Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Sonderzug nach Berlin

Der Zug rollt weiter Richtung Berlin – vorerst nach Berlin ins Viertelfinale. Nach schnellem Doppelschlag durch Lukas Podolski (jeweils nach Vorbereitung durch Miroslav Klose) hatte die deutsche Mannschaft das Spiel gegen die Schweden fest im Griff. Nur als es einen Elfmeter für die Schweden gab, hätte es noch brenzlig werden können – aber Larsson schoss den Ball in die Wolken. Damit ist Deutschland das erste Team, das das Viertelfinale erreicht hat. Möglicher Gegner dort dürften die Argentinier sein, die heute Abend gegen Mexiko spielen.

Klose und Poldi können sich freuen

Man muss nicht Prophet sein, um zu sagen, dass dieses Spiel noch um einige Nummern schwerer werden wird. Argentinien ist grandios in diese WM gestartet und ist auf allen Position gleichermaßen stark besetzt. Ich denke: Die Argentinier machen den Sack zu: Klose und Co. beißen sich die Zähne an der argentinischen Abwehr aus. Und Juan Riquelme spinnt die Fäden. Hernan Crespo, das Supertalent Lionel Messi und Co. sorgen für die Tore. Auf jeden Fall wird es spannend …

Nachrichten auf Bildzeitungsniveau (4)

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Wild-Zeitung
Bild guckt WM mit Bohlen

Gestern klingelte das Telefon: „Hallo Horst, hier ist der Dieda. Was ich dich mal fragen wollte: Jetzt läuft doch die WM und inner Bild stand schon lange nichts mehr über mich. Irgendwie könntest du da doch mal was bringen, ich meine: ich und die Weltmeisterschaft! So wie ich am Fernseher hänge und ganz gespannt das Geschehen verfolge, du weißt schon! Auch wenn ich kein Experte bin, Fußball und so, aber eins weiß ich doch, dass ich an die deutsche Mannschaft glaube. Die packt das schon …“

Um eines erst einmal klar zu stellen: ich bin nicht der Horst, der gute Dieter hatte sich wohl verwählt. Das versuchte ich ihm zu sagen, aber Dieter redete wie ein Wasserfall, z.B. dass ich unbedingt einen Fotografen mitbringen müsste, der ihn im deutschen Trikot, dem roten natürlich, weiß steht ihm nicht so, ablichten solle. Er hätte zwar gern ein Trikot von Ghana, aber die hätten ja auch nur weiß, das würde kein Schwein vom deutschen unterscheiden. Und die Elfenbeinküste ist ja schon wieder im afrikanischem Busch verschwunden. Das Orangene wäre ja nicht übel.

Irgendwann legte ich dann auf. Dieter muss wohl gemerkt haben, dass er sich verwählt hat. Heute steht in der Bild-Zeitung ein dicker Artikel mit der Überschrift: Bild guckt WM mit Bohlen!

Höhere Steuern und Gesundheitsreform – ohne Ende

Ein Dauerthema stellt die Gesundheitsreform dar. Seit Jahren wird an unserem Gesundheitswesen herumgedoktert, aber eine klare Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt scheint die Einführung eines Gesundheitsfonds beschlossene Sache zu sein. Dieser dürfte mit erheblichen bürokratischem Aufwand verbunden sein, denn irgendwer wird die dort eingezahlten Gelder verwalten müssen. Die Einbeziehung der privaten Krankenversicherung steht dagegen wohl nicht mehr zur Debatte. Dafür sollen 30 bis 45 Milliarden Euro an Steuergeldern in diesen Fond fließen, um ‚möglicherweise‘ eine Absenkung der Beiträge zu den Krankenkassen von 3 % zu erreichen. Wenn dem so wäre, dann ließen sich entsprechende Steuererhöhungen vielleicht noch verkraften – ich fürchte nur, dass mit zusätzlichen Steuern lediglich Finanzlöcher gestopft werden. Die Abzocke der Bürger geht also weiter. Und um die Senkung der Kassenbeiträge zu erleben, muss man schon sehr alt werden und dabei gesund bleiben.

siehe auch: zdf.de

Weiter in der Spur

Mit einem Klose in Bestform beendete die deutsche Mannschaft die Gruppenphase auch im letzten Spiel gegen Ecuador mit einem Sieg. Die Ecuadorianer boten zwar nicht den erwarteten Widerstand, das Erreichen der nächste Runde ist ihnen schon genug, trotzdem war die Leistung von Ballack und Co. eine weitere Steigerung gegenüber den ersten Spielen. Man kennt es ja eigentlich: das deutsche Team ist eine Turniermannschaft! Und wenn es läuft, dann wird ’s immer besser. Manchmal leider auch ungekehrt.

Klose setzt sich durch zum 2:0 gegen Ecuador

Nun kommen am Samstag die Schweden, die selbst nach dem 2:2 gegen England schwer einzuschätzen sind. Aber nach den bisher gezeigten Leistungen ist Deutschland natürlich hoher Favorit. Man wagt es da schon, einen Blick noch weiter nach vorn zu richten, denn der dann nächste Gegner im Viertelfinale wird heute ausgemacht. Das könnte entweder Argentinien oder die Niederlande als Erster der Gruppe C bzw. als Zweiter der Gruppe D Mexiko, Portugal oder mit geringen Chancen auch Angola sein. Wenn alles so läuft wie es scheint, dann wäre das dann Argentinien – am Freitag, den 30. Juni um 17 Uhr in Berlin.

Ich weiß, man soll nicht vorgreifen. Erst müssen die Schweden besiegt werden.

Rote Karte für Ballack

Die Diskussion darum, wie sich das deutsche Team im Spiel um den Gruppensieg gegen Ecuador zu verhalten habe, um weitere gelbe Karten zu vermeiden, finde ich schon ziemlich absurd. Hintergrund: Ballack ist aus dem Polen-Spiel mit gelb vorbelastet und wäre im Achtelfinale gesperrt, sollte er auch im letzten Gruppenspiel gelb sehen.

Ballack sieht gelb

Also: Mund halten, Ellbogen einfahren, Ball liegen lassen, keine Trikotzupfer und lieber mal den Fuß zurückziehen, anstatt ihn stehen zu lassen.

Im Umkehrschluss hieße das: Ballack und Co. sind ansonsten durchaus zu einer unfairen Spielweise angehalten, zumindest dann, wenn es die Situation erfordert.

Da kann ich nur sagen: Pfui – und rote Karte für Ballack!

siehe weiter: WM 2006 bei zdf.de

Vom geistigen Eigentum und der Kohlescheffelei

René schreibt bei spreeblick.com am 12.06.2006:

Geistiges Eigentum, das hatten wir schon dann und wann, macht, wenn es zu sehr verregelt wird, eine Kultur niemals reicher, sondern ärmer. Geistiges Eigentum muss natürlich geschützt werden, obwohl die Frage „Warum?“ berechtigt ist, ist doch geistiges Eigentum nur dann Eigentum, wenn es im Kopf bleibt. Verläßt es diesen auf Platte, Film, Papier oder unphysisch durch Kabel in Deinen Screen, ist die Idee raus, die Welt soll sie bestaunen oder auslachen oder beides und kein Gesetz der Welt sollte jemanden daran hindern, mit ihr anzustellen, was man mag. Denn das ist Pop.

Des guten Renés Standpunkt ist klar und ein Freibrief für das, was man heute unter Piraterie (Stichwort: Filesharing) versteht. Ich möchte mich hier nicht über Urheberrechte auslassen, dazu fehlen mir die Kenntnisse in den rechtlichen Grundlagen. Aber zum Thema ‚geistiges Eigentum‘ und Kultur allgemein möchte ich mich doch äußern.

