Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!
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Wer stolpert und fällt, der steht meist auch wieder auf, wenn die Knie auch schmerzen mögen. Es wird noch etwas dauern, bis all ‚meine‘ Videos wieder online sind, aber der Anfang ist gemacht:
Videos von Jethro Tull (und demnächst auch die ersten wieder von Joan Armatrading) sonstige Videos (z.B. Urlaubsvideo, auch von der Band ‚Kontrast‘)
Evelyn Hamann stolperte über das englische TH – und jetzt bin ich über Evelyn Hamann gestolpert und gefallen, urheberrechtlich. Ja, man stellt eben keine Videos bei youtube ins Netz, wenn es sich z.B. um Fernsehaufnahmen handelt. Aller guten Absichten zum Trotz. Dann muss man damit rechnen, dass das Konto bei youtube endgültig deaktiviert wird.
Zu Urheberechten möchte ich mich hier nicht weiter auslassen, dazu ist bereits genug geschrieben worden. Ich wollte der verstorbenen Evelyn Hamann lediglich meine Referenz erweisen und auch etwas aus ihrem gemeinsamen Werk mit Loriot präsentieren. Das war natürlich ein Fehler. Jetzt habe ich die Quittung bekommen. Richtig so. Gestolpert und gefallen.
Damit sind natürlich auch meine ganzen anderen Videos (z.B. von Jethro Tull und Joan Armatrading) aus dem Netz gezogen. Vielen zum Leid, manchem vielleicht zur Freude. Dabei habe ich damit nicht einen Cent verdient. Will ich ja auch nicht. Im Gegenteil: Durch die vielen Nachrichten, die ich brav beantwortete, hatte ich noch viel Arbeit. Die habe ich jetzt nicht mehr. Auch gut.
Wie es jetzt weitergeht? Vielleicht erbarmt sich ein anderer und stellt die nun verschwundenen Videos bereit. Vielleicht setze ich mich ja auch noch einmal hin, und … Ich weiß aber noch nicht. Kommt Zeit, kommt Rat …
Am Freitag, den 09.11., war es wieder einmal soweit: Die Evangelische Jugend der Johanneskirche in Tostedt veranstaltete den jährlich stattfindenden Bandabend. Ziel des Abends: Junge Nachwuchsbands aus Tostedt und Umgebung zu fördern und ihnen die Möglichkeit eines Auftritts zu geben.
Als erstes trat die vor knapp einem halben Jahr gegründete Gruppe „Kontrast“ auf. Entdeckt haben sie sich gegenseitig nach einer „Schulbandbattle“ und seitdem spielen sie zusammen, wie sie selbst sagen. Besetzung: Denés (Gitarre), Per-Olaf (Drums), Jan (Bass) & last but not least Max (Vocals). Mit dabei also mein Sohnemann Jan.
Hier die Setlist des Abends (und als Video zu ‚bestaunen‘):
Intro/Trip Away Early Vorstellung der Band/Trust Way Through Life Jump!
Okay, da muss noch kräftig geübt werden. Aber der nächste Termin steht auch schon fest. Am Samstag, den 01.12., tritt die Gruppe ‚Kontrast‘ im JUZ Tostedt um 20 Uhr auf.
Info: Leider ist Max, der Sänger von Kontrast, erkrankt. Somit treten die Jungs am 01.12. nicht im JUZ Tostedt auf.
Neben Jimi Hendrix ist es immer wieder Eric Clapton, der von den meisten genannt wird, wenn es um den besten Rock-Gitarristen geht. Dabei ist Clapton sehr stark vom Blues der 30er und 40er Jahre beeinflusst. Bekannt wurde Eric Clapton durch seine Mitwirkung bei den Supergruppen Cream (1966-68) und Blind Faith (1969) und dann natürlich durch eine einzigartige Solokarriere.
Eric Clapton, genannt Slowhand, ist bekannt durch sein Spiel auf Fender-Gitarren, genauer auf Fender Stratocaster, was die Wiedererkennung des Clapton’schen Gitarrenspiels entsprechend erhöht. Um Musiker wie Clapton ranken sich ja meist Legenden, gar Mythen. Von Clapton wird z.B. behauptet, dass er bisher noch nie einen falschen Ton gespielt hätte. Für welchen Zeitraum das gültig sein soll, weiß ich nicht. Ich will das auch nicht anzweifeln, nur halte ich es für eine Interpretationsfrage: Was ist ein falscher Ton? Da Clapton natürlich viel improvisiert, so lassen sich dort ‚falsche Töne‘ schlecht ausmachen, da selbst das ‚Vergreifen‘ z.B. um einen halben Ton durch die Abfolge weiterer Töne harmonisch aufgelöst werden kann. Unter diesem Gesichtspunkt mag es wirklich so sein, dass Clapton keine falschen Töne spielt.
Von 1966 bis 1968 spielte Clapton in einer der ersten so genannten Supergroups mit dem Schlagzeuger Ginger Baker und den Bassisten Jack Bruce zusammen: Cream. Am 2./3./4./6. Mai 2005 trat man nach 37 Jahren dann gemeinsam wieder in der Royal Albert Hall zu London und dann nochmals vom 24.-26. Okt. im New Yorker Madison Square Garden auf. Vom Konzert in London gibt es eine eindrucksvolle DVD. Und viele der Stücke sind auch im Internet zu betrachten. So habe ich einige dieser Stücke zu einer Playlist zusammengestellt. Das Lied „White Room“ gefällt mir dabei am besten. Es ist einer meiner Lieblingsstücke überhaupt, was Rockmusik bestifft (zu beachten: bei Laufzeit 4:00 setzt nach einer kleinen Pause das Solo von Clapton ein = hoher Gänsehauptfaktor). Hier also als Beispiel für das Clapton’sche Gitarrenspiel:
Cream Reunion May 2005 – Royal Albert Hall, London
Zur Ergänzung: Zusammen mit Steve Winwood gründete er 1969 die Gruppe Blind Faith – in der Besetzung Eric Clapton (Leadgitarre), Steve Winwood (Orgel, Klavier, Gesang), Ginger Baker (Schlagzeug) und Ric Grech (Bass, Violine). Mit Steve Winwood traf er sich dann noch öfter auf Konzertbühnen. Und so sind für Ende Februar 2008 (25., 26. und 28. Februar) im Madison Square Garden in New York weitere Konzerte mit Clapton und Winwood geplant. Zu Winwood, Clapton und Blind Faith vielleicht später etwas mehr.
Über meinen youtube-Account werde ich immer wieder nach Download-Möglichkeiten der dort eingestellten Videos gefragt. Ich hatte da auch eine Möglichkeit gefunden (youtubia.com), aber die wollen einem jetzt nur noch die passende Software andrehen, kostenpflichtig versteht sich. Also habe ich weiter geforscht und bin über eine deutsche Website gestolpert: 2video.de. Und hier kann man nicht nur Videos von youtube, sonderm u.a. auch von myvideo.de, google usw. herunterladen.
Die Videos sind FLV-Dateien, also Flash-Videos. Die genannte Website bietet deshalb einen FLV Video Converter an, mit denen die Videos in gängige Formate umgewandelt werden können (kostet natürlich auch etwas). FLV-Videos lassen sich nämlich nicht mit den herkömmlichen Playern abspielen. Aber das habe ich ja bereits alles an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Wird nach den größten Gitarristen der Rockgeschichte gefragt, so fällt neben dem Namen Eric Clapton (auf den komme ich später zurück) auch immer wieder der Name Jimi Hendrix. Man mag zu Hendrix stehen, wie man will, aber eine Liste der Top Ten (oder Top 20) der besten Gitarristen ohne seinen Namen wäre unvollständig.
Sicherlich gibt es viele Dinge, die Hendrix nicht im hellen Licht erstrahlen lassen. Oft stand er vollgedröhnt auf der Bühne und improvisierte im Dunast (wie man hier in Norddeutschland sagt; Dunast = Zustand der Trunkenheit) ohne Ende, was sich für ihn wohl als Sphärenklänge aufgetan haben mag, halbwegs nüchtern betrachtet aber ein wirres Zeug war. Auch finde ich seine akrobatischen Einlagen (Gitarre auf dem Rücken spielen oder zwischen den Beinen – und natürlich das Anschlagen der Gitarrensaiten mit den Zähnen) eher kindisch. Und dann das alles als Linkshänder auf einer Rechtshändergitarre. Na klar, das kann und muss man als seine Markenzeichen betrachten.
Was spricht nun aber für ihn? Es ist auf jeden Fall sein ganz eigener Stil, die Leichtigkeit, mit der er die Gitarre spielte und dabei, wenn er auf der Gitarre seinen Gesang begleitete, in aller Regel nicht nur die zugehörigen Akkorde anklingen ließ, sondern diese durch eine Reihe von Verzierungen untermalte. Es klang dann so, als spielten mehrere Gitarren gleichzeitig. Und er verstand es auch sehr geschickt, Effektgeräte (Verzerrer bzw. Distortion) und Tremolo für sein Spiel zu nutzen. Hendrix hat mit seinem Spiel die weitere Gitarristengeneration maßgeblich beeinflusst.
Der wohl wichtigste Auftritt Hendrix‘ ist der von 1969 in Woodstock. Von diesem Auftritt gibt es einen knapp einstündigen Mitschnitt, der auch im Internet verfügbar ist (einmal nicht bei youtube). Hier also: Jimi Henrix Live at Woodstock 1969 (56 min.)
Auch Pinguine können fliegen, zumindest im kostenlosen Spiel Extreme Tux Racer, in dem Linux-Symbol Tux, der lustige Pinguin, auf Slalomkursen den Berg hinunterrast. Passend zur kommenden Wintersaison gibt es eine neue Version des Spieles, das es auch für Windows-Rechner gibt.
Bereits vor vielen Jahren hatte ich das Spiel gefunden und mit meinen damals noch kleinen Söhnen gespielt. Auch heute noch können sie sich für den Pinguin Tux begeistern. Ich übrigens auch (Vorsicht, Suchtgefahr!).
(Bremen) Damit hat die Oma (siehe Pfeil auf dem 1. Bild) nicht gerechnet: Kaum machte sie sich mit Sohn, Schwiegertochter und den zwei Enkeln auf zum Spaziergang, da entwendeten ihre eigenen Enkelsöhne den Rollstuhl, mit dem sie eigentlich ausgefahren werden sollte. Wieder ein Beispiel für die gnadenlose Verrohung unserer Jugend. Schämt Euch, Jungs!
Wer kennt sie nicht, die Kleingärten, hier im Norden oft auch Schrebergärten genannt oder kurz Parzellen, diese kleinen Rückzugsräume gestresster Mitbürger, die zu Hause über keinen Garten verfügen. Was wird da nicht alles angebaut, um den heimischen Tisch mit Gemüse und Obst aus eigener Züchtung zu bereichern. Beim letzten Besuch meiner Eltern in Bremen (das Wetter war eher grau, aber immerhin trocken) ging ich mit meiner Mutter und meinen Lieben spazieren. Und so kamen wir in der Neustadt in eine Kleingartenanlage beim Kirchweg.
Dort entdeckte ich folgendes Verkehrsschild. Es steht dort gewissermaßen am Ende eines Weges, der sich nach links und rechts gabelt. Oft genug wird der deutsche Schilderwald beklagt. Um so mehr wundert es mich, wenn unsere Mitmenschen im privaten Bereich den Hang zeigen, durch das Aufstellen von Ver- und Gebotsschildern alles Mögliche und Unmögliche reglementieren zu wollen.
Dieses Schild ist eigentlich gut gemeint. Hallo, lieber Radfahrer, hier geht es nicht mehr geradeaus weiter, sondern … ja, was nun? Nach links soll es doch eigentlich nicht gehen und auch nicht nach rechts, oder? Soll ich als Radfahrer hier warten, bis sich zwei andere Radfahrer (einer von links, der andere von rechts kommend) hier ‚treffen‘, also zusammenstoßen – und dann tut sich für mich wie im Märchen ein neuer Weg auf, eine Himmelspforte öffnet sich oder gar der Grund und Boden: Willkommen in der Hölle?
Okay, gemeint ist sicherlich Folgendes …
… es geht also nur noch nach rechts oder links weiter. Und sicherlich gilt das nicht nur für Radfahrer, sondern auch für Fußgänger. Autofahrer, davon gehe ich aus, sind stillschweigend ausgeschlossen (nein, die dürfen nicht einfach geradeaus weiterfahren, die dürfen hier erst gar nicht hin). So sind deutsche Schrebergärten.
Wenn man auf dem Lande wohnt, ist die Chance, etwas vom Sternenhimmel zu sehen, doch viel größer, als in der Stadt. Und so hat sich meine Frau vor Jahren ein Sternguckerteleskop zugelegt, mit dem sie weniger die Nachbarn bespannt als die Sterne über uns. Und Anfang 2004 haben meine Frau und meine beiden Söhne eine Sternenpartnerschaft beim Planetarium in Hamburg übernommen. Entsprechend ihren Vorlieben für bestimmte Tiere wählten sie sich ihre Sterne aus:
Meine Frau Christa, ihres Zeichen Bärchenfan: Stern „HIP71277“ Boötes (Bärenhüter) Nummer im TYCHO Kalalog: TYC 2559-01173-1 Koordinaten (Jahr 2000): RA 14 h 34 min. 39 sek.
…….. Dekl.: 36 Grad 37 min. 34 sek. Größenklasse: 6.01 Einzelstern Distanz: 568 Lichtjahre Spektralklasse: K5III Leuchtkraft: 100fache Sonnenleuchtkraft Sichtbarkeit in Deutschland: November – August
Mein großer Sohn Jan: Stern „HIP43012“ Chamaeleon (Chamäleon) Nummer im TYCHO Kalalog: TYC 9403-01455-1 Koordinaten (Jahr 2000): RA 08 h 45 min. 55 sek.
…….. Dekl.: -79 Grad 30 min. 16 sek. Größenklasse: 5.79 Einzelstern Distanz: 559 Lichtjahre Spektralklasse: K5III Leuchtkraft: 118fache Sonnenleuchtkraft Sichtbarkeit in Deutschland: unbeobachtbar
Und mein jüngster Sohn, Lukas: Stern „HIP109079“ Lacerta (Eidechse) Nummer im TYCHO Kalalog: TYC 3605-01645-1 Koordinaten (Jahr 2000): RA 22 h 05 min. 50 sek.
…….. Dekl.: 45 Grad 06 min. 45 sek. Größenklasse: 6.49 Einzelstern Distanz: 698 Lichtjahre Spektralklasse: A0VI Leuchtkraft: 97fache Sonnenleuchtkraft Sichtbarkeit in Deutschland: ganzjährig
Wer es nicht bis Mailand und dort in die Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie schafft, kann jetzt das Abendmahl von Leonardo da Vinci auch im Internet bewundern. Das neben der Mona Lisa wohl bekannteste Gemälde Leonardos misst stolze 8,8 m x 4,6 m und wurde bis 1999 aufwändig restauriert.
Jetzt wurde das über 500 Jahre alte Wandgemälde hochauflösend digitalisiert. Bei einer Farbtiefe von 16 Bit misst das Bild 172.181 Bildpunkte in der Länge und 93.611 in der Breite, also rund 16 Milliarden Pixel. Natürlich lässt sich das Gemälde nur ausschnittweise, dafür aber bis ins ‚letzte‘ Detail, betrachten: Leonardo da Vinci: Das Abendmahl
Ausschnitt aus Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“ – Jesus