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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Öffentlich-rechtliche Mediatheken – Filme sehen und herunterladen

Seit drei Wochen surfe ich mit meiner Familie mit Highspeed im Internet. Wie erwähnt, macht VDSL nur Sinn, wenn man größere Datenmenge aus dem oder ins Netz transportiert. Das kommt z.B. vor, wenn man wie mein Sohn Online-Spiele mit hochauflösender Grafik spielt – oder wie ich die Mediatheken der TV-Sender zu nutzen trachtet.

Als alter Tatort-Fan interessieren mich natürlich die in der ARD Mediathek aufrufbaren Folgen dieser Krimi-Serie (die neueste ist immer mit dabei). Und auch das ZDF bietet in seiner Mediathek fast immer den TV-Film an, der gerade aktuell im Programm läuft. Oft möchte man den einen oder anderen Film auch gern herunterladen, denn die Filme sind zeitlich nur begrenzt verfügbar. Für beide Mediatheken gibt es im Internet eine Adresse download-mediathek.de, bei der man nur die entsprechende Adresse der ARD- oder ZDF-Seite mit dem entsprechenden Video eingeben muss und schon erhält man eine Übersicht der herunterladbaren Videos in ihrer unterschiedlichen Qualität. „Download“ drücken und los geht’s.

Etwas komplizierter ist es beim Sender arte und der dortigen Mediathek, in der oft wirklich hervorragende Filmwerke zu finden sind. So empfiehlt es sich gleich, auf MediathekView, einem kostenlosen Open-Source-Programm für Windows, OS X und Linux, zuzugreifen, „das das Angebot einer Vielzahl öffentlich-rechtlicher Fernsehsender durchsuchbar zusammenfasst. Die Freeware greift auf die Online-Mediatheken der Sender zu und listet deren Angebot filterbar auf. Mithilfe von Drittanbieter-Programmen lassen sich die Sendungen dann sogar herunterladen und auf der eigenen Festplatte archivieren.“

    MediathekView Version 10 (Stand: März 2016)

Der Download bei heise.de enthält bereits das Programm flvstreamer zum Speichern von Sendungen und ist für Windows und Mac geeignet. Ebenfalls an Bord ist die benötigte FFmpeg-Bibliothek. Will man aus MediathekView heraus die Filme betrachten, so wird der VLC Media Player von VideoLAN empfohlen, den man eigentlich schon längst auf seinem Rechner haben sollte.

Wichtig ist sicherlich zu wissen, dass es sich hierbei um eine JAVA-Anwendung handelt und daher eine Java Runtime Environment (Laufzeitumgebung, ein gesonderter Bereich im Arbeitsspeicher, den Java sich einrichtet) benötigt. Das klingt komplizierter als es ist und heißt nur, das JAVA auf dem Rechner installiert sein muss, was eigentlich der Fall sein sollte.

Beim ersten Start erfolgt die Zuordnung der Drittanbieter-Programme flvstreamer und VLC Media Player. Ist das okay, dann ist es eigentlich ziemlich einfach:

Den gewünschten Sender findet Ihr immer in der Spalte „Sender“. Darunter findet Ihr die Spalte „Thema“, die den übergeordneten Titel einer Sendereihe enthält. In der Spalte rechts davon findet Ihr den konkreten Titel einer Sendung. Markiert die Sendung, die Ihr herunterladen wollt, mit einem Linksklick, und drückt dann den orangefarbenen Record-Button, um den Download zu starten. Ihr könnt noch die gewünschte Auflösung wählen und das Downloadverzeichnis festlegen. Ein Klick auf „OK“ startet den Downloadvorgang.

Kleiner Tipp für Tatort-Fans: Das Programm MediathekView listet auch die aufrufbaren Sendungen des Schweizer Senders SRF auf. Der neueste Tatort hier ist in HDTV (720p) zu finden, während die ARD diese meist nur in 540p-Auflösung anbietet.

Wieder Luft nach oben

Im Spitzenspiel des 25. Spieltages der Fußball-Bundesliga trennten sich Borussia Dortmund und Bayern München torlos 0:0. Das Spiel zeigte, dass die Dortmunder als einziges Team auf Dauer mit den Bayern mithalten können, sie verpassten es aber, den Fünf-Punkte-Vorsprung der Bayern zu verkürzen. Die Bayern bleiben also auf Meisterkurs – und peilen sicherlich das Triple aus Meisterschaft, Gewinn des DFB-Pokals und der Champions League an. Beim DFB-Pokal will Werder Bremen den Münchnern allerdings gehörig in die Suppe spucken. Am nächsten Samstag um 18 Uhr 30 gibt es dazu schon einmal die Generalprobe für das dann am 19. April stattfindende Halbfinalspiel der beiden Mannschaften. Geht die Generalprobe schief, dann wird es umso besser bei der ‚Premiere‘, so sagt man.

Damit dem so wird, haben sich Clemens Fritz und Zlatko Junuzović im Spiel gegen Hannover 96 absichtlich eine gelbe Karte eingehandelt. Damit fallen beide gegen die Bayern aus, gegen die sich die beiden zumindest in diesem Spiel wohl keine großen Chancen ausrechnen. sind dann aber für sicherlich wichtigere Spiele wieder verfügbar. Allerdings ermittelt der DFB-Kontrollausschuss gegen die beiden wegen unsportlichen Verhaltens. Also keine so gute Idee (oder man hätte die Schnauze halten sollen)!

Nun die Englische Woche hat Werder Bremen genutzt, um endlich den Relegationsplatz (16. Tabellenplatz) zu verlassen. Nach dem Unentschieden zu Hause gegen Darmstadt gab es zwei 4:1-Siege erst in Leverkusen und jetzt zu Hause gegen Hannover. Und wieder kein anderer als Claudio Pizarro machte den entscheidenden Unterschied aus.

Claudio Pizarros Traumtor gegen Hannover 96 – 25. Spieltag 2015/2016

In Leverkusen waren es gleich drei Tore, die er erzielte, dabei ein sehenswertes Kopfballtor. Und gegen Hannover war es zwar nur ein Treffer (und eine gekonnte Vorlage), der war aber auch ‚aller erste Sahne‘ und sein 100. Tor für die Bremer. Was wäre Werder ohne Pizarro.

So rückte Werder jetzt auf den 13. Tabellenplatz vor und hat gegen den Abstieg einiges an Luft gewonnen. Hoffen wir, dass Fritz und Junuzović glimpflich bei den Ermittlungen gegen sich davonkommen. Es wäre zu dumm, wenn die beiden den SV Werder aufgrund solch dummen Verhaltens um seine Früchte brächten.

Noch ist die Saison neun Spieltage lang. Da kann noch viel passieren. Aber es muss schon dicke kommen, wenn die Bayern einmal nicht Meister werden sollten. Und so langsam kristallisieren sich auch die Absteiger heraus. Werder ist zwar noch lang nicht befreit von Abstiegsnöten. Aber erste Kandidaten sind neben Hannover 96 und der TSG Hoffenheim (dafür rüttelt der nächste Retortenverein mit RB Leipzig bereits an der Tür zur Bundesliga) sicherlich Eintracht Frankfurt und auch Darmstadt 98, die ähnlich wie Paderborn in der letzten Saison langsam, aber sicher ‚nach hinten durchgereicht‘ wird. Wäre eigentlich schade um die Mannschaft.

29. Februar 2016

Dieses Jahr ist ein arbeitgeberfreundliches Jahr. Auch dank des Schalttags heute (29. Februar). Dadurch verschieben sich alle festen Feiertage, die dem heutigen Tag folgen, um zwei statt um einen Tag gegenüber dem Vorjahr. Gut der 1. Mai fiele auf einen Samstag und ist jetzt auf einem Sonntag – und der 3. Oktober fällt auf einen Montag (ohne Schalttag fiele er auf einem Sonntag). Aber Weihnachten (24. – 26. Dezember) fällt auf Samstag bis Montag. Lediglich ein freier Tag bleibt. Und der Jahreswechsel (Silvester 2016 und Neujahr 2017) wird auf einem Wochenende sein. Hier im hohen Norden verbleiben so gerade einmal sieben zusätzlich freie Tage neben den Wochenenden und dem Urlaub (letztes Jahr hatten wir immerhin neun und die zwei Jahre davor sogar 11 Feiertage, die auf Werktage fielen).

2016 ist also ein Schaltjahr und hat mit dem 29. Februar einen zusätzlichen Tag, um das Gemeinjahr dem die Jahreszeiten bestimmenden Sonnenjahr (Tropisches Jahr) angeglichen. Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat und deshalb derjenige, dem die Schalttage hinzugefügt wurden.

    29. Februar 2016 – ein Schalttag

Schaltjahre gibt es alle vier Jahre und in den Jahren, die ganzzahlig durch 4 teilbar sind, mit Ausnahme der Jahrhunderte, die nicht durch 400 teilbar sind, also 1700, 1800, 1900. Dagegen sind 1600 und 2000 Schaltjahre. Analog werden 2100, 2200, 2300 und 2500 keine, 2400 jedoch sehr wohl ein Schaltjahr sein. Ob ich das noch erleben werde? 😉

Übrigens wurde Gioachino Rossini, ein bekannter italienischer Opernkomponist, 1792 an einem 29. Februar geboren. Von diesem stammt das Zitat: „Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

Beim letzten Anlass hätte ich wahrscheinlich auch geweint.

siehe auch 29. Februar – Schalttag (2008)

Alleingang (2012) – Film mit Armin Rohde und Alexander Held

Während einer Therapie-Sitzung wird Polizeikommissar Zuckmaier zu einem Einsatz gerufen. Mattock, ein entlaufener Sträfling, hat ein Stellwerk überfallen und Geiseln genommen. Er verlangt die Bereitstellung eines Zuges – und das Erscheinen des ehemaligen Polizeiduos Zuckmaier und Schübel. Zuckmaier war es, der Mattock vor einiger Zeit hinter Gitter gebracht hatte, und er ist wenig erfreut, auf seinen Ex-Kollegen Schübel zu treffen. Seinetwegen hat ihn seine Frau Sonja vor zwei Jahren verlassen.
(Quelle: ard.de)

Armin Rohde und Alexander Held - Foto. BR / Bernd Schuller

Armin Rohde wieder einmal als Berserker. Mit brachialer Gewalt fällt er über seine Opfer her – ein Fest der Physis, wie tittelbach.tv so schön schreibt. Eigentlich kennen wir Rohde genauso wie in den Tatort-Folgen Tatort (937) aus Frankfurt: Das Haus am Ende der Straße (2015) und Tatort (944) aus Köln: Dicker als Wasser (2015) zu sehen ist. Natürlich kann er auch anders wie z.B. als Hauptkommissar Erich Bo Erichsen in der Krimi-Serie Nachtschicht.

Alexander Held haben wir in der noch ziemlichen neuen Krimi-Serie München Mord gesehen, deren zweite Folge ‚Die Hölle bin ich‘ bei mir zum Krimi des Jahres 2015 gewählt wurde. Held spielt dort wie auch in dem TV-Film mit Armin Rohde einen Kommissar.

Alleingang (Video tgl. ab 20 Uhr) – Video
23.02.2016 | 89 Min. | UT | Verfügbar bis 23.05.2016 | Quelle: Das Erste

„Armin Rohde als ‚King‘ gibt den Ton an. Eine narzisstisch deformierte Persönlichkeit. Dagegen abgesetzt, leise, zurückhaltend, fast demütig, mit stoischem Gleichmut, Josef Zuckmaier [Alexander Held], der Liebende und an seiner Liebe Leidende. Der laute, hyperaktive Prolet trifft den Mann, der lieber schweigt. Mit der Zeit, der Müdigkeit des Aktivpostens Mattock, gewinnt das stille Moment zunehmend an Bedeutung.“ – so tittelbach.tv.

Rohde und Held sind einfach grandios. Rohde strahlt dabei eine körperliche Präsenz aus, die manchen Zuschauer erschauern lassen dürfte. Einem solchen Menschen möchte man nicht in Wirklichkeit begegnen. Dabei ist der Mensch Rohde durchaus umgänglich, als Buddhist ein Menschenfreund. Hier aber lässt er die Sau heraus, dass es einen ängstigen kann. Held ist der Gegenpol. Seinem Einfluss kann sich auch der Berserker Rohde nicht entziehen. Am Ende … aber ich will nicht zu viel verraten.

Bei Rohde in dieser Rolle kamen mir gleich die Krakeeler von der Pegida in den Sinn, die oft so stumpfsinnigen Gestalten, die meinen, z.B. bei Facebook ihre unmaßgebliche Meinung herauskotzen zu müssen. Wie Rohde alias ‚King’ Mattock scheinen sie in einer Parallelwelt zu leben, die ihre eigenen Gesetze hat und die nicht die meine ist.

Deutsch für ‘besorgte Bürger’

Wer sich so in Rage schreit und schreibt, vergisst gern jegliche Rechtschreibung, die grammatischen Regeln und kennt als Zeichensetzung nur noch ein Vielfaches des Ausrufungszeichens. Wahrscheinlich wurde im Deutschunterricht auch nicht richtig aufgepasst. Für all die ‚besorgten Bürger‘, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, möchte ich hiermit helfen, ihren Hass in möglichst wohlartikulierte Worte fassen zu lernen.

Tastatur für ‚besorgte Bürger‘

Beginnen möchte ich mit den Tuwort (Tätigkeitswort, Zeitwort, Verb) ‚sein‘, das nicht mit dem besitzanzeigenden Fürwörter (Possessivpronomen) ‚sein‘ zu verwechseln ist (mein, dein, sein, wobei mein und dein als solches schon allein nicht zu verwechseln sind). Es ist ein ziemlich schwieriges Tuwort, da es unregelmäßig gebildet wird.

Verben, also Tuwörter, werden über das Tempus (die Zeit) und für Personen samt Numerus (Anzahl) ausgebildet. Bekanntlich (wirklich?) gibt es grammatisch die 1. Person, die 2. und die 3. Person als Einzahl (Singular) und Mehrzahl (Plural). Zu der Zeitbildung kommen wir gleich. Erst einmal bleiben wir bei der Gegenwart (Präsens). Damit ergibt sich das Folgende für das Tuwort ‚sein‘:

Einzahl:
Ich bin
Du bist
Er, sie, es ist

Mehrzahl:
Wir sind
Ihr seid
Sie sind

Nun, meine lieben ‚besorgten Bürger‘: Es wäre zu schön, wenn es bei dieser einzigen Aussageform (Modus) bliebe. Neben der Wirklichkeitsform (Indikativ) wie oben gibt es natürlich auch noch die Möglichkeitsform (Konjunktiv) und die Befehlsform (Imperativ). Die Grundform (Infinitiv) mit zu (… zu sein) sollte nicht ganz vergessen werden.

In der Möglichkeitsform heißt das:

Einzahl:
Ich sei
Du seiest, seist
Er, sie, es sei

Mehrzahl:
Wir seien
Ihr seiet
Sie seien

Mit dem Konjunktiv befindet Ihr Euch meist auf Kriegsfuß und benutzt dafür gern den Indikativ (Er hat gesagt, dass er zum Pegida-Aufmarsch geht. anstatt Er sagte, dass er zum Pegida-Aufmarsch gehe.)

Der Imperativ ist einfach: Sei! Sei ein Mensch und kein Tier!

Neben der Zeit der Gegenwart gibt es noch zwei weitere ‚normale‘ Zeiten wie Vergangenheit (Präteritum) und Zukunft (Futur I) und die jeweiligen vollendeten Formen wie vollendete Gegenwart (Perfekt), vollendete Vergangenheit (Plusquamperfekt) und vollendete Zukunft (Zukunft II). Das natürlich auch jeweils in Wirklichkeits- und Möglichkeitsform.

Begnügen wir uns hier erst einmal (Eure Köpfe rauchen sicherlich schon!) mit der Vergangenheit in der Wirklichkeitsform:

Einzahl:
Ich war
Du warst
Er, sie, es war

Mehrzahl:
Wir waren
Ihr wart
Sie waren

Die Zukunft wird übrigens mit dem Hilfsverb werden gebildet (ich werde sein usw.). Den Genus verbi, die Tätigkeits- (Aktiv) und Leidensform (Passiv), lassen wir erst einmal außen vor, zumal mit dem Tuwort ‚sein‘ als verbindendes Tuwort (Kopula) lediglich ein Zustandspassiv (z.B. ‚die Tür ist geöffnet‘) gebildet wird. Ich will hier niemanden überfordern.

Grau ist bekanntlich alle Theorie (so Mephisto in Goethes Faust). Kommen wir zu einer kleinen praktischen Übung:

Wir sind das Volk! schreit ihr. (1. Person in Gegenwart Indikativ)
Ihr meint, ihr wärt das Volk! Na, welche Form ist das?
Ihr seid ein Dreck! bekommt ihr öfter als Antwort. Und das?

In der nächsten Lektion werden wir uns mit den Tuwörtern ‚schießen‘ und ‚scheißen‘ beschäftigen – und deren Etymologie, also Herkunft und Geschichte (und ob beide einen gemeinsamen Ursprung haben).

Corel VideoStudio Pro X9 (ultimate)

Wer wie ich seit vielen Jahren immer eine Videokamera parat hat (Digital HD Video Camera Recorder (1) und Digital HD Video Camera Recorder (2)), der sollte auch über eine halbwegs taugliche Videobearbeitungssoftware verfügen. Deren gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe. Da ich ziemlich früh über das Ulead MediaStudio (Videobearbeitung am PC – 1. Teil) stolperte, so bin ich bis heute bei dieser Software geblieben, wenn diese auch längst unter dem Dach von Corel weiterentwickelt wird.

Zwischenzeitlich hatte ich mich z.B. mit Flash-Videos befasst (Videobearbeitung am PC – 2. Teil) oder den Cyberlink PowerDirector (Videobearbeitung am PC – 3. Teil) am Wickel gehabt, einfach, um einmal andere ‚Philosophien‘ kennenzulernen.

Ich bin dann aber doch beim VideoStudio geblieben. Meine intuitiven Fähigkeiten kommen mit der Herangehensweise, wie sie einst Ulead begründet und Corel fortgesetzt hat, am besten klar. Man spricht nicht umsonst von einer Philosophie.

So gönnte ich mir nach einer ersten Version 5.0, die beim Kauf eines Hardwareteils dazugehörte, und dem – ich gestehe – ‚gezockten‘, da recht teuren MediaStudio Pro 8 Mitte 2011 die damals frische Version Pro X4 von Corel. In der folgenden Zeit wurden HD-Videos auch im Hausgebrauch üblich: Im November 2014 musste ein Upgrade her zur Version Pro X7.

Nächste Woche (am 26.02.) kommt nun die allerneueste Version Pro X9 auf den Markt, die man über die Corel-Website aber schon jetzt zum Herunterladen bekommt. Und ich bin zu ihr gekommen, wie die Jungfrau zum Kind.

05/2002 Ulead VideoStudio 5.0
(beim Kauf einer DV-Karte)
im Preis enthalten
09/2006 Ulead MediaStudio Pro 8 360 €
07/2011 Corel VideoStudio Pro X4 68 €
11/2014 Corel VideoStudio Pro X7 – Upgrade 29 €
02/2016 Corel VideoStudio Pro X9 – Upgrade 50 €

Von einem Tag auf den anderen funktionierte meine Corel VideoStudio Pro X7-Version nämlich nicht mehr. Da sich auch die alte Pro X4-Version nicht mehr starten ließ, konnte es nur an den Updates für mein Windows 7 Professional (64 Bit) liegen, dass am Tag zuvor gelaufen war. Das wurde mir dann auch von Microsoft höchstpersönlich und wenige Tage später auch durch das Corel-Forum bestätigt. Für die X8-Version sollte es einen Patch geben, nicht aber für meine X7-er Version. Super! Was also tun, wenn nicht stehlen? Ich schrieb an den Support von Corel und bekam dann auch nach etwa 24 Stunden eine akzeptable Antwort. Man bot mir ein Upgrade auf X8 mit einem Preisnachlass von 75 % an. Allerdings war am nächsten Tag bereits über die Corel-Website nur die Pro X9-Version (frisch auf den Ladentisch) im Angebot. Ich habe es also probiert – und am Ende habe ich dann also das Upgrade der neuesten Version für 12 € 50 bekommen. Ich habe nicht gewusst, dass es für einen solchen Preis überhaupt noch ein Stück Software zu ergattert gibt.

Windows Updates vom 9. Februar 2016

Zusätzlich zur VideoStudio-Software habe ich das kostenlose XMedia Recode, mit dem man Videos und Audiodateien in alle nur möglichen andere Formate umwandeln kann (schneiden usw. ist mit etwas Aufwand auch möglich). Ist vielleicht für die Smartphone-Besitzer interessant, die ihre Videos bisschen in Form bringen wollen. – Zusammen habe ich ein Bundle an Programmen, das zumindest für meine ‚Bedürfnisse‘ ausreichend ist.

Corel VideoStudio Pro X8 (hier: englische Version)

Hier noch einmal der Hinweis: Wer Windows 7 und maximal die Pro X7-Version vom VideoStudio hat und bei dem sich diese nicht mehr öffnen lässt (Appcrash), dem empfehle ich, sich an den Support von Corel zu wenden. Sinnvoll wäre es aber, wenn man sich mit der erworbenen Version bei Corel registriert hat.


Corel VideoStudio Pro X9

Corel VideoStudio Pro X9 ultimate


Corel Video Studio X8 Einführungstutorial

Corel VideoStudio bei Youtube

Mit Highspeed ins Internet

Wer denkt, ich würde mit meinen Lieben hier auf dem Lande inmitten von Schafen hinterm Mond leben (Walachei – Im Tal der Ahnungslosen – oder wie immer Ihr es nennen wollt), der irrt. Seit gestern bin ich zumindest im Internet highspeed-mäßig unterwegs. Mit 100 Mbit die Sekunde (das sind 750 MB[yte] in der Minute) sauge ich Euch das halbe Netz ab.

Der Energie- und Telekommunikationsversorger in unserer Region, die EWE (die Abkürzung steht für Energieversorgung Weser-Ems), hat kräftig gebuddelt und so manche Straße in meinem Wohnort aufgerissen, um Glasfaserkabel zu verlegen. Es dauerte dann noch etwas, aber endlich ist es soweit. Selbst in Tostedt (hinter den ‚Bergen‘) kann jetzt mit Highspeed im Internet gesurft werden. Die EWE bietet verschiedene Tarife an.

© EWE AG

Sinn macht VDSL 100 natürlich nur dann, wenn man z.B. ständig große Datenmengen herunterlädt (z.B. Videos in HD). Bei normalen Websites bringt das nicht viel. Zu beachten ist, dass die bisher für analoge oder ISDN-Telefonie reservierte Bandbreite einer Telefonleitung wegfällt und zur Erhöhung der DSL-Upload-Geschwindigkeit genutzt wird, d.h. VDSL läuft ohne Splitter. Telefongespräche erfolgen über das Internet und das Telefon ist wie in unserem Fall mit der Fritz!Box zu verbinden. Im Grunde braucht man das Telefonkabel nur vom Splitter herausziehen und dafür in die entsprechende Buchse der Fritz!Box stecken. Telefone, die den DECT-Standard unterstützen (Schnurlostelefone), können die Fritz!Box jetzt schnurlos als Basisstation nutzen. Probleme sollte es aber bei DECT-Telefonen geben, die einen integrierten Anrufbeantworter haben. Bei solchen Telefonen kann man die Basisstation des Telefons über Kabel an die Fritz!Box anschließen.

Überhaupt die Fritz!Box (z.B. Modell 7360): Sie hat mehr drauf, als die meisten glauben. Man kann USB-Geräte anschließen und im LAN nutzen. Auch als Telefonhausanlage lässt sie sich einsetzen oder als Anrufbeantworter. Auch Faxe kann man über die Fritz!Box versenden bzw. empfangen. Mit der FRITZ!App Fon lässt sich das Handy oder Tablet ganz einfach per WLAN mit der FRITZ!Box verbinden und als Festnetztelefon nutzen. So kann man mit dem Smartphone zu Hause komfortabel über das Festnetz und das Internet telefonieren und vom günstigen Festnetztarif profitieren.

Unser neues Highspeed-Internet hat also eine Downloadrate von 100 Mbits/s (genauer sogar 108 Mbit/s – und eine Uploadrate von auch noch immerhin 40 Mbit/s). Da man natürlich nicht direkt an die Glasfaserleitung angeschlossen ist (mindestens die letzten Meter bis zum Haus erfolgen wie bisher über Kupferleitung) kann es je nach Entfernung zum Kabelverzweiger zu Verlusten führen. Wir sind ziemlich dicht an einem solchen Kabelverzweiger dran und haben trotz einer umfangreichen Hausverkabelung eine Rate von rund 96 Mbit/s, was voll und ganz in Ordnung ist. Natürlich sollt man außerdem bedenken, dass auch andere Faktoren die DSL-Geschwindigkeit beeinflussen. Lädt man z.B. etwas von einem stark frequentierten Server herunter, dann nützt die schnellste Leitung nichts.

Wir haben übrigens den Tarif EWE DSL 100 premium abgeschlossen. Der beinhaltet für 5 € mehr nämlich eine Flatrate in alle Handynetze. Unser ältester Sohn weilt nämlich zum Studium in Mannheim und ist zz. nur über Handy telefonisch zu erreichen. Da sind in den letzten Wochen schon höhere Gebühren auf uns zugekommen.

Der Wechsel funktionierte übrigens so gut wie reibungslos. Zunächst die Firmware updaten, einige Kabel umstöpseln und dann die Fritz!Box auf den Auslieferungszustand zum Aktivierungsdatum zurücksetzen. Dann wurde diese automatisch angemeldet und eingerichtet. Auch die Telefoneinstellungen.

Weitere Informationen findet man beim Hersteller AVM der Fritz!Box, z.B. für das Modell 7360.

Pizarro, das Phänomen

Vom Glück war Werder Bremen bei der Auslosung im DFB-Pokal wieder einmal nicht begünstigt: Am 19. oder 20. April geht es im Halbfinale nach München gegen die Bayern. Die Chance, das Finale am 21. Mai im Berliner Olympiastadion zu erreichen, dürfte nicht allzu groß sein. Aber bekanntlich haben Pokalspiele ihre eigenen ‚Gesetze‘ Wer hätte gedacht, dass Werder erst das Spiel in Mönchengladbach gewinnt und nun am Dienstag auch in Leverkusen. Sind jetzt die Bayern dran?

Schön wäre es, aber schier aussichtslos?! Egal! Wenn’s schon nichts mit dem Glück beim Griff in den Lostopf ist, dann kommt das Glück auf dem Rasen zu den Seinen. Beim 3:1-Sieg in Leverkusen war es diesmal etwas mehr auf Werders Seite, was nicht die Leistung der Bremer schmälern soll und kann. Geriet man am Wochenende in Gladbach noch mit 1:5 unter die Räder, so spielte man im Pokal-Viertelfinale ‚auf Augenhöhe‘ mit den Leverkusenern, wie man so schön sagt – und das trotz des Fehlens von Spielmacher Zlatko Junuzovic und Stürmer Anthony Ujah, der erst zum Spielende eingewechselt wurde.

    DFB-Pokal Viertelfinale 2015/16 Leverkusen – Werder Bremen 1:3

Sicherlich lag das auch an der taktischen Umstellung von Trainer Viktor Skripnik, der eine 4-1-4-1-Formation aufbot mit Jannik Vestergaard als Sechser, also als defensiven Mittelfeldspieler vor der Abwehr. In der Spitze war allein Claudio Pizarro, der es dort sicherlich nicht leicht hatte, aber seine ganze Erfahrung einbrachte und geschickt die Bälle verteilte oder vorne hielt. Der Peruaner Pizarro ist mit seinen 37 Jahren ein Phänomen im deutschen Fußball und hat sich längst in den Annalen des SV Werder Bremen verewigt. Und eilt von einem Rekord zum andern. Mit seinem verwandelten Elfer am Dienstag erzielte er sein sechstes Pflichtspieltor in Serie, das ist zumindest persönlicher Rekord. In der Winterpause hat er stark an seiner Fitness gearbeitet und ist zz. für Werder wichtiger als je zuvor. Über eine Vertragsverlängerung wird bereits nachgedacht.

Immerhin geht es am Wochenende gegen den Tabellennachbarn Hoffenheim wieder um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Während der Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale sicherlich einen warmen Geldregen für den Kassenwart bedeutet – der Verbleib in der Fußball-Bundesliga hat eindeutig Vorrang. Nach dem Spiel gegen Hoffenheim geht es gegen die beiden Aufsteiger, die sich in der Tabelle weiterhin vor Werder positioniert haben: Erst nach Ingolstadt und dann zu Hause gegen Darmstadt. Und Anfang März treffen die Bremer auf Hannover 96 mit Werders Ex-Trainer Klaus Schaaf, der bisher mit wenig Glück in der niedersächsischen Hauptstadt agiert.

Jethro Tull’s Martin Barre Band – live 2015 in Spanien

Es ist jetzt schon wieder über zwei Jahre her, dass Martin Barre, der ehemalige Gitarrist von Jethro Tull, mit seiner Band im Oktober 2013 in Buchholz weilte (Gitarrenzauber mit Martin Barre). Meinen Söhnen und mir hat das Konzert bestens gefallen.

Martin Barre 1962 mit seiner 1. Gibson ES 330 Gibson Les Paul 1959 Martin Barre mit seiner Gibson Les Paul 1959
Martin Barre 1962 mit seiner 1. Gibson ES 330 Gibson Les Paul 1959 Martin Barre mit seiner Gibson Les Paul 1959
Küsschen von Ian Anderson Martin Barre spielt eine Ibanez
Küsschen von Ian Anderson Martin Barre spielt eine Ibanez

Am 10. Juli 2015 trat Martin Barre mit Band beim XVIII Festival Internacional Jazz in San Javier, Spanien, auf. Das Konzert wurde vom Fernsehen aufgezeichnet und ist bei Youtube zu sehen. Für sein Alter gibt Martin noch einmal richtig Gas.


Martin Barre & Band beim XVIII Festival Internacional Jazz San Javier 2015
(u.a. in Full-HD)

Im April und wieder ab September tourt Martin Barre übrigens durch die USA. Im November feiert er dann bereits seinen 70. Geburtstag (siehe auch meinen Beitrag: Happy birthday, Martin: Martin Lancelot Barre wird 60)

Die Überraschung von Krakau

Ich war schon etwas enttäuscht, als die isländische Mannschaft bei der Handball-Europameisterschaft 2016 in Polen bereits in der Vorrunde ausschied. Immerhin war man mit einem Sieg gegen Norwegen erwartungsgemäß gestartet. Bedenkt man, dass Island mit gerade etwas mehr als 330.000 Einwohner im Handball zur Weltklasse zählt (und inzwischen auch im Fußball durch die erfolgreiche Qualifikation zur Euro 2016 überraschen konnte), so versteht man vielleicht dieses Faible. – Die junge deutsche Mannschaft verlor dagegen ihr erstes Spiel gegen Spanien, dem Weltmeister von 2013. Während die Isländer dann ihre weiteren Spiele verloren, begab sich die deutsche Mannschaft auf einen Weg, der von Sieg zu Sieg führte. Obwohl schon im Vorfeld vier Stammspieler verletzungsbedingt nicht die Reise nach Polen antreten konnten, im Spiel gegen Russland (in der Hauptrunde) mit Weinhold und Dissinger zwei weitere Leistungsträger durch Verletzungen ausfielen, erreichten die deutschen Spieler das Endspiel gestern in Krakau – wiederum gegen Spanien.

Deutschland siegte besonders in dieser Höhe überraschend mit 24:17. Garanten dieses Sieges waren neben der hervorragenden Abwehr besonders der Torhüter Andreas Wolff, der mit einer Weltklasseleistung die Spanier förmlich zur Verzweiflung trieb – und Kai Häfner mit seinen sieben Toren – er war für den verletzten Steffen Weinhold nachnominiert worden und lag vor einer Woche noch zu Hause auf dem heimischen Sofa, um von dort die Spiele der Handball-EM zu betrachten.

Handball-Europameister 2016: das deutsche Team

Apropos Island: Der Erfolg der deutschen Handballer ist auch ein isländischer: Dagur Sigurðsson, früher isländischer Nationalspieler, trainiert die deutsche Nationalmannschaft und hat sicherlich einen nicht unbedeutenden Anteil an dem Gewinn der Europameisterschaft.

Das Bemerkenswerte daran: Mit dem Gewinn des Europameistertitels ist Deutschland automatisch für die nächste WM 2017 in Frankreich und vor allem für die Olympischen Spiele in diesem Jahr in Rio de Janeiro qualifiziert. Das deutsche Team war das jüngste des EM-Turniers. Viele Spieler waren erstmals bei einem großen Turnier dabei. Man darf gespannt sein, was die nächsten Turniere für diese Mannschaft bringen werden. Experten verheißen dem Team eine große Zukunft.

Hintergrund dieses Erfolgs ist die Einsicht der Bundesliga-Vereine, nicht mehr teure Weltklassespieler aus dem Ausland zu verpflichten, sondern verstärkt den eigenen Nachwuchs zu fördern.

Siehe auch meine früheren Beiträge:
Ein Wintermärchen – Handball-WM 2007 in Deutschland
Ein Wintermärchen mit gutem Ende (Handball-WM in Deutschland)
Es fehlte ein Tor zum Glück (Handball-WM in Kroatien 2009)
Handball-Europameisterschaft 2012 in Serbien

Es geht doch!

Den Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga hat sich der SV Werder Bremen auf Schalke sicherlich zunächst anders vorgestellt. Schon in der 4. Minuten kassierte man nach einem Eckball ein Tor. Und nach einer viertel Stunde hätten die Gelsenkirchener den Sack bereits zu machen können.

Jannik Vestergaard umarmt Clemens Fritz: Schalke 04 – Werder Bremen 1:3

Dann kam aber die Stunde von Werder-Kapitän Clemens Fritz (35 Jahre alt), der noch vor Verabreichung des Pausentees mit einer schönen Einzelaktion in seinem 300. Bundesligaspiel den Ausgleichtreffer erzielte. Und in der 2. Halbzeit ging es erfolgreich mit ihm weiter: mit zwei wundervollen Vorlagen bedient er erst Claudio Pizarro (37 Jahre alt), dann Anthony Ujah (25 Jahre jung), die sich bei ihm mit ihren Toren bedankten. Werder siegte auf Schalke mit 1:3. Es geht doch!

Trotz des Sieges bleibt Werder auf dem 16., den Relegationsplatz – immerhin aber auf Tuchfühlung mit Vereinen wie Stuttgart, Frankfurt und Augsburg – und mit vier Punkten Vorsprung auf Platz 17 und 18.

Am Samstag (30.01.) spielt Werder nun zu Hause gegen Hertha BSC, die überraschend auf Platz 3 der Tabelle zu finden ist. Die Berliner glänzten zuletzt durch eine starke Abwehr und mit hoher Effektivität nach vorn. Man kann nur hoffen, dass Werder den Schwung aus Gelsenkirchen mit ins Weserstadion bringt, denn die Ausbeute aus Heimspielen ist bisher in der laufenden Saison äußerst mager (lediglich ein Sieg und ein Unentschieden bei sechs Niederlagen). Werder muss endlich seine Heimschwäche überwinden.

Kleines Kuriosum am Rande: Assani Lukimya (29), Innenverteidiger der Bremer, hat seinen Vertrag überraschend mit Werder aufgelöst, um zum Liaoning FC in China zu wechseln. Für ihn wurde Papy Djilobodji vom FC Chelsea ausgeliehen, der gegen Schalke bereits in der Startelf debütierte und ein ordentliches Spiel machte. Allerdings hat Lukimya bis gestern Nachmittag seinen Vertrag noch nicht unterschrieben. Der Wechsel gilt damit nicht als vollzogen. Man darf gespannt sein, denn immerhin soll Lukimya zwei Millionen Euro Ablöse bringen, Geld, das Werder gut gebrauchen kann.

Und was sonst noch so aufgefallen ist: Im Spiel Hannover 96 – Darmstadt 98 (1:2) sind alle Tore durch ehemalige Werderspieler gefallen (Hugo Almeida und Sandro Wagner). Sandro Wagner konnte damals bei Werder nicht landen. Ähnliches gilt für Niels Petersen (SC Freiburg), der zz. mit 15 Treffern die Torjägerliste der 2. Liga anführt. Lennart Thy (zz. 6 Tore) wird im Sommer vom FC St. Pauli zu Werder zurückkehren.