Bremer Standesamt feiert 200. Geburtstag

„Im Dezember 1810 waren die Bremer überraschend französische ‚citoyens’ geworden. Gut acht Monate später trat in den drei neuen Départements d’Ems, d’Elbe und du Bouches de Weser der ‚Code Civil’ in Kraft – eines der wichtigsten Gesetzbücher der Neuzeit. […] Auch in den norddeutschen Departements wurde dadurch die Registrierung von Geburten, Hochzeiten und Todesfällen, für … Bremer Standesamt feiert 200. Geburtstag weiterlesen

Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch

Max Frisch, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern dürfen, hat neben seinen Stücken und dem erzählenden Werk eine besondere Prosaform entwickelt: das Tagebuch. Es ist nicht zu verwechseln mit den üblichen Tagebüchern von Schriftstellern. In Frischs literarisch ausgestalteten Tagebuch, das Autobiografisches mit fiktionalen Elementen verbindet, findet er eine literarische Form, die ihm in … Max Frisch: Entwürfe zu einem dritten Tagebuch weiterlesen

Martin Walser: Der Sturz

Mit dem Roman Der Sturz endet die so genannte Anselm Kristlein-Trilogie von Martin Walser, die mit Halbzeit begann und mit Das Einhorn fortgesetzt wurde. Aus dem Umschlagtext: Im Zentrum des 1973 erschienenen Romans steht jener Anselm Kristlein, der in „Halbzeit“ als Vertreter und Werbefachmann aggressiv und übermütig im Wirtschaftsleben Erfolge suchte; und der sich in … Martin Walser: Der Sturz weiterlesen

Vor 200 Jahren: Großfeuer zerstört Teile des Ortskerns

„Auf seinem Feldzug nach Russland war #Tostedt für Napoleon und seine Truppen eine so wichtige Station, dass der Feldherr 1811 den Auftrag erteilte, die alte Heerstraße zwischen Hamburg und Bremen (in etwa jetzige B 75) auszubauen und damit eine wichtige Verbindung für den Handel zu schaffen. Die französischen Soldaten hielten sich also zu Beginn des … Vor 200 Jahren: Großfeuer zerstört Teile des Ortskerns weiterlesen

Der Witzableiter (15): Damit Sie bitte recht verstehen

Fortsetzung von: (14): Pointen, die sich verdrückt haben In der Kolumne „Der Witzableiter“ von Eike Christian Hirsch, die 1984 im ZEITmagazin erschien, geht es in der heutigen Folge um das Missverständnis, die Mutter vieler Witze. Es ist das klassische Muster, das uns aufzeigt, wie Witze aufgebaut sind. Bei der Zimmerwirtin klingelt ein junger Mann und … Der Witzableiter (15): Damit Sie bitte recht verstehen weiterlesen

Der Witzableiter (13): Ein Spiel mit doppelten Böden

Fortsetzung von: (12): Absurde Zumutungen ganz logisch In der Kolumne „Der Witzableiter“ von Eike Christian Hirsch, die 1984 im ZEITmagazin erschien, erfahren wir heute etwas von der Anspielung als eine Technik des Witzes. Dabei geht es besonders um den paradoxen Widerspruch zwischen dem Gewicht einer Sache und der Verschwiegenheit, mit der sie angedeutet, also ‚angespielt’ … Der Witzableiter (13): Ein Spiel mit doppelten Böden weiterlesen