Erst einmal zum geistigen Eigentum. Bisher verstand man darunter im Wesentlichen die Zurechnung eines Werkes zu einer Person. Also die Glocke ist von Schiller und nicht von Goethe. Und hätte Goethe eine Ballade namens ‚Die Bimmel‘ geschrieben, dann müsste man untersuchen, ob er nicht plagiert, also geistigen Diebstahl begannen hatte … Oder: Die und die Idee wurde von dem und dem, aber nicht von einem anderen gedacht. Aber da fängt es ja schon an: Vielleicht hatte eine andere Person auch schon einmal die gleiche bestimmte Idee (soll ja vorkommen), nur hat er sich diese nicht rechtzeitig patentieren (oder was auch immer) lassen. Und schon ist dieser der Gelackmeierte. Denn damit kommen wir zu dem, mit dem heute geistiges Eigentum in Verbindung gebracht wird: Geld! Wer das Eigentum besitzt, der bekommt auch das Geld für dessen Nutzen. Wäre schön, wenn ’s denn so wäre. Denn erst einmal muss er sein geistiges Eigentum entsprechend ‚vermarkten‘. Und mangels Geld wird er das so ohne Weiteres nicht können. Also sucht er sich jemanden mit Geld. Und der gibt seine Kohle nicht heraus, ohne selbst an der ‚Idee‘ zu profitieren. Manchmal wird dann auch die Idee gleich ganz aufgekauft, weil es z.B. eine ’störende‘ Idee ist, die lieber nicht auf den Markt kommt.

Wie auch immer: Über geistiges Eigentum verfügt (fast) jeder. Der entscheidene Punkt ist seine Chance auf dem Markt. Nur was verspricht, Geld zu bringen, ist wirklich interessant. Und so geht das ganze Krakeele um Urheberrechte im Wesentlichen nur um die Ideen und geistigen wie künstlerischen Produkte, die viel Geld einbringen. Und es sind dann auch meist nicht die Ideengeber und Künstler selbst, die schreien, sondern die Firmen, die das geistige Eigentum an sich gerissen haben, um es zu vermarkten.

Große Ideen und künstlerische Leistungen prägen die Kultur eines Landes. Deutschland wäre nicht das Land der Dichter und Denker, wenn es nicht Menschen in Deutschland gegeben hätte, die entsprechend Großartiges geleistet hätten. Deren Werke werden nun bedenkenlos dem Kulturerbe aller Deutschen zugerechnet. So eröffnet man u.a. Museen, um der Allgemeinheit Zugang zu diesen Werken zu verschaffen.

Man bedenke nun, die Werke von Goethe oder Schiller wären nun im Eigentum eines Konzerns wie z.B. Sony. Von jedem, der es wagte, Verse eines dieser beiden zu zitieren, könnte nun dieser Konzern Gebühren oder dergleichen kassieren. Mit den einzelnen Werken und dem Eigentum daran fiele so schnell eine ganze Kultur sehr schnell in die Hände geldgieriger Firmen.

Mir ist klar, dass das so einfach nicht ist. Und auch das: Vieles von dem, was entsprechenden Firmen Geld bringt, ist nicht unbedingt geeignet, unser aller Kultur auf Dauer zu bereichern. Aber es ist schon ziemlich absurd, dass Menschen, die in welcher Form auch immer gegen Urheberrechte verstoßen, dermaßen kriminalisiert werden (abgesehen davon, dass ich es zum Kotzen finde, wenn im Kino, für das ich schließlich gezahlt habe, neben endloser Werbung auch immer wieder diese Anti-Piraterie-Werbespots gezeigt werden, die mich als potenziellen Täter darstellen). Die Fronten sind verhärtet.

Ich persönlich würde einer so genannten Kulturflatrate den Vorzug geben. Jeder mit Breitband-Anschluss ans Internet zahlt zusätzlich einen Betrag, der dann in einen Fond einfließt, aus dem Kulturschaffende bezahlt werden (und zwar nicht die, die sowieso schon das große Geld scheffeln). So könnte man vorallem Nachwuchskünstler fördern. Und im Gegenzug legalisiert man das Herunterladen von Musik- und ähnlichen Daten. Ähnlich verfährt man ja bereits beim Verkauf von CD-Rohlingen und dergleichen.

Das große Schwimmen

Zunächst zu meinen Afrikanern: Die können es ja doch! So siegt also Ghana gestern mit 2:0 gegen Tschechien, und damit kommt wieder einer der großen Favoriten gewaltig ins Schwimmen. Am Abend dann sind es die Italiener, der über ein Unentschieden gegen die USA nicht hinauskommen. Und was all die anderen selbsternannten Favoriten betrifft, so hat sich bisher keiner mit Ruhm bekleckert, Argentinien einmal ausgenommen, die als einzigste Mannschaft mit Titelchancen bisher überzeugen konnte. Das deutsche Team will ich nicht vergessen, bei denen es allerdings mit der Chancenauswertung etwas schlecht bestellt war. So hat Klinsmann gestern auch die Grundübung „Torschuss“ ausgiebig trainieren lassen. Ob es etwas hilft, werden wir am Dienstag sehen.

Pavel Nedved (CZE) am Boden

Heute nun kicken wieder die Brasilianer, denen die Presse ihres Landes nach dem Kroaten-Spiel Arbeitsverweigerung vorgeworfen hat. Ob sie nun ihre passive Haltung aufgeben und endlich das zeigen, was alle Welt von ihnen erwartet? Ich bin sehr gespannt!

So long, Afrika!

Der schwarz-afrikanische Fußball hat in diesen Tagen viele Freunde gewonnen. Aber das ändert nichts an der Tatsache seiner Erfolglosigkeit. Bis kurz vor dem Tor spielt man einen klasse Ball, um beim Abschluss meist kläglich zu versagen. Und so muss auch mein Geheimfavorit, die Elfenbeinküste, nach seinem letzten Spiel in der Vorrunde seine Koffer packen. Nach einer erneuten 1:2-Niederlage, jetzt gegen die Niederlande, ist der Zug abgefahren.

Didier Drogba (CIV) und Ruud van Nistelrooij (NED)

Wenn es vielleicht bei dieser WM auch noch nichts werden wird. Spätestens bei der nächsten Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 sollte Afrika ganz vorn dabei sein. Zu gönnen wäre es ihnen allemal!

Spin me back down the years and the days of my youth…

Im letzten Jahr weilten ich mit meinen Lieben die ersten und letzten Tage unseres Schottland-Urlaub in Edinburgh. Dort kamen wir in einem kleinen Gästehaus für insgesamt vier Nächte in der Minto Street im Süden der Stadt unter.

Ian Anderson, Kopf der Gruppe Jethro Tull, wurde nördlich der schottischen Hauptstadt in Dunfermline geboren und lebte bis zu seinem 12. Lebensjahr mit seinen Eltern in Edinburgh. Diese betrieben in der Murrayfield Avenue ein kleines Hotel. Kommt man vom Flughafen, dann liegt die Straße links von der Hauptstraße kurz vor der Bahnstation Haymarket Station.

Bellerose Guest House in Edinburgh Murrayfield Avenue 54 in Edinburgh
Bellerose Guest House in Edinburgh
unsere Unterkunft im Juli/August 2005
Murrayfield Avenue 54 in Edinburgh –
Elternhaus von Ian Anderson

Sicherlich sehen sich viele der im viktorianischen Stil errichteten Häuser ähnlich. Und gerade von diesen kleinen Gästehäusern und Hotels gibt es eine Menge in Edinburgh. Aber als alter Tull-Fan verwundert es einen doch, zu erfahren, dass eben der Kopf dieser Gruppe, Ian Anderson, viele Jahre seiner Jugend in eben einem solchen Haus gelebt hat, in dem wir für einige Nächte Quartier fanden.

Weiteres zu Ian Andersons Kindheit in Edinburgh:

Translation english

… und dann kommt noch die Nachspielzeit!

Wir kennen alle den Sepp Herberger-Spruch: „Der Ball ist rund. Und ein Spiel hat 90 Minuten!“ Seit gestern Abend wissen wir (und besonders die Polen): „… und dann kommt noch die Nachspielzeit!“ Denn erst in der Nachspielzeit konnte die deutsche Mannschaft dank der Joker Odonkor (Vorlage) und Neuville (Schuß und Tor) den knappen 1:0-Sieg nach Hause bringen.

Oliver Neuville nach dem 1:0 gegen Polen

Dass dieser Sieg hoch verdient war, steht außer Frage. Wie viele Großchancen braucht aber eine Mannschaft, um endlich ein Tor zu machen? Nun Ende gut – alles gut! Bis dahin (92. Spielminute) war es aber ein langer, wenn auch ungemein spannender Weg.

Ohne Frage auch: Die Abwehr stand stabil (höchstens Arne Friedrich reicht noch lange nicht an seine früheren Leistungen heran). Das Mittelfeld sorgte für Druck. Es gab keine Durchhänger wie im Spiel gegen Costa Rica. Der Angriff war effektiv, wenn auch lange ohne Erfolg.

So langsam muss man nun wirklich ‚befürchten‘, dass das junge deutsche Team tatsächlich Weltmeister werden kann. Außer Argentinien und Spanien (vielleicht auch noch die Elfenbeinküste und die Niederlande) hat keine andere Mannschaft auch nur eine halbwegs akzeptable Leistung gezeigt. Vielleicht ist aber das gestrige Spiel der Deutschen der Auftakt zu einer endlich auch spielerisch attraktiveren WM. Denn ein bisschen Spannung soll ja noch bleiben hinsichtlich der Frage, wer denn nun Weltmeister wird …

Ronaldo, der Unterirdische

Da schlägt man sich fast zwei Stunden um die Ohren, um ein solches Gruftie-Spiel Brasilien gegen Kroatien anzuschauen. Nichts gegen die Kroaten, die hätten ein Untentschieden mehr als verdient. Aber die Brasilianer, was die boten war unter aller Sau. Gerade einmal Kaká zeigte etwas von seinem Können. Er schoss dann dann auch das einzigste Tor des Abends. Aber schon Ronaldinho blieb eindeutig unter seinen Möglichkeiten. Die Krönung des Ganzen war aber Ronaldo. Was der zeigte, war wirklich unterirdisch. Ich habe im Internet nach Fotos von ihm im gestrigen Spiel gesucht und gefunden – und tatsächlich gibt es einige, die ihn in Bewegung zeigen (leichter Trab oder mit dicken Backen). Ansonsten stand er meist nur herum und machte keine Anstalten, sich einmal freizulaufen. Reinhold Beckmann, ARD-Reporter, fand die richtige Beschreibung für Ronaldos Gestochere: „Was macht der da eigentlich? Fängt der Mücken? Ach nein, dann müsste er sich ja bewegen …!“

Wass soll ich mit dem Ding?
Was soll ich mit dem Ding?

Wer trägt nun die Verantwortung für diese uninspirierte Spielweise der Brasilianer, die keinen Zauber aufkommen ließ? Ich mutmaße: der Trainer. Parreira führte Brasilien 1994 in den USA schon einmal zum Titel und setzte dabei auf einen eher pragmatischen Stil, was ihm den Vorwurf einbrachte, er habe „hässlichen Fußball“ spielen lassen. Ich fürchte, dass Brasilien in ähnlicher Weise auch 2006 nach dem Titel greift. Hoffen wir, dass sie daneben greifen!