Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Haltet sie stark

Man mag den Medienrummel um WikiLeaks für übertrieben halten, ausschlussreich ist er allemal.

Ich muss gestehen, mich nicht sehr tiefgehend mit WikiLeaks beschäftigt zu haben. Da gibt es sicherlich sehr viel Material, brisante Enthüllungen, die den Oberen nicht schmecken. Das ist bestimmt sehr detailliert (Afghanistan-Einsatz und Irak-Krieg). Aber ich muss nicht jede Einzelheit kennen, um zu wissen, wie allerorten auch von unseren demokratisch-legitimierten Regierungsvertretern seltsame Machenschaften betrieben werden.

WikiLeaks

Bezogen auf ‚deutsche Verhältnisse’ mag bei den Enthüllungen viel ‚Partyklatsch’ dabei sein. Aber gerade der deckt oft mehr auf, als es der erste Blick verrät. Und manchmal werden wir in unseren Ansichten bestätigt, wenn z.B. der US-Botschafter Murphy unseren Bundesaußenminister Westerwelle als ideenlos, reizbar und überschäumende Persönlichkeit mit großem Geltungsdrang beschriebt. Oder wenn er den damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble als neurotischen und „zornigen alten Mann“, der überall Bedrohungen sehe, charakterisiert (siehe hierzu auch zdf.de: Westerwelles Büroleiter war der Maulwurf).

Aufschlussreich, geradezu beängstigend ist die Hetzjagd, die gegen WikiLeaks und deren Sprecher (nicht Gründer) Julian Assange betrieben wird. Die Reduzierung Wikileaks auf Assange finde ich übrigens ziemlich unglücklich, da er nicht allein WikiLeaks ausmacht und dadurch besonders angreifbar geworden ist, wie es seine Verhaftung zeigt. Julian Assange steht unter dem Verdacht der Vergewaltigung und sexuellen Belästigung zweier Frauen in Schweden. Der Enthüllungsaktivist weist die Vorwürfe zurück und sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne. Wo liegt letztendlich die Wahrheit?

Aber dem nicht genug: WikiLeaks lebt von Spenden. So haben Paypal, Mastercard und Visa Zahlungen eingestellt bzw. halten Geld an das Enthüllungsportal zurück. Außerdem versuchte man WikiLeaks im Netz mundtot zu machen, indem man Server abschaltete, auf denen das Portal gehostet wurde. Es entwickelt sich so zunehmend ein Cyberkrieg, denn u.a. gab es Gegenmaßnahmen und so haben WikiLeaks-Anhänger u.a. die Website von Visa mit sogenannten DDOS-Angriffen („Distributed Denial of Service“) blockiert. Sicherlich ist das nicht die feine englische Art und der Sache am Ende nicht dienlich.

Natürlich stellen sich im Zusammenhang mit WikiLeaks grundsätzliche Fragen: Was darf Wikileaks? Wie verändert es die Gesellschaft? Und wo sind die Grenzen? Bestimmt gibt es Grenzen, aber die lassen sich meist erst im Einzelfall ausmachen. Politik bedarf mehr Transparenz. Die verfehlte Politik um den Bau des Stuttgarter Bahnhofs hat er deutlich gemacht. In Zukunft werden Politiker mehr als heute Rechenschaft über ihr Tun ablegen müssen – notfalls unter dem Druck von Diensten und Portalen wie WikiLeaks. Das Internet verändert viel und wird auch die Politik verändern. Das sollte endlich gegriffen werden. Mit Hetzjagden wird das ‚Problem’, das mancher Politiker heute noch hat, nicht gelöst. Wir sind für Demokratie, Meinungsfreiheit und für eine ‚offene Gesellschaft’ – oder wir sind es nicht. Alles andere ist Heuchelei. Natürlich muss sich ein Portal wie WikiLeaks gleichfalls an die ‚neuen Regeln’ halten und z.B. für Transparenz seiner Informationen sorgen.

„Keep us strong“ ist das Motto von WikiLeaks – halten wir sie stark.

Wenn ’s auf Weihnachten zugeht …

Es ist unverkennbar: Es geht langsam, aber sicher auf Weihnachten zu. Viele Häuser und Läden sind weihnachtlich geschmückt. Und mancher Mensch wird zunehmend rührselig. Für mich gibt es dazu bisher keinen Grund. Zwar setzt bei mir auf der Arbeit wieder jenes Dezemberfieber ein – Haushälter in öffentlichen Verwaltungen werden wissen, wovon ich spreche -, das unzweifelhaft andeutet, dass es dem Jahresende entgegen geht und die verbliebenen Haushaltsmittel unbedingt ausgegeben werden müssen. Aber viel hat das mit Weihnachten nicht zu tun. Eher spricht dafür, dass wir am Donnerstag Weihnachtsfeier auf der Arbeit haben. Aber die Stimmung ist bei mir trotz winterlicher Witterung noch nicht weihnachtlich.

Dabei bedeutet mir Weihnachten durchaus einiges, ohne sentimental zu werden. Wer Kinder hat, wird vielleicht den Grund erraten, weshalb ich Weihnachten für eine schöne Zeit halte. Natürlich mag ich auch nicht den ganzen Rummel, diesen Konsumterror – und diesen scheußlichen Kitsch. Vielleicht ist es gar nicht einmal Weihnachten als solches, sondern die winterliche Zeit, in der es abends früh dunkel wird und der Tag morgens lange braucht, bis er ‚in die Puschen kommt’, wie man hier sagt. Und wenn wenigstens etwas Schnee liegt, dann dämpft das manchen Lärm. Und es ist vielleicht auch das Jahresende, dem wir entgegenstreiten: Es geht etwas zu Ende, um neu zu beginnen, etwas, was wir manchmal auch für unser Leben wünschen.

Tannenbaum bei AlbinZ 2009

Weihnachten also als Zeit der Besinnung, wenn es die allgemeine weihnachtliche Hektik zulässt. Man muss es einfach zulassen. Es ist auch eine Zeit der Rückschau. Wir ziehen Bilanz und analysieren das alte Jahr, die Fehler, die wir gemacht haben und im nächsten nicht wiederholen möchten. Wir blicken aber auch auf das Gute, das uns das zu Ende gehende Jahr gebracht hat, wenn es vielleicht auch nicht viel genug war.

Deshalb habe ich Weihnachten hier eine eigene Rubrik gegeben. Als Vater von zwei inzwischen fast erwachsenen Söhnen wusste ich Weihnachten immer zu schätzen. Es war schön zu sehen, wie sich die beiden kindlich freuen konnten. Und dieses Jahr Weihnachten kommen wir zusammen, um nicht allein Geschenke ‚auszutauschen’, sondern ‚uns’ – um beieinander zu sitzen und miteinander zu sprechen. Da mag das Essen noch zu gut schmecken, dass ist nicht das Wichtigste.

Nun, noch sind es 16 Tage bis zum Heiligabend. Mein Ältester hat am 17. seinen letzten Schultag, mein jüngerer Sohn und ich haben ab 22. frei. So kommen wir also bald unter einem Dach zusammen. Darauf freue ich mich: z.B. morgens am Frühstückstisch zusammenzusitzen, zu klönen und zu lachen. Oder abends ‚unterm Tannenbaum’ gemeinsam einen guten Film sehen. Dann ist auch für mich Weihnachten!

Weihnachtsmarkt in Goslar

Auf unserem kleinen Abstecher in den Oberharz hatten wir zunächst einen schönen Tag in Clausthal-Zellerfeld, einer alten Bergwerksstadt (Wintereinbruch im Oberharz). Am folgenden Tag, dem Sonntag vor einer Woche, standen wir zeitig auf und stärkten uns bei einem ausgiebigen Frühstück in Wolfs Hotel, einer einfachen, aber sauberen und preiswerten Unterkunft.

Um 10 Uhr 15 nahmen wir den Bus nach Goslar, der uns über Bockswiese-Hahnenklee führte, einen Ort, der mehr noch als Clausthal-Zellerfeld vom Wintertourismus lebt. Da die direkte Straße nach Goslar gesperrt war, musste der Busfahrer einen Umweg wählen. Kurz nach 11 Uhr kamen wir dann in Goslar an.

Wieder war es ein sehr kalter Tag. Krabbelkälte nennt man das bei uns: Die Kälte kriecht (krabbelt) förmlich in einen hinein. Aber auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt von Goslar gab es immer wieder Möglichkeiten, sich aufzuwärmen. Mehrere Kirchen hatten geöffnet und luden nicht nur zur inneren Andacht, sondern auch zum Aufwärmen ein.

Durch das Ambiente, dem Umfeld aus wunderschönen Fachwerkhäuser, ist der Weihnachtsmarkt in Goslar lohnenswert. Er ist vielleicht klein, aber eben fein. Zum weiteren Aufwärmen machten wir einen Abstecher zur Kaiserpfalz. Das Kaiserhaus ist der größte, älteste und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Er diente insbesondere den Salierkaisern als bevorzugte Aufenthaltsstätte. Aber auch der Staufer Friedrich I. Barbarossa muss sich hier aufgehalten haben.

Nachdem wir uns auf dem Weihnachtsmarkt noch einmal gestärkt hatten, ging es wieder auf den Weg nach Hause.

Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010

Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010

Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010

Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010

Weihnachtsmarkt Goslar/Harz 28.11.2010

Wintereinbruch im Oberharz

Unsere Fahrt nach Clausthal-Zellerfeld vor gut einer Woche gestaltete sich etwas abenteuerlich, da die direkte Verbindungsstraße von Goslar dorthin gesperrt war. Durch die Last des Neuschnees waren viele Bäume umgeknickt und hatten u.a. Leitplanken durchschlagen. Zudem verpassten wir den Anschluss an den Bus in Goslar, weil der Zug aus Göttingen, mit dem mein älterer Sohn anreiste, Verspätung hatte. Da am Wochenende die Busse nur alle zwei Stunden fahren, nahmen wir ein Taxi. Dafür wurden wir durch eine wunderschöne Schneelandschaft entschädigt.

Bereits zuvor waren wir mit dem Zug durch eine Winterlandschaft gefahren. Am frühen Morgen sorgte Nebel für Raureif an den Bäumen. Aber das war fast nichts gegenüber den Schnee und dem Sonnenschein, die uns in gut 600 m Höhe in Clausthal-Zellerfeld erwarteten. Besonders mein jüngerer Sohn war natürlich begeistert von dem vielen Schnee. Aber es war trotz Sonne auch bitterkalt.

Am Nachmittag besuchten wir dann Deutschlands ältestes Bergbaumuseum (Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr.) und ließen uns durch ein Schaubergwerk führen. Allein diese einstündige Führung war den Besuch wert. Mit viel Herzblut erklärte und erzählte uns der Führer alles Wissenswerte zum Erzbergbau und zur früheren Lebenssituation der Menschen in dieser Region. Bergbau wurde hier bis zum Ende des 20. Jahrhunderts betrieben. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für diese wirklich spannende Führung.

Am nächsten Tag besuchten wir dann Goslar, die alte Kaiserstadt, und dort den sehr schönen Weihnachtsmarkt.

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Wintereinbruch in Clausthal-Zellerfeld/Oberharz 27.11.2010

Straßensperrung von Clausthal-Zellerfeld nach Goslar

Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld/Oberharz

Sind Träume Schäume? Inception

Inception ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2010 und der siebte Spielfilm des amerikanisch-britischen Regisseurs Christopher Nolan, der auch das Drehbuch verfasste und als Produzent fungierte. In der Hauptrolle spielen Leonardo DiCaprio, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt und Ken Watanabe.

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte.

Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte Inception. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.

Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.

aus: filmstarts.de


INCEPTION – deutscher Trailer

Seit Freitag ist der Film sowohl als DVD Inception, natürlich auch als Blu-Ray Inception, im Handel erhältlich. An diesem Wochenende habe ich den fast zweieinhalbstündigen Film mit meinem jüngeren Sohn (im warmen Keller über Beamer) angeschaut.

Inception ist ohne Frage ein außergewöhnlicher Film, vielleicht mit Matrix vergleichbar, wenn auch in einer anderen Machart. Zunächst ist es aber Mainstream-Kino a la Hollywood und bringt neben dem eigentlichen Plot viel Action daher, wie der obige Trailer zeigt. Aber dem Regisseur gelingt es, Kunst, Intelligenz und Mainstream zu vereinen und schafft so ein Werk besonderer Art.

Um den Film zu verstehen, muss man zunächst die Regeln zwischen Traum und Realität verstehen. Diese mögen nicht immer durchgehend logisch sein, Nolan gibt eben seine Prämisse vor und wir als Zuschauer müssen diese akzeptieren oder nicht. Wer diese nicht annimmt, der sollte sich den Film allerdings ersparen. Auf jedem Fall werden uns die Spielregeln ausführlich erläutert, was natürlich einige Zeit und viel Spielraum benötigt. Hier einige der Regeln:

Wer im Traum getötet wird, der stirbt nicht, sondern erwacht aus dem Traum (Ausnahme ist der Zustand des Limbus). Geweckt werden kann man in niedrigen Traumebenen auch durch einen Kick, eine starke Umgebungsänderung (vergleichbar mit dem schreckhaften Erwachen aus einem Sekundenschlaf).

Es gibt ein Traum-Sharing, das durch Sedativa erzeugt wird. In jeder Ebene des Traums kann man wieder in einen Traumzustand versetzt werden, also einen Traum im Traum. Mit jeder höheren Ebene verlangsamt sich die Zeit, da das Gehirn im Traum schneller arbeitet. So entsprechen beispielsweise fünf Minuten realer Zeit einer Stunde in der ersten Traumebene, aber schon zwanzig Stunden in der nächsten. In den tiefsten Traumebenen können wenige Momente so dramatisch verlangsamt sein, dass diese Jahrzehnte dauern können. Beim Tod in tieferen Traumebenen besteht die Gefahr, nicht mehr in der Realität aufwachen zu können. Man erreicht stattdessen den Zustand des so genannten Limbus, der im Film als „rohes Unterbewusstsein“ beschrieben wird und aus dem man unter Umständen nicht mehr aufwachen kann.

Und noch eins: Da gibt es die so genannten Totems, kleine Objekte mit charakteristischen Eigenschaften, die nur ihr Besitzer genau kennen sollte und der ihm aufzeugt, ob er sich noch in einem Traum oder schon wieder in der Realität befindet. So spielt ein kleiner Kreisel am Ende eine große Rolle, der eine längere Zeit auf dem Tisch dreht. Für einen kurzen Augenblick scheint der Kreisel aus dem Gleichgewicht zu geraten und zu wackelt. Bevor erkennbar wird, ob der Kreisel fällt (Wirklichkeit) oder sich wieder stabilisiert und weiterdreht (wie im Traum), wird auf den Abspann ausgeblendet. Traum oder Wirklichkeit? Ich denke „Inception“ wird dank des großen Erfolgs ein Sequel erfahren.

Noch etwas zum genannten Schluss: Ich glaube, Cobb befindet sich noch in einem Traum, denn in der Wirklichkeit kann der Einfluss seines Auftragsgeber unmöglich so groß sein, um ihn wieder in sein altes Leben (Einreise in die USA) zurückzuführen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

Die reinste Freiheitsberaubung

Eigentlich sollte dieser Beitrag wie folgt lauten: Du kriegst die Tür nicht zu. Dazu später mehr.

Am Mittwochabend fuhr ich mit dem Regionalzug Metronom von Hamburg nach Tostedt und stellte dabei gleich mehrere ‚persönliche’ Rekorde auf, was das Bahnfahren betrifft. Zunächst brauchte ich eine geschlagene Stunde (um genau zu sein: 55 Minuten) vom Hamburger Hauptbahnhof bis Harburg, wofür der Zug eigentlich 10 Minuten benötigt. Es gab wieder einmal eine ‚Signalstörung’ und zusätzlich war auf dem Gleis, auf dem auch mein Zug fuhr, ein Güterzug stecken geblieben, verreckt, man kann es nennen wie man will. Bis mein Zug wieder anfuhr, waren zusätzliche 40 Minuten verstrichen. Dann fuhren wir das restliche Stück im Schneckentempo bis Harburg, was weitere fünf Minuten kostete. Und dank der genialen Fahrkünste des Lokführer gab es noch einen Zuschlag von knapp 5 Minuten (der Bahnhof Harburg, der gottlob lang genug ist, wurde zu kurz angefahren; in Hittfeld das Gleiche in grün, nur dass der Zug hier nochmals anfahren musste, um dann zu stoppen). Am Ende hatte der Zug also eine Verspätung von genau 49 ½ Minuten. Auch das: neuer persönlicher Rekord.

Bescheinigung einer Zugverspätung des Metronom

Das Ganze grenzt für mich schon an Freiheitsberaubung. Wirklich ganz toll fand ich es, dass erst nach einer Verspätung von 15 Minuten die Fahrgäste über die Situation informiert wurden – von der Fahrgastbetreuerin, nicht wie üblich vom Lokführer (dem hatte es wohl die Sprache verschlagen). Ich habe mir diesmal eine Bescheinigung über die Verspätung ausstellen lassen, aber der Versuch, eine Entschädigung zu bekommen, dürfte vergeblich sein. Dazu hätte der Zug sich mindestens um 60 Minuten verspäten müssen (und ich würde lächerliche 1 € 50 bekommen, die zudem nicht einmal ausgezahlt würden, da der Betrag unter 4 € liegt – so etwas nennt man Fahrgastrechte!)

Apropos Verspätungen: Da musste eine Rentnerin einen erhöhter Fahrpreis von 40 € zahlen, wie sich diese Art von Abstrafung nennt, weil sie mit ihrem Seniorenticket einen verspäteten Zug benutzte: Sie war nach 9 Uhr (ab 9 Uhr gilt das Ticket) in einen Zug gestiegen, der regulär um 8 Uhr 57 losfahren sollte, aber durch die Verspätung erst nach 9 Uhr abfuhr. Dazu sagte die Metronom-Sprecherin, dass es immer wieder zu Verspätungen käme und man keine generelle Kulanz walten lasse könne. Immerhin schön, dass sie ‚zugibt’, dass es ‚immer wieder’ zu Verspätungen beim Metronom kommt.

Komme ich endlich zu dem, was ich hier eigentlich schreiben wollte: Du kriegst die Tür nicht zu!

Was eigentlich eine umgangssprachliche Redensart, ein Ausruf des Erstaunens oder gar der Verärgerung ist, ist beim Metronom eiskalte Wirklichkeit. Wer z.B. morgens mit dem in Tostedt um 5 Uhr 40 eingesetzten Metronom-Zug nach Hamburg will – und in einem dieser Wagen neuerer Bauart sitzt -, muss sich warm anziehen. Eine Eiseskälte durchzieht bei diesen winterlichen Temperaturen den Zug, weil die Türen während der langen Wartezeit so geschaltet sind, dass sie permanent offen bleiben: Du kriegst die Tür nicht zu, lieber Metronom!

Okay, da gibt es einen Druckknopf an der Tür mit der Aufschrift „zu“ (Mund zu? … Tür zu?). Drückt man diesen und hat Glück, dann schließt sich die Tür, … um vom nächsten, den Zug besteigenden Fahrgast wieder geöffnet zu werden. Dem nicht genug: Unter höllischem Lärm läuft wohl ein Gebläse mit Warmluft, um den Wagen nicht völlig auskühlen zu lassen, was aber bei Temperaturen weit unter null Grad nichts, aber auch gar nichts bringt (außer viel Lärm).

Tür zu!

So pflegt also der Metronom jeden Tag einen Tag der offenen Tür. Aber es soll ja bald wieder, wenn auch nur für kurze Zeit, wärmer werden …

Pakete packen

Am Montag und Dienstag dieser Woche durfte ich Weihnachtsmann spielen – oder Elfe. Eben einen, der zu Weihnachten Päckchen packen darf. Aber eigentlich hatte das mit Weihnachten wenig zu tun. Rein zufällig fiel der Lehrgang „Pakete packen“ in die Vorweihnachtszeit. Und Pakete, wie wir sie ansonsten kennen, waren das auch nicht.

[Installation wird vorbereitet]
[Installation wird vorbereitet]

Die zwei Tage nahm ich an einem Lehrgang teil, der sich „MSI-Paketierung mit Microsoft Technologien“ nennt. Die Pakete sind also MSI-Pakete und haben etwas mit der Installation von Software zu tun, ganz speziell mit der Verteilung von Software im Netzwerk von Betrieben. Dazu wird ein zu installierendes Programm in ein Paket gepackt, dass alle Zutaten enthält, die für die Installation notwendig sind. Auf diese Weise kann eine solche Installation auch automatisch erfolgen (evtl. sogar so, dass der Anwender davon nichts mitbekommt). MSI steht übrigens für MicroSoft Installer, obwohl das Ganze jetzt Windows Installer heißt.

[Aufruf des Installationswizzard]
[Aufruf des Installationswizzard]

MSI-Pakete kennt eigentlich jeder, der mit MS Windows arbeitet und zu Hause schon einmal das eine oder andere Programm installiert hat. Okay, meist wird ein Setup- oder Install-Programm gestartet. Aber dann übernimmt eine MSI-Datei gewissermaßen die Kontrolle. MSI-Dateien kennen wir z.B. bei der Installation einer Java-Laufzeitumgebung, beim Adobe Reader (für PDF-Dateien) und selbst Google Earth wird mit MSI-Paketen installiert. Die MS Office-Produkte sowieso. Ein Blick ins Installer-Verzeichnis (unter dem Windows-Verzeichnis, also meist unter c:windowsinstaller) verdeutlicht, dass irgendwann Software mit MSI-Technik installiert wurde.

[bereits installierte Programme lassen sich reparieren bzw. deinstallieren]
[bereits installierte Programme lassen sich reparieren bzw. deinstallieren]

Aber es ist eben auch die Vorweihnachtszeit. Und dann geht es nicht nur mehr um virtuelle Pakete, sondern auch um reale, um solche mit Geschenkpapier und Schleife. Habt Ihr all Eure Geschenke für Eure Lieben schon zusammen? Ansonsten wird es langsam Zeit. Bis Weihnachten sind es gerade noch drei Wochen. Dann wünsche ich Euch ein fröhliches Paketepacken!

Das war’s …

Heute Nacht wurde das YouTube-Konto JOANandTULL wegen Urheberrechtsverletzung gekündigt. ‚Urheber’ dieser Kündigung ist die Globe Music Media Arts, dem Label von Herrn Eddie Jobson. Es ist immer das Gleiche: Wieder sorgt ein eher bedeutungsloses Video dafür, dass das breite Angebot an wirklich interessanten Videos (Jethro Tull, Joan Armatrading, David Lindley) vom ‚Markt’ verschwindet. Dabei ist Markt das völlig falsche Wort: Es gab kein Interesse daran, die Musik anderer (hier: bedeutender Musiker) für eigene Zwecke zu vermarkten. Mit der Bereitstellung dieser Videos wurde kein Euro-Cent verdient.

Zum Urheberrecht möchte ich mich an dieser Stelle hier und heute nicht äußern. Ich weiß, das die bereitgestellten Videos gegen das Urheberrecht verstoßen. Aber wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter. Und wenn ja, dann kann man dies auch auf andere Weise regeln (ohne gleich ganze Konten zu sperren), wie es inzwischen auch bei YouTube möglich ist.

Wenn es mir um jemanden Leid tut, dann um all die Fans, die sich die Videos angeschaut haben, die die Möglichkeit, die Videos zu kommentieren, genutzt haben. Vom 13.11.2007 bis zum gestrigen Tag gab es innerhalb dieser gut drei Jahre über neun Millionen Videoaufrufe auf dem Konto JOANandTULL, zuletzt im Schnitt über 15.000 Aufrufe der über 190 Videos am Tag.

Auf in den Oberharz

Meine Frau weilt für drei Wochen im Oberharz, genauer in Clausthal-Zellerfeld, zur Regenerierung nach ihrer Erkrankung. Heute fahre ich mit meinen beiden Söhnen (der ältere trifft aus Göttingen kommend in Goslar auf uns), um sie dort fürs Wochenende zu besuchen.

Clausthal-Zellerfeld ist bekannt als Bergwerksstadt und Universitätsstadt und bietet hierzu einiges Sehenswertes wie Oberharzer Bergwerksmuseum, eine Geosammlung der TU Clausthal usw.


Größere Kartenansicht
Clausthal-Zellerfeld – (A) Wolfs Hotel – (B) Fachklinik Erbprinzentanne

Sehenswert wird unser kleiner Ausflug natürlich durch den Wintereinbruch, den der Oberharz in diesen Tagen erlebt (und nicht nur der, denn auch bei uns in tieferen Ebenen breitet sich der Winter zum ersten Mal aus): Weiße Schneepracht und umgekippte Bäume im Oberharz

Die Frage ist, ob wir nicht nur heil, sondern auch halbwegs pünktlich im Oberharz ankommen (Bahnfahrt über Goslar, Weiterfahrt mit dem Bus) – und natürlich auch wieder nach Hause kommen. Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf viel Schnee …

… featuring Norah Jones

Peter Gabriel überraschte mit seinem Album „Scratch My Back“ voller Cover-Versionen (zudem im ‚klassischen’ Gewand). Jetzt kommt Norah Jones mit einem ‚unüblichen’ Album: … featuring Norah Jones.

Auf diesem Album trifft Norah Jones auf Künstlerkollegen jeglicher Couleur von Country und Jazz bis HipHop und Rock. Zu den 18 Songs dieses stilistisch entsprechend breit gefächerten Blue-Note-Albums zählen Duette mit Legenden wie Ray Charles, Willie Nelson und Dolly Parton ebenso wie Aufnahmen mit angesagten Acts unserer Zeit wie Ryan Adams, OutKast und den Foo Fighters.

… Featuring reicht von einer ihrer frühesten Aufnahmesessions überhaupt (eine Coverversion von Roxy Musics „More Than This“ mit dem Jazzgitarristen Charlie Hunter aus dem Jahr 2001) bis hin zu den jüngsten Zusammenarbeiten, „Little Lou, Ugly Jack, Prophet John“, aufgenommen mit der britischen Indie-Pop-Band Belle and Sebastian, die den Song auch auf ihr aktuelles Album „Write About Love“ genommen hat.

Drei Songs auf „…Featuring“ erschienen ursprünglich auf mit einem jeweils mit dem Grammy ausgezeichneten Album des Jahres (Ray Charles’ Genius Loves Company, Herbie Hancocks River: The Joni Letters und OutKasts Speakerboxxx/The Love Below). Das Album enthält zudem einige Beispiele von Norah Jones‘ weiteren Bands und Seitenprojekten (The Little Willies und El Madmo) sowie Aufnahmen mit Künstlern, mit denen sie auf Tour war, darunter M. Ward, Sasha Dobson, Gillian Welch und David Rawlings. Neben Klassikern von Elvis Presley, Johnny Cash, Joni Mitchell und Roy Orbison kann man hier auch Songs von Ryan Adams und Q-Tip entdecken. Natürlich gibt es auch Lieder von Norah Jones selbst, die wir aber schon kennen.

Trailer zur CD

1. Love MeTHE LITTLE WILLIES (2006)
2. Virginia MoonFOO FIGHTERS feat. NORAH JONES
3. Turn ThemSEAN BONES feat. NORAH JONES
4. Baby It’s Cold Outside – WILLIE NELSON feat. NORAH JONES
5. Bull Rider – NORAH JONES & SASCHA DOBSON
6. Ruler Of My Heart – DIRTY DOZEN BRASS BAND feat. NORAH JONES & ROBERT RANDOLPH
7. The Best PartEL MADMO
8. Take Off Your Cool – OUTKAST feat. NORAH JONES
9. Life Is Better – Q-TIP feat. NORAH JONES
10. Soon The New DayTALIB KWELI feat. NORAH JONES
11. Little Lou, Prophet Jack, Ugly JohnBELLE AND SEBASTIAN feat. NORAH JONES
12. Here We Go Again – RAY CHARLES feat. NORAH JONES
13. Loretta – NORAH JONES feat. GILLIAN WELCH & DAVID RAWLINGS
14. Dear JohnRYAN ADAMS feat. NORAH JONES
15. Creepin‘ In – NORAH JONES feat. DOLLY PARTON
16. Court & Spark – HERBIE HANCOCK feat. NORAH JONES
17. More Than ThisCHARLIE HUNTER feat. NORAH JONES
18. Blue Bayou – NORAH JONES feat. M. WARD

18 Lieder aus 10 Jahren Musikschaffen mit viel Prominenz. Und trotzdem bin ich eher enttäuscht. Natürlich gibt es einige schöne Lieder. Aber insgesamt ist es nicht ‚meine’ Musik. Manches passt einfach nicht: Als Hip-Hopperin wirkt Norah Jones wie ein Fremdkörper. Im Duett mit Willie Nelson ist eher dieser fremd am Platze. Es ist des Guten einfach zu viel. Da mag Preisgekröntes vorgetragen sein, aber es fehlt mir am Ende doch etwas das Rockige. Als Hintergrundmusik zur Dämmerstunde in Cafés und Lounges mag es passend sein – eigentlich auch wieder schade dazu -, aber auf Dauer wirkt es auf mich einschläfernd. Tut mir Leid.

siehe auch weitere Beiträge: Norah Jones: SunriseNorah Jones: Not Too LateNorah Jones: The Fall — (siehe auch:) Scottish Piper and Indian Princess

Alles neu macht der Winterfahrplan

Es geht einmal wieder um den Fahrplanwechsel bei der Bahn zum 12. Dezember – und hier natürlich in erster Linie um die Züge des Metronoms, der sich jetzt wohl zwischen Bremen und Hamburg „Hanse-Netz“ nennen wird. Alte Besen mit neuen Namen kehren auch nicht besser.

Das Gute zuerst: Zwischen Bremen und Hamburg verkehren die Nachverkehrszüge jetzt meist im Halbstundenrhythmus. Die bisherigen Regionalzüge (MEr), die von Hamburg kommend in Tostedt endeten, fahren bis Bremen durch, halten allerdings auch an jeder Milchkanne – wie man so sagt. Nachteilig ist dabei allerdings, dass ‚meine’ in Tostedt eingesetzten Züge in Richtung Hamburg jetzt von Bremen kommen. Verspäten die sich, dann stehe ich im Regen (während ich mir jetzt in Ruhe ein angenehmes Plätzlein im in Tostedt startenden Zug suchen konnte).

Weniger gut, aber für mich uninteressant, da ich den Service nicht mehr wahrnehme: Die kostenlose Stammplatzreservierung wird zum Fahrplanwechsel 2010/2011 vorerst nicht angeboten. Vorteil: Man kann sich auf jeden freien Platz setzen, ohne erst nachzuschauen, ob eine Stammplatzreservierung vorliegt. Ab Mitte 2011 soll es diesen Service dann wieder geben.

Was gerade für Pendler wichtig ist: Fast alle Züge zwischen Bremen und Hamburg haben veränderte Fahrzeiten, die besonders gravierend sind, wenn man mit Anschlusszügen weiterfahren muss. Das angekündigte Mehr an Zügen zu den Hauptverkehrszeiten gilt übrigens nur für Buchholzer. Die Tostedter Pendler dürfen sich lediglich an den abweichenden Fahrzeiten ‚erfreuen’.

Ab Tostedt in Richtung Hamburg gibt es zwar jetzt einen neuen MEr morgens um 5.25 Uhr, der um 6.00 Uhr in Hamburg Hbf. ankommt. Der MEr um 5.40 Uhr, mit dem ich öfter fahre, startet jetzt erst um 5.48 Uhr ab Tostedt. Der ME um 5.57 Uhr und der MEr um 6.09 Uhr werden dafür zu einem ME mit Abfahrt ab Tostedt um 6.11 Uhr (auf dass der Zug richtig voll werde!). Dafür gibt es dann noch einen MEr um 6.32 Uhr ab Tostedt.

In der gestrigen Ausgabe der Kreiszeitung Nord Heide Wochenblatt zeigt der Fahrplanwechsel ein weiteres Problem auf: Der bisherige 7.30 Uhr-Zug ab Tostedt entfällt, wovon rund 160 Tostedter Fahrgäste betroffen sind. Für diesen Zug „hatte die Samtgemeinde die Öffnungszeiten der Kindergärten und Grundschulen extra auf die berufstätigen Eltern abgestimmt. Diese Bemühungen werden mit dem neuen Fahrplan ad absurdum geführt.“ Eine Lösung des Problems ist lt. Metronom-Pressesprecher Hannah Kohn „aus betrieblichen Gründen“ nicht machbar.

Der Metronom in Hamburg

Nachteilig ist ohne Zweifel, dass es keine Züge mehr von und bis Hamburg-Altona geben wird. Mein ME um 16.49 Uhr ab Hamburg Hbf. (der um 16.43 Uhr ab Altona kommend in Dammtor hielt) entfällt ganz.

Angesichts dieser größeren Fahrplanänderungen verwundert es mich doch sehr, dass es immer noch keine Fahrpläne gibt – weder in gedruckter Form noch im Internet. Meine oben genannten Fahrzeiten habe ich von der Website der bahn.de.

Nachtrag: Ich muss mich korrigieren: Wohl ab heute sind die neuen Fahrpläne für die Strecken Bremen – Hamburg – Uelzen erhältlich – im neuen Format (etwas unhandlich, was aber am ‚Mehr’ an Zügen liegt): „Mein neuer Wohlfühlfahrplan! Der neue metronom Komfort, die neuen Verbindungen“ heißt es dort. Wie hässlich muss es unter der Oberfläche sein, wenn man so dick aufträgt! Im Internet sind die neuen Pläne allerdings noch nicht erhältlich.

Mit dem neuen Fahrplan sollen auch mehr Sitzplätze angeboten werden, da z.B. die MEr statt mit bisher 4 dann mit 5 Wagen unterwegs sein werden. Testweise fahren solche Züge bereits jetzt – und verspäten sich in der Regel. Zum einen hat der neue Fahrplan zu Folge, dass neues Personal notwendig wurde, dass mir noch ziemlich ungeübt erscheint, zum anderen müssen die verlängerten Züge an den kurzen Unterwegsbahnhöfen wie Hittfeld und Sprötze ‚punktgenau’ halten, was manchem Lokführer Schwierigkeiten bereitet.

Also fast nur wieder etwas zu meckern bei mir?! Nun wer sich gern selbst immer wieder lobpreist wie die metronom Eisenbahngesellschaft GmbH und sich „Standard [setzt], von dem der metronom im Grundsatz keinesfalls abweichen möchte“ – der wird auch meine bescheidene Kritik verkraften. ‚Freuen’ wir Pendler uns auf das nächste Fahrplanwechsel-Chaos. Das dürfte dieses Jahr etwas krasser ausfallen, oder?!

P.S. Immerhin sind die Tage der maroden, zum Teil gefährlichen Fahrradständer in Tostedt gezählt. Im nächsten Jahr erfolgt ein Neubau. Die erforderliche Summe von 280.000 Euro ist bereits fest eingeplant.