Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!
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Ein goldener Oktober ist es noch nicht. Dafür hatten wir bisher zu viel Regen. Aber es zeigen sich erste Wolkenlücken, die Temperatur fällt – in der Nacht bereits nahe der null Grad. Die nächsten Tage sollen so bleiben: kalte Luft aus dem Norden, leicht bewölkt, aber trocken:
Ein anderer Betrachtungswinkel kann die Sichtweise auf bestimmte Dinge entscheidend verändern. yooouuutuuube zeigt … YouTube-Videos, nur eben anders. Die Videos werden in ihre Einzelbilder zerlegt. Das kann dann in etwa so aussehen:
Mein jüngster Sohn wurde 16 Jahre alt. Schön, dass die Kinder inzwischen alt genug sind, um mich nicht mehr als Systemadministrator für ihre LAN-Parties zu benötigen. Dafür durfte ich das Essen kochen … (Wenn ich denn schon Urlaub habe).
… zur falschen Zeit. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den US-Präsidenten Barack Obama ist wohl die Überraschung schlechthin. Ich denke zwar, dass er auf längere Sicht bestimmt ein Kandidat auf diesen Preis wäre, aber in diesem Jahr kommt die Verleihung einfach viel zu früh. Was hat er, außer vieler guter Absichten, wirklich für den Frieden auf dieser Erde geleistet? Und so ist auch der Preisempfänger selbst mehr als überrascht: Ich habe den Preis eigentlich nicht verdient. Er betrachte den Preis nicht als eine Bestätigung für Erreichtes, sondern als eine Herausforderung. Auch sei er nicht als Anerkennung für eigene Erfolge, sondern eher als Bestätigung für die USA, bei drängenden Problemen wie dem Klimawandel, der atomaren Abrüstung und dem Nahost-Konflikt voranzugehen.
Der Friedensnobelpreis ist so zu einem Friedensnobelhoffnungspreis geworden. Mit Obama hoffen viele Menschen auf eine bessere Welt; in ihm sehen viele (nach acht Jahren George W. Bush) endlich wieder einen Hoffnungsträger für eine Politik der Vernunft. Vielleicht ist das ein neuer Weg in einer veränderten Welt: Hoffnung zu stiften.
Die Gefahr, dass es unerfüllte Hoffnungen sein werden ist groß. Viel zu groß. Daher ist diese Preisverleihung verfrüht. Das Preisverleihungskomitee argumentiert, man habe schon immer versucht, noch nicht abgeschlossene Entwicklungen für den Frieden zu stimulieren und zu fördern. Mag dieser Versuch gelingen.
Endlich bin ich dazu gekommen, die restlichen Videoaufnahmen von unserem Aufenthalt auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung einwenig zu bearbeiten. Klar, das Wattwandern und Buddeln im Schlick wurde filmisch festgehalten, auch der Spaziergang durch die Salzwiesen (Näheres hierzu hatte ich bereits berichtet).
Musikalisch habe ich mich bei der armenischen Rockband Oaksenham bedient (da dürfte es weniger Probleme mit den Urheberrechten geben – ist leider so), den bereits ins Netz gestellten Neuwerk-Videos wurde Mozart als Hintergrundmusik unterlegt …
Hier also zwei weitere Videos von der Insel Neuwerk:
Insel Neuwerk im Wattenmeer: Wattwandern und Buddeln (Juli 2009)
Sollte es wirklich an meinem Alter liegen, dass mir solche Filme einfach nicht zusagen? Eigentlich nicht. Auch früher schon konnte ich mich nicht für Filme begeistern, in denen Gewaltszenen einen großen Raum einnehmen. Es ist nicht so, dass ich den beiden Filmen, von denen ich hier sprechen werde, Gewaltverherrlichung unterstelle. Manchmal muss man vielleicht auch zeigen, wie brutale Gewalt Raum in unserem Leben einnimmt. Aber was zu viel ist, ist einfach zu viel.
