Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Und täglich grüßt das Murmeltier …

Es gibt nicht viele Filme, die ich mir immer wieder angucken könnte. Einer dieser Filme ist aber auf jeden Fall „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (Groundhog Day USA 1993 – Regie: Harold Ramis) mit Bill Murray und Andie MacDowell:

Fernseh-Wetterfrosch Phil Connors ist ein Ekel. Als er zu Dreharbeiten beim „Murmeltier-Festival“ in Punxsutawney weilt, spielt ihm das Schicksal einen bösen Streich: Ab sofort ist er verdammt, den „Groundhog Day“ jeden Tag auf’s neue zu erleben – mit den gleichen Songs im Radio, denselben Leuten auf der Straße und der üblichen Ohrfeige der Kollegin, die seinen trickreichen Avancen auch am hundertsten Tag noch widersteht. Unter ihrer Leitung wird Phil schließlich doch noch zum besseren Menschen und darf die Zeitschleife verlassen.

Es ist eine köstliche Komödie mit einigem Tiefgang. Und irgendwie hat der Film auch etwas mit mir zu tun, nicht nur deshalb, weil der „Groundhog Day“ auf meinem Geburtstag fällt. Den Groundhog Day gibt es tatsächlich und er findet alljährlich wie im Film (wenn er auch nicht dort gedreht wurde) in Punxsutawney/Pennsylvania statt.

Übrigens gewann dieser Film den 47. British Academy Awards für das beste Originaldrehbuch (Danny Rubin, Harold Ramis) und die beste Drehbuchadaptation (Steven Zaillian). Es muss ja nicht immer gleich ein Oscar sein.

Hier ein etwa 11 1/2-minütiger Ausschnitt aus dem Film:

Und täglich grüßt das Murmeltier

Übrigens: Morgen, am 19. April, gibt es diesen Spielfilm auf Kabel1

Das Ziel verpasst (29. Spieltag BL 2004/2005)

Bayern ist kurz vor dem Ziel, denn Schalke patzt zu Hause gegen den HSV. Und wenn Werder Bremen nicht so dumm gegen Hertha BSC zu Hause gespielt hätte, dann wären sie bis auf 3 Punkte an Schalke und damit dem 2. Platz herangekommen. So wird sogar die UEFA-Pokal-Qualifikation eng. Das Ziel für heute hat Werder Bremen eindeutig verpasst. Oh, Jungs, das wird noch eine Scheiß-Saison.

Von Stäuben, Zuwächsen und Nachwüchsen

Es liegt bestimmt an mir, dass Staub für mich Staub ist und bleibt, auch wenn es viel Staub ist, der da gelegentlich aufgewirbelt wird. Und Zuwachs ist Zuwachs, immer schön Einzahl und nicht mehr. Auch wenn der Duden den Plural (in beiden Fällen) zulässt. Beim Nachwuchs ist man dort vor Ort schon restriktiver, da gibt es nur den einen Nachwuchs, auch wenn es ihn, wie bei mir, in zweifacher Ausfertigung gibt.

Nun Staub liegt in der Luft, viel Staub und zudem fein bis feinst. Da kommen rückständige Autobauer ins Schwitzen. Dank entsprechender EU-Richtlinien, die, wie fast jeder weiß, inzwischen längst überholt sind. Denn der Staub wird eben immer feiner und dringt nicht nur in Blutbahnen ein, sondern vor bis ins Hirn. Dort lagert sich zunehmend nicht nur Kalk (Kalke!) ab, sondern Staub! Falsch: Stäube, denn derer gibt es eine Vielzahl.

Und Zuwachs, so wissen wir nicht erst seit der genialen Wortschöpfung Nullwachstum resp. Nullzuwachs, ist längst keine Steigerung mehr von etwas, sondern lediglich eine Möglichkeit (Potenz!), die jedem Ding innewohnt. Vom jeweiligen Betrachter aus gesehen kann das ein Mehr, ein Weniger oder gar ein … – ähem – Nullwachstum sein!

Nur mit dem Nachwuchs ist es ein Auswuchs. Oh, was für Auswüchse?!

Albins Gegengambit

Ein großer Schachspieler bin ich nicht, dazu fehlt mir schon allein die Spielpraxis. Dass eine Sizilianischer Eröffnung etwas mit Schach zu tun hat, weiß ich aber noch. Es ist gleich am Anfang eines Schachspiels ein Bauernzug. Ähnlich verhält es sich mit Albins Gegengambit, genannt nach dem Österreicher Adolf Albin, mit dem ich aber weder verwandt noch verschwägert bin (so denke ich wenigstens). Immerhin gibt es so einen ganz bestimmten Schachzug, der meinen Nachnamen trägt.

Unter Gambit versteht man im Schachspiel die Eröffnung einer Partie, wobei der Spieler mit dem Opfer eines Bauern einen Stellungsvorteil erlangen möchte. Mit Albins Gegengambit geht der schwarze Spieler gewissermaßen in Gegenoffensive.

    Albins Gegengambit

Aber lasse ich den Fachmann ‚ran:

„Als Adolf Albin beim Turnier in New York 1893 erstmals Albins Gegengambit (1.d4 d5 2.c4 e5) spielte, war sein Gegner kein Geringerer als Emanuel Lasker. Anfang des Jahrhunderts war die neue Waffe so gefürchtet, dass die Weißspieler sogar lieber 2.Sf3 spielten. Inzwischen weiß man zwar, wie man gegen das Gambit spielen muss, trotzdem bleibt es eine gefährliche Waffe in der Hand des Angriffsspielers. Und wer sich mit Weiß nicht auskennt, gerät schnell unter die Räder.“

Wer sich das auch optisch zu Gemüte führen möchte, bitte: Albins Gegengambit

mit-db-fahren-ist-scheisse@wilfriedalbin.com Teil 2

Im Nahverkehr zwischen Tostedt und Hamburg setzt die Deutsche Bahn AG (DBAG) ja wohl nur noch Schrott ein. Letzte Woche am Donnerstag, den 07.04.2005, wollte ich ab Tostedt mit der RegionalBahn um 6 Uhr 18 fahren. Aber der fiel aus wegen Lokschaden oder so. Damit ist mein Bedarf, weiterhin mit der DBAG zu fahren, gedeckt. Lieber stehe ich morgens einige Minuten früher auf und fahre mit dem Metronom um 5 Uhr 55 ab Tostedt nach Hamburg.

Aber auch hier Pustekuchen: Heute ist der Metronom wie eigentlich immer bis Hamburg Hbf. pünktlich, dann stehen wir fast 5 Minuten und warten auf Einfahrt. Und was sehe ich: Auf dem Gleis, auf dem der Metronom Einfahrt haben sollte, steht noch Schrott von der DBAG: die RB 6 Uhr 24 nach Tostedt und kommt nicht weg.

Meine weiteren Anschlüsse waren natürlich für die Katz und ich kam mit fast 20 Minuten Verspätung zur Arbeit: DANKE dafür?!
Es ist eine Zumutung, was sich die Deutsche Bahn AG leistet: Die Bahn macht mobil? Ein Witz!

Jethro Tull in Schottland 2005: Warm Sporran

Schottland 2005Bis zu meinem Urlaub mit meinen Lieben in Schottland ist es noch etwas hin. Meine im Februar begonnene, bisher über sieben Stationen geführte musikalische Reise auf den Spuren von Ian Anderson und seiner Gruppe Jethro Tull, die eindeutig in Schottland zu finden sind, möchte ich mit einem Intrumentaltitel von der LP (bzw. CD) ‚Stormwatch‘ aus dem Jahre 1979 beenden: Warm Sporran. Sporran ist die schottisch-gälische Bezeichnung für eine Tasche aus Fell oder Leder, die an einem Gurt über dem Kilt getragen wird.

    Sporran

In dem Intrumentaltitel sind u.a. auch Bagpipes, also der Dudelsack, zu hören. Allerdings wurden diese Klänge von David (Dee) Palmer am Synthesizer erzeugt. Übrigens verstarb während der Aufnahmen der Bassist John Glascock nach einer Herzoperation, sodass Ian Anderson selbst die (dominanten) Bassläufe einspielte.

Jethro Tull: Warm Sporran (‚Stormwatch‘ 1979)

Translation english

Zwischen Fels und Tod

Gestern sah ich auf 3SAT in der Sendung Kulturzeit einen Bericht über Aron Ralston, einem jungen Extrembergsteiger, der ein Buch veröffentlichte, das jetzt auch auf deutsch erschienen ist („Im Canyon – Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens“ (Ullstein) – englischer Titel: Between a Rock and a Hard Place) und in dem er seine unglaubliche Geschichte erzählt, die im Frühjahr 2003 weltweit durch die Medien ging:

Im Jahr 2003 stand der damals 27-jährige Aron Ralston vor einer schier unmenschlichen Entscheidung: Überleben oder sich selbst den Arm amputieren. Bei einer Bergtour im Blue John Canyon im amerikanischen Utah klemmte ein herabstürzender, 400 Kilogramm schwerer Felsbrocken seine rechte Hand ein. Nachdem fünf Tage und Nächte vergangen sind und die Hoffnung auf eine glückliche Rettung schwindet, beginnt die Hand abzusterben. Den sicheren Tod vor Augen greift Aron Ralston zu einer extremen Maßnahme: Er amputiert sich selbst mit einem einfachen Camping-Taschenmesser den eigenen Unterarm. Nur einen kleinen Fehler hatte der erfahrene Bergsteiger bei seiner verhängnisvollen Klettertour gemacht: Er hinterließ entgegen aller sonstigen Gewohnheiten keine Nachricht, wohin sein 3-Tages-Ausflug führen sollte. Keiner wusste also, wo er war und wo nach ihm zu suchen war, als er nach einigen Tagen nicht zur Arbeit erschien. Das Messer, mit dem sich Aron Ralston schließlich den Arm abschnitt, war so stumpf, dass es zunächst nicht einmal seine Haut ritzte. Dennoch bezwang er seine Schmerzen, befreite sich aus der Falle, legte einen Druckverband an und seilte sich einhändig ab. Danach lief er 10 km, bis er endlich auf jemanden traf, der den Rettungshubschrauber rief. Aron Ralston hat 18 Kilogramm Gewicht und über die Hälfte seines Blutes verloren, zwei Jahre nach dem Unglück geht er mit einer Spezialprothese trotzdem wieder seiner größten Leidenschaft nach: dem Bergsteigen.

aus: ‚Kulturzeit‘ bei 3SAT

    Aron Ralstons eingeklemmter Arm

Was muss in einem vorgehen, wenn man sich in einer solch schier aussichtlos scheinenden Situation befindet? Zu welchem Lebenswillen ist man plötzlich fähig? Fragen, die man sich erst beantworten kann, wenn man eine solche Situation erlebt hat. Aron Ralston beschreibt es in der TV-Sendung als das größte Erlebnis, das er bisher hatte, und sein jetziges Leben als ein ganz neues. Um den Verlust des halben Armes ist es ihm nicht Leid. Dafür hat es etwas ‚erlebt‘, das in dieser Art keinem anderen so schnell widerfährt. Hoffen wir nur, dass nicht eines Tages viele Armamputierte durch die Gegend laufen. Ich brauche einen solchen ‚Kick‘ sicher nicht und wäre nur heilfroh, ähnlich ungeschoren davongekommen zu sein.

Allerdings bräuchte manch einer eine dieser Erfahrungen an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit, um sich selbst, aber auch andere besser verstehen zu lernen. Nur so extrem muss diese Grenzsituation wirklich nicht sein.

weitere Infos siehe: zdf.de

Gustav Meyrink: Der Golem

Fantasy, Gothic, alte Mythen und auch Sagen aus dem Mittelalter – immer wieder erleben sie eine Renaissance, so auch heute – allerdings im neuen Gewand als Computerspiel; z.B. World of Warcraft, das zigtausende Internet-Spieler weltwelt gefunden hat.

Da weckt ein Buch, das vor immerhin 90 Jahren geschrieben (1915) wurde, weniger Interesse: Der Golem von Gustav Meyrink. Ich habe mir nach über 20 Jahren das Buch erneut vorgenommen und gelesen. Der Golem, der sagenumwobene künstliche Mensch aus Ton, der durch Zaubersprüche durch den Prager Rabbi Löw ben Bazalel in Jahre 1580 belebt wurde und durch die Gassen des alten Judenviertels taperte, er spielt in diesem Buch eigentlich keine Rolle. Es sind die Menschen, die entseelt durch die Gassen eines Prags um das Jahr 1885 geistern:

< < ... so müßten auch ... alle diese Menschen entseelt in einem Augenblick zusammenfallen, löschte man irgendeinen winzigen Begriff, ein nebensächliches Streben, vielleicht eine zwecklose Gewohnheit bei dem einen, bei einem andern gar nur ein dumpfes Warten auf etwas gänzlich Unbestimmtes, Haltloses - in ihrem Hirn aus. >>

(S. 33 Ausgabe: Ullstein Buch Nr. 20140 August 1981)

< < Wenn die Menschen aufstehen von ihren Lagerstätten, so wähnen sie, sie hätten den Schlaf abgeschüttelt, und wissen nicht, daß sie ihren Sinnen zum Opfer fallen und die Beute eines neuen, viel tieferen Schlafes werden ... >>

(S. 80 Ausgabe: Ullstein Buch Nr. 20140 August 1981)

Liest man das Buch, so wird man an E.T.A. Hoffman oder Edgar A. Poe erinnert. Vieles lässt aber in seiner Dunkelheit auch an Franz Kafka denken, dessen Werk ohne die Stadt Prag nicht denkbar wäre. Und wie bei Kafka gehen auch bei Meyrink Realität und Überwirklichkeit ineinander über.

Am Ende kommt eine spannende Geschichte heraus, der auch eine gehörige Portion Erotik nicht fehlt, wenn diese wie die Handlung selbst auch im Nebulösen verschwimmt.

Die ’neue‘ und die ‚alte‘ Unterschicht Teil 2

Durch die hohe Arbeitslosigkeit und dem Verfall des Mittelstandes rückt der Begriff ‚Unterschicht‘ wieder in das Medieninteresse. Dauerarbeitslose, auch solche mit hohem Bildungsstand, sehen sich plötzlich in der Unterschicht angesiedelt, während es Mitglieder der Unterschicht nach alter Definition (ausgehend von Bildung und Kultur) gelingt, gesellschaftlich aufzusteigen. Diese ’neue‘ Definition geruht aber lediglich auf dem wirtschaftlichen Aspekt.

Die Unterschicht nach alter Definition entwickelt in Deutschland zunehmend ein eigenständiges Profil, ähnlich dem ‚Klassenbewusstsein‘ der ‚lower classes‘ in den angelsächsischen Ländern. Gefördert wird dieses durch bestimmte öffentliche Medien, die in der Unterschicht einen neuen Absatzmarkt für ihre Produkte finden, indem man sich dem Bildungs- und Kulturniveau dieser Gesellschaftsklasse anpasst.

Schon immer hat sich eine Neben-, Schatten- bzw. Subkultur entwickelt, die neben der Kultur eines Bildungsbürgertums bestehen konnte. Und oft (z.B. in der populären Musik) vermischten sich Kultur und Subkultur zu einer Avantgarde, die innovativ auch auf andere Kunstarten wirkte.

Was sich aber heute abzeichnet, ist eher eine kommerzielle Vermarktung der ‚Nicht- oder Unkultur‘ der Unterschicht, die zudem nicht oder nicht oft von Mitgliedern der Unterschicht selbst geleitet wird.

Blicken wir zunächst kurz auf die heute auftretenden Unterschiede im Profil zwischen Unterschicht und höheren Gesellschaftsschichten:

Die Unterschicht ist im Wesentlichen ohne eigene Kunst bzw. eignet sich die Werke aus der Kunst höherer Schichten in vereinfachter Form an. Im Bereich der Körperkultur ‚pflegt‘ man in gehobeneren Schichten seinen Körper, Sport dient als Ausgleich. In der unteren Gesellschaftsschichten ist nur ein rudimentäres Körperbewusstsein vorhanden oder es werden vorgegebene Trends übernommen (z.B. Tattoos). Überhaupt besteht in der Unterschicht ein erhöhtes Maß an Adaption, d.h. Übernahme bei geringer individueller Anpassung von Mode usw., während in höheren Kreisen mehr Wert auf persönliche Noten gelegt wird. Kurz gesagt und stark verallgemeinert: Unterschicht will Spaß, der Gebildete Freude und Glück!

Durch das wirtschaftliche Aufsteigen von Mitgliedern der Unterschicht alter Prägung (Kultur und Bildung) öffnen sich neue Märkte. Damit wird den geringen Ansprüchen dieser Aufsteiger Rechnung getragen nach dem Motto: Man kann keinen Goethe verkaufen, wo Schwarzenegger verlangt wird! Andersherum: Mitglieder höherer Schichten mit eindeutig mehr Bildung und Kultur, die aber in wirtschaftliche Bedrängnis geraten und so auf längere Sicht im wirtschaftlichen Sinne der Unterschicht verfallen, können sich Goethe nur noch in abgespeckter Form leisten, um dieses Bild auch hier aufzugreifen.

Wohin das am Ende führen kann, ist absehbar: ein Verfall des Geschmacks, überhaupt ein Verfall der Kultur und Kunst und der Bildung! Eines Tages laufen wir alle mit tätowiertem Arsch herum, die Kanne Bier in den Klauen, trällern irgendeine Schweinemucke und sind auch sonst verblödet …?! Näch, Mann ey?!

Noch ist Polen nicht verloren

Polen hat es nie sehr leicht gehabt. Bei solchen Nachbarn wie Deutschland und Russland ist das kein Wunder. Mal verschwindet das Land zugunsten des einen Landes, taucht kurze Zeit auf den Landkarten dieser Erde wieder auf, um dann von dem anderen Land geschluckt zu werden. Nach dem 2. Weltkrieg hatte man oft genug nach der Pfeife aus Moskau zu tanzen. Aber dann wurde ein Mann aus dem eigenen Land Papst und mischte sich nicht nur in die Angelegenheit des eigenen Landes ein. Und plötzlich war alles überwunden, man wurde in die Gemeinschaft der europäischen Staaten aufgenommen und auch die Amerikaner dankten für Solidarität und Hilfe in einem Krieg, der eigentlich nicht stattfinden sollte.

Wie alles Irdische so nahm nun auch der polnische Papst seinen Weg, so überirdisch er uns auch anmutete. Und mit dem Tod von Johannes Paul II. verliert Polen nicht nur eine Persönlichkeit hohen Ranges – ich denke, Polen verliert auch ein großes Stück an eigener Identität.