmen ist zumindest ein guter Mittelplatz.

Horido, bis demnächst
Willibald & Family

Jethro Tull Videos

Unter electrocutas.co.uk sind einige interessante Videos von Jethro Tull im Windows Media-Format zu finden, die man sich an Ort und Stelle angucken kann.

Hier die direkten Links auf einige der Videos (mit rechter Maustaste – „Ziel speichern (unter) …“ lassen sich diese Videos auch herunterladen):

Dez. 1968 The Rolling Stones ‚Rock an Roll Circus‘ – A Song for Jeffrey
23.11.69 Franz. TV – A Song for Jeffrey
1970 Beat Club dt. TV – The Witches Promise
28.(29.)05.82 Dortmund Westfalenhalle (dt. TV) rund 42 Min. (ich dachte immer, die Aufnahmen stammten aus München)
24.11.99 Sheffield City Hall – The Witches Promise
2004 Alessia D’Andrea Featuring Ian Anderson (Rome) – Locomotive Breath

Dank an Pete McHugh von electrocutas.co.uk!

Die Memoiren von Gabriel García Márquez – Teil 2

Inzwischen habe ich auch den 2. Teil von Gabriel García Márquez‘ Autobiografie ‘Leben, um davon zu erzählen‘ gelesen. Es geht dabei vor allem um sein Leben als Redakteur und Reporter bei diversen Zeitungen und spielt in den 50-er Jahren.

Erste Erzählungen von ihm werden veröffentlicht. Aber er hat noch nicht seinen eigenen Stil gefunden. Noch imitiert er andere Schriftsteller.

„Zum Glück reichte meine Vorstellungskraft nicht aus, um mich auf Dauer so weit von mir selbst zu entfernen.“ (S. 462 der Taschenbuchausgabe). Die Reportage ist sein literarisches Metier. Der Dialog bereitet ihm Schwierigkeiten.

Er erlebt die Wirren der kolumbianischen Geschichte (die Gewalt, violencia, der Konservativen gegen das eigene Volk – die Militärdiktatur) und ist doch nur Zuschauer. Lieber sitzt er mit Freunden in dunklen Kneipen und Bordellen und erörtert höchstens literarische Fragen.

Aber sein schriftstellerisches Talent ist unübersehbar. Und so zeichnet sich langsam sein Weg ab vom kleinen Gabito zum großen Gabo. Da das Buch bereits in den fünfziger Jahren endet, wird es wohl eine Fortsetzung geben?!

Ich weiß nicht, ob ich von dieser Lebensbeschreibung enttäuscht bin. In der Summe bestimmt. Sicherlich ist es nicht leicht, ein Buch über sein eigenes Leben zu schreiben. Man steht sich dabei selbst im Weg. immerhin bekommt man einen interessanten Einblick in das Leben eines Kolumbianers einer Zeit, die für uns so nicht existiert hat. Und die Sujets, die Motive liegen auf der Straße, man muss sie nur pflücken. Das hat Garcia Marquez in seinen großartigen Romanen getan. Hierfür reichte seine Vorstellungskraft hinreichend aus.

Downloads von Videos und Audios – Teil 2

Im 1. Teil wurde erläutet, wie man über das HTTP-Protokoll Videos (und auch Audios) aus dem Internet herunterladen kann, wenn dies nicht über einen direkten Link gehen sollte.

Leider werden für viele Videos andere Protokolle verwendet, die das Herunterladen entsprechend erschweren; z.B. können in den schon erwähnten Meta-Dateien folgende Einträge stehen:

  • mms://wm.amazon.usa.speedera.net/wm.amazon.usa/vid/SatrWarsTrilogy_DVDtrl_hi.wmv
  • rtsp://real.stream.aol.com:554/aol/us/aolmusic/artists/sony/shakira/shakira.rm?cloakport=80,554,7070
  • pnm://real.stream.aol.com:7070/aol/us/aolmusic/artists/sony/shakira/shakira.rm?cloakport=80,554,7070
  • RTSP ist z.B. ein eigens von RealMedia geschaffenes Protokoll. Die über diese Protokolle abgerufenen Videos werden als sogenannter Stream an den eigenen Rechner übermittelt und werden dabei nicht im Cache-Speicher (oder sonstwie temporär) abgelegt. Dank eines Tools namens StreamBox VCR Suite 2 (und hier sei besonders StreamBox VCR v1.0 Beta 3.1 SMF+turbo genannt) wird der eigene Rechner quasi zum Server und speichert als solcher die Videodateien dann doch ab. Um es gleich zu sagen: Leider funktioniert das nicht bei allen Videos. Die Entwickler von Websites mit Videos werden – logischerweise – immer erfinderischer. U.a. werden die Dateinamen von Videos im Vorfelde verschlüsselt. Natürlich kann man solche Tricks sicherlich auch knacken; aber der Zeitaufwand wäre dann doch etwas zu groß.

    Wer wissen will, wie man Videos usw. auf einer Webseite einbindet (aber auch noch vieles andere Wissenswerte), dem sei meine Technik-Seite empfohlen.