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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 3: Bremen-Vegesack – Bremerhaven

Frisch gemacht und durch das reichhaltige Frühstück gestärkt ging es am Dienstag, den 11. August, um 9 Uhr 45 auf unsere 3. Etappe von Bremen-Vegesack nach Bremerhaven. Zunächst mussten wir die Weserseite wechseln und benutzten hierfür die Fähre Bremen-Vegesack – Lemwerder. Eigentlich gehört diese Überfahrt noch zum Wümme-Radweg.

Auf der Fähre Bremen-Vegesack - Lemwerder
Auf der Fähre Bremen-Vegesack – Lemwerder

Auf der linken Weserseite trafen wir dann auf die 7. Etappe des Weser-Radweges, der uns über Elsfleth (davor mussten wir einen Bogen um die Einmündung der Hunte in die Weser fahren), Brake und Rodenkirchen bis Nordenham brachte. Der Weg führte lange Strecken am Weserdeich entlang, bot hier keinen Schatten und bei über 33 ° C (im Schatten) und zudem viel Gegenwind wurde es wirklich wieder strapaziös.

Am Weserdeich längs
Am Weserdeich längs

In Brake kamen wir an dem kleinen Hafen vorbei und sichteten dort ein Fischrestaurant. Es war Zeit für einen kleinen Imbiss. Und so gönnten wir uns jeder zu einem kalten Getränk ein dickes Fischbrötchen.

Blick auf die Weser bei Nordenham
Blick auf die Weser bei Nordenham

So gestärkt ging es also nach Nordenham in den Ortsteil Blexen, von wo aus wir mit der Fähre nach Bremerhaven wieder die Weserseite wechselten. Das Teilstück Nordenham-Mitte – Blexen gehört übrigens schon zur 8. Etappe des Weser-Radweges.

In der Nähe des Weser-Radweges und zudem zentral in der Nähe des Klimahauses 8 ° Ost, des Deutschen Auswandererhauses, des Zoos am Meer (mit den angeblich schwulen Pinguinen), des Deutschen Schiffahrtsmuseums und des neuen Hafens mit seinen vielen Booten hatten wir unsere nächste Unterkunft gebucht: das B&B Hotel Bremerhaven.

An diesem Dienstag (11.08.) hatten wir 66,5 km zurückgelegt und waren erst nach sieben Stunden gegen 16 Uhr 45 in Bremerhaven angekommen. Dabei müssen aber über zwei Stunden an Pausen und Warte- und Fährzeiten abgezogen werden. Es war zudem der heißeste Tag während unserer Tour.

Im Hotel hatten wir wieder ein Dreibettzimmer, das allerdings deutlich kleiner ausfiel als die Zimmer zuvor. Aber das sollte uns nicht stören, da es vor allem einen großen Pluspunkt aufwies: das Zimmer hatte Klimaanlage.

Nach dem Duschen und Umziehen gingen meine beiden Söhne mit mir in Richtung neuer Hafen, um dort in einem kleinen, aber feinen Bistro mit Blick auf die Boote im Hafen zu Abend zu essen: im jaich – Café & Bistro Übersee

Zu einem leckeren Steuermanns Bier gab es Kulinarisches aus der ‚Region‘: Labskaus bzw. Matjes Hausfrauenart – nichts Aufregendes, aber besonders schmackhaft. Kann ich nur weiterempfehlen.

In meinem Beitrag Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr habe ich mich schon etwas genauer über die technische Seite einer solchen Radtour geäußert. Hier die nötigen Ergänzungen: Per Smartphone (mit Funknetz, also mobilem Internet) hatten wir uns den GPX Viewer heruntergeladen, der sowohl GPX- als auch KML-Dateien unterstützt. Diese Daten für den Weser-Radweg fanden wir im Internet wie folgt:

1. Die 7. Etappe des Weser-Radweges im Internet aufrufen: 7. Etappe
2. Download der GPX- bzw. KML-Datei über entsprechende Buttons ansteuern, drücken und dann herunterladen

Des Weiteren:
1. GPX Viewer-App herunterladen
2. Menü aufrufen und mit ‚Dateien öffnen‘ die entsprechende GPX-Datei anklicken (es können auch mehrere sein), dann auf öffnen klicken


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Siehe auch:
Wenn der Vater mit seinen Söhnen …
Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr
Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 1: Tostedt – Rotenburg/Wümme
Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 2: Rotenburg/Wümme – Bremen-Vegesack

Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 2: Rotenburg/Wümme – Bremen-Vegesack

Die erste Etappe der Radtour meiner beiden Söhne mit mir vom Wohnort Tostedt nach Rotenburg/Wümme hatten wir gut überstanden, die Nacht verbrachten wir in einem Dreibettzimmer im Hotel am Pferdemarkt, ein großes Zimmer mit Balkon, in dem es sich in angenehmen Betten trotz der Hitze halbwegs erträglich schlafen ließ. Der Wecker stand auf 7 Uhr und gegen 7 Uhr 45 frühstückten wir dann in Ruhe, wobei uns wegen des Coronavirus Getränke und Speise an den Tisch serviert wurden. Alles war bestens, die müden Knochen hatten sich erholt. Es konnte also losgehen (bei drei Personen in einem Zimmer und einem Bad mit Klo ist das immer so eine Sache: das dauert seine Zeit). So kamen wir um 9 Uhr 45 endlich in die Puschen.

Es ging natürlich den Wümme-Radweg weiter bis zum heutigen Ziel in Bremen-Vegesack. Auf dem letzten Teilstück des Tages ließ sich dann die Wümme auch öfter sehen.

Wieder einmal ein Blick auf die Wümme
Wieder einmal ein Blick auf die Wümme

Heute wählten wir wieder die Südroute des Wümme-Radweges, kamen durch Orte wie Ahausen, Hellwege und Sagehorn – und dabei gehörig ins Schwitzen. Heute kamen genau 78 km zusammen, für die wir sechs Stunden brauchten, was natürlich unseren Schnitt von gestern etwas nach unten trieb. Allerdings war neben einigen Trinkpause auch eine rund einstündige Essenspause in Bremen-Borgfeld dabei.

Unterwegs: eine kleine Verschnaufpause
Unterwegs: eine kleine Verschnaufpause

Als wir die Hochhäuser von Bremen-Osterholz sahen, kamen wir über die Landesgrenze Niedersachsen-Bremen und fuhren vom Süden Bremens in dessen Norden – ab Borgfeld immer an der Wümme entlang, durch den wohl ländlichsten Teil Bremens. Bremen ohne Deiche würde wohl bei Hochwasser absaufen. So findet man hier links- wie rechtsseitig der Weser Deiche, an denen Radfahrer viele Kilometer auf, meist neben dem Deich zurücklegen können. So fuhren auch wir drei wohl über 35 km durch diesen idyllischen Teil Bremens.

Im ‚hohen‘ Norden Bremens, irgendwo kurz vor Ritterhude, fließt dann die Wümme mit der Hamme zusammen und wird zur Lesum, die dann bei Bremen-Vegesack in die Weser fließt.

Als wir dort gegen 15 Uhr 45 eintrafen, begann es leicht zu tröpfeln und in der Ferne grummelte es (in Rotenburg soll es ganz schön geschüttet haben). Wir kamen aber noch halbwegs trocken in unserer Unterkunft an: dem Atlantic Hotel Vegesack – wieder ein Dreibettzimmer.

Ich gestehe, dass ich an diesem Tag wirklich groggy war. Die Sonne hatte mir zugesetzt. Besonders das letzte Teilstück in Bremen (am Deich gab es keinen Schatten) war anstrengend. Wie froh war ich, als wir endlich im Hotel waren und ich mich unter die Dusche stellen konnte. Dann ging es aber wieder und wir latschten noch etwas durch diesen Ortsteil Bremens, guckten, wo uns morgen die Fähre auf die linke Seite der Weser bringen wird. Dann aßen wir auch noch in Ruhe.

Sohn allein am Frühstücksbuffet
Sohn allein am Frühstücksbuffet

Die Nacht war dann allerdings auch noch sehr warm und es dauerte, bis wir alle drei Schlaf fanden. Dafür entschädigte das abwechslungsreiche Frühstücksbuffet am nächsten Morgen. Inzwischen war es Dienstag, der 11. August. Wir standen wieder um 7 Uhr auf, waren um 7 Uhr 45 im Frühstücksraum, den wir allein für uns hatten. Und um 9 Uhr 45 ging es dann wieder los …

In meinem Beitrag Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr habe ich mich schon etwas genauer über die technische Seite einer solchen Radtour geäußert. Hier die nötigen Ergänzungen: Per Smartphone (mit Funknetz, also mobilem Internet) hatten wir uns den GPX Viewer heruntergeladen, der sowohl GPX- als auch KML-Dateien unterstützt. Diese Daten für den Wümme-Radweg fanden wir im Internet wie folgt:

1. Den Routenverlauf im Internet aufrufen: wuemme-radweg.de/routenplaner
2. Dort rechts auf den Link „Zur Route und zum Routen-Download (GPS, KML, Overlay-Dateien)“ klicken, es öffnet sich die Seite tourow.i-ventions.de
Die Route ist schon zu sehen. So scrollt man am besten die Karte etwas größer, klickt dann mit der Maus auf den orangenen Radweg.
3. Ein Menü öffnet sich und man kann die GPX- bzw. KML-Datei herunterladen

Des Weiteren:
1. GPX Viewer-App herunterladen
2. Menü aufrufen und mit ‚Dateien öffnen‘ die entsprechende GPX-Datei anklicken (es können auch mehrere sein), dann auf öffnen klicken


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Siehe auch:
Wenn der Vater mit seinen Söhnen …
Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr
Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 1: Tostedt – Rotenburg/Wümme

Radtour 2020: Wümme-Weser – Etappe 1: Tostedt – Rotenburg/Wümme

Eine Radtour bedarf einer gewissen Planung.Wohin will man und welche Route nimmt man, wie teilt man die Route ein, wo nächtigt man? Was gibt es dort jeweils für Sehenswürdigkeiten? Auch eine minimale Zeitplanung ist nicht schlecht. Wetteraussichten (denn welche Klamotten brauche ich), Flickzeug, Helm, Gerätschaften wie Tablets, Smartphones, Kameras usw. Und natürlich muss man alle Beteiligten unter einen Hut bringen.

Aber genug des Vorgeplänkels. Komme ich zu der Radtour, die ich mit meinen beiden Söhnen am Sonntag, den 09. August d.J., von meinem Wohnort aus begann.

Wir trafen uns gemeinsam zu einem Frühstück gegen 9 Uhr, bequatschten noch die letzten Details. Und um 10 Uhr 45 (alle schnell noch einmal aufs Töpfchen) ging es endlich los. An diesem ersten Tag wollten wir nicht gerade die längste Strecke der Tour, die über Bremen-Vegesack, Bremerhaven nach Cuxhaven führen sollte, fahren, immer schön lüttje piano, wie man hier im Norden sagt. Es sollte nach Rotenburg/Wümme gehen und das entlang des Wümme-Radweges.

Wümme-Radweg
Wümme-Radweg

Dieser führt über eine Nord- und eine Südroute bis Bremen-Vegesack und beginnt eigentlich in Wilsede. Wir stiegen in der Nähe von Otter (südlich von Tostedt) ein und fuhren zunächst die Nordroute über Königsmoor und Lauenbrück bis Scheeßel.

Start der Radtour Tostedt – Rotenburg – Bremen-Vegesack – Bremerhaven - Cuxhaven
Start der Radtour Tostedt – Rotenburg – Bremen-Vegesack – Bremerhaven – Cuxhaven

In Scheeßel wechselten wir auf die Südroute des Wümme-Radweges und fuhren bis zu unserem Ziel in Rotenburg, wo wir unmittelbar an diesem Radweg unser erster Quartier, ein Dreibettzimmer im Hotel am Pferdemarkt, gebucht hatten. Wir kamen gegen 13 Uhr 45 an und brauchten somit rund drei Stunden für die 44,7 km, was einen Schnitt von etwa 15 km/h entspricht. Wer jetzt sagt, das wäre aber lahm, der sollte bedenken, dass eine Lufttemperatur von über 30 ° C im Schatten herrschte (Schatten ist gut – vom Gepäck, das wir mit uns führten, ganz zu schweigen). Zieht man die Trinkpausen ab, so kommen wir auf mindestens 20 km/h. Meine Söhne hätten es sicherlich viel schneller geschafft, aber ihr Herr Vater, der alte Sack (ich), hat sich schon längst von sportlichen Höchstleistungen verabschiedet. Aber das nur nebenbei.

Auf dem Weg nach Rotenburg kreuzten wir auch hin und wieder den Fluss Wümme, der diesem Radweg nun einmal den Namen gibt. Ansonsten ging es meist an Maisfelder vorbei und durch eher rustikal anmutende Ortschaften. Alles norddeutsch geprägt, flach und auf meist gut befahrbaren Wegen (die B75 wurde nur zweimal gekreuzt).

Unterwegs: Blick auf die Wümme
Unterwegs: Blick auf die Wümme

Im Hotel ging es erst einmal unter die Dusche und anschließend hinaus. Das Hotel liegt ja gleich in der Innenstadt und zu großen Wanderungen hatten wir erst einmal keinen Bock.

Willi erholt sich am Abend bei einem friesischen Bier im Biergarten Heimathaus von Rotenburg
Willi erholt sich am Abend bei einem friesischen Bier im Biergarten Heimathaus von Rotenburg

Abends dann (wir hatten uns zuvor schon einmal schlau gemacht) gingen wir zu Essen und Trinken in den Biergarten des Heimathauses. Dort saßen wir gemütlich unter Obstbäumen z.B. bei einer friesischen Hopfenkaltschale und entspannten uns bei diesem herrlich-sonnigen Wetter.

Der erste Tag war geschafft, die Knochen noch heil und der Gemütszustand optimal.

In meinem Beitrag Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr habe ich mich schon etwas genauer über die technische Seite einer solchen Radtour geäußert. Hier die nötigen Ergänzungen: Per Smartphone (mit Funknetz, also mobilem Internet) hatten wir uns den GPX Viewer heruntergeladen, der sowohl GPX- als auch KML-Dateien unterstützt. Diese Daten für den Wümme-Radweg fanden wir im Internet wie folgt:

1. Den Routenverlauf im Internet aufrufen: wuemme-radweg.de/routenplaner
2. Dort rechts auf den Link „Zur Route und zum Routen-Download (GPS, KML, Overlay-Dateien)“ klicken, es öffnet sich die Seite tourow.i-ventions.de
Die Route ist schon zu sehen. So scrollt man am besten die Karte etwas größer, klickt dann mit der Maus auf den orangenen Radweg.
3. Ein Menü öffnet sich und man kann die GPX- bzw. KML-Datei herunterladen

Des Weiteren:
1. GPX Viewer-App herunterladen
2. Menü aufrufen und mit ‚Dateien öffnen‘ die entsprechende GPX-Datei anklicken (es können auch mehrere sein), dann auf öffnen klicken


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Wenn der Vater mit seinen Söhnen …

Belarus – Wohin geht der Weg?

Beim Messenger Telegram gibt es den Kanal Free Belarus News, über den unabhängige Journalisten und Menschenrechtsaktivisten aus Belarus berichten. Die Nachrichten sind auf Russisch und Englisch und auch über einen Webbrowser aufrufbar: Free Belarus News

Lukaschenko hat einen Stich
Lukaschenko hat einen Stich

Politikwissenschaftler und viele andere sind es, die über die möglichen Szenarien rätseln, die sich in dem Land ereignen könnten. Auch ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was auf Belarus zukommen könnte, denn die Ereignisse in dem Land beschäftigen mich aus gegebenen Anlässen (siehe meinen Beitrag „Marsch der Freiheit“ in Belarus) doch sehr:

1. Lukaschenko setzt zunächst auf Zeit und hofft wohl, dass sich die Proteste gegen ihn mit der Zeit verlaufen. Dafür spricht, dass den Protestierenden das Geld ausgeht. Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld. Und Ersparnisse haben die meisten Belarusinnen und Belarusen nicht. Den Anführerinnen und Anführer der jetzigen Protestbewegung würde man die Ausreise gestatten. Dafür spricht, dass man z.B. Pawel Latuschko, der entlassenen Direktor des Nationalen Akademischen Janka-Kupala-Theaters, in diesen Tagen angeboten hat, per Charterflug oder diplomatischem Auto das Land zu verlassen. Verhaftungen der Oppositionsführung würden eher wieder zu erneuten Demonstrationen und Streiks führen.

2. Sollten die Proteste weiter andauern, so setzt Lukaschenko auf brutale Gewalt und lässt sogar auf die Demonstranten schießen. Das kann nicht ausgeschlossen werden. Ich denke aber, dass sich viele Polizisten und Soldaten überlegen werden, ob sie auf das eigene Volk schießen werden. Der ‚Schuss‘ würde eher nach hinten losgehen und dann endgültig zum Sturz von Lukaschenko führen.

3. Lukaschenko hat Neuwahlen nicht vollständig abgelegt. Die sollen aber erst nach einem Referendum über eine neue Verfassung (die ja erst ausgearbeitet werden müsste) stattfinden. Ob Lukaschenko das wirklich will, ist zu bezweifeln. Er will auf diese Weise nur Zeit gewinnen und hofft wie zu Punkt 1, dass die Proteste mit der Zeit abebben.

4. Wie es zz. aussieht, will Lukaschenko die Protestierenden mit kleinen Nadelstichen zermürben. Pawel Latuschko (Punkt 1) wird durch Schergen Lukaschenkos bedroht, wenn er nicht ausreist. Inzwischen kommt es wieder zu Verhaftungen – nicht von der Straße her, sondern aus den Häusern. Und der Generalstaatsanwalt kündigte die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung gegen den Koordinierungsrat an, da dieser „auf die Übernahme der Staatsmacht abzielt und die nationale Sicherheit der Republik Belarus schädigt“. Das spricht für eine schrittweise Eskalation der Situation.

5. Vielleicht das Wünschenswerteste: Moskau lenkt ein, aber nicht militärisch, im Gegenteil: Putin biete Lukaschenko Asyl an und das nötige Kleingeld, damit dieser seinen Lebensabend in Ruhe verbringen kann, wenn er abdankt. Aus heutiger Sicht ist das reines Wunschdenken.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Situation in Belarus in der nächster Zeit entwickelt. Russland spielt dabei sicherlich eine große Rolle, soweit Lukaschenko auf Putin hören mag. Dieser wird wohl kaum auf militärische Aktionen setzen, denn damit wäre die Spitze der Eskalation erreicht.

Radtour 2020: GPS, Google Earth und mehr

1969 mit 15 Jahren machte ich meine erste längere Radtour mit Schulfreunden. Es ging von Bremen aus in Richtung Niederlande (auch über die Grenze hinweg) und wir nächtigten in Jugendherbergen. Karten hatten wir damals keine oder nur eine sehr ‚grobe‘. Die Richtung war in unseren Köpfen und dann ging es los.

    DJH: Bleibenausweis für Willi aus dem Jahr 1969
    DJH: Bleibenausweis für Willi aus dem Jahr 1969

Später benutzen wir natürlich etwas bessere Karten, aber die gaben uns auch nur die Richtung vor – und manches Mal gab es dann schon den einen oder anderen Abstecher ins Ungewisse – wir hatten uns verfahren. Oder wir standen vor einer Auffahrt zu einer Straße, die nur für Kraftfahrzeuge gedacht war. Angekommen sind wir trotzdem.

Heute sieht das natürlich alles ganz anders aus – dank GPS. Da denken natürlich viele gleich an Navis, also an Navigationsgeräte oder entsprechende Apps auf dem Smartphone oder Tablet. Das Angebot ist groß, oft auch der Preis, und der Nutzen eher klein.

    Wümme-Radweg
    Wümme-Radweg

Auf der Radtour meiner Söhne mit mir von Tostedt bis Cuxhaven vor einigen Tagen hatten wir uns feststehende Radrouten ausgesucht. Erst von uns aus den Wümme-Radweg entlang bis Bremen-Vegesack, dann links der Weser (mit der Fähre hinüber nach Lemwerder) bis Nordenham und mit der Fähre nach Bremerhaven und weiter bis Cuxhaven auf dem Weser-Radweg.

Wümme-Radweg (blau) kreuzt Weser-Radweg (7. Etappe - rot) – Fähre Lemwerder-HB-Vegesack
Wümme-Radweg (blau) kreuzt Weser-Radweg (7. Etappe – rot) – Fähre Lemwerder-HB-Vegesack

Dazu lassen sich GPS- bzw. KML-Daten aus dem Internet herunterladen. Die GPS-Dateinamen enden übrigens auf GPX. Für die GPS- bzw. GPX-Daten gibt es u.a. den GPX Viewer, der in der einfachen Version kostenlos ist (und eigentlich genügt, wenn man über Funknetz, also mobiles Internet, verfügt) und für Android-Geräte (Smartphone und Tablet) gedacht ist: App herunterladen, Menü aufrufen und mit ‚Dateien öffnen‘ die entsprechende GPX-Datei (es können auch mehrere sein) öffnen. Der GPX Viewer unterstützt auch das KML-Format, das für Google Earth gedacht ist.

Mit der Pro-Version (kostet zz. 4 € 99) lassen sich wohl auch Offline-Karten anlegen. Nur ist dann der augenblickliche Standort per GPS nicht auszumachen.

Apropos Offline-Karten: Google Maps ermöglicht das Speichern von Offline-Karten. Dazu Google Maps und das Menü öffnen: ‚Offlinekarten‘ und dann den Bereich des gewünschten Kartenausschnitts auswählen. Das gilt für Geräte (also z.B. Tablets, aber auch PCs), die nur WLAN, also kein mobiles Internet unterstützen. Diese Offline-Karten lassen sich jederzeit aktualisieren und man findet alles, was sonst auch auf Online-Google-Maps-Karten zu finden ist.

Mit meinen beiden Söhnen hatten wir natürlich mobiles Internet und haben so den GPX Viewer bestens nutzen können. Hatten wir uns wirklich einmal verfahren (und die vorgeschlagenen Radwege versuchen, größeren Straßen auszuweichen, führen dafür über landschaftlich reizvolle Strecken), so wussten wir dank des GPS-Signals, wo wir waren und konnten schnell den Weg zurück zum eigentlichen Radweg finden.

Wer schon im Vorfelde seine Radtour ‚besichtigen‘ möchte, kann dafür Google Earth und die KML-Dateien nutzen. Hierfür aufs Smartphone oder Tablet (Android-Geräte) die Google Earth-App herunterladen und die App starten. Geht natürlich auch am PC. Menü aufrufen und darin ‚Projekte‘. Über ‚Öffnen‘ können dann die gewünschten KML-Dateien geladen werden. Anschließend im Untermenü ‚Projekt anzeigen‘ anklicken. Nochmals aufs Augen-Symbol klicken: Und schon kann (natürlich nur online!) die ausgewählte Radstrecke aus der Vogelperspektive ‚besichtigt‘ werden.

Natürlich kann auch die Navigationsapp (oder ein Navigationsgerät) genutzt werden. Einfach das Ziel eingeben usw., nur wird man dabei kaum die vorgeschlagenen Radtwege finden und lediglich – wie wir anno 1969 – den möglichst direkten Weg zum Ziel anpeilen.

Es gibt mehr als viele Websites, die Radwege beschreiben und dafür auch das entsprechende Rüstzeug, also jene GPX- bzw. KML-Dateien zum Herunterladen anbieten. Was meine Radtour mit meinen Söhnen betrifft (Wümme- und Weser-Radweg), dazu im Detail bald etwas mehr (auch Bildchen und weitere Infos)!

Siehe auch:
Wenn der Vater mit seinen Söhnen …

Wenn der Vater mit seinen Söhnen …

… auf Radtour geht, dann verrät das viel über das familiäre Verhältnis der Beteiligten. Immerhin sind meine Söhne 26 bzw. 29 Jahre alt. Aber mit dem Alten trauen sie sich immer noch. Und der Vater, also ich, natürlich auch mit ihnen!

So machte ich mich mit meinen beiden Söhnen also am Sonntag, den 09. August auf, um über Rotenburg/Wümme, Bremen-Vegesack, Bremerhaven bis nach Cuxhaven zu radeln.

Start der Radtour Tostedt – Rotenburg – Bremen-Vegesack – Bremerhaven - Cuxhaven
Start der Radtour Tostedt – Rotenburg – Bremen-Vegesack – Bremerhaven – Cuxhaven

Wir hatten allerdings die heißesten Tage dieses Jahres erwischt und kamen gehörig ins Schwitzen. Alle Tage über 30 ° C im Schatten, wobei es nur sehr selten Schatten gab. Einzige Kühlung war der Fahrt-, oft auch ein starker Gegenwind, die aber alles andere als Kühlung verhießen.

Auf der Fähre Bremen-Vegesack - Lemwerder
Auf der Fähre Bremen-Vegesack – Lemwerder

Eine Erfrischung gab es dann nach über 240 km am Ziel, im Wattenmeer in Cuxhaven, wo wir dann auch zwei Nächte blieben, um uns zu erholen.

Ziel erreicht in Cuxhaven: Hinein ins Wattenmeer
Ziel erreicht in Cuxhaven: Hinein ins Wattenmeer

Aus Zeitgründen endete in Cuxhaven dann auch unsere Radtour (der ältere meine beiden Söhne musste nach Mannheim zurück). So benutzten wir den Zug, um am Freitag, den 14. August, an den Ausgangspunkt unserer Reise in Tostedt zurückzukehren.

Zum Tourverlauf: Von Tostedt aus stießen wir in Welle auf die Südroute des Wümme-Radweges. Und im Lemwerder (gegenüber von Bremen-Vegesack) auf der linken Weserseite ging es auf der 7., dann vom Bremerhaven bis Cuxhaven auf der 8. Etappe des Weser-Radweges weiter. Weiter Informationen samt technischem Hintergrund (GPS – Google Earth usw.) hier demnächst (in diesem Theater)!

Willi trinkt Cocktails

Nach rund 240 km auf dem Fahrrad erreichte ich mit meinen beiden Söhnen letzte Woche Mittwoch Cuxhaven. Von Tostedt über Rotenburg/Wümme, Bremen-Vegesack und Bremerhaven kamen wir an unserem Ziel an der Nordsee an und ließen es gemütlich angehen. Zur Radtour in den nächsten Tagen Genaueres.

Gern hätten wir die eine oder andere Nacht in einer Jugendherberge verbracht (Nicht nur Hagebuttentee – deutsche Jugendherbergen bangen um ihre Existenz), aber die möglichen in Rotenburg und Cuxhaven waren für die Tage unserer Tour ausgebucht. So fanden wir halbwegs preiswerte Hotelunterkünfte für jeweils drei Personen.

Wir hatten uns für die Fahrradtour die heißesten Tage dieses Jahres ausgesucht. Kein Tag unter 30 ° C. So gut wie kein Schatten. Es half nur viel trinken. Natürlich nichts Alkoholisches. Aber am Abend bei der Ankunft in Cuxhaven gönnten wir uns dann doch Entsprechendes. Wir fanden in Richtung Strand eine kleine Bar – open air, also der ‚Witterung‘ angemessen: Barracuda Bar.

Und so ließen wir uns dort entspannt nieder, genossen die angenehme Abendluft und natürlich auch jeder zwei Cocktails. Der eine Sohn trank einen Gin Fizz und einen Mojito (mit weißem Rum), der andere einen Moscow Mule und einen Caipiroska (beides auf Wodka-Basis – in Gedanken dabei an die sich ausbreitenden Proteste in Belarus). Ich schloss mich dem an (Bloody Mary), gönnte mir zuvor aber einen Hemingway Sour (auf Gin-Basis)

Willi trinkt einen Hemingway Sour Willi trinkt eine Bloody Mary

So ließen wir die Seelen baumeln, machten anschließend noch einen kleinen Spaziergang auf der Strandpromenade, um uns dann nach Mitternacht in unsere Kojen zu begeben.

„Marsch der Freiheit“ in Belarus

Seit 26 Jahren regiert Alexander Lukaschenko quasi als Alleinherrscher mit eiserner Hand in Belarus (Weißrussland) und gilt als „letzter Diktator Europas“. Belarus hängt an der Nabelschnur Russlands und ist wirtschaftlich fast vollständig von den Russen abhängig. Bisher haben Belarusinnen und Belarusen mit stoischer Ruhe ihr Schicksal ertragen und sich stumm mit den Verhältnissen arrangiert. Durch das Versagen der staatliche Organe und allen voran Lukaschenkos in der Coronakrise ist das Vertrauen der Bevölkerung rapide gesunken. Außerdem empfinden die Menschen die wirtschaftliche Lage so schlecht wie seit zwanzig Jahren nicht mehr.

Und jetzt die Wahl: Nach dem Motto „Alle außer einem“ – haben sich die Menschen nach Alternativen gesehnt; doch aussichtsreiche Oppositionelle wie der frühere Bankier Viktor Babariko oder der Ex-Botschafter von Belarus in den USA, Valerij Zepkalo, wurden nicht zur Wahl zugelassen. Mit Swetlana Tichanowskaja, die anstelle ihres inhaftierten Ehemanns Sergej Tichanowskij in den Wahlkampf eintrat, und ihren Mitstreiterinnen Weronika Zepkalo und Maria Kolesnikowa traten „neue Gesichter“ auf die politische Bühne, die Lukaschenko unterschätzte.

'Marsch der Freiheit' in Minsk, der Hauptstadt von Belarus
‚Marsch der Freiheit‘ in Minsk, der Hauptstadt von Belarus

Der offensichtliche Wahlbetrug (angeblich erreichte Lukaschenko 80 % der Wählerstimmen, Tichanowskaja gerade 10 %) brachte nun das Fass zum Überlaufen. Die Menschen gehen auf die Straße, um gegen Lukaschenko zu demonstrieren. Und von Tag und Tag werden es mehr. Vertreter der Opposition wollen heute zudem Strafanzeige wegen Polizeigewalt gegen friedliche Bürger stellen. Und Lukaschenkos Gegner riefen zu Beginn der neuen Arbeitswoche zu flächendeckenden Streiks in den Staatsbetrieben auf.

Lukaschenko hat einen Stich
Lukaschenko hat einen Stich

Ich denke, dass sich Lukaschenko nicht mehr lange halten wird. Alles hängt jetzt von der Rolle Moskaus ab, denn Putin wird es kaum zulassen, dass sich eine pro-westliche Regierung in Belarus‘ Hauptstadt Minsk einrichtet.

Warum berühren mich die Ereignisse in Belarus in so hohem Maße? Die Lebensgefährtin meines älteren Sohnes, die wie dieser in Mannheim studiert, ist Belarusin und kurz vor der Wahl zu ihren Eltern nach Minsk gereist. Sie hat an der Wahl teilgenommen. In wenigen Tagen erwartet sie mein Sohn zurück in Deutschland. Wir hoffen alle, dass sie wohlbehalten zurückkehren wird. Mein Sohn war inzwischen auch schon einige Male in Belarus.

Willi am Baggersee

Jetzt ist sie also doch da, die große Hitze wie im letzten Jahr Ende Juli. Und was ist da am Sinnvollsten zu tun: Man begibt sich in kühlende Gewässer. Da gibt es das Freibad Tostedt in der Ortsmitte, das erst vor zwei Jahren neu erstanden ist. Die Eintrittspreise sind erträglich.

Baggersee Todtglüsingen
Baggersee Todtglüsingen

Neben dem Freibad gibt es im Ortsteil Todtglüsingen auch noch einen Baggersee, in dem gebadet werden darf und der vom TV Todtglüsingen betrieben wird. Allerdings dürfen hier nur Vereinsmitglieder baden. Für 2 € 75 im Monat geht das dann natürlich bereits.

Selfi mit Willi am Baggersee Todtglüsingen
Selfi mit Willi am Baggersee Todtglüsingen

Gestern war ich mit meinen Lieben dort und wir haben uns in dem kühlen Wasser bei rund 32 ° C Lufttemperatur im Schatten angenehm erfrischen können.

Kurz und spitz (01): Polterer

    Die Deutschen sind Polterer, ob von links oder von rechts. Es fehlt ihnen das Vermögen zur feinen Spitze, zur eleganten Ironie, die den Gegner bloßstellt, ohne ihn zu vergrößern.
    Dirk Kurbjuweit

Kurz und spitz: Polterer
Kurz und spitz: Polterer

Hier entsteht eine neue Rubrik, eine neue Kategorie (wie es in Blogs auch genannt wird), in der kurz, dafür möglichst spitz, Gedanken formuliert werden, die Anstoß zum Überdenken geben sollen.

Ja, feine Spitzen der Ironie gegen den Unverstand, die Ignoranz braucht das Land. Denn was mich immer wieder wundert, gar ärgert, ist, wie es bei uns immer wieder geschafft wird, den Gegner größer dazustellen, als er es ist. Wir müssen wohl noch einiges lernen.

Nicht nur Hagebuttentee – deutsche Jugendherbergen bangen um ihre Existenz

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, plane ich mit meinen beiden Söhnen eine Radtour von unserem Wohnort Tostedt aus längs der Wümme über Rotenburg bis Bremen-Vegesack, den sogenannten Wümme-Radweg. Dort treffen wir dann auf den Weser-Radweg, der uns über Bremerhaven (7. Etappe) bis Cuxhaven (8. Etappe) führen wird. Da wir immer noch Mitglieder der Deutschen Jugendherberge (DJH) sind, wollten wir eigentlich in Rotenburg und Cuxhaven jeweils eine Nacht verbringen.

Ich habe in alten Unterlagen gekramt und dort einen so genannten „Bleibenausweis“ auf meinem Namen für das Jahr 1969 gefunden. Also schon vor jetzt 51 Jahren war ich Mitglied bei der DJH.

    DJH: Bleibenausweis für Willi aus dem Jahr 1969
    DJH: Bleibenausweis für Willi aus dem Jahr 1969

Anlass war damals auch eine Radtour – mit Freunden in Richtung Niederlande. Dabei waren wir in den Jugendherbergen von Oldenburg in Oldenburg, Leer/Ostfriesland und Weener/Ems. In Oldenburg gibt es inzwischen einen Neubau, die in Leer war damals in einem früheren Wasserturm mit toller Aussicht auf die Stadt (jetzt in einem der ältesten Gebäude der Stadt Leer) untergebracht. Und die in Weener kurz vor der holländischen Grenze gibt es heute nicht mehr.

    DJH: Übernachtungen 1969 (Radtour Richtung Niederlande)
    DJH: Übernachtungen 1969 (Radtour Richtung Niederlande)

Obwohl die Deutschen Jugendherbergen besonders unter der Corona-Krise zu leiden hatten und z.T. noch haben, konnten wir für die geplanten Übernachtungen in der DJH Rotenburg/Wümme und DJH Cuxhaven keine freien Bette finden. Nun denn, dann eben nicht …

Dank Corona-Virus: Zwar konnten 288 der bundesweit rund 450 Häuser nach der wochenlangen Corona-Zwangspause wieder öffnen. Doch das traditionelle Kerngeschäft der Herbergen mit Klassenfahrten und Gruppenreisen ist nahezu vollständig weggebrochen. Schul- und Klassenreisen würden 40 Prozent des Umsatzes ausmachen.

111 Jahre alt ist die Idee der Jugendherbergen, doch im Jahr des Schnapszahl-Jubiläums lässt die Corona-Krise viele der Häuser um ihre Existenz bangen. Lt. DJH: „Wir gehen von mehr als 180 Millionen Euro fehlenden Einnahmen aus – und das ist der Stand, den wir bis Anfang Juni beziffert haben“. Normalerweise beträgt der Jahresumsatz laut Bundesverband etwa 385 Millionen Euro. (Quelle u.a.: zdf.de)

Gern hätten wir natürlich unseren kleinen Beitrag zum Erhalt der DJH geleistet. Es soll aber nicht sein. So haben wir uns nach anderen Unterkünften umgeschaut und sind fündig geworden:

Alles rund um die Reise: booking.com – Geldprämie im Wert von € 15

Apropos ‚Bleibenausweis‘ 1969: Ziehen wir 51 Jahre seitdem von den 111 Jahren des Bestehens der DJH 2020 ab, dann feierten die Deutschen Jugendherbergen damals ihr 60-Jähriges. Anders als damals, als uns noch Hagebuttentee zum Frühstück serviert wurde, haben Jugendherbergen heutiger Zeit den Komfort von Hotels erlangt.