Oh weh, Werder

Das aggressive Pressing der Mannschaft von Espanyol Barcelona im UEFA-Cup-Halbfinale bekam der Diva aus Bremen überhaupt nicht. Sang-, klang- und ideenlos verlor Werder Bremen in Barcelona mit 3:0 und dürfte sich damit aus dem Wettbewerb verabschiedet haben. Wer sich als europäische Spitzenmannschaft sieht, muss sich mit spielerischen Mittel gegen den Druck des Gegners erwehren. Das Spiel durch die Mitte ist in diesem Fall nicht das probate Mittel. Und: Statt selbst Standardsituationen (Freistöße, Eckbälle) zu trainieren, sollte man in Zukunft üben, wie man sich bei solchen Konstellationen zugunsten des Gegners verhält.

Espanyol Barcelona - Werder Bremen 3:0

Das alles verspricht nichts Gutes für die letzten Spiele in der Bundesliga. Daher schon jetzt herzlichen Glückwunsch an Schalke 04 zur deutschen Meisterschaft. Werder Bremen dürfte bei diesem desolaten Zustand nicht mehr gefährlich werden, und Stuttgart darf sich als Vizemeister auf die Champions League in der nächsten Saison freuen. Werder kann froh sein, dass auch die Bayern zz. nicht besser dastehen. Für einen 3. Platz reicht es also gerade noch.

Die nächste Saison verheißt für den SV Werder Bremen aus heutiger Sicht nichts Gutes. Frings will nach Italien und Klose möchte zu den Bayern gehen (oder doch noch Barcelona?). Ob das wirklich Verluste sind, wird sich erst noch zeigen. Was beide in letzter Zeit im Verein spielerisch vollbrachten, war eher mager. Trotzdem dürfte es schwer werden, für beide den richtigen Ersatz zu finden. Werder also wieder im Umbruch … und im nächsten Jahr höchstens auf Platz 8?

Beatless: Sgt. Pepper’s

Wenn der Sohn wie der Vater eines Tages begonnen hat in die Saiten zu hauen, kommt der nächste Tag, an dem er auch gern in einer Band spielen möchte. Nun mein Großer hat fleißig geübt und hat mit anderen Schulfreunden eine Band namens „Beatless“ (könnte man mit „taktlos“ übersetzen) zusammengestellt, um an dem Schulprojekt „Song & Dance Contest 2007“ am Gymnasium in Tostedt teilzunehmen. Am Mittwoch war es soweit: „Beatless“ hatte mit einer Cover-Version von Sgt. Pepper’s (natürlich von den Beatles – mit einem ’s‘) ihren ersten Auftritt.

Beatless: Sgt. Pepper's Beatless: Sgt. Pepper's
Beatless: Sgt. Pepper's Beatless: Sgt. Pepper's
Beatless: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band

Bedenkt man, dass die meisten der Bandmitglieder erst seit kurzer Zeit dabei sind, Musik zu machen, so lässt sich das Ergebnis durchaus hören und sehen. Das eigentliche Problem war, dass man keinen Sänger hatte. Aber auch dieses Probleme wurde gelöst. Übrigens war „Beatless“ die einzigste Gruppe an dem Schulwettbewerb, die live und selbst in die Saiten und Tasten schlug. Alle anderen Teilnehmer bedienten sich eines Playbacks. Schon von daher ist es mehr als verdient, dass die Band in die nächste Runde einzog. Hier der Auftritt vom 25.04.2007 in der Aula des Gymnasiums Tostedt:

Nachtrag: Was noch fehlt, ist die Besetzung der Gruppe. Also Frontman (Gitarre und Gesang) ist Julian, am Keyboard (leider etwas versteckt, aber unüberhörbar) Philip Johann. Für den nötigen Drive sorgen Jan am Bass und Per-Olaf an den Drums. Markus und Eike runden den Sound auf ihren Gitarre ab.

Beatless - Gym Tostedt

Bisschen viel Knut …

Ich gebe es ja zu, der Eisbär Knut ist wirklich putzig. Die Handaufzucht durch die Pfleger hat sich für den Berliner Zoo gelohnt. Durch das große Interesse an dem Jungtier stiegen die Zuschauerzahlen. Und inzwischen plant man mit Knut als Markenzeichen ein Merchandising, also eine Vermarktung, in größerem Stile.

Nicht mehr ganz so erfolgreiche Schlagersänger nutzen die Gunst der Stunde, um ebenfalls auf den Zug von Knuts Erfolg aufzuspringen – wie jetzt Frank Zander mit dem Lied „Hier kommt Knut“ (und das dann noch in verschiedenen Versionen, na toll): Dazu nehme man ein altes Lied („Hier kommt Kurt“), lasse einen neuen Text darauf dichten, vertone es erneut – und schon ist man wieder im Geschäft (oder auch nicht)!

Das Ganze ist ein bisschen zuviel des Guten. Kein Wunder, wenn kranke Gestalten jetzt Todesdrohungen gegen Knut ausstoßen. Wie wäre es, wenn man das Tier einfach in Ruhe lässt.

„Der kleinste Mann, die dickste Wurst“

Manchmal muss man sich Sprüche anhören, die sich auf seine Kinderjahre beziehen. Wenn dann diese noch mit einem Foto, wie in meinem Fall, belegt werden: „Der kleinste Mann hatte die dickste Wurst!“, dann gibt man sich gern geschlagen. Wahrscheinlich aßen die anderen ebenso dicke Würste (aber davon gibt es natürlich kein Bild). Egal! Immerhin belegt das Foto, dass ich bereits damals gewissermaßen multitasking-fähig war. Ich biss in die dicke Wurst und rührte gleichzeitig im Kakao …

Willi mit Wurst

Die „neuen“ Tulls

Dass Ian Anderson schon früher eine Violinistin auf die Bühne gebracht hat, ist nicht neu. Bei dem Konzert am vergangenen Mittwoch (18.04.) im Teatro Caupolicán in Santiago de Chile ist es Ann Marie Calhoun, die die Geige spielt. Für Andrew Giddings, Jonathan Noyce und Doane Perry sind jetzt John O’Hara (Keyboards), David Goodier (Bass) und Ian Andersons Spross James Duncan am Schlagzeug zu finden, die bereits bei den „Orchestral Jethro Tull“-Auftritten mitwirkten. James Duncan kennen wir auch von einigen Plattenproduktionen her. Allein Martin Barre, sichtlich angegraut, hat das Personalkarussell überstanden. Ja, es ist James Duncan und nicht Doane Perry am Schlagzeug, wie im Laufi-Forum geschrieben steht.

Jethro Tull 2007
James Duncan (Anderson) – John O’Hara – Ian Anderson – David Goodier – Martin Barre

Von diesem Konzert gibt es inzwischen zwei Videos bei youtube.com: „Living in the Past“ und den immer noch obligatorischen Abschluss „Locomotive Breath“ mit einer Bluegrass-Einlage von Fräulein Calhoun und einem Tänzchen von Herrn Anderson.

Dank an dieser Stelle an heidirad, die mir folgendes an Informationen zum Konzert zukommen ließ:

Bei den Themen habe ich nicht immer gewusst, was sie gespielt haben (tut mir leid)
1.- Ein Blues mit Harmonika (welches ich nicht kannte und I.A. nicht genannt hat)
Someday The Sun Won’t Shine For You
2.- Living in the past
3.- King Henry VIII (
Pastime With Good Company (King Henry’s Madrigal))
3.- Jack in the green
5.- The donkey and the drum(mer) (soll neu sein)
6.- Thick as a brick
7.- Boureé
8.- Sweet dreams
9.- verschiedene Blues mit Ann Mary Calhoun
(Bluegrass in the Backwoods)
10.- Pussy cat Bronte (oder so) von Ann Mary Calhoun (Runty)
11.- Beside myself – sehr schön
12.- verschiedene Stücke von und mit Martin Barre und Ann Mary Calhoun,
vielleicht „Steal4“
13.- hier meinte I.A., dass dies das „famoust song“ von J.T. sei..“smoke on the water“ (ha ha ha hi hi)…(seinen Humor hat er nicht verloren, nur die Haare), dieses ging dann ’ne ganze Weile so weiter mit Spiel, Humor und Tanz (war wohl die nummer 13)
14.- Aqualung
15.- Ein „Sammelsurium“, was I.A. „simply americans“ benannt hat (damit wir auch wissen, dass es ausser Bush noch andersartige Amerikaner gibt…hi hi):
„America“
16.- My God – FLötensolo (aber nicht so Solo)
17.- One night in Budapest
18.- und als Zugabe durften wir noch Locomotiv Breath hören, wo auch wieder Ann Mary Calhoun gespielt hat (sie ist toll)

So, das war es. Ich bin nicht ganz sicher, ob hier was fehlt. Ich wollte es noch mit der hiesigen Presse vergleichen, hab‘ aber nichts gefunden, nur Allgemeines (daher schrieb ich diesen „Bericht“ erst heute). Leider durfte nur die Presse fotografieren, also kann ich auch keine Bilder schicken. Dieses war mein zweites „life-concert“ von J.T. und es hat mir seeeeeeehr gefallen. Ich hoffe, es ist nicht mein Letztes.

Nochmals Danke.

Ich muss gestehen, dass ich mich fühle, als stünde ich vor einem Trümmerhaufen. Was ist von Jethro Tull alter Tage geblieben? Was soll dieses eher theatralische Getue von John O’Hara an den Tasten? Selbst Andersons Tänzchen empfinde ich eher peinlich. Gestehe ich mir selbst nicht ein, langsam oder sicher älter zu werden, wie es bei Ian Anderson und Martin Barre der Fall ist? Wie oben gelesen, muss es dagegen viele geben, die Gefallen an diesen ’neuen‘ Tulls haben. Wahrscheinlich würden diese aber auch in kein Konzert gehen, in dem ein langhaarigen, in schmuddeligen und zerrissenen Klamotten auftretender Flötengnom über die Bühne hüpft. Ich habe Jethro Tull 2005 zuletzt gesehen, noch mit Giddings, Noyce und Perry. Auch das waren längst nicht mehr die alten ‚Tulls‘. Aber im Gegensatz zu dem, was ich heute in den Videos sehe, war das noch „meine“ Musik. Okay, auch ich bin älter geworden. Und Ian Anderson strahlt auch heute noch eine körperliche Präsenz aus, zu der selbst Jüngere kaum im Stande sind. Aber sonst? Ich weiß nicht …

Die älteste Rockband der Welt

Wer öfter bei youtube.com hineinschaut, wird sie längst schon kennen – die mit Sicherheit älteste und größte Rockband der Welt: The Zimmers mit einer Cover-Version des Who-Titels „My Generation“.

Vorsicht, alte Leute!

Im Mai d.J. gehen die Zimmers im Rahmen einer Dokumentation über vereinsamte alte Menschen und solchen, die in heruntergekommenen Pflegeheimen leben, im britischen Fernsehen BBC auf Sendung.

Es mutet etwas seltsam an, wenn Alf, der 90-jährige Sänger der Gruppe „I hope I die before I get old“ intoniert, aber es kommt eben darauf an, was man unter alt versteht. Alf ist allerdings nicht der Älteste; da gibt es noch Mitstreiter, die 99 und sogar 100 Jahre alt sind.

Stinkefinger!!! That 's rock ...

Das Lied ist ab 21. Mai käuflich erhältlich und der Erlös dient guten Zwecken, ist klar. Ich sehe schon, wie die alten, aber vitalen Leutchen die Hitparade stürmen. Übrigens: Das Lied wurde von namhaften Größen der Pop- und Rockwelt unterstützt.

Jethro Tull: Dem Ende entgegen

Nun, es ist noch etwas hin bis zum 30. Mai („Am 30. Mai ist der Weltuntergang …“), aber damit hat das, was ich hier schreibe, nichts zu tun. Und wer glaubt, mit Ian Anderson und seiner Band „Jethro Tull“ ginge es zu Ende, der muss sich auch getäuscht sehen. Eher wird man Herrn Anderson eines Tages auf der Bahre von der Bühne tragen. Bis dahin dürfte es noch etwas hin sein, wie man salopp hier im Norden Deutschlands sagt. Nein, es geht wirklich um etwas ganz anderes und hat nichts mit Weltuntergang und dergleichen zu tun. Allerdings hat es etwas mit Jethro Tull zu tun.

Dieser Tage bekam ich eine Mitteilung von youtube.com, wo ich mehrere Videos von Jethro Tull hosten lasse (wie man das auf neudeutsch nennt – im Sinne von unterbringen, beherbergen), dass eines meiner Videos entfernt wurde, weil es gegen Urheberrechte verstößt. O-Ton: „We have removed one of your videos as a result of a third-party notification by Viacom International Inc. claiming that this material is infringing.“

Mir ist schon bewusst, dass das mit den Urheberrechten so ein Problem ist, das insgesamt einmal – vorallem bezogen auf das Internet – überdacht (in des Wortes doppelter Bedeutung) werden sollte. Käme diese third-party notification aus der Ecke von Ian Anderson und seinem Management, so würde ich das verstehen. Aber nein: Es kommt von Viacom International Inc., Medienkonglomerat in den USA und Mutter einer langen Reihe von TV-Sendern, Filmproduktionsfimen usw. (Sony lässt grüßen). Es geht hier also eigentlich ’nur‘ um Senderechte. Ich habe nämlich den verhängnisvollen Fehler gegangen, die Aufzeichnung eines Jethro Tull-Konzertes vom 1. Mai 2001 aus dem Wildhorse Saloon, Nashville, TN, das in der Sendung „Classic Rock“ auf dem US-Sender TNN TV lief, als Video ins Netz zu stellen. TNN heißt inzwischen Spike TV und gehört … na, wem wohl … nur einmal raten … klar: Viacom International Inc.

Viacom International Inc.

Genau, Viacom ist diejenige, die youtube.com und damit google.com mit einer Milliardenklage die Bude eingerannt hat (ja die Zahl mit 10 Stellen) . Das betrifft hauptsächlich aus dem Fernsehen aufgezeichnete Videoclips, die
MTV, also der Viacom-eigene Musiksender, ausgestrahlt hat und die in einer geschätzten Größenordnung von 160000 Clips bei youtube.com wiederzufinden sind.

Weshalb spreche ich nun in der Überschrift „vom Ende“ … Natürlich hat mich youtube.com darauf hingewiesen, dass im Widerholungsfalle mein Account bei denen völlig gesperrt wird. Und da ich ‚grundsätzlich‘ gegen Urheberrechte verstoße, geht es eben mit meinem youtube-Konto dem Ende entgegen.

Vielleicht ist es eine Überreaktion von mir, aber ich habe meine Videos zunächst als „private“ gekennzeichnet, wodurch sie eben nicht mehr „public“ sind, also jedem Youtube-Besucher zugänglich. Es dürfen jetzt lediglich meine ‚Freunde‘ die Videos angucken, wozu sich diese bei youtube.com anmelden und bei mir als Subscribers eingetragen haben müssen. Ich denke aber, dass es eine Überreaktion war – und werde in den nächsten Tagen sicherlich (bis auf die Konzertvideos aus Nashville) alle Tull-Videos wieder ‚freischalten‘.

Jetzt versteht sicherlich der eine oder die andere wie es kommt, dass plötzlich Videos verschwinden oder gar ganze Konten gesperrt sind: „This account is suspended“. Alles böse Jungs und freche Mädels!

weitere Infos zu Viacom International Inc. bei wikipedia.org (auf englisch, da die deutsche Seite sehr veraltet ist)

außerdem bei zdf.de: Viacom verklagt YouTube und Google

Nachtrag: Da das Leben nun einmal ein gewisses Risiko birgt, so habe ich meine Jethro Tull-Videos (bis auf ein weiteres bei TNN ausgestrahltes) wieder der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Der gute Francis Bacon ist schuld, das der Himmel den Bund kündigt, der über Moses mit den Menschen geschlossen war. Dazu müssen die Tafeln mit den 10 Geboten aber zerstört werden. Diese befinden sich, wer hätte das gedacht, im Vatikan, ohne dass einer es weiß. Aber da kommt nun unser junger Romanheld, entwendet die Tafeln und … Aber es soll nicht zu viel verraten werden. Bis es soweit ist, muss unser junger Held erst einmal gezeugt und geboren werden. Und das ist schon mehr als ein halber Roman für sich.

Michelangelos 'Moses'

Mit seinem Roman „Die Entdeckung des Himmels“ gibt der niederländische Autor Harry Mulisch ein sehr magisches Weltbild wieder. Freier Wille gerät darin zur Illusion. Der Mensch denkt, Gott lenkt – und besser gesagt, dessen himmlische Beamtenschaft, denn die Erde ist schon längst gottverlassen im engsten Sinne des Wortes. Alle Protagonisten des Buches sind lediglich Spielball metaphysischer Mächte, Marionetten an Schicksalsfäden, gesponnen von bürokratisch-kalten Engeln.

Doch der Reihe nach: Im ausgehenden 16. Jahrhundert beschloss Luzifer, der gefallene Erzengel, einen Pakt mit Adam und Evas Nachkommenschaft zu schließen; einen Pakt, als Gegenstück zu den 10 Geboten. So wie Gott Moses als Vertragspartner erkor, wählte der Teufel den jungen Francis Bacon, einen naturwissenschaftlich interessierten, machtbesessenen Höfling Königin Elisabeths II. Bacon setzte seine Seele als Preis für „Wissen ist Macht“ ein. Ein Einsatz symbolhaft für den der ganzen Menschheit. Denn ab nun sollte eine Wissenschaft ohne Ethik den Platz des Glaubens einnehmen. Ausgehend von Francis Bacons Vision des „Nova Atlantis“ wurde das alte Versprechen der Schlange zu Eva im Paradies langsam wahr: „Ihr werdet sein wie Gott“. Erkenntnisse nahmen rapide zu; Erfindung folgte auf Erfindung. Doch zu welchem Preis? Der technische Fortschritt brachte nicht primär die erhoffte bessere Welt, sondern vor allem immer neue Mittel der Zerstörung, vom Zyklon B der Gaskammern, über die Bombe von Hiroshima bis zu Umweltgiften der Gegenwart – das Kleingedruckte im Teufelspakt eben …. !

Zeitsprung, Niederlande 1967: Onno Quist, seines Zeichens sarkastisches Sprachgenie, dessen Leidenschaft der Entzifferung eines antiken etruskischen Diskus gilt, sowie Max Delius, Lebemann und angehender Astronom, wissen von alldem nichts. Natürlich bleibt ihnen auch verborgen, dass ihr scheinbar zufälliges Zusammentreffen und die daraus resultierende tiefe Freundschaft Bestimmung war. Obwohl nicht am selben Tag geboren, sind sie so genannte „kosmische Zwillinge“, das heißt: gezeugt in derselben Nacht. Schon bald erweitern sich die Zwillinge zum Dreieck; als Ada Brons, eine Cellistin, in ihr Leben tritt. Zuerst mit Max liiert, wird sie späterhin Onnos Frau. Doch während einer Liebesnacht auf Kuba schläft Ada, durch wenige Stunden getrennt, mit beiden Männern und wird wider alle Verhütung schwanger. Erneut war höhere Fügung im Spiel, denn Quinten Quist, dessen Initialen Q.Q. – das optische Symbol für das Eindringen des Spermiums in die Eizelle sind – und das gleich auf doppelte Weise, musste geboren werden. Ada sollte es nicht vergönnt sein, ihren Sohn zu sehen, denn noch vor der Entbindung stürzt ein Baum auf das Auto, in dem sie „zufällig“ sitzt. Ada liegt danach 17 Jahre im Koma, während Quinten von ihrer Mutter und Max herangezogen wird, und sich Onno, der rechtskräftige Vater, als Staatssekretär der Niederlande der Politik widmet.

Quintens Jugend verläuft auf einem Schloss, wo er früh von einem wiederkehrenden Traum heimgesucht wird. Dieser Somnium Quinti (Quintens Traum) handelt von einer Burg, die auf seltsame architektonische Weise errichtet ist; ähnlich den Zeichnungen der „Carceri“ des Malers Piranesi. Auch sonst ist der Junge untypisch für sein Alter: Obelisken, heilige Geometrie oder Musiktheorie interessieren ihn weit mehr als Sport und Spiel. Seine Jugend wird abrupt beendet als der Ziehvater, mittlerweile Leiter der Sternwarte von Westerbork, durch einen Meteoriten getötet wird. Max war tief im All, hinter dem Quasar MQ 3412, auf eine blasphemische Entdeckung gestoßen: nichts Geringeres als die Ursingularität, dort wo weder Raum noch Zeit existieren, verbarg sich dort. Max Delius hatte den Himmel entdeckt und dafür musste er sterben, denn wie alle Bürokraten mögen es auch die Engel á la Mulisch nicht, wenn ihre Ruhe gestört wird.

Onno war mittlerweile in Italien untergetaucht, hatte genug vom Politikerleben in Holland. Erst kurz vor seinem 17. Geburtstag sollte Quinten ihn in Rom wiederfinden – und damit den Showdown des Buches einleiten, der vom Sancta sanctorum der Ewigen Stadt bis zum Felsendom in Jerusalem führt, in die „Mitte der Mitte“, wo einst das Allerheiligste mit Bundeslade und Gesetzestafeln stand. Quinten ist DER Auserkorene, ein seit langem geplantes Wesen mit dem Auftrag, die Tafeln mit den 10 Geboten in den Himmel zurückzubringen, womit Gottes Bund mit der Menschheit für alle Male aufgehoben, und der Weg für Luzifer auf Erden endgültig frei wäre.

entnommen aus: sand am meer
weitere Informationen zu dem Roman einschl. vieler Bilder

In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei Bücher aufmerksam machen, die Ende der 90-er Jahre erschienen und jetzt für jeweils 10 € z.B. bei amazon.de als Taschenbuch zu beziehen sind:

Catherine Clément: Theos Reise – Roman über die Religionen der Welt
Jostein Gaarder: Sofies Welt – Roman über die Geschichte der Philosophie

Im eigentlichen Sinne sind es Jugendbücher, aber auch für Erwachsene sind die Bücher geeignet, um sich einen Überblick über die Philosophien dieser Welt und ihre Religionen zu machen. Ähnlich wie Mulischs „Entdeckung des Himmels“ handelt es sich dabei auch um ‚Kriminalromane‘ im weiteren Sinne.

Was ist bloß mit Ian los? Teil 58: Tull Symbols Font

Hallo Willi,

Ganz kurz zur Gibson-Passion: Was diesen Film von den dutzenden anderer Jesus-Filme unterscheidet, ist die dargestellte Brutalität. Im Grunde kann ein Passionsfilm nichts Neues bringen; Verlauf und Ausgang der Geschichte sind (zumindest den meisten) bekannt.

Zur Augenfarbe des Meisters: Nichts liegt mir ferner, als den Wahrheitsgehalt Deiner Notizen in Frage zu stellen. Du erinnerst Dich sicher an das Intro des Tampa-Mitschnitts. Hier kommt Mr. Anderson aus der Kabine, entsorgt Kippe, Handtuch und grüne Bierflasche, tut so, als würde er die Gitarre stimmen, schneidet noch eine Grimasse für sein Volk und geht dann geradewegs auf die Kamera zu, die dadurch eine Großaufnahme seines Gesichts macht. Die Augen, die dabei zu sehen sind, wirken auf mich grün. Nicht so grün wie seine Bierflaschen, aber immer noch grüner als blau.

Ian Andersons grüne Augen

Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass die Färbung der Iris durch einfallendes Licht verzerrt dargestellt wird. Auch würde ich mir niemals anmaßen, die erstklassigen Recherchen eines Bravo-Journalisten anzuzweifeln. Also bleibt eine verlässliche Aussage über die Augenfarbe des Mr. Anderson ein weiteres Fernziel.

Dass Mr. Anderson auch in frühen Konzerten Gitarre spielte, ist mir nicht entgangen. Aber ich finde, ab Mitte der 70er Jahre macht er das häufiger als in den Zeiten davor. Das ist ein Grund, warum mir diese Tull-Zeit besser gefällt als frühere und spätere.

Hand aufs Herz: Findest Du nicht, dass sein Gezappel zu Beginn der 70er stark an Joe Cocker erinnert ? Glücklicherweise hat Mr. Anderson sich rechtzeitig von dieser Attitüde getrennt und bewiesen, dass er seine Bewegungskoordination doch unter Kontrolle hat. Mehr als das; seine athletischen Leistungen habe ich bereits an früherer Stelle gewürdigt.

Falls mich eine Mitschuld daran trifft, dass Du Deine JT-Perlen in youtube einstellst, so nehme ich sie gerne auf mich. Tausende weitere Schultern helfen mir tragen. Ich habe es in meiner letzten mail bereits gesagt und sage es noch einmal: Die JT-Fans haben Dir mehr zu danken als irgendwelchen elitären Zirkeln wie Laufi und Co.

Allerdings kann ich verstehen, dass Dich Anfragen nach kostenlosen DVDs nerven. Vielleicht sind das Auswirkungen der „Geiz ist geil“ – Gesellschaft. Der Versuch ist nicht strafbar und durch das Medium www brauche ich niemanden in die Augen zu sehen.

Vielen Dank für die beiden Stücke des Acoustic-Tull ! Deine Vermutung ist korrekt: Ich werde dieses Album nicht kaufen. Das Pastime… finde ich nicht schlecht, aber es reicht nicht, um mir den Glauben an den aktuellen Mr. Anderson wiederzugeben.

Die braune Maus gefällt mir, das Stück ist überraschend nah am Original. Stimmlich nicht so schlecht wie befürchtet. Da das Original zu meinen Favoriten gehört, fällt mein Urteil über die Acoustic-Version vergleichsweise milde aus.

Es ist, wie es ist: Die Stimme des Meisters ist unwiederbringlich dahin und dafür kann er nichts. Er hat die Stimme nicht beim Grölen auf dem Fußballplatz oder beim Skandieren politischer Parolen verloren. Er verlor seine Stimme durch ungezählte Konzerte: er hat sie für sein Publikum geopfert. Daraus will ich ihm nicht länger einen Strick drehen.

Trotz dieser neuen „Toleranz“ meinerseits gefallen mir die aktuellen Anderson- oder Tull-Auftritte nicht. Was ich dort sehe und höre, hat nichts mit dem Anderson zu tun, den ich so schätze. Dazwischen liegen Welten, die ich mir auch nicht durch 30 Jahre Zeitgeschehen erklären kann. Es liegt nicht nur daran, dass er älter und behäbiger geworden ist, das werden wir alle. Er hat seinen Stil verändert. Aber das hatten wir alles schon einmal und das möchte ich nicht noch mal aufwärmen.

In Deinem Blog habe ich Deinen Beitrag über die Bestie Mensch mit Interesse gelesen. Es ist unbestreitbar, dass der Mensch das schlimmste Untier ist, das die Evolution hervorgebracht hat. Gleichzeitig ist der Mensch auch zu guten Taten fähig und damit meine ich nicht nur die Heiligen der Kirche. Wäre es nicht so, wäre unsere Spezies schon lange vergangen. Was aus übergeordneter Sicht keine Katastrophe wäre. Vielleicht können wir dieses Thema irgendwann vertiefen. Die philosophische Anthropologie ist ein interessantes Feld.

Also, mein lieber Willi, ich wünsche Dir eine erträgliche Arbeitswoche und viel Zeit im Freien !
Bis bald
Lockwood

14.04.2007

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hallo Lockwood,

ja, Auge in Auge ist es nicht zu übersehen: Andersons Augen sind grün. Den Intro-Teil des Tampa-Konzertes hatte ich überschlagen. Bei den anderen Nahaufnahmen (die aber nicht so nah wie im Intro sind) wirken die Augen dunkler und eher braun. Ob die Info auf meinem Notizzettel wirklich aus der ‚Bravo’ früherer Jahre stammt, ist nur eine Vermutung (aber wo sollten solche Infos gestanden haben, wenn nicht dort). Die wenigen ‚Bravo’-Ausschnitte die ich habe, bekam ich von der Schwester eines Freundes, die wusste, dass ich ein großer Tull-Fan (schon damals) war.

Zum Gezappele in den frühen 70-er Jahren hat sich Herr Anderson in einem Interview geäußert (muss auf der Isle of Wight-DVD enthalten sein). Ihm war es im Nachhinein eher peinlich und er sah darin eine Art von ‚Unbeholfenheit’. Joe Cocker empfand ich übrigens als einen spastisch Gelähmten, der nach Halt suchte. Die Bühnen waren damals ziemlich klein und enthielten viele Stolperfallen durch herumliegendes Kabelwerk. Hätte Ian Anderson bereits damals die Turnübungen späterer Jahre vollbracht, dann wäre er wohl öfter von der Bühne gestürzt.

Youtube.com bietet in letzter Zeit unterschiedlichste Möglichkeiten, den Anfragestrom zu lenken. Mails, die man gar nicht mag, kann man so ‚blocken’ oder als ‚Spams’ markieren (ja auch bei youtube wird man mit Werbung eingedeckt). Oder man erlaubt nur bestimmten Kontakten, Mails senden zu dürfen. Ich denke, dass das nicht von ungefähr kommt. Bisher habe ich nur von dem Spam-Filter Gebrauch gemacht (es ging natürlich wieder um Werbung für Sex-Seiten). Ähnlich geht es übrigens mit meinem Blog: auch hier werden laufend ‚Kommentare’ eingestellt, die nichts anderes zum Inhalt haben als Werbung für irgendwelchen Mist. Um die Kommentierungsmöglichkeit nicht ganz zu unterbinden, muss ich eben damit leben und lösche den ganzen Murx in regelmäßigen Abständen. Das ist eben die Kehrseite des Internets. Sobald man ‚Hallo’ ins Netz ruft, kommen als Echo mindestens 10 Spams zurück. Aber genug der Heulerei. Es geht nicht nur um eine „Geiz ist geil“-Mentalität, sondern auch um kriminelle Energien einiger Subjekte, die einen die gute Laune etwas vermiesen können.

Damit wäre ich bei meinem kleinen Beitrag „Bestie Mensch“. Wie Du siehst, habe ich in Harry Mulischs „Die Entdeckung des Himmels“ geblättert und habe es am vergangenen Wochenende angesichts des schönen Wetters sogar geschafft, das Buch draußen bei Sonnenschein und gekühlten Getränken zu Ende zu lesen. Zum Buch selbst später etwas mehr. Sicherlich ist die philosophische Anthropologie ein interessantes Feld. Ich habe mich früher ziemlich ausführlich mit Philosophie, Psychologie usw. befasst. Heute ist das Interesse nicht mehr ganz so groß. Man macht eben so seine Erfahrungen und muss das nicht noch zusätzlich durch Literatur bestätigt sehen. Da mein Blog auch eine Art Tagebuch ist, so habe ich aufgrund des Mulisch-Zitats meine Gedanken, die mir bei Lesen kamen, skizzenhaft niedergeschrieben. Außerdem hatte ich dieser Tage auch das besagte Buch von Erich Fromm (Anatomie der menschlichen Destruktivität) in Händen. So kam das eine zum anderen.

Zurück zu Ian Anderson und Jethro Tull: Das Acoustic-Album enthält wirklich fast alles, was wir an der Gruppe und dem Meister schätzen. Und es verkauft sich auch ziemlich gut, wenn man den ‚Charts’ bei amazon.de glauben darf (zeitweise in der Rubrik Rock unter den Top 100; zuletzt unter Musik insgesamt auf Platz 248 und bei ‚Classic Rock’ auf Platz 17). Für alte Tull-Fans ist es aber alles andere als ein Muss; wenn ich z.B. den Auftakt zu „Thick as a Brick“ höre und dann das Stück regelrecht ‚versandet’, dann überspringe ich das Stück und höre mir das Stück lieber „im Original“ von vorn bis zum Schluss an. Für mögliche neue Tull-Fans oder die es werden könnten, ist das Album natürlich okay. Um ehrlich zu sein: Ich finde das Album für überflüssig. Live eingespielte Akustik-Titel (möglichst aus früheren Zeiten) würden mir eher zusagen. Aber dazu hätte man altes Material ausgraben und technisch auf Hochglanz bringen müssen. Zuviel des Aufwandes (und der Kosten). Bei Zappa ist das übrigens möglich (aber der lebt ja nicht mehr und die Erben brauchen wohl Geld).

Nun die neuesten Tull-Auftritte überzeugen mich auch nicht gerade. Sicherlich kann man nicht erwarten, dass Tull auf die Bühne tritt, als wären sie aus dem Jungbrunnen entstiegen. Ich gestehe Herrn Anderson auch gern einen stilistischen Wandel zu. Aber dieser pseudo-orchestrale Kram geht mir auf den Geist. Da fuchtelt Herr John O’Hara in der Gegend herum, klimpert ab und zu auf dem Klavier, Martin langweilt sich eher und Ian Anderson tänzelt gelegentlich über die Bühne – alles ohne Esprit! Es springt kein richtiger Funke über. Wer das mag, dem sollst genügen. Dieses halb-orchestrale „Aqualung“ finde ich geradezu tödlich langweilig. Und wie man auf dem homemade-Video bei youtube.com sieht, nutzt man im Publikum solche Stücke, um aufs Klo zu gehen. Schade, sehr schade! Und dabei hatte ich eigentlich nichts gegen dieses Orchester-Projekt. Aber das kann man nur einmal machen und sollte sich dann wieder den eigenen Wurzel zuwenden.

Zuletzt etwas aus WilliZ Zauberkiste. Ich war ja schon früh in Sachen Jethro Tull im WWW unterwegs. Und neben den so genannten Skins für den Mediaplayer WinAmp habe ich dabei auch andere Sachen entdeckt, u.a. eine symbolische Schriftart für Windows. Ist nichts Tolles, aber wem es gefällt. Also statt Buchstaben kommen dann kleine S/W-Bildchen wie unten, wenn man die Schriftart „TullSymbolsFont“ ausgewählt hat. Das Ganze verbirgt sich in einer EXE-Datei (also in einem kleinen Progrämmelchen): tullsymbolsfont.exe, die man nur anklicken muss, und schon wird die Schriftart in das entsprechende Windows-Verzeichnis für Schriftarten (bei XP i.d.R. unter c:\windows\fonts\) installiert. Wie gesagt: nichts Tolles, aber so kann man z.B. Herrn Anderson in seine niedergeschriebenen Memoiren einbetten. Sollte man Mails, Briefe usw. an andere von PC zu PC verschicken, so braucht der Empfänger die Schriftart allerdings auch auf seinem Rechner.

Tull Symbols Font

Nun denn, ich wünsche Dir eine angenehme Arbeitswoche.
Man liest voneinander.
Wilfried

16.04.2007

English Translation for Ian Anderson

Frank Zappa: Buffalo

In regelmäßigen Abständen kommen alte Live-Aufnahmen von Frank Zappa, der 1993 verstorben ist, ähnlich wie seinerzeit zum Tod von Jimi Hendrix, auf den Markt. Die Erben wird es freuen. Zappa – das ist eigentlich Live-Musik. Und da von seinen Konzerten meist auch Aufnahmen gemacht wurden, wird es die Reihe Zappa live noch eine Weile geben. Aber ich will hier nicht ins Lästern geraten. Das zum 1. April erschienene Doppelalbum Buffalo, 1980 aufgenommen, bietet die ganze Zappa-Pallette. Manchmal klingt ’s wie Rock ’n‘ Roll, dann eher wie Varieté. Dann geht es geradezu hardrockig ans Werk oder eher etwas schnulzenhaft wie in „Bobby Brown“, ein Lied, das Zappa auch im Overground Lorbeeren einbrachte. Daneben Zappa-Klassiker wie Chunga’s Revenge, Tinsel Town Rebellion, The Torture Never Stops, Broken Hearts Are For Assholes oder Joe’s Garage.

Frank Zappa 1980: Buffalo

Hey there, people, I’m Bobby Brown
They say I’m the cutest boy in town
My car is fast, my teeth is shiney
I tell all the girls they can
kiss my heinie


Frank Zappa live 1980: Bobby Brown

Youtube zum Herunterladen

Die Videos bei youtube.com werden als Flash-Videos (Datei-Endung .FLV) abgespeichert. Es ist somit ein Videoformat von Adobe Flash, ein Werkzeug zur Erstellung von Animationen für das Internet (um es einfach und kurz zu sagen). Nun lassen sich bei youtube.com Videos nur anschauen, aber nicht herunterladen (die Videos werden zwar auf dem eigenen Rechner gespeichert, aber nur temporär, und sind auch nicht ohne Weiteres aufrufbar). Aber wie immer im Internet (und rundum den Computer) gibt es Findige, die schnell einen Ausweg ausfindig machen: youtubia.com.

youtubia.com

Hier besteht nun die Möglichkeit, die bei youtube.com gefundenen Videos auf den eigenen Rechner zu bekommen. Es gibt eine entsprechende Suchmöglichkeit – man kann aber auch die URL, also der Webadresse, die bei youtube.com gleich neben dem Video zu finden ist (z.B. http://de.youtube.com/watch?v=cRo5whIbau4), eingeben und kommt sofort zum Download.

Den heruntergeladenen Dateien muss man die Endung .FLV eigenhängig verpassen. Und da es sich um ein eigenständiges Videoformat handelt, benötigt man auch einen speziellen Mediaplayer (nein, der Flash Player tut es leider nicht). Aber auch der wird über die Website von youtubia.com angeboten.

An dieser Stelle passend: Ich habe nichts dagegen, wenn man Videos von mir über youtubia.com herunterlädt. Aber nicht ganz fair finde ich es, wenn man diese Videos, wie z.B. bei myvideo.de geschehen, unter eigenem Namen einstellt. An den einen oder anderen Videos habe ich schon etwas gebastelt, also Zeit investiert. Da sollte man es sich nicht zu einfach machen, Kollegen …

Wer ’s noch etwas genauer wissen will: weitere Infos zu Flash-Videos im Zusammenhang mit youtube.com