Wolverine (Website zum Film mit Trailern usw.) ist die Geschichte der Transformation vom kleinen Jungen James Howlett zum Mutanten-Söldner Logan und schließlich zur allseits bekannten X-Men-Kultfigur Wolverine. Als Logan (Hugh Jackman) ist der Protagonist mit seinem älteren Bruder Victor „Sabretooth“ Creed (Liev Schreiber) Teil einer Spezialeinheit unter der Leitung von Oberst William Stryker (Danny Huston), die nur aus Mutanten besteht und auch nicht zurückschreckt, Unschuldige zu meucheln. Das ist selbst Hogan zu viel. Es gibt dann den Kampf der beiden Brüder Hogan und Victor, den Stryker zu seinen Gunsten ausnutzt. Es folgt eine Unmenge an Krachbumm-Action und Spezialeffekt-Gewitter, bis wir an der Stelle sind, in der die X-Men Trilogie beginnt.
“No Country for Old Men” erzählt vom Katz-und-Maus-Spiel dreier Männer im Texas der 1980er-Jahre. In den Hauptrollen zunächst Josh Brolin (erst kürzlich in Oliver Stones Film „W.“ als George W. Bush gesehen) als Vietnamkriegsveteran Llewelyn Moss, der beim Jagen in der Wüste auf den Schauplatz eines gescheiterten Drogendeals stößt, bei dem sich die Gangster gegenseitig erschossen haben. Neben einer Wagenladung aus Mexiko stammenden Heroins findet er dort zwei Millionen Dollar in einem Koffer, den er an sich nimmt. In der Folge wird Moss von den Mexikanern, dem mit ihnen konkurrierenden und von der amerikanischen Mafia engagierten Auftragskiller Anton Chigurh sowie dem amtsmüden örtlichen Sheriff Ed Tom Bell, der Moss und dessen Frau beschützen will, verfolgt. Tommy Lee Jones sehen wir als amtsmüden Sheriff Ed Tom Bell, Javier Bardem (zuletzt in Woody Allens Vicky Cristina Barcelona) als Anton Chigurh, den skrupellosen und psychopathischen Mafia-Killer, der im Verlauf der Handlung ein Dutzend Menschen mit bloßen Händen, einem pneumatisch betriebenen Bolzenschussgerät für Schlachter oder einer schallgedämpften Pumpgun tötet.
Sicherlich mag dieser Film „beängstigend intelligent und einfallsreich“ sein und die bei den Gebrüdern Coen beständigen Motive wie Gewalt, Männlichkeit und „skurrile Charaktere“ enthalten. Aber Javier Bardem als Anton Chigurh ist mir etwas zu skurril. Vielleicht geht es mir wie Tommy Lee Jones als zuletzt pensionierten Sheriff Ed Tom Bell, dem alten Mann, für den die USA nicht mehr sein Land sind.
Obwohl politisch eigentlich unbedeutend, so ist Tutanchamun der wohl bekanntes altägyptische Pharao, der etwa von 1332 bis 1323 v. Chr. regierte. Bekannt wurde er durch die Entdeckung seines nahezu ungeplünderten Grabes (KV 62), das Howard Carter 1922 im Tal der Könige entdeckte.
Die Grabkammern des Tutanchamun sind jetzt in einer spektakulären Rekonstruktion vom 01. Oktober 2009 – 31. Januar 2010 in der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz (Eingang Dammtorwall 8 ) in Hamburg zu sehen. Die Ausstellung zeigt die weltweit einzigartige Originalnachbildung des faszinierendsten Grabmals der Menschheit mit seinen Schätzen in Museumsqualität. Sie bietet die Gelegenheit, das Grab dreidimensional in seiner originalen Fundsituation zu erleben. Im Eintrittspreis inbegriffen ist eine Hörführung.
Neben lokalen Rivalitäten zwischen Fußballvereinen, die sich in sogenannten Lokalderbys bündeln – ich denke da z.B. an die Hanseatische Rivalität zwischen Werder Bremen und dem HSV -, gibt es Wettstreite, die fast in Feindschaften enden. Auf Hamburg bezogen muss man wohl von einer innigen Feindschaft zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli sprechen.
Während die Rivalität zwischen Werder Bremen und dem HSV im Wesentlichen sportlich begründet ist, so beruht die Abneigung zwischen den HSV-Fans und denen des FC St. Pauli auf wirtschaftliche und politische Gründe. Der HSV gilt als Bonzenverein; der FC St. Pauli ist der Verein des kleinen Mannes. So gelten die St. Pauli-Anhänger, die Ultras, als politisch linksgerichtet.
Neben solchen Feindschaften pflegt die Fangemeinde aber aufgrund vieler Gemeinsamkeiten Freundschaften zu den Fans anderer Clubs. Und so kann es kommen, dass St- Pauli-Fans sich auch in der Arena des HSVs versammeln, weil sie die Anhänger z.B. des israelischen Vereins Hapoel Tel Aviv (Hapoel steht hebräisch für Arbeiter) gegen den HSV unterstützen, denn zwischen beiden Fangruppen (wie übrigens auch zwischen St. Pauli und Celtic Glasgow, die wiederum in einer langjährigen Feindschaft mit Glasgow Rangers stehen) besteht eine Bindung, die über das üblich Sportliche hinausgeht: Linksbündnis im Gästeblock
Manchmal bestimmen auch die Vereinsfarben, ob es Affinitäten zwischen den Anhängern verschiedener Vereine gibt. Werders Grün-Weiß findet sich z.B. auch in den Farben von Celtic Glasgow wieder oder beim SA Saint-Étienne. Während meines Urlaubs 2005 mit meiner Familie in Schottland sprach uns in Edinburgh in einem Supermarkt ein Mann an, der ein Trikot von Celtic Glasgow trug und uns fragte, woher wir kämen. Er hatte vernommen, dass wir Deutsche sind. Ich erklärte es ihm und verwies u.a. auf die Stadt Bremen, die in der Nähe liegt. Als ich dann noch zugeben musste, dass ich mehr oder weniger Fan des SV Werder Bremen bin, waren wir gleich die besten Freunde. Natürlich wusste er, das Werder die gleichen Vereinsfarben wie Celtic hat.
Wenn Stefan Raab z.B. seine Berichterstattung von der von ihm kreierten Wok-Weltmeisterschaft, bei der Prominente aus der dritten Reihe mit einem Kochgerät aus China eine Bobbahn herunterfahren, im Fernsehen als Dauerwerbesendung deklarieren muss, da die Teams von Firmen gesponsert werden und dies permanent im Bild zu sehen ist, dann müsste nach meiner Meinung auch beim Herrn Thomas Gottschalk in der ZDF-Sendung „Wetten, dass ..?“ ständig eingeblendet werden, dass es sich hierbei um eine Werbesendung handelt.
So gestern Abend in „Wetten, dass..?“: Die so genannten Music Acts traten in erster Linie auf, um ihre neuesten CDs vorzustellen. Andere Gäste waren anwesend, um ihre filmischen Produkte („Demnächst in diesem Kino!“) anzupreisen. Dem nicht genug: Der Wettkönig des Abends gewann entgegen früheren Sendungen diesmal ein durchaus sportliches Vehikel einer Automarke, die mindestens zehnmal an diesem Abend namentlich erwähnt wurde.
Wenn das also keine Dauerwerbesendung ist, dann weiß ich nicht. Und das noch auf Kosten der Gebührenzahler.
Und der absolute Knaller: Mit der gestrigen Sendung hat Thomas Gottschalk eine Assistentin an seiner Seite: Michelle Hunziker, die Schweizerin, die Ex-Gattin von Eros Ramazotti und Ex-Moderatorin u.a. im italienischen Fernsehen (Berlosconis Haussender), die fünf Sprachen spricht (deutsch dabei eher leidlich) und bereits in „DSDS“ mehr durch ihre nervige Art als durch Fachkompetenz aufgefallen war. Soll sie vielleicht so peu a peu als Nachfolge von Thomas Gottschalk eingeführt werden? Bereitet sich dieser so langsam auf seine Rente vor?
So populär „Wetten, dass..?“ auch sein mag; zu Recht wird sie als klassisches Beispiel genannt, wenn es um die Vergeudung von Fernsehgebühren geht, denn der technische und personelle Aufwand ist enorm. Außerdem ist die Gage, die Thomas Gottschalk für jede Sendung bekommt, etwa in Millionenhöhe. Für mich stört besonders die einseitige Ausrichtung der Sendung auf die Person Gottschalk, der uns zudem die ewig gleichen Gäste serviert (Iris Berben, Veronica Ferres, Herbert Grönemeyer, Peter Maffay, selbst der bereits erwähnte Eros Ramazzotti war bisher siebenmal zu sehen, usw. – man kann sie nicht mehr sehen).
Das Wetter hat doch mitgespielt. Nach anfänglichem Regen blieb es heute zum Flohmarkt in Tostedt über Stunden trocken, wenn es auch zunehmend stürmischer wurde. Wieder drängten sich rund 30.000 Besucher durch den Ortskern von Tostedt auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen: