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Neues und Altes im Kino & TV

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (Original: Scott Pilgrim vs. the World) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahre 2010, bei dem Edgar Wright Regie führte; er basiert auf der Comicbuchserie Scott Pilgrim von Bryan Lee O’Malley.

Der 22-jährige Titelheld Scott Pilgrim (Michael Cera) lebt in Toronto eine klassische Slacker-Existenz ohne Job oder größere Ambitionen. Seine wenig intensive Beziehung (erotischer Höhepunkt: Spontan-Umarmungen) zum deutlich jüngeren Schulmädchen Knives (Ellen Wong) wird von all seinen Freunden und zunehmend auch von ihm selbst als Fehler angesehen. Und seine Band Sex Bob-omb sollte es wohl nie über den Status eines Lo-Fi-Hobbyprojekts hinausschaffen. Aufregend wird Scotts Leben erst, als er auf einer Party seine Traumfrau Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead) trifft. Die zeigt zwar – nach einem katastrophalen ersten Annäherungsversuch – tatsächlich Interesse an ihm, hat aber auch Altlasten der besonderen Art im Gepäck: Sieben Verflossene haben sich zu einer Liga der teuflischen Ex-Freunde formiert und stellen sich Scott der Reihe nach in Duellen auf Leben und Tod in den Weg…

aus: filmstarts.de


Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt – offizieller Trailer

Nach Die Legende von Aang schon wieder eine Realverfilmung einer Comic-Serie? Das schon, aber eine, die durchaus Spaß macht. Meine Söhne fanden den Film zwar ziemlich ungewöhnlich, aber ansonsten ‚ganz cool’. Ab Donnerstag gibt es den Film jetzt als DVD Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt bzw. als Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (Limited Edition im Metallic-Schuber) [Blu-ray] im Handel zu kaufen.

„Das herausstechendste Merkmal an Scott Pilgrim ist aber, wie diese Geschichte erzählt wird. Wright überträgt Scotts Fantasie und Gefühlswelt direkt auf die Leinwand und wertet das winterlich-triste Kanada durch schier endlose optische Spielereien auf, die direkt aus Comics und Videospielen zu entstammen scheinen – da werden Geräusche durch animierte Lautwörter unterstützt, rollenspielartige Erfahrungswerte den Charakteren zugeordnet und auf der Toilette gar ein gelber Pixelbalken eingeblendet, der sich simultan zu Scotts Blase entleert. Basierend auf der sechsbändigen, im Manga-Stil gehaltenen Graphic Novel ‚Scott Pilgrim’ ist Wrights Film somit die visuell eindrucksvollste Comic-Verfilmung seit „Sin City“. Die Detailverliebtheit setzt sich auch auf der Tonspur fort, für die unter anderem Soundeffekte aus den ‚Zelda’- und ‚Street Fighter’-Spielen lizensiert wurden, während die Musik von den Indieveteranen wie Beck (der die Songs der Filmband ‚Sex Bob-omb’ beigesteuert hat), Broken Social Scene und Metric stammt.

So richtig spektakulär wird es aber erst, wenn es zu den hyperkinetischen Kämpfen mit Ramonas Ex-Freunden kommt, die von Wright irgendwo zwischen Prügelspielen, ‚Dragonball’-Animes und ‚Guitar Hero’ inszeniert werden.“

Nun da mir sowohl „Dragonball“-Animes als auch „Guitar Hero“ durchaus ein Begriff sind, konnte ich mit dem Film durchaus etwas anfangen. Ansonsten ist es ein Film für eher junge Zuschauer, denn es ist ein „überdrehte(r), knapp zweistündige(r) Sturm auf die Sinne“ mit vielen „kleinen Anspielungen – seien es Querverweise zu Videospielen, Seitenhiebe auf Hipster- und Indie-Attitüden oder augenzwinkernde Kommentare zu Hollywood“.

Wer sich noch nicht völlig zum alten Eisen zählt, wird an diesem Film ebenfalls Spaß haben. Empfehlen kann ich den Film auch Eltern, die Kinder im Alter so um die 20 Jahre haben. Ich fand die Tricks durchaus gelungen. Vielleicht sind es dem Ende zu etwas zu viele ‚Kampfszenen’ – das ermüdet dann doch. Witzig fand ich als alter Bassgitarrist auf jeden Fall die „Bass Battle“ (Guitar Hero lässt grüßen).

Die Legende von Aang

Die Legende von Aang (Originaltitel: The Last Airbender) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2010. Regie führte M. Night Shyamalan, der auch das Drehbuch schrieb und als Produzent fungierte. Der Film ist eine Realverfilmung des „ersten Buches“ der Fernsehserie Avatar – Der Herr der Elemente und lässt sich den Genres des Action- und Fantasyfilms zuordnen.

Es war seine Aufgabe, das friedliche Zusammenleben der vier Stämme Luft, Wasser, Erde und Feuer zu gewährleisten. Doch nun ist der Avatar bereits seit mehr als 100 Jahren spurlos verschwunden. Seitdem versucht die Feuernation unter Führung des Feuerlords Ozai (Cliff Curtis), die anderen Völker zu unterjochen. Beim Trainieren ihrer Fähigkeiten stößt die Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz), die wie alle Bändiger ihr Element beliebig formen und so auch als Waffe einsetzen kann, auf einen kleinen, in einer Luftblase eingeschlossenen Jungen. Es ist Aang (Noah Ringer), der letzte verbliebene Luftbändiger und wiedergeborene Avatar. Einst vor seiner großen Verantwortung geflohen, will er es diesmal besser machen und seiner Aufgabe gerecht werden. Doch dafür muss er zunächst seine Ausbildung beenden und neben seinen Luft-Fähigkeiten auch noch das Bändigen der Elemente Wasser, Erde und Feuer erlernen. Das wiederum wollen Feuerlord Ozai und sein verstoßener Sohn Prinz Zuko (Dev Patel), der erst wieder am väterlichen Hof auftauchen darf, wenn er den Avatar in seine Gewalt gebracht hat, mit allen Mitteln verhindern…

aus: filmstarts.de


Die Legende von Aang | Deutscher Kino-Trailer #1-3 HD

Da meine beiden Söhne die dem Film zugrunde liegende Zeichentrickserie kennen, wollten sie natürlich auch gern die Realverfilmung sehen, die jetzt auf DVD Die Legende Von Aang erhältlich ist.

Meine Söhne fanden die Tricks im Film ganz gut, waren aber vom Film selbst nicht so begeistert: Bollywood (der Regisseur ist indischer Herkunft)! Besonders die Schauspielleistungen und Ausstattung der Hauptdarsteller empfanden sie als wenig überzeugend. Dem kann ich mich nur anschließen. Die US-amerikanische Avatar-Serie war an das historische Ostasien angelehnt und ließ sich von japanischen Animes inspirieren. Von daher war das erste, was mich verwunderte, dass so viele Weiße in den Hauptrollen agierten. „Avatar ist asiatisch – Wieso aber nicht das Casting?“, fragten dann auch die Kritiker und gingen sogar soweit, dem Regisseur Rassismus vorzuwerfen, was ich für etwas überzogen halte.

Nun es ist ein durchaus märchenhafter Film, der von Gut und Böse handelt, und der Avatar ist eine Erlöserfigur, die christliche und buddhistische Elemente vereint. Und wie so oft im Märchen, sind die Figuren auch in diesem Film sehr statisch angelegt. Die meist hölzernen Dialoge sind dafür ein Beleg. Und die Stationen der Reise sind extrem episodisch angelegt, sodass der Film andauernd ohne jede Zwischensequenz von einem Ort zum nächsten springt. So drängt sich viel Geschehen in die gut 90 Minuten und lässt die Charaktere kaum zur Entwicklung kommen. Trotzdem kann man dem Film einen gewissen Charme nicht absprechen. So sind Märchenfilme eben.

Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft

Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft (Originaltitel: Coco avant Chanel, dt. Coco vor Chanel) ist ein französischer Film von Anne Fontaine aus dem Jahr 2009. Er basiert auf einem Lebensabschnitt der bekannten französischen Modedesignerin Coco Chanel. In der Titelrolle spielt Audrey Tautou, die wir vor allem aus der Fabelhaften Welt der Amélie kennen.

Das Waisenkind Gabrielle Chanel tritt gemeinsam mit ihrer Schwester Adrienne (Marie Gillain) in Spelunken mit einer frivolen Tanz- und Gesangsnummer auf, daneben arbeitet sie noch als Näherin. Als sie den ebenso charmanten wie bisweilen widerwärtigen Offizier Etienne Balsan (Benoit Poelvoorde, Asterix bei den Olympischen Spielen) kennenlernt, zieht sie zu ihm auf seinen Landsitz in der Nähe von Paris und wird eine seiner vielen Frauen. Die ernste, introvertierte, aber dennoch schlagfertige Gabrielle verbringt eine ganze Weile mit dem Lebemann und seinen Gespielinnen – auf der Pferderennbahn, im Blumenzimmer und auf luxuriösen Gartenpartys. Als sie auf einer solchen Feier einen englischen Geschäftsmann trifft, verliebt sie sich. Dazwischen experimentiert sie mit ihrer Kleidung, zieht sich Männersachen an, entfernt unnötigen Pomp von ihren Kleidern und legt so den Grundstein für ihren späteren Erfolg im Modebusiness…

aus: filmstart.de

Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel, (* 19. August 1883 in Saumur, Pays de la Loire; † 10. Januar 1971 in Paris) war eine französische Modedesignerin und Begründerin des Chanel-Modeimperiums, sowie eine wichtige Persönlichkeit der Mode-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihr außerordentlicher Einfluss auf die Haute Couture war so bedeutend, dass sie als einzige Person aus dieser Berufsgruppe von der US Zeitschrift Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts gezählt wurde.

1916 war sie Wegbereiterin einer funktionellen Damenmode mit wadenlangem Rock, lose gegürtetem Oberteil und Kurzhaarschnitt. In den 1920er Jahren kreierte Coco Chanel das „Kleine Schwarze“. 1923 brachte sie das Parfum „Chanel Nº 5“ auf den Markt. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde ihr Chanelkostüm mit losem, meist bordiertem Jäckchen und ausgestelltem Rock weltbekannt.

1983 wurde Karl Lagerfeld zunächst als Berater für die Haute Couture eingestellt und 1984 zum Chef-Designer der gesamten Mode-Sparte des Hauses ernannt. Lagerfeld verhalf durch moderne Interpretationen des Erbes von Coco Chanel der Modemarke wieder zu ihrem altem Glanz und trug maßgeblich dazu bei, dass Chanel heute zu den tonangebenden Top-Marken in der hochpreisigen Damenmode zählt.


Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft

Obwohl ich selbst ein absoluter Modemuffel bin – ich sehe Kleidung funktional, nicht so sehr nach ästhetischen Gesichtspunkten – interessiert mich Mode, d.h. die Haute Couture, durchaus. Was mich daran fasziniert ist das hohe Maß an Kreativität, die das Schneiderhandwerk zu einer Kunst erhebt. Deshalb interessierte mich natürlich auch der Film über Coco Chanel, den ich mit meinen Lieben in diesen Tagen gesehen habe. Der Film ist als DVD Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft erhältlich.

Tautous Darstellung und die schnörkellose Inszenierung Fontaines liefern dabei ein rundum gelungenes Biopic der großen Modeschöpferin. Der Fokus des Films liegt dabei auf den frühen Jahren Chanels, ihrem Werdegang und den Wurzeln ihres Erfolgs – der Durchbruch selbst bildet dann nur den Höhepunkt. Im Original heißt der Film daher sinnigerweise auch „Coco Avant Chanel“, also „Coco vor Chanel“.

Audrey Tautou gelingt es, die Eleganz und das strenge Wesen Chanels zu transportieren, ihre Konzentriertheit, ihre Stärke, aber auch ihre Zerbrechlichkeit. Sie belässt ihrer Figur die mythische Aura des Urbildes der modernen Frau und schafft zugleich Raum für die Schwächen Chanels. Denn wenngleich diese ihrer Zeit weit voraus war, gelang es ihr nicht immer, sich von den Zwängen der selbigen zu befreien. Die einfache Gleichung, dass Coco Chanel mit dem Korsett unter ihrem Abendkleid unmittelbar auch das Korsett der Gesellschaft abgestreift habe, ist eben historisch nicht ganz korrekt und die Filmemacher tun gut daran, auch diesen Aspekt angemessen zu berücksichtigen und nicht in eine erstarrte Bewunderung zu verfallen.

Duell der Magier

Duell der Magier (OT:The Sorcerer’s Apprentice) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Abenteuerfilm von Produzent Jerry Bruckheimer aus dem Jahre 2010 – Regie: Jon Turteltaub und in den Hauptrollen u.a. Jay Baruchel, Nicolas Cage und Alfred Molina.

Wie magisch Manhattan wirklich ist, das weiß Balthazar Blake (Nicolas Cage) am besten. Seit langer Zeit beschützt der große Zaubermeister die Metropole der Moderne vor dem Zugriff des Bösen. Doch im Kampf gegen seinen Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) braucht er Unterstützung. Ausgerechnet im etwas linkisch und unauffällig wirkenden Studenten Dave Stutler (Jay Baruchel) glaubt er sie gefunden zu haben. Denn der vermeintlich durchschnittliche Dave besitzt das große Potenzial, endlich Blakes seit langem gesuchter Zauberlehrling zu werden. Ungläubig und widerwillig lässt sich Dave auf das größte Abenteuer seines Lebens ein. Während er Manhattan mit anderen Augen zu sehen beginnt – voller fantastischer Entdeckungen, aber auch neuer Gefahren – lernt Dave in einem harten Crashkurs die Kunst der Zauberei. Die Zeit drängt, die Kräfte des Bösen formieren sich, und Dave muss über sich hinauswachsen, um sein Training zu überleben, die Stadt zu retten und das Mädchen seiner Träume zu erobern…

aus: filmstarts.de

Micky Maus als Zauberlehrling
Micky Maus als Zauberlehrling

Der Originaltitel heißt: The Sorcerer’s Apprentice, also: Der Zauberlehrling und erinnert auch in einer Szene an Goethes Zauberlehrling, als dieser mittels Zauberspruch einen Besen (hier ist es ein Wischmob) in einen Knecht verwandelt, der Wasser schleppen muss, und er der Situation nicht mehr gewachsen ist: „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“ Goethes Zauberlehrling wurde von Walt Disney Studios bereits schon einmal in dem Zeichentrickfilm Fantasia aus dem Jahre 1940 (in einer sinfonische Dichtung von Paul Dukas) verwendet, die Szene hier ist eine Hommage an diese Produktion. Fantasia ist natürlich als DVD Fantasia (Special Edition) erhältlich.

Der Film ist eine typische Walt Disney Produktion, eben Popcornkino und jetzt auf DVD Duell der Magier erhältlich. Wer klassische Fantasy-Unterhaltung mit durchaus gelungenen Computereffekte mag, wird sich auch für diesen Film begeistern können. Natürlich ist die Handlung ziemlich abgedroschen. Und der fliegenden Energiebälle und Feuerstrahlen hat man bald genug gesehen. Dafür entschädigt aber eine gesunde Portion Selbstironie der Hauptdarsteller – und Nicolas Cage strahlt selbst in höchster Gefahr eine der haarsträubenden Handlung angemessene, trashige Coolness aus.

Kindsköpfe

Kindsköpfe (Originaltitel: Grown Ups) ist eine amerikanische Komödie mit Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade und Rob Schneider aus dem Jahr 2010. Sandler und Fred Wolf schrieben das Drehbuch und Dennis Dugan führte Regie. Der Film wurde von der Firma Sandler Produktion Happy Madison und Filmverleih Columbia Pictures produziert.

Eine halbe Ewigkeit ist es her, dass die fünf Freunde Lenny (Adam Sandler), Eric (Kevin James), Kurt (Chris Rock), Marcus (David Spade) und Rob (Rob Schneider) in ihrer Kindheit eine wichtige Basketball-Meisterschaft gewonnen haben. Dieser Triumph mit den obligatorischen Siegpunkten in letzter Sekunde ist längst zur Legende geworden. Einige der fünf zehren noch in der Gegenwart davon. Als ihr damaliger Coach Buzzer (Blake Clark) in die ewigen Jagdgründe übergeht, treffen sich die Freunde von früher bei der Beerdigung wieder. Lenny, der es in Hollywood als Künstleragent zu Reichtum und einer Modedesignerfrau (Salma Hayek) gebracht hat, organisiert das Wiedersehen. Das Haus am See, wo sie einst ihren Erfolg gefeiert haben, soll für ein Wochenende die Stätte seliger Erinnerungen und mit Wonne erzählter alter Geschichten sein. Samt ihren Familien zieht das Quintett in das Idyll ein – doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Vielmehr entwickelt sich ein heilloses Chaos, das die eine oder andere Lebenslüge zutage fördert…

aus: filmstarts.de

Filme mit Adam Sandler weisen meist eine recht herbe Komik auf. Betätigt er sich dann auch noch als Drehbuchautor, dann wird es besonders brachial oder wie in diesem Fall: infantil. Der deutsche Titel Kindsköpfe passt so ganz gut.

Da mein jüngerer Sohn ganz gern Filme mit Adam Sandler sieht, so haben wir auch diesen Film angeguckt, der ab 21. Januar auf DVD Kindsköpfe erhältlich sein wird.

Nun frage mich einer, wie ich den Film finde. Eigentlich ist es ein ganz mieser Film, mit seinen abgeschmackten Witzen ist er infantil und geradezu pubertär. Und so lautet die Frage unweigerlich, ob Männer wirklich so sind, wenn sie sich ‚zusammenrotten’. Ich fürchte ja. So ist der Film, wenn auch unfreiwillig, eine durchaus ‚gelungene Studie’ über eine Männerclique aus alten Schulfreunden, die sich nach Jahren mit ihren Familien wiedersehen – und ihre spätjugendlichen Albernheiten treiben. Ähnlich wie im Film so hat Adam Sandler seine mit ihm seit 20 Jahren befreundeten Schauspielerkollegen für den Film zusammengetrommelt. Auch wenn es keine hochgeistige Kost ist, die hier verabreicht wird, so kann man sich als Mann durchaus über den Film amüsieren (wohl auch als Frau), wenn man sich für gut 90 Minuten selbst als Kindskopf sieht.


Kindsköpfe – Trailer

MicMacs – uns gehört Paris!

Micmacs – Uns gehört Paris! (Originaltitel: „Micmacs à tire-larigot“) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2009 von Jean-Pierre Jeunet. Die Hauptfigur Bazil wird von dem französischen Komiker Dany Boon dargestellt.

Eines Abends tritt Videothekar Bazil (Dany Boon) vor die Tür – nur um eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf geschossen zu bekommen. Aus dem Krankenhaus entlassen, steht er ohne Job und Geld auf der Straße. Doch das Glück lässt den ehemaligen Häftling Placard (Jean-Pierre Marielle) seinen Weg kreuzen. Placard lebt mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter auf einer Müllhalde. Dort findet auch Bazil ein neues Obdach und verwandelt den Müllberg kurzerhand in ein wohliges Zuhause voller magischer Skulpturen aus Fundstücken und Schrottteilen. Doch damit nicht genug: Es gibt eine Gelegenheit, es den Gangstern, die ihm eine Kugel verpasst haben, heimzuzahlen. Ein aberwitziger Kampf gegen die Waffenlobby beginnt und Bazil findet ganz nebenbei auch noch die große Liebe…

aus: filmstarts.de

Wer den Film “Die fabelhafte Welt der Amélie”, ebenfalls von Jean-Pierre Jeunet als Regisseur, kennt und lieben gelernt hat, der wird auch diesen Film mögen. Und Dany Boon kennen wir aus dem Film Willkommen bei den Sch’tis her. Auch das war eine wunderbare französische Komödie. Wieder glänzt Jeunet mit vielen skurrilen Typen und Einfällen, sodass es nicht genügt, den Film nur einmal zu sehen, um alles zu erfassen. Aber der Film ist natürlich auf DVD Micmacs – Uns gehört Paris! erhältlich … und so wird es nicht lange dauern, bis ich mir den Film noch einmal anschauen werde.


Micmacs – Uns gehört Paris! | Deutscher Trailer HD

Über den Dächern von Nizza

Es gibt Filme, die man sich gern noch einmal anschaut, auch alte Filme. Einer dieser alten Filme ist „Über den Dächern von Nizza“ in der Regie von Alfred Hitchcock mit Cary Grant und Grace Kelly in den Hauptrollen, der in meinem Geburtsjahr in Südfrankreich gedreht und ein Jahr später (1955) veröffentlicht wurde.

Leider hatte ich keine Zeit, als der Film in der Vorweihnachtszeit im Fernsehen zu sehen war. Ich nahm ihn aber auf und habe ihn jetzt mit meiner Frau angeschaut. Der Film wurde inzwischen restauriert, hat aber noch die deutsche Synchronfassung von 1955 – und ist natürlich wie jeder gute Film auf DVD Über den Dächern von Nizza erhältlich.

Hitchcock, der große Regisseur – sein angestammtes Genre war der Thriller, charakteristisch seine Verbindung von Spannung mit Humor – und Cary Grant, wohl einer der besten Schauspieler Hollywoods, haben öfter zusammengearbeitet. Und beide stammen aus Großbritannien. Hitchcock ist bekannt für seine Cameo-Auftritte und so ist er nach ca. 9 Minuten kurz neben Cary Grant in einem Bus zu sehen.

Cameo-Auftritt von Hitchcock - rechts neben Cary Grant

Kurz etwas zur Handlung (ohne das Ende zu verraten): Ein Juwelendieb treibt an der französischen Riviera sein Unwesen. John Robie (Cary Grant), vor dem Zweiten Weltkrieg berüchtigter Juwelendieb, bekannt als die Katze, und während des Kriegs Held der Résistance, wird verdächtigt, da der neue Dieb dessen alte Methode kopiert. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Gauner. Seine ehemaligen Partner, die allesamt inzwischen einem ehrbaren Beruf im Restaurant Bertani nachgehen, sind verärgert, da sie ihn für den Dieb halten und sich die französische Polizei daher wieder für sie interessiert.

Robie wendet sich aufgrund eines Hinweises durch den Restaurantbetreiber Bertani an den Versicherungsagenten Hughson, der ihm – anfangs noch misstrauisch – seine Hilfe anbietet. Dadurch freundet sich Robie mit der Millionärin Mrs. Stevens und deren Tochter Frances (Grace Kelly) an, die im Besitz wertvoller Juwelen sind. Bald darauf wird Mrs. Stevens ebenfalls bestohlen. Für Robie wird es eng. Frances misstraut ihm und macht ihm das Leben schwer, während ihre Mutter an die Ehrlichkeit Robies glaubt.


Über den Dächern von Nizza – „Ich spreche vom Feuerwerk…“

Dem Film liegt der Roman „To Catch a Thief“ von David Dodge aus dem Jahr 1952 zugrunde (so lautet auch der Originaltitel: To Catch a Thief) und enthält die typische Hitchcock-Mischung aus Spannung und Humor. Zudem ist es eine Liebesgeschichte, die allerdings auch mit viel Humor und vielen sexuellen Anspielungen daherkommt, die zu damaliger Zeit für Hollywood-Produktionen mehr als unüblich waren. Aber das ist eben das Salz in der Suppe. Sehenswert sind natürlich auch die Landschaftsbilder in und um Nizza herum.

Okay, wenn man weiß, wer der Täter ist, dann macht ein solcher Film nur noch halb soviel Spaß. Aber Spaß macht der Film auch dann noch: Auch ohne rasante Action lässt sich genügend Spannung aufbauen (darin ist Hitchcock einfach der Großmeister schlechthin gewesen) – und die Dialoge (wenn auch im Deutschen etwas ‚entschärft’) sind geistreich und witzig. Nach so vielen Jahren haben meine Frau und ich den Film gern wiedergesehen.

Neue Vahr Süd – der Film

Am Mittwoch, den 1. Dezember, lief in der ARD die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Sven Regener: „Neue Vahr Süd“. Der große WDR hatte den kleinsten Sender der ARD-Familie Radio Bremen als Co-Produzenten ins Boot geholt. Das ist irgendwie ein Muss. Der Roman „Neue Vahr Süd“ spielt zu großen Teilen in Bremen. Und der Film auch. Beim Casting für die Statistenrollen herrschte ein Riesenandrang. Das Ostertor wurde auf das Stadtbild von 1980 zurückgebaut – alte Straßenbahnen rattern durch Bild, im Ostertor-Kino Cinema laufen „Shining“ und „Blues Brothers“. Puristen mögen allenfalls monieren, dass die Flutlichtmasten des Weserstadions für den Filmdreh nicht zurückgebaut wurden. Aber lassen wir das.

Es ist ein spannender Zeitsprung, drei Jahrzehnte zurück. Der Fernsehfilm „Neue Vahr Süd“ blickt hin ein in ein Deutschland, dessen Teilung zementiert zu sein schien. In ein Bremen, das 1980 eine Metropole der Revolution ist. 90 Minuten lang. „Neue Vahr Süd“ ist eine wunderbare Adaption des „585-seitigen Romans über ein kleines Missgeschick“ (siehe meinen Beitrag: Herr Lehmann und die Bundeswehr), wie es ARD-Programmchef Volker Herres formuliert. Frank Lehmann, Regeners Romanfigur, hat nämlich schlicht und einfach vergessen, den Wehrdienst zu verweigern und landet beim Bund. Mit gut dreiwöchiger Verspätung haben wir uns jetzt (ich und meine Lieben) den Film kurz vor Weihnachten angeschaut.

Regisseurin Hermine Huntgeburth („Die weiße Massai“, „Effi Briest“) gelingt es, die starken Bilder und Dialoge der literarischen Vorlage auf den Bildschirm zu bringen – mit Wortwitz, Situationskomik und einer kräftigen Brise norddeutscher Lakonie.

Frank Lehmann ist ein naiver, kluger Antiheld. Einer, der durchs Geschehen geschubst wird, aber gleichwohl vorlaut das Geschehen mitbestimmt. Lehmann, Pionier wider Willen, gerät zwischen die Fronten – in der Kaserne und vor allem im Privatleben. Das Stück und damit auch Lehmanns Lebenslauf mündet in die Krawalle beim öffentlichen Gelöbnis für die Rekruten am 6. Mai 1980 rund ums Weserstadion. Lehmann ist mittendrin. Und steht sichtbar auf beiden Seiten.


Neue Vahr Süd – der Trailer

Frederick Lau (Jahrgang 1989) spielt diesen Lehmann unspektakulär spektakulär, irgendwie großartig. Das prägt den Film. Und nicht nur Lau glänzt, auch die schrillen Typen der politisch linken, extrem unorthodoxen und wunderbar überzeichneten Ostertor-WG werden von dem jungen Schauspielerteam – Miriam Stein, Eike Weinreich, Johannes Klaußner, Robert Gwisdek, Albrecht Abraham Schuch, Daniel Michel und Rosalie Thomass – absolut glaubwürdig in Szene gesetzt. Jeder Typ ein Volltreffer. Ganz stark auch Hinnerk Schönemann als etwas einfältiger Feldwebel und vor allem Ulrich Matthes (der den Goebbels in Oliver Hirschbiegels „Der Untergang“ mimte) als kalter Kompaniechef. Anders ausgedrückt: Die Mannschaft harmoniert. Und zwar bis in die kleinsten Nebenrollen.

So wurde aus der Romanverfilmung ein kurzweiliger ARD-Mittwochsfilm, den der geneigte TV-Konsument jetzt auch auf DVD Neue Vahr Süd käuflich erwerben kann. Allerbeste Unterhaltung eben.

Wunder einer Winternacht

Es ist wohl der größte finnische Kinoerfolg aller Zeiten: „Wunder einer Winternacht“ nach einem Buch von Marko Leino, der auch das Drehbuch schrieb.

Hoch oben im Norden lebt ein kleiner Junge. Nikolas ist sein Name. Ein tragischer Unfall am Weihnachtsabend hat ihn zum Waisenkind gemacht. Die Menschen im Dorf nehmen sich seiner an und schenken dem schüchternen Jungen Wärme und Geborgenheit. Ein Jahr darf Nikolas bei jeder Familie bleiben, doch wenn der Weihnachtsabend naht, nimmt ihn das nächste Haus auf. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr heimlich Geschenke für all seine „Geschwister“. Doch als er zum bösartigen Tischlermeister Iisakki in die Lehre kommt, scheint sein neu gewonnenes Glück unwiederbringlich vorbei. Denn der bärbeißige alte Mann hasst Kinder…

Anders als die pompösen amerikanischen Weihnachtsmann-Geschichten zeigt dieser Film nicht nur atemberaubende Aufnahmen des winterlichen Finnlands, sondern auf ganz schlichte Weise eine herzerwärmende Geschichte, die nicht nur Kindern gefallen sollte. Der Film ist auf DVD Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte erhältlich und nicht umsonst auch in Deutschland ein großer Erfolg.


Wunder einer Winternacht – Trailer

Jetzt wissen wir es also ganz genau: Der Weihnachtsmann ist ein Waisenkind aus Finnland. Und die rote Mütze trägt er, weil er dadurch die Rentiere besser unter Kontrolle hat.

Der geschlagene Raab

Nachdem die TV-Show „Wetten, dass ..?!“ durch den tragischen Unfall eines der Wettkandidaten seinen Tiefpunkt erreicht hat (die Sendung wurde abgebrochen), erlebte am Wochenende auch die Spielshow „Schlag den Raab“ ihr bisher unerreichtes Tief.

Die Sendung lebt vom Zweikampf eines zuvor von fünf von Zuschauer ausgewählten Kandidaten gegen den TV-total-Moderator Stefan Raab in den unterschiedlichsten Spielen und wird schnell langweilig, wenn einer der Kontrahenten zu einseitig Spiel für Spiel für sich entscheidet – wie in der vorletzten Sendung am 23. Oktober 2010 geschehen, als Raab am Ende mit 66:0 Punkten gegen eine glücklos agierende Medizinstudentin gewann.

Nun am Samstag (auf Sonntag – die Sendung endet nie vor 24 Uhr) traten in der Version „Schlag den Raab mit links“ Stefan Raab und der Kandidat mit der jeweils schwächeren (linken) Hand an, nachdem sich Raab in der Vorwoche bei einem Skiunfall das rechte Handgelenk gebrochen hatte. Besser wäre es ohne Zweifel, die Sendung zu canceln. So aber schaffte es ein dicklich-kleiner, nicht allzu sportlich wirkender Kandidat, den lustlos und manchmal auch orientierungslos auftretenden Raab zu schlagen, der zudem ständig nörgelte und stöhnte, dass es fast zum Steinerweichen war. Die Sendung war eine absolute Zumutung.

Man kennt Raab und weiß, dass es selbst aus Dreck noch eine Sendung und damit Geld macht. Neben „TV Total“ und „Schlag den Raab“ gibt es alljährlich die Wok-Weltmeisterschaft, das Turmspringen, die Stock Car Crash Challenge, die Autoball-Europameisterschaft usw. – Und als Initiator und Jurypräsident hat er Lena Meyer-Landrut zum Gewinn des Eurovision Song Contest 2010 geführt. Das Ganze scheint mir allmählich auszuarten. Aber jeder muss selbst wissen, was er sich im Fernsehen ansieht. Mit einem Auftritt wie eben jetzt am Wochenende buddelt sich Herr Raab aber sein eigenes Grab. Natürlich zähle ich schon allein aufgrund meines Alters nicht zur Zielgruppe der Raab-Sendungen und habe mir manches von dem nur meinem jüngeren Sohn zuliebe angeschaut. Aber mir reicht es nun. Und wenn Raab so weitermacht, dann werden sicherlich auch viele andere Zuschauer abspringen und einmal etwas zeitiger am Samstagabend zu Bett gehen können.

Mit dem Charme der 60er Jahre

Es war die TV-Serie meiner Jugendzeit: Mit Schirm, Charme und Melone (im Original: The Avengers, später. The New Avengers), die allerdings im Oktober 1966 erst mit der vierten Staffel ins deutsche Fernsehen kam. Diese vierte Staffel (noch in schwarz-weiß) und die fünfte Staffel (erstmals in Farbe) waren dann aber auch gleichzeitig der Höhepunkt der Serie. Neben John Steed war es besonders Emma Peel (gespielt von Diana Rigg), die dem Ganzen ihren Stempel aufdrückte. Diese britische Serie war eine Mischung aus Spionage-, Kriminal- und Science Fiction-Elementen und für damalige Zeiten äußerst ungewöhnlich.

Es war deshalb für mich ein Fest – und eine Reise in meine Jugendzeit -, als im letzten Jahr die Serie (mit der 4. Staffel beginnend) nach und nach auf DVD auf den Markt kam:

Mit Schirm, Charme und Melone

Und es war Anlass genug, mich in diesem Blog mehr oder weniger ausführlich mit der Serie zu beschäftigen; hier die Beiträge im Einzelnen:

Mit Schirm, Charme und MeloneMrs. Peel – we ’re neededEmma mit viel ElanEmma & William: Ein SommernachtstraumEmma, John & James

Was natürlich noch fehlte, das waren die Folgen der ersten drei Staffeln von 1961 bis 1964. Okay, ohne Emma Peel dürften diese nicht so interessant sein. Aber irgendwie hätte ich mir doch gern die eine oder andere Folge angeschaut. Daran war aber nicht zu denken. Welcher deutsche Fernsehsender sollte diese alten Folgen ausgraben, Geld für Synchronisation und Remastering ausgeben wollen. Um so überraschender dann die Meldung: Von den ersten drei Staffeln werden die noch erhaltenen, erstmals remasterten Folgen auf ARTE ausgestrahlt.

The Avengers: Mit Schirm, Charme und Melone (1961-1964)

Jeden Tag ab dem 6.Dezember 2010 um 18.05 Uhr laufen jetzt insgesamt 54 Folgen der Serie: „Mit Schirm, Charme und Melone“ (siehe hierzu auf arte.tv: Im Laboratorium der Avengers). Von der ersten Staffel sind nur zwei Folgen erhalten geblieben. Dafür gibt es von den folgenden Staffeln genügend Material. Im Mittelpunkt steht John Steed (natürlich gespielt von Patrick Macnee). An seiner Seite bereitete aber eine gewisse Dr. Catherine Gale, genannt Cathy (gespielt von Honor Blackman), den Boden, auf dem die ebenso emanzipierte und schlagfertige Emma Peel (Diana Rigg) der Serie zu Weltruhm verhalf. Jene Cathy Gale führte dann auch (noch vor Emma Peel) den hautengen Lederanzug ein.

Die ersten zehn Folgen sind nun gesendet, weitere 44 folgen. Was mich besticht, ist dieser Charme der 60er Jahre und ein John Steed durchaus schon in Höchstform. Es mag vielleicht auch an der gelungenen Synchronisation liegen, aber John Steed ist die Coolness in Person, wenn auch noch nicht ganz so gentlemanlike wie später. Natürlich hat mich in meiner Jugend besonders Emma Peel (auch durch ihre weiblichen Reize) eingenommen. Aber diesen John Steel fand ich in seiner snobistisch britischen Art immer wieder köstlich. Er trägt sicherlich viel Schuld daran, dass ich ein besonderes Faible für alles Britische entwickelt habe.

Wenn diese Episoden, die ARTE jetzt ausstrahlt, auch nicht das Niveau der späteren Folgen (mit Emma Peel) erreichen, so finde ich sie durchaus spannend und vor allem amüsant. Für alle Avengers-Fans sind sie auf jeden Fall ein Muss. Also wochentags ab 18 Uhr 05: Mit Schirm, Charme und Melone auf ARTE.

Übersicht über die Folgen der Staffel 2 und Staffel 3

Ein Anlass, weshalb ARTE die alten Folgen ‘ausgegraben’ hat, ist wohl der 50. Jahrestag von „The Avengers“, also „Mit Schirm, Charme und Melone“, im nächsten Jahr 2011.