Kategorie-Archiv: Internet-Bastelkiste

WillZ Bastelkiste mit Fragen rund um PC und Internet

Youtube zum Herunterladen – Teil 2

Über meinen youtube-Account werde ich immer wieder nach Download-Möglichkeiten der dort eingestellten Videos gefragt. Ich hatte da auch eine Möglichkeit gefunden (youtubia.com), aber die wollen einem jetzt nur noch die passende Software andrehen, kostenpflichtig versteht sich. Also habe ich weiter geforscht und bin über eine deutsche Website gestolpert: 2video.de. Und hier kann man nicht nur Videos von youtube, sonderm u.a. auch von myvideo.de, google usw. herunterladen.

2video

Die Videos sind FLV-Dateien, also Flash-Videos. Die genannte Website bietet deshalb einen FLV Video Converter an, mit denen die Videos in gängige Formate umgewandelt werden können (kostet natürlich auch etwas). FLV-Videos lassen sich nämlich nicht mit den herkömmlichen Playern abspielen. Aber das habe ich ja bereits alles an anderer Stelle ausführlich beschrieben.

Who says Penguins can’t fly?

Auch Pinguine können fliegen, zumindest im kostenlosen Spiel Extreme Tux Racer, in dem Linux-Symbol Tux, der lustige Pinguin, auf Slalomkursen den Berg hinunterrast. Passend zur kommenden Wintersaison gibt es eine neue Version des Spieles, das es auch für Windows-Rechner gibt.

Pinguin Tux in Extreme Tux Racer

Bereits vor vielen Jahren hatte ich das Spiel gefunden und mit meinen damals noch kleinen Söhnen gespielt. Auch heute noch können sie sich für den Pinguin Tux begeistern. Ich übrigens auch (Vorsicht, Suchtgefahr!).

Hier geht es zum Download: Extreme Tux Racer

Der gepixelte Jesus

Wer es nicht bis Mailand und dort in die Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie schafft, kann jetzt das Abendmahl von Leonardo da Vinci auch im Internet bewundern. Das neben der Mona Lisa wohl bekannteste Gemälde Leonardos misst stolze 8,8 m x 4,6 m und wurde bis 1999 aufwändig restauriert.

Jetzt wurde das über 500 Jahre alte Wandgemälde hochauflösend digitalisiert. Bei einer Farbtiefe von 16 Bit misst das Bild 172.181 Bildpunkte in der Länge und 93.611 in der Breite, also rund 16 Milliarden Pixel. Natürlich lässt sich das Gemälde nur ausschnittweise, dafür aber bis ins ‚letzte‘ Detail, betrachten: Leonardo da Vinci: Das Abendmahl

Ausschnitt: Jesus

Ausschnitt aus Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“ – Jesus

Ausschnitt: Nase Jesus

Ausschnitt: Detail Nase Jesus

Hurrah, wir verblöden …

Die Flut an Informationen, die uns jeden Tag aufs Neue heimsucht, kann unser Gehirn kaum noch verarbeiten. Immerhin ist unser Gehirn so ’schlau‘, viele der Informationen im Vorfeld zu filtern, Brauchbares evtl. zu integrieren oder auf viele andere Weisen zu verändern, bevor diese in unser Bewusstsein gelangen können.

Und wir als ‚moderne‘ Menschen nutzen Hilfsmittel und Geräte als Speicher, um unseren biologischen Arbeitsspeicher (eben das Gehirn) zu entlasten. Telefonnummern, Adressen, Termine und vieles mehr speichern wir auf Handys, Computern und natürlich manchmal auch noch ganz manuell (handschriftlich) in realen Notizbüchern ab, um zur rechten Zeit am richtigen Ort diese Infos abzurufen.

Jetzt wurde nachgewiesen, dass diese Speicherwut ihre Tücken hat. Ganz abgesehen davon, dass diese Daten verloren gehen können, fördert sie in unserer Abhängigkeit von der Technik unsere Vergesslichkeit. Und das Ganze hat dann auch noch einen Namen: „digitale Demenz“.

digitale Demenz

Okay, bei der „digitalen Demenz“ handelt es sich nicht um eine Krankheit wie etwa bei der echten Demenz, die durch eine voranschreitende Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten gekennzeichnet ist und nicht geheilt werden kann. Digitale Demenz ist vielmehr eine soziale und kulturelle Erscheinung, die die Veränderungen der modernen Gesellschaft verkörpert.

Es wäre also durchaus sinnvoll, unser Hirnschmalz ab und zu ins Schmelzen zu bringen. Wie wäre es vielleicht damit, einmal wieder ein Gedicht auswendig zu lernen. Es muss ja nicht gleich Schillers Glocke sein. Ansonsten kann es geschehen, dass wir verblöden (und wir morgens den Rechner anschalten, damit dieser uns unseren Namen nennt und weitere wichtige Informationen, die man so zum Leben braucht).

siehe zdf.de: „Digitale Demenz“ auf dem Vormarsch

Hasta la vista, Vista!

Mein jüngster Sohn hat sich einen neuen Rechner zugelegt – mit Windows Vista und dem Windows Media Center. Bisher hatte ich nicht viel Gutes von dem neuen Betriebssystem aus dem Hause Microsoft gehört. Jetzt nun konnte ich mich selbst davon überzeugen, wie umständlich z.B. das Handling ist, um nur einen Kritikpunkt zu nennen. Wenn Vieles bei anderen neuen Programmen gewissermaßen intuitiv vom Benutzer erfasst wird, so hilft bei Vista und Co. selbst das Handbuch nicht immer. Für mich ist das einfach eine neue Welt, in der ich mich nicht zu Hause fühle. Und überhaupt: Ich fühle mich geradezu entmündigt, wenn ich mit Vista arbeite. Wann und wie ich mit dem Rechner ins Internet will, hatte ich bisher meist selbst bestimmt. Jetzt fuhrwerkt Vista von sich aus im Internet herum, oft, ohne mir Auskunft über sein Tun zu geben.

Windows Vista

Nun mein Jüngster hatte bereits in seinem alten PC eine TV-Karte und konnte über den Composite-Anschluss (samt den Audioeingängen) seine Playstation anschließen. Alles ohne Probleme. Und jetzt? Das schön und gute Windows Media Center kann das Composite-Signal nicht verarbeiten. Immerhin hat die TV-Karte noch einen Composite-Video-Eingang. Aber der ist nur umständlich über die mitgelieferte Nero Vison-Softeware zu erreichen. Der Support des PC-Herstellers antwortete auf meine Anfrage (immerhin innerhalb von 3 Werktagen) wie folgt:

Windows Media Center

Wenn also die Playstation rückseitig angeschlossen ist, bitten wir Sie die Software „Nero 7 Essentials“ zu starten. Das Unterprogramm „Nero Vision Ess.“ kann Videosignale über Composite verarbeiten bzw anzeigen. Wählen Sie bitte hier „Video auf Festplatte aufnehmen“. Nun sehen sie ein kleines Vorschaufenster. Am rechten Rand können wir nun die Videoquelle, sowie die Audioquelle auswählen.

Video = composite
Audio = Hauppauge WIN TV … Analog

Unterhalb des Vorschaufensters (2. Button von rechts) kann auch ein Vollbild aktiviert werden.

Video- und Audioeingänge an Grafik-, Sound- und TV-Karten sind nicht nur der Firma Microsoft ein Dorn im Auge. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es diese Anschlüsse nicht mehr geben. Warum? Ganz einfach: Über diese Anschlüsse lässt sich alles mögliche auf dem Rechner speichern und so auch der Kopierschutz u.ä. umgehen. Genau das möchten aber die großen Firmen Microsoft und Sony usw. um alles in der Welt verhindern.

Und nur als kleine Frage von mir so einfach in den Raum gestellt: Was hat es mit dem reduzierten Funktionsmodus in Windows Vista auf sich? Man ahnt es …

Ein Kartenhaus bricht zusammen

Okay, es sind schon ganz andere ‚gehackt‘ worden. Trotzdem fragt man sich, wie so etwas geschehen kann: Hacker gedienten sich beim Hamburger Online-Ticketshop kartenhaus.de und stahlen die Daten (samt Kreditkartennummern) von nicht weniger als 66.000 Kunden. Die Kunden selbst wurden erst Tage später über den Diebstahl informiert. Immerhin.

Ein Kartenhaus bricht zusammen

Ich kenne einige, die von diesem Diebstahl betroffen sind. Und die fragen sich besonders, was jetzt zu tun ist. Ich empfehle, sich mit dem Bankinstitut kurz zuschließen, von dem man die Kreditkarte hat. Zumindest sollte man die Geldbewegungen auf seinem Konto beobachten. Und in Zukunft sollte man vielleicht doch eine Zeitlang seine Eintrittstickets wieder ‚offline‘ kaufen.

siehe zdf.de: Hacker hatten freien Eintritt

NASA World Wind 1.4

Google Earth dürfte allen Internet-Nutzer ein Begriff sein. Es ist ein weltweites geografisches Informationssystem, das uns an alle Plätze unseres Planeten führen kann. Ähnliches stellt uns seit einiger Zeit auch die NASA zur Verfügung: Mit der Version 1.4 ihres kostenlosen Satelliten-Programms „NASA World Wind“ wird uns eine überarbeitete Grafik-Engine samt 3D-Lichteffekten, visueller Atmosphäre und Schattenwurf spendiert.

Mittels des „Time Controllers“ können Anwender die Erde Tageszeit genau beobachten. Je nach Sonnenstand werden unterschiedliche Erdteile in den Blickpunkt gerückt. Besonders beeindruckend sind die 3D-Bilder der Bergwelt (sieht wirklich sehr plastisch aus und hebt sich in dieser Eigenschaft von Google Earth ab).

Um das Tool nutzen zu können, benötigt man einen Rechner mit mindestens Windows 2000 oder XP und eine Breitband-Anbindung zum Internet. Weiter wird ein installiertes .NET Framework 2.0 vorausgesetzt (sollte das fehlen, so kann es automatisch installiert werden).

Die Zugspitze - mit NASA World Wind beobachtet
Die Zugspitze – mit NASA World Wind beobachtet

Die coolsten Fotos aus NASA World Wind 1.4

stupidedia.org

Die Idee von stupidedia.org ist eigentlich ganz gut: Die Stupidedia ist die freie Satire- und Nonsens-Enzyklopädie, bei der alle mitmachen können. Und so haben sich inzwischen gut 13.000 Artikel angesammelt.

stupidedia.org

Natürlich steht dort hausgemachter Blödsinn. Vieles ist einfach nur doof, und manche dieser Artikel sind leider auch reichlich infantil und ziemlich ‚unter der Gürtellinie’ verfasst. All zuviel Geist sollte man nicht erwarten. Bei Langeweile soll es aber helfen, denn zum Lachen reicht es allemal.

Vor 25 Jahre: Der Vater aller Viren & :-)

Nachdem wir die 25 Jahre Compact Disc, kurz CD genannt, ausgiebig gefeiert haben, gibt es gleich zwei weitere 25. Geburtstage zu feiern, die etwas mit der weiten bunten Welt der Computer zu tun haben.

Vor 25 Jahren war es ein Neuntklässler im Alter von 15 Jahren und mit Namen Rich Skrenta, der seinen Klassenkameraden einen Streich spielen wollte, indem er ein kleines Programm schrieb, Elk Cloner genannt, das sich über Disketten vervielfältigte. Nicht nur, dass der Streich gelang – ‚Elk Cloner’ gilt heute als der erste Computervirus, der auf PCs in Umlauf gebracht wurde. Bei jedem 50. Disketteneinschub erschien auf dem Bildschirm:

Elk Cloner: The program with a personity
It will get on all your disks
It will infiltrate your chips
Yes it’s Cloner!

It will stick to you like glue
It will modify RAM too
Send in the Cloner!

siehe zdf.de: Schülerscherz leitet Ära der Computerviren ein – „Elk Cloner“ wurde vor 25 Jahren geschrieben

Weitaus harmloser war dagegen die ‚Erfindung’ der Emoticons, jener Zeichenfolgen (aus normalen Satzzeichen), die ein Smiley nachbilden sollen:

„Ich schlage diese Zeichenfolge für Spaßmacher vor: : – )“, schrieb der Informatikprofessor Fahlman am 19. September 1982 in einem Beitrag für eine elektronische Mailbox.

Heute gibt es kaum eine private Mail oder einen Forumsbeitrag, der nicht diese kleinen Zeichenketten enthält, um damit Gefühle (und vieles mehr) auszudrücken, z.B.

:-0 erstauntes Gesicht
😀 lautes Lachen
<:o) auf der Party
[:-) (mit Kopfhörern) Musik hören

siehe zdf.de: Das Gute-Laune-Zeichen feiert 25. Geburtstag 🙂 🙁

Spamflut

Die Flut an Spams, also am massenhaften Eintreffen von unerwünschten Nachrichten, ist ungebrochen. Spams betreffen inzwischen längst nicht mehr e-Mails, sondern auch mobile Telefone (dort als Spam over Mobile Phone (SPOM)) – und natürlich auch dieses Weblog, in dem Spams z.B. wie Kommentare hinterlegt werden. Zwar lasse ich Kommentare zu, diese müssen aber von mir freigeschaltet werden, da sonst Spams ohne Prüfung meinen Blog überrennen würden. Allerdings bedeutet das auch, dass ich jeden Kommentar mehr oder weniger prüfen – und gegebenfalls löschen – muss.

Spams im Blog
Beispiel für einen Spam-Kommentar im Blog

Aber auch bei youtube.com werden Kommentare fürs Spams missbraucht. Gerade in letzter Zeit ist das verstärkt zu beobachten.

Spams bei youtube.com
Beispiel für einen Spam-Kommentar bei youtube.com

Natürlich stellt sich die Frage, was soll der Quatsch? Angeblich rechnet sich das „Geschäft“ für den Spam-Verursacher schon dann, wenn bei 10.000 versandten Spams mindestens einmal ein Benutzer einen der vielen Links anklickt. Wie auch immer: Ich kann jedem nur empfehlen, Spams sofort zu löschen.

Eine weitere Frage: Was kann man gegen Spams tun. Viel Kraut ist dagegen nicht gewachsen. Zunächst sollte man mit seiner Mail-Adresse möglichst behutsam umgehen und diese nicht überall bekanntgeben (vorallem nicht im Internet). Man sollte sich möglichst einen Provider aussuchen, der einen gewissen Spam-Schutz anbietet. Und wird man erst einmal mit Spams überschüttet, so sollte überlegt werden, ob man die Adresse nicht ändert (und die alte Adresse löscht). Spam-Filter helfen meist nicht viel weiter, da Absender und Inhalte immer wieder unterschiedlich sind (ich denke da nur an die vielen Schreibweisen für das Wort Viagra